Historisches GEO-Portal der Stadt Duisburg

- Geschichte auf einem Blick -
Wer sich für die Geschichte der Stadt Duisburg interessiert, kann ab sofort eine digitale Zeitreise durch die Stadt machen.
Der Fachbereich Vermessung, Kataster und Geoinformationen des Amtes für Baurecht und Bauberatung hat ein “Historisches GEO-Portal“ für die Stadt Duisburg entwickelt.
In Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv werden der historische Karteninhalt und die Funktionen des GEO-Portals kontinuierlich weiter ausgebaut.

Beschreibung

Aufruf

Das Historische GEO-Portal können Sie hier aufrufen: Historisches GEO-Portal

Übersicht

Wünsche, Anregungen, Ideen und natürlich auch Kritik, egal welcher Art, nehmen wir gerne entgegen unter stadtplanstadt-duisburgde

Bei technischen Problemen schreiben Sie bitte an gisstadt-duisburgde

Eine Anleitung der Funktionen des Historischen GEO-Portals finden Sie unten im Bereich Downloads.

Inhalt

Die Stadtpläne gehen zurück bis in das 18. Jahrhundert. Da Duisburg erst seit 1975 mit der Eingemeindung der linken Rheinseite und Walsum in der heutigen Form existiert, sind die Karten nicht immer für das ganze Stadtgebiet vorhanden. Wenn Stadtpläne der damals unabhängigen Stadtteile (Rheinhausen, Homberg, Hamborn, Duisburg, etc.) in nah beieinander liegenden Zeiträumen vorliegen, wurden die Karten miteinander verschnitten.

Damit wird versucht, auch in älteren Zeiträumen eine möglichst flächendeckende Abbildung des heutigen Stadtgebietes zu erreichen. In Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv wird der historische Karteninhalt kontinuierlich weiter ausgebaut, so dass wir diesem Ziel immer ein Stück näher kommen. Eine Ansicht der einzelnen Stadtpläne ist aber über die Steuerung im Karteninhalt ebenfalls möglich.

  • Aktuelle und Historische Kartenwerke (Stadtpläne, Luftbilder, Deutsche Grundkarte)
  • Historische Straßennamen mit Beschreibungen
  • Übersicht der Eingemeindungen
  • Links zur Historie der Stadt Duisburg

Eingemeindungen

Nachdem Duisburg aus dem Landkreis Duisburg 1873 herausgelöst wurde, wurde es eine kreisfreie Stadt. Seit diesem Zeitpunkt fanden noch weitere Eingemeindungen statt. Die zeitliche Reihenfolge der hinzugefügten Gebiete wurde in einer graphischen Übersicht abgebildet und durch Klick auf die entsprechende Fläche werden die Informationen hierzu angezeigt. Eine detaillierte Beschreibung der Eingemeindungen bietet diese Übersicht nicht. Beispielsweise wurden Flächen im Norden mit Dinslaken und im Süden mit dem heutigen Düsseldorfer Gebiet ausgetauscht. Bei Interesse lassen sich diese Verläufe teilweise mit den historischen Stadtplänen nachvollziehen.

Straßennamen

Um Gebäude zu bauen, benötigt man in der Regel eine Straße. Und damit man sich orientieren kann, wurden diese mit passenden Namen versehen. Bei älteren Straßen hat sich der Name oft durch die Bevölkerung und Begebenheiten ergeben. Bei neueren Straßen entscheidet der Rat der Stadt bzw. die Bezirksvertretung über die Benennung.

Da die Bedeutung des Straßennamens nicht immer direkt einleuchtend ist, wird eine Datenbank mit Herkunftsbeschreibungen zu den Straßennamen zur Verfügung gestellt. Diese Datenbank wurde mit Straßenachsen verknüpft. Die Informationen lassen sich durch Klick auf einer dieser Straßenachsen abrufen.

Die Informationen zu den Bezeichnungen kommen aus drei verschiedenen Quellen:

  • Die Straßenakten, in denen Informationen zu Straßen(-benennungen) vorliegen
  • Die Hausnummerndatenbank mit allen Duisburger Hausnummern
  • Und aus den Duisburger Forschungen

Deutsche Grundkarte (DGK)

Als Basiskartenwerk im Maßstab 1:5.000 stellt die Deutsche Grundkarte einen Übergang von der Liegenschaftskarte (1:500) zur Topografischen Karte (1:25.000) dar. Die DGK enthält Gebäude, Grundstücksgrenzen und Topografie. Damit eignete sie sich gut für Planungszwecke.

Um die doppelte Führung von Gebäuden und Grenzen zu vermeiden, wurde die DGK durch die Amtliche Basiskarte (ABK) ab 2017 abgelöst. Die ABK wird zusammen mit der Liegenschaftskarte aus dem Allgemeinen Liegenschaftskatasterinformationssystem (ALKIS) abgeleitet.

Der Aktualisierungszyklus der Deutschen Grundkarte erfolgte Blattweise (2 km x 2 km) in einem Zeitraum von ca. 4 Jahren. In Randgebieten auch länger. Um eine möglichst flächendeckende Darstellung zu gewährleisten werden für das Historische GEO-Portal mehrere Jahrgänge miteinander verbunden. Eine einzelne Jahrgangsauswahl ist zusätzlich möglich.

Luftbilder

Luftbilder sind Modelle der Wirklichkeit, die den erfassten Geländeausschnitt in einer Momentaufnahme unmittelbar und konkret abbilden.

Ihre Nutzungsmöglichkeiten sind vielseitig. Unter anderem sind sie unverzichtbare Hilfsmittel für Planungen, Beweissicherungen, Altlastenermittlung und Dokumentationen einer Zeitreihe.

Korrekt müssten die Luftbilder eigentlich Orthofotos genannt werden. Durch die Zentralperspektive bei der Bildaufnahme entstehen Verzerrungen zu den Rändern hin. Dadurch sind Luftbilder und Karten nicht deckungsgleich. Um Verzerrungen zu beseitigen und ein maßstäbliches Luftbild zu erhalten, werden daher mehrere Luftbilder miteinander verrechnet und erzeugen somit das Orthofoto. Da für die meisten Menschen „Orthofoto“ ein unbekanntes Wort sein dürfte, verwenden wir stattdessen trotzdem den Begriff „Luftbild“.

In Duisburg reichen die Luftbilder zurück von 1926 über 1951 bis zum aktuellen Bestand.

Einzelne Jahrgänge sind nicht für das ganze Stadtgebiet vorhanden oder haben Lücken. Oft gab es jedoch Befliegungen ein Jahr früher oder später.

Zur Orientierung können die Straßennamen/Hausnummern aus dem Thema Orientierung über die Luftbilder gelegt werden.

Stadtpläne

Die Stadtpläne gehen zurück bis in das 18. Jahrhundert. Da Duisburg erst seit 1975 mit der Eingemeindung der linken Rheinseite und Walsum in der heutigen Form existiert, sind die Karten nicht immer für das ganze Stadtgebiet vorhanden. Wenn Stadtpläne der damals unabhängigen Stadtteile (Rheinhausen, Homberg, Hamborn, Duisburg, etc.) in nah beieinander liegenden Zeiträumen vorliegen, wurden die Karten miteinander verschnitten.

Damit wird versucht, auch in älteren Zeiträumen eine möglichst flächendeckende Abbildung des heutigen Stadtgebietes zu erreichen. In Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv wird der historische Karteninhalt kontinuierlich weiter ausgebaut, so dass wir diesem Ziel immer ein Stück näher kommen. Eine Ansicht der einzelnen Stadtpläne ist aber über die Steuerung im Karteninhalt ebenfalls möglich.

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