Ergebnisbericht der Aktion „Null-Toleranz“ in Duisburg-Meiderich

Das Bürger- und Ordnungsamt hat in Zusammenarbeit mit der Duisburger Polizei und den Wirtschaftsbetrieben Duisburg vom 1. bis zum 7. Juli eine „Null-Toleranz“-Aktion in Meiderich durchgeführt. In diesem Zeitraum waren die Mitarbeiter der Abfallaufsicht wochentags fußläufig mit einer Früh- und Spätschicht im Stadtteil präsent. Auch an Sams- und Sonntagen war eine Präsenz gegeben.

Montag, 15. Juli 2019 | Stadt Duisburg - Durch die Wirtschaftsbetriebe wurden 40 wilde Müllkippen (14 Fahrten wurden den jeweiligen Verursachern in Rechnung gestellt) und 11 Verwarnungsgelder erhoben. Unter anderem wurden auch 27 Ordnungswidrigkeitenverfahren (u. a. für das illegale Entsorgen größerer Müllmengen) eingeleitet und 13 PKW als Schrottfahrzeuge gekennzeichnet (mit der Frist, das Fahrzeug innerhalb eines Monats zu entfernen).
Gleichzeitig wurde der Stadtteil auch durch Mitarbeiter des städtischen Außendienstes (SAD) zum Teil im Wege von Ordnungspartnerschaften mit der Polizei intensiv kontrolliert. Durch den SAD wurden 13 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet und 33 Verwarnungsgelder erhoben. Insgesamt wurden zehn weitere Maßnahmen (zum Beispiel mündliche Verwarnungen, Feststellung unerlaubter Sondernutzung) getroffen.
Neben Abfallaufsicht und SAD befanden sich auch verstärkt Mitarbeiter der Verkehrsüberwachung im Einsatz. So wurden insgesamt 1.754 kostenpflichtige Verwarnungen und Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen verbotswidrigen Haltens und Parkens sowie aufgrund von Geschwindigkeitsüberschreitungen gefertigt.
Seit Ende des Jahres 2016 führt das Bürger- und Ordnungsamt in Zusammenarbeit mit der Duisburger Polizei und den Wirtschaftsbetrieben Duisburg einmal im Monat in einem Duisburger Stadtteil eine Aktionswoche unter dem Motto „Null-Toleranz / ordnungsrechtliche Präsenz im Ortsteil“ durch. Die Aktion dient der Bekämpfung der zunehmenden Müllproblematik in den verschiedenen Ortsteilen sowie der Ahndung von sonstigen Ordnungswidrigkeiten.

Stadt Duisburg