Per Rad
Tretet raus aus dem Alltag und rein in die Pedale! Auf zwei Rädern könnt ihr in Duisburg richtig Meter machen und in kürzester Zeit die volle Bandbreite an Kontrasten erleben: Duisburgs urbane und grüne Seite, die raue und die herzliche und die wilde und wunderschöne auch. Worauf warten? Ab auf den Sattel, los geht‘s!
Ab aufs Rad, rein ins Revier!
Vorbei an markanten Industriebauten, durch glitzernde Seenlandschaften und entlang seichter Flussradwege erlebt ihr Duisburg per Rad in all den vielen Facetten, die die Stadt zu bieten hat. Radfahren ist hier mehr als Bewegung. Es ist Begegnung. Mit einer Stadt, die die Gegensätze lebt, mit Landschaften, die überraschen und mit Menschen, die ihr Herz auf der Zunge tragen. Wenn ihr Duisburg radelnd entdeckt, werdet ihr sehr schnell merken, dass hier ziemlich viel für euch drin ist – Natur, Stadt, Geschichte. Und jede Menge Luft zum Durchatmen!
Ob spontane Feierabendrunde oder mehrtägige Entdeckungstour – Duisburg ist nicht nur perfekt angebunden, sondern bietet auch vor Ort jede Menge Wege, Ziele und Möglichkeiten. Auf über 160 Kilometern Radwegen im Stadtgebiet verbindet sich urbane Energie mit grüner Erholung. Dazu kommen regionale Top-Routen wie RuhrtalRadweg, RheinRadWeg, NiederRheinroute und die Route der Industriekultur – sie alle führen mitten durch Duisburg oder starten gleich hier.
Zwischen Schornstein und Schilf: Duisburgs Fahrradlandschaft
Was Radfahren in Duisburg so besonders macht, ist nicht nur das gut ausgebaute Wegenetz, sondern vor allem die Vielfalt der Szenerie! Mal fahrt ihr durch ruhige Stadtviertel mit Alleen und Grüngürteln, mal durch offene Wald- und Wiesenlandschaften. Und dann kommt ein alter Hochofen, ein Schiffsanleger oder ein Street-Art-Spot ins Bild, immer wieder anders, nie langweilig.
Innenstadt und Innenhafen sind ideale Ausgangspunkte für eure Touren per Bike: Zwischen moderner Architektur, Hafenbecken und Museumsschätzen rollt ihr Richtung Rhein, wo ihr zwischen Deichwegen, Flussblick und Parkanlagen die Weite genießen könnt. Der Rheinpark bietet eine Mischung aus Sportfläche, Street-Art, Picknickwiese und Sonnenuntergangs-Spot. Da sind Pausen nicht nur erlaubt, sondern wärmstens empfohlen.
Duisburgs Platz im großen Radwegenetz
Das radrevier.ruhr ist das wohl ungewöhnlichste Radrevier Deutschlands – und Duisburg spielt dabei eine Schlüsselrolle. Im westlichen Ruhrgebiet gelegen, ist die Stadt nicht nur Start- oder Endpunkt bedeutender Fernradwege wie dem RuhrtalRadweg oder der Route der Industriekultur (Öffnet in einem neuen Tab), sondern auch ein zentraler Knoten im 1.200 Kilometer langen Streckennetz, das das gesamte Ruhrgebiet durchzieht.
Duisburg bietet dabei alles, was eine urbane Radreiseregion ausmacht: sichere, entspannte Strecken auf ehemaligen Bahntrassen, abwechslungsreiche Wege entlang von Kanälen und Flüssen und eine enorme Dichte an Industriekultur zum Anfassen. Alte Werkbahnen werden zu Erlebnisachsen, Halden zu Aussichtspunkten, Gleise zu grünen Pfaden. Duisburg mit der Mischung aus Hafenblick, Großstadtenergie und Naherholungsflächen wie der Sechs-Seen-Platte reiht sich ein in die Liste der passenden Eigenschaften.
Das Knotenpunktnetz im radrevier.ruhr macht die Orientierung superleicht! Anstatt komplizierter Navigation radelt ihr einfach den Nummer nach, ganz intuitiv, flexibel und individuell. Unser Tipp: Die RevierRoute „Stahlküche“! Sie führt direkt von Duisburg aus über zwei der bekanntesten Trassen der Region – die HOAG-Trasse und den Grünen Pfad. Beide verlaufen größtenteils autofrei, angenehm flach und bieten dabei nicht nur Radkomfort, sondern jede Menge Industriegeschichte zum Miterleben. Verlassene Gleise, umgewidmete Bahnhöfe, ehemalige Zechen und Gießhallen reihen sich entlang der Strecke – und erzählen von Transformation, Wandel und neuer Energie auf alten Wegen.
Der RuhrtalRadweg endet, wo Duisburg beginnt – und das mit einem echten Finale. Auf über 240 Kilometern führt euch die Route von Winterberg im Sauerland bis in den Duisburger Innenhafen. Eigentlich endet der Weg genau dort, wo die Ruhr in den Rhein mündet. Wegen einer Baustelle müsst ihr für das große Finale jedoch einer Umleitung zur Ruhrmündung folgen, die auf der Webseite des Ruhrtalradwegs beschrieben ist und an deren Ende einer der eindrucksvollsten Abschlüsse einer Radreise überhaupt auf euch wartet: Der Blick auf den größten Binnenhafen der Welt, vorbei an Containerkränen, Hafenrundfahrtanlegern und dem vibrierenden Puls des Reviers. Der letzte Streckenabschnitt durch Duisburg ist dabei nicht nur Endpunkt, sondern ein Ort, der die ganze Bandbreite des Ruhrgebiets noch einmal spürbar macht. Vom sanften Flussufer durch Stadtteile mit Geschichte, über grüne Deiche bis hin zur spektakulären Hafenkulisse. Der Weg ist durchgängig beschildert, überwiegend flussnah geführt und vom ADFC als Qualitätsroute ausgezeichnet. Ob ihr eure Tour hier beendet oder erst beginnt, bleibt euch überlassen. Für den besten Lohn, Rheinwind im Gesicht und Industriekultur im Blick, wäre der Start in Winterberg unsere klare Empfehlung.
Der RheinRadWeg – auch bekannt als EuroVelo 15 – gehört zu den beeindruckendsten Fernradwegen Europas. Über 1.000 Kilometer folgt er dem Lauf des Rheins von seiner Quelle in den Schweizer Alpen bis zur Nordsee. Und mittendrin: Duisburg – ein Abschnitt, der die ganze Kraft des Flusses spürbar macht und euch mit einem Mix aus Natur, Hafenflair und urbaner Energie überrascht. Der Rhein zeigt sich hier von vielen Seiten: Mal gleitet ihr ruhig entlang grüner Deichwege und durch weitläufige Flussauen, dann wieder öffnet sich der Blick auf das geschäftige Treiben im größten Binnenhafen der Welt. Besonders eindrucksvoll ist die Fahrt entlang des Rheinparks Duisburg. Hier wird Radfahren zwischen Kran, Kunst und Café zur Momentaufnahme. Wer den RheinRadWeg durch Duisburg fährt, erlebt einen Übergang zwischen Industrie und Idylle, Vergangenheit und Aufbruch. Die Strecke ist bestens ausgebaut, flach und familienfreundlich – mit vielen Möglichkeiten zum Verweilen, Fotografieren und Innehalten.
Industriedenkmäler treffen Erholungsräume
Wer Radfahren im Ruhrgebiet und die Geschichte der Region verbinden will, kommt an der Route der Industriekultur nicht vorbei. Sie zählt zu den spannendsten Themenrouten Europas, die sich richtig gut per Rad abfahren lässt. Ein Rundkurs von rund 296,5 Kilometern führt euch in etwa 19 Stunden Fahrzeit einmal durch das Herz des Ruhrgebiets. Ihr passiert Stahlwerke, Zeche, Arbeitersiedlungen und stille Relikte, die wie Kapitel eines riesigen Geschichtsbuchs am Wegesrand liegen. Ihr könnt den Start- und Zielpunkt frei wählen, denn der Radfernweg ist so angelegt, dass ihr überall einsteigen könnt – auch in Duisburg! Die Strecke ist abwechslungsreich, bestens ausgebaut und führt über komfortable Bahntrassenradwege, ruhige Uferwege und grüne Korridore, die zeigen, wie viel Natur im Ruhrgebiet steckt. Das radrevier.ruhr sorgt dabei mit seinem Knotenpunktsystem für perfekte Orientierung. Duisburg ist einer der prägenden Ankerpunkte dieses Rundkurses. Mit dem Innenhafen, dem Landschaftspark Duisburg-Nord und dem Museum der Deutschen Binnenschifffahrt liegen gleich mehrere zentrale Stationen am westlichen Einstieg der Route.
Mitten durch den Landschaftspark Duisburg-Nord hindurch und an ihm vorbei verlaufen weitere Radwege und Pfade, die abwechslungsreiche Aussichten versprechen. Wenn ihr zum Beispiel den zehn Kilometer langen Grünen Pfad erradelt, kommt ihr automatisch am ehemaligen Hüttenwerk vorbei, das heute eines der bekanntesten und beliebtesten Industrieareale Europas ist. Der Pfad gehört zu den schönsten Abschnitten des 230 Kilometer langen Emscher Park Radwegs. Die Strecke folgt einer stillgelegten Güterbahntrasse und führt euch auf angenehm ruhiger Strecke von Oberhausen-Osterfeld bis zum Rhein.
Gleiches gilt für die HOAG-Trasse: Die ehemalige Bahnlinie ist heute ein komfortabler, schnurgerader Radweg durch den Duisburger Norden, mit Info-Stelen, Industriegeschichte und richtig viel Platz, in den ihr am Landschaftspark startend einsteigen könnt. Er bietet sich auch gut an, wenn ihr die Kids mitnehmen wollt. Natürlich lädt auch der Klassiker der deutschen Fernradwege – der RuhrtalRadweg – zu einem Abstecher zum Landschaftspark Duisburg-Nord ein. Und falls ihr kein eigenes Rad dabeihabt: Ein Fahrradverleih ist direkt vor Ort, ebenso wie eine Ladestation für E-Bikes im Hauptschalthaus.
Radeln an der Sechs-Seen-Platte
Wer in Duisburg auf der Suche nach einer naturnahen, entspannten Radtour ist, sollte die Sechs-Seen-Platte auf dem Radar haben. Wald, Wasser und Weite prägen das 25 Kilometer lange Wegenetz, das sich rund um Wambachsee, Wolfssee, Masurensee & Co. erstreckt und dabei immer wieder neue Ausblicke, Uferzugänge und Rastmöglichkeiten eröffnet. Auf gepflegten Wegen geht’s vorbei an Kletterwäldern, Spielplätzen, Aussichtspunkten, Badestellen und Cafés mit immer wieder neuen Blickwinkeln auf die Landschaft. Besonders lohnend ist der Aufstieg zum Aussichtsturm Wolfsberg, der auf 22 Metern Höhe einen spektakulären Rundumblick auf die gesamte Seenplatte bietet. Die Routenlänge lässt sich je nach Laune und Kondition variieren und ist so ideal sowohl für Familien mit Kindern, oder sportlich Ambitionierte. Wenn ihr wollt, kombiniert ihr das Radeln mit Picknick oder Tretbootrunde oder macht unterwegs Halt an einer der zahlreichen Bänke direkt am Wasser.
Events auf zwei Rädern
Duisburg feiert das Rad auf verschiedene Weise: Beim Retro-Event Duisburg Steel zum Beispiel. Da rollen Stahlklassiker begleitet von Community-Flair, Festivalstimmung und Ausfahrten ohne Wettkampf durchs Revier. Die Duisburger Radwanderung lädt jährlich zum entspannten Entdecken der Stadt auf ausgeschilderten Routen ein, mit großem Fahrradfest in der City. Und bei der Ruhr2MediterraneanSeaChallenge wird Duisburg zum Startpunkt einer epischen Langstrecke! Vom Ruhrgebiet aus starten Radverrückte in ein echtes Abenteuer auf zwei Rädern und machen sich auf den Weg der 1.200 Kilometer bis zum Meer.
Pauschalen und geführte Touren
Noch entspannter lässt sich Duisburg per Rad im geschnürten Paket erleben. Buchen, aufsteigen und keine Gedanken mehr über Stopps und Ziele machen! Unsere Radpauschalen und geführten Touren verbinden Natur, Industriekultur und Stadtgeschichte zu rundum sorglosen Angeboten. Ob Wochenendtrip durch den grünen Süden mit Sechs-Seen-Platte und Tiger & Turtle, eine Kombi aus Landschaftspark-Führung und Hafenrundfahrt oder eine siebentägige Rheinreise von Köln bis Arnheim - Hotel, Tickets und Extras sind immer inklusive, sodass ihr euch um nichts mehr kümmern müsst und sofort abschalten könnt.
Services, die mitrollen
Damit Radfahren in Duisburg nicht nur möglich, sondern angenehm ist, gibt’s auch das passende Drumherum: Fahrradverleihsysteme wie NiederheinRad oder metropolradruhr, Fahrradparkplätze in zentraler Lage, mobile Werkstätten, Service-Points an touristischen Hotspots und eine wachsende Infrastruktur an radtouristischen Unterkünften. Zahlreiche E-Bike-Ladestationen, gut ausgeschilderte Rundrouten, Info-Broschüren, digitale Karten und geführte Touren machen das Angebot für euch so richtig rund. Auch GPX-Tracks für gängige Navigations-Apps stehen zur Verfügung – ideal für individuelles Planen.








