"Cyber-Mobbing, Cyber-Grooming & Sexting - Gefahren im Internet sicher begegnen!"

Die Präsenz und die Relevanz, die das Internet und das Smartphone in dem Leben der Jugendlichen einnimmt, lassen sich nur bedingt eingrenzen und kontrollieren. So ist die virtuelle Welt bei vielen ein wichtiger Ort, um ihre sozialen Beziehungen aufzubauen und zu pflegen.... (mehr)

Beschreibung

In diesem Rahmen lassen sich Freundschaften über größere Entfernungen erhalten, neue Kontakte herstellen und Liebesbeziehungen führen. Neben vielen positiven Optionen, die diese Welt eröffnet, bietet sie Jugendlichen jedoch auch einen nahezu unendlichen Raum für negative Erfahrungen, Grenzüberschreitungen und persönlichen Verletzungen. Die Schlagwörter Cybermobbing, Sexting und Cyber-Grooming fallen oftmals im Zusammenhang mit dem Thema sexualisierter Gewalt in der virtuellen Welt. Für Pädagog*innen ist es wichtig einen Zugang zu finden, um Phänomene, die im Zusammenhang mit dieser Welt auftauchen, zu begleiten. Welcher Zugang und welche Methoden bieten sich an, um mit Jugendlichen ins Gespräch zu kommen. Welche Möglichkeiten haben Pädagog*innen sich als Gesprächspartner anzubieten bei Themen, zu denen sie möglicherweise keine eigenen Erfahrungen haben? Wie unterscheidet sich „Cybermobbing“ und Mobbing voneinander? Welche Aktionen von Jugendlichen in der virtuellen Welt lassen sich strafrechtlich verfolgen? In dem Workshop „Sexualisierte Gewalt im Netz“ möchten wir einen Zugang schaffen für Pädagog*innen, die bisher keine großen Erfahrungen in diesem Thema haben und sich einen ersten Überblick verschaffen möchten. Es werden Methoden vorgestellt und Optionen eröffnet, die einen Zugang zu den Themen Cybermobbing, Sexting, Cyber-Grooming etc. schaffen können. Darüber hinaus sollen die Workshopteilnehmer*innen relevante Informationen zu Strafbeständen in den genannten Bereichen bekommen. Neben diesen Themen ist es Ziel des Workshops einen Rahmen für Diskussionen zu geben, inwieweit sich die Probleme der Jugendlichen in der virtuellen Welt verändert haben und ob es nicht gegebenenfalls möglich ist, mit bisherigen pädagogischen Ansätzen darauf zu reagieren.

Frauenberatungsstelle Duisburg
Mädchenzentrum Mabilda e.V.

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