radrevier.ruhr

Radfahren im Ruhrgebiet und Radurlaub in der Metropole Ruhr: ein dichtes Radwegenetz von über 1.200 Kilometern Länge durchzieht das Ruhrgebiet und dient als Grundgerüst für das radrevier.ruhr.

1.200 km Streckennetz

Das Ruhrgebiet entwickelt sich zur Radmetropole und überzeugt mit einem beeindruckenden Knotenpunktnetz von über 1.200 Kilometern Länge. Dabei stehen bestens ausgebaute ehemalige Bahntrassen und landschaftlich schöne Kanaluferwege für sicheren und ungetrübten Radelspaß abseits des Straßenverkehrs und manch spannenden Einblick in die Hinterhöfe und Gärten der Metropole Ruhr.
Das neu installierte Knotenpunktnetz hilft bei der Orientierung und führt Besucher direkt zu den Highlights. Besonders die imposanten Zeitzeugen der Industriekultur sorgen hier für unvergessliche Urlaubsmomente.

Die neuen Revierrouten

15 thematische Tourenvorschläge geben tiefe Einblicke in die Entwicklung und die Geschichte der Region. Zwischen 30 und 70 Kilometer sind die RevierRouten lang und führen über das neue Knotenpunktnetz. Ob „Grubenfahrt“, „Bahngeschichte(n)“, „Auenland“ oder „Haldenglück“ – jede Tour erzählt ihre eigene Geschichte. Bei vielen Routen spielen die zu Radwegen ausgebauten, ehemaligen Bahntrassen eine besonders wichtige Rolle. Rund um Duisburg gehören die HOAG-Trasse und der Grüne Pfad zu den bekanntesten Bahntrassen. Beide lassen sich leicht auf der RevierRoute „Stahlküche“ von Duisburg aus erfahren.

Route der Industriekultur per Rad

Quer durch das Ruhrgebiet finden sich 25 Ankerpunkte der Industriekultur. In Duisburg sind es der Landschaftspark Duisburg-Nord, das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt und der Duisburger Innenhafen. Unterwegs warten viele weitere spannende Industriedenkmäler darauf entdeckt zu werden. 17 Panoramen versprechen atemberaubende Aussichten auf die Industrielandschaft, darunter der Alsumer Berg im Duisburger Norden und Tiger & Turtle im Duisburger Süden. Die Geschichte des Ruhrgebiets ist untrennbar mit der Geschichte der Arbeiter verknüpft. Von deren Leben erzählen 13 typische Arbeitersiedlungen, die noch heute erhalten und bewohnt sind.

Bestens ausgeschildert verbinden die Radwege der Route auch die großen Highlights der Industriekultur außerhalb Duisburgs, wie das UNESCO-Welterbe Zollverein oder den Gasometer Oberhausen. Ein Radurlaub auf der Route der Industriekultur wird schnell zu einer kleinen Zeitreise durch die bewegte Geschichte der Region.

Jochen Tack
Jochen Tack