Feuerwehr Duisburg funkt digital

Seit dem 2. Juli funkt die Feuerwehr Duisburg im Digitalfunk. Die komplette Kommunikation zwischen den Fahrzeugen und der Leitstelle – sowohl im Rettungsdienst, als auch für die Bereiche Brandschutz und Hilfeleistung – erfolgt seither im digitalen BOS-Funk. Großer Vorteil dieser Technologie ist u. a. die Abhörsicherheit, sodass unbefugte Dritte die Funkgespräche der Feuerwehr nicht mithören können.

Dienstag, 24. Juli 2018 | Stadt Duisburg - Die Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) projektiert seit 2006 den Start des digitalen-BOS-Funks, der seit 2012 sukzessive deutschlandweit durch die Errichtung von etwa 4.500 Basisstationen ausgebaut und nutzbar gemacht wird. In Duisburg gibt es seit 2011 vier aktive Basisstationen, die den digitalen Funkbetrieb gewährleisten sollen.
Die Feuerwehr Duisburg hat im Jahre 2011 mit dem aktiven Umstieg in die Digitalfunk begonnen. In den Folgejahren wurden insgesamt 128 Fahrzeuge in Eigenregie für den Digitalfunk tauglich gemacht und rund 200 Handfunkgeräte beschafft. Die Führungskommunikation an Einsatzstellen wurde bei der Feuerwehr Duisburg bereits im Dezember 2012 in den Digitalfunk überführt. Davon unberührt war die weiterhin analoge Kommunikation zwischen den Fahrzeugen und der Leitstelle.
Als technische Redundanz bleibt weiterhin der analoge BOS-Funk aktiv und kann jederzeit genutzt werden, um auch bei Wartungsarbeiten oder technischen Störungen am Digitalfunknetz eine sichere und stabile Kommunikation zwischen der Leitstelle der Feuerwehr Duisburg und den aktiven Kräften an der Einsatzstelle zu gewährleisten.
Insgesamt waren rund 1,2 Millionen Euro für den bisherigen Umstieg erforderlich. Laufende Kosten entstehen praktisch keine, da das Netz vom Bund betrieben und den Ländern und Kommunen zur Verfügung gestellt wird. Wartung und Instandhaltung der Funkkomponenten werden durch die eigene Funkwerkstatt inklusive einer 24/7-Rufbereitschaft durchgeführt.

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