Verleihung von Feuerwehrehrenzeichen und Vereidigung des Jubiläumslehrgangs im Rathaus
18. Dezember 2025
Mit einer Feierstunde im Rathaus würdigte Oberbürgermeister Sören Link heute gemeinsam mit Stadtdirektor und Feuerwehrdezernent Martin Murrack insgesamt 69 Feuerwehrleute der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr sowie der Werksfeuerwehren von Thyssenkrupp Steel und der Hüttenwerke Krupp Mannesmann für ihre langjährige Dienstzeit. Im Mercatorzimmer des Rathauses wurden ihnen Ehrenzeichen und Urkunden als Dank und Anerkennung für ihren Einsatz für die Stadt sowie deren Bürgerinnen und Bürgern überreicht.
„Sich jahrzehntelang und oft ein ganzes Berufsleben hinweg in den Dienst der Allgemeinheit zu stellen und sich unermüdlich für die Sicherheit der Menschen in Duisburg einzusetzen, verdient unsere höchste Anerkennung und Wertschätzung. Ich bin stolz darauf, dass wir so viele engagierte Frauen und Männer in den Reihen unserer Feuerwehr haben, die sich Tag für Tag mit großer Hingabe für unsere Stadt starkmachen“, betont Oberbürgermeister Sören Link.
Verliehen wurde 39-mal das Ehrenzeichen in Silber (25 Dienstjahre) und 29-mal das Ehrenzeichen in Gold (35 Dienstjahre). Mit dem Ehrenzeichen in Gold mit Goldkranz wurde außerdem Peter Döntgen geehrt, der seine Laufbahn bei der Feuerwehr im Jahr 1975 begann und auf eine abwechslungsreiche 50-jährige Dienstzeit zurückblicken kann.
Das Feuerwehr-Ehrenzeichen wird vom Land Nordrhein-Westfalen gestiftet und vom Innenminister an Feuerwehrleute verliehen.
Im Anschluss an die Auszeichnungen wurde der 100. Grundausbildungslehrgang der Berufsfeuerwehr Duisburg vereidigt. Zum 5. Januar 2026 beginnen 20 Brandmeisteranwärterinnen und -anwärter offiziell ihre Ausbildung bei der Feuerwehr Duisburg.
„Den Jubiläumslehrgang vereidigen zu dürfen, ist schon ein ganz besonderer Moment und mehr als nur ein formeller Akt. Er unterstreicht, dass die Ausbildung bei der Feuerwehr eine fundierte fachliche Qualifikation, generationenübergreifende Teamarbeit und die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung verbindet“, so Stadtdirektor und Feuerwehrdezernent Martin Murrack.
Die 18-monatige Ausbildung findet überwiegend an der Feuerwehrschule in Homberg statt und gliedert sich in vier Abschnitte: feuerwehrtechnische Grundausbildung, rettungsdienstliche Ausbildung mit Rettungssanitäter-Qualifikation, ein Wachpraktikum im Einsatzdienst sowie einen abschließenden Prüfungslehrgang zum Brandmeister. Nach erfolgreichem Abschluss der Laufbahnprüfung werden die neuen Brandmeisterinnen und Brandmeister dann ihren Dienst in den Wachabteilungen der Feuerwehr aufnehmen.