Mit Hunden leben

Treuer Gefährte, Familienmitglied, bester Freund: Der Hund begleitet viele von uns durch das Leben. Diese Seite gibt Tipps und Hinweise, was Hundehalterinnen und Hundehalter für ein rücksichtsvolles Zusammenleben in der Stadt wissen und beachten sollten.

Was bedeutet das Landeshundegesetz?

In Nordrhein-Westfalen werden Hunde in vier unterschiedliche Gruppen unterteilt: Gefährliche Hunde; Hunde bestimmter Rassen, Große Hunde; Kleine Hunde. Jede Gruppe unterliegt bestimmten Auflagen.

Wo muss ich meinen Hund anmelden?

Amt für Rechnungswesen und Steuern

Ein Hund muss von seiner Besitzerin/seinem Besitzer beim Amt für Rechnungswesen und Steuern angemeldet werden.

Wo kann ich mit meinem Hund Gassi gehen?

Im Wald und in der freien Landschaft dürfen Hunde auf Wegen ohne Leine laufen. Dabei gilt jedoch zu beachten, dass sich Hunde immer im Einwirkungsbereich der HalterIn befinden müssen.

Außerdem gilt für städtische Rhein- und Ruhrwiesen: Hier dürfen Hunde nur frei laufen, wenn keine Schafe in der Nähe sind (mehr als 80 m Abstand).

Für landwirtschaftliche Nutzflächen, wie Äcker oder Wiesen, gilt jedoch ein allgemeines Betretungsverbot.


Hier gilt keine generelle Anleinpflicht

Hier gilt absolute Rücksicht

Beispiel Wasserspielplatz

Es gibt Orte, an denen ein absolutes Verbot für alle Hunde gilt - das sogenannte Flächenbetretungsverbot. Das gilt für:

  • Kinderspielplätze
  • Sandkästen
  • Liegewiesen
  • Sportflächen
  • Friedhöfe
  • Wochenmärkte (mit Ausnahme von Blindenhunden)
  • Landwirtschaftliche Nutzflächen, wie Äcker oder Wiesen

Desweiteren gibt es Orte, an denen Hunde nur angeleint mitgeführt werden dürfen:

  • Fußgängerzonen
  • Haupteinkaufsbereiche
  • Straßen, Wege, Plätze mit starkem Publikumsverkehr
  • Park-, Garten- und Grünanlagen (außer auf besonders ausgewiesenen Hundeauslaufflächen)
  • öffentliche Versammlungen, Umzüge, Volksfeste oder sonstige Menschenansammlungen
  • öffentliche Gebäude, Schulen, Kindergärten
  • Naturschutzgebiete: Rheinauen Walsum, Binsheim, Friemersheim

Igitt

Rund 20.000 Hunde in Duisburg produzieren täglich 5 Tonnen Kot. Das wird dann zu einem Problem, wenn die Hinterlassenschaften Gehwege oder Grünanlagen verunreinigen und diese nicht von der Halterin oder dem Halter entsorgt werden.

Verreisen

Soll der Hund mit auf die Reise kommen, müssen eventuell bestimmte Einreisebedingungen der jeweiligen Länder berücksichtigt werden. Beispiele sind eine Kennzeichnung des Tieres mit Mikrochip oder einer Tätowierung, eine gültige Impfung gegen Tollwut oder der EU-Heimtierausweis.


Ihr Hund soll ausgebildet werden?

Um sicher zu gehen, dass der Hund professionell und tiergerecht trainiert wird, müssen Ausbilder eine offizielle Erlaubnis haben. Welche Voraussetzungen Tiertrainer haben müssen, beschreibt der folgende Link:

Was tun nach einem Hundebiss?

Wer gebissen worden ist, kann diesen Vorfall beim Bürger- und Ordnungsamt melden. Die Meldung ist unabhängig von einer Strafanzeige, die bei der Polizei gemeldet werden muss.

Hunde im Tierheim

Das Duisburger Tierheim beherbergt viele unterschiedliche Tiere. Wer einen neuen Gefährten sucht, findet hier eine Auswahl und gibt den Tieren eine neue Chance.
Ebenso können Fundtiere dem Heim gemeldet werden.

Misshandelte Tiere

Wer beobachtet, dass Tiere gequält oder nicht artgerecht gehalten werden, sollte diese Beobachtungen dem Ordnungsamt mitteilen.