Kommunaler Entwicklungsbeirat - Im Fokus: Hochfeld

Wie wollen wir morgen im Stadtteil Hochfeld leben? Wie soll der öffentliche Raum gestaltet werden und welche Rolle spielt die Mobilität in diesem Zusammenhang? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Kommunale Entwicklungsbeirat (KEB).

Wie Sie aktiv mitwirken können erfahren sie hier.

In Kürze wird der Kommunale Entwicklungsbeirat seine Arbeit in Duisburg aufnehmen.

Er wird den Stadtteil Hochfeld in den Fokus rücken und dabei die folgenden Fragen klären:

  • Wie wollen wir morgen in Hochfeld leben?
  • Wie sollte der öffentliche Raum gestaltet werden?
  • Welche Rolle spielt die Mobilität in diesem Zusammenhang?

Gemeinsam werden Lösungsempfehlungen erarbeitet, die dann dem Rat der Stadt zur Entscheidung vorgelegt werden. 

Was ist ein Kommunaler Entwicklungsbeirat?

Der KEB in Duisburg setzt sich aus maximal 40 Personen aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung zusammen, um Empfehlungen zu Zukunftsfragen für die lokale Politik zu erarbeiten. Die Auswahl der Teilnehmenden des KEB erfolgt durch die Mitglieder der Steuerungsgruppe, die erstmals im Februar 2024 tagte.  

Auch interessierte Bürgerinnen und Bürger können mitmachen. Insgesamt 8 Plätze werden per Losverfahren vergeben. 

Als Beirätin oder Beirat im Kommunalen Entwicklungsbeirat gestalten Sie aktiv die Politik in Duisburg mit und treten in einen direkten Dialog mit Politikerinnen und Politikern sowie Mitarbeitenden der Verwaltung.

Eine professionelle Prozessbegleitung und Moderation der Berlin Governance Platform (Öffnet in einem neuen Tab) schafft den Rahmen für einen moderierten Dialog, der es allen ermöglicht, sich auf Augenhöhe zu begegnen. 

In gemeinsamer Arbeit entsteht ein Empfehlungspapier, das Visionen, Leitlinien und Maßnahmen umfasst. Dieses wird daraufhin dem Rat der Stadt zur Bewertung und Entscheidung über eine mögliche Umsetzung vorgelegt.

„Es ist wichtig, den Menschen zuzuhören und sie in wichtige Entscheidungsprozesse einzubinden. Relevante Fragen unserer Zeit können wir nur gemeinsam und transparent beantworten. Akteure aus den unterschiedlichsten Bereichen erarbeiten zusammen Lösungen, die somit von einer breiten Basis getragen werden. Das ist meines Erachtens genau der richtige Weg, um die Menschen mitzunehmen und Akzeptanz für wichtige Entscheidungen zu erlangen,“ so Oberbürgermeister Sören Link. 

Wie werden die Beirätinnen und Beiräte ausgewählt?

Die Auswahl der Beirätinnen und Beiräte erfolgt durch die Steuerungsgruppe. Diese tagte erstmals im Februar 2024.

Das Ziel besteht darin, etwa 30 engagierte Vertreterinnen und Vetreter aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und der organisierten Zivilgesellschaft auszuwählen. Diese sollen möglichst diverse Perspektiven auf das Thema repräsentieren.

Über die Teilnehmenden aus der Politik entscheidet der Rat in seiner Sitzung am 10. Juni 2024.

Zudem haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich um 8 Plätze zu bewerben. Über die Teilnahme wird per Losverfahren entschieden.

Auslosung der Teilnehmer

Am 17. Mai 2024 wurden die Teilnehmer von Oberbürgermeister Sören Link per Losverfahren ausgewählt.

Oberbürgermeister Sören Link lost die Teilnehmer für den Kommunalen Entwicklungsbeirat

Wie ist der Zeitplan?

Vorbehaltlich möglicher Anpassungen ist der Prozess wie folgt geplant:

  • 12. Mai 2024 - Anmeldeschluss zum Los- und Auswahlverfahren 
  • 17. Mai 2024 - Auslosung der Plätze 
  • 15. und 16. Juni 2024 - Erste Beiratssitzung

Weitere Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Partnerorganisationen & Fördernde

Das Projekt wird begleitet von der Berlin Governance Platform (Öffnet in einem neuen Tab) und durch die E.ON Stiftung (Öffnet in einem neuen Tab) gefördert. Die Urbane Zukunft Ruhr (Öffnet in einem neuen Tab) GmbH begleitet und koordiniert den KEB gemeinsam mit der Stadt Duisburg. 

Die Berlin Governance Platform ist eine gemeinnützige Denkfabrik mit Sitz in Berlin. Sie entwickelt Formate, die darauf abzielen, Menschen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammenzubringen, um gemeinsam kreative und gemeinwohlorientierte Lösungen für drängende gesellschaftliche Herausforderungen zu erarbeiten. Kommunale Entwicklungsbeiräte sind ein solches Format: Organisationsgründerin Gesine Schwan entwickelte den Ansatz auf Grundlage ihrer wissenschaftlichen Arbeit und praktischen Erfahrungen mit Multi-Akteurs-Dialogformaten. Das Team der Berlin Governance Platform hat den Ansatz weiter konzeptualisiert. Er findet in bisher zehn Kommunen Anwendung. Die Berlin Governance Platform agiert allparteilich und unabhängig. 

Die E.ON Stiftung ist die Unternehmensstiftung der E.ON SE mit Sitz in Essen. Sie fördert Projekte, die sich mit der Energiewende und der Transformation hin zum nachhaltigen Wirtschaften beschäftigen. Die Stiftung versteht Beteiligung dabei als Gelingensbedingung und unterstützt daher bereits mit einer zweiten Projektförderung die Umsetzung von Kommunalen Entwicklungsbeiräten. Sie trägt keine inhaltliche Verantwortung für den Prozess. 

Die Urbane Zukunft Ruhr GmbH ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Duisburg, vertreten durch die GEBAG (Öffnet in einem neuen Tab), und dem Wirtschaftsverband Initiativkreis Ruhr (Öffnet in einem neuen Tab). Ziel des Projektes ist es, mit den Erfahrungen, Kenntnissen und Ressourcen der Partner den Stadtteil Hochfeld in den Handlungsfeldern Infrastruktur, öffentlicher Raum, Wohnen, Bildung und Soziales, Nachhaltigkeit und Digitalisierung zu stärken. So sollen den Menschen, die dort wohnen, neue Perspektiven geboten, aber auch die Attraktivität für neue Bewohnerinnen und Bewohner erhöht werden. Die Ergebnisse der Arbeit sollen auch als Blaupause für andere Städte im Ruhrgebiet dienen, die Stadtteile mit ähnlichen Herausforderungen haben.