Städt. Kindertageseinrichtung Albert-Schweitzer-Straße
Wöchentliches Betreuungsangebot
3 Jahre und älter
2 Gruppen 35 Std.
Profil
Leitbild
Jedes Kind hat ein Recht darauf als eigenständige Persönlichkeit wahrgenommen und angenommen zu werden. Die Akzeptanz und ein positiver Umgang mit sozialen, kulturellen und individuellen Unterschiedlichkeiten der Kinder, muss Berücksichtigung finden. Stärken und Schwächen eines jeden Einzelnen, sollen in unsere pädagogische Arbeit Einfluss nehmen. Die Kinder haben ein Recht auf die Unversehrtheit von Körper und Seele.
Die Kindertageseinrichtung Albert-Schweitzer-Str. ist in den Schulhof der Grundschule integriert. So lernen die Kinder schon früh etwas über die Gegebenheiten der Grundschule und auch ihren späteren Schulweg kennen. Nach der Einschulung bleibt der Kontakt der Kinder zu ihrer früheren Kita oft erhalten.
Betreut werden die Kinder im Alter von 3-6 Jahren von :
6 Fachkräften
1 Sprachförderkraft
1 Hauswirtschaftskraft und
1 Auszubildenden
in zwei Gruppen mit je 25 Kinder.
Wir arbeiten nach dem offenen Konzept.
In der Eingewöhnungsphase kommen die Kinder erst einmal in der Zeit von 8- 10 Uhr ,zusammen mit ihren Eltern. Dann wird individuell mit den Eltern abgesprochen , was wir gemeinsam dem einzelnen Kind zutrauen. Ein großer Vorteil in der Eingewöhnungsphase ist die überschaubare Größe des Kindergartens. Die Kinder lernen schnell die Räumlichkeiten, sowie alle Kinder und Erzieher/innen kennen. Durch diesen überschaubaren Rahmen können sich die Kinder schnell gut eingewöhnen. Sie fühlen sich sicher und können sich so, in Absprache mit den Erzieherinnen, im Kindergarten frei bewegen. So lernen sie früh selbstständig Entscheidungen zu treffen und ihren Bedürfnissen nachzukommen.
Schwerpunkte unserer päd. Arbeit sind:
Altersspezifische Förderung
Wir arbeiten regelmäßig in Kleingruppen und fördern und fordern dabei die Kinder in verschiedenen Bereichen. In allen Bereichen gibt es offene Angebote, aber auch Angebote für einzelne Altersgruppen.
Regelmäßig stattfindende altershomogene Kleingruppen sind:
Die Maxis
Ø Jedes Maxi Kind übernimmt am Anfang eines Kindergartenjahres eine Patenschaft , für ein neues Mini Kind. Sie helfen den Minis im Kindergartenalltag. So begleiten sie die kleinen zur Toilette, helfen beim Frühstück, beim An/Ausziehen und nehmen sie beim Spaziergang an die Hand.
Dieses soll den Minis helfen, sich leichter einzugewöhnen. Die Maxis lernen Verantwortung für ein jüngeres Kind zu übernehmen.
Ø In der Maxi-Gruppe wird einmal pro Woche mit den Vorschul-Kindern gearbeitet. Dabei werden verschiedene Themen aufgearbeitet, wie z.B. Experimente, geometrische Formen, Farben, Verkehrsschilder und vieles mehr.
Ø Auch Ausflüge, z.B. zur Polizei, Feuerwehr und zur Bücherei,werden mit den Maxi-Kindern gemacht.
Ø Ab Mitte Januar wird täglich das Würzburger Trainingsprogramm „Hören,lauschen,lernen“ durchgeführt. Dieses Programm beinhaltet Sprachspiele für Kinder im Vorschulalter und dient zur Vorbereitung auf den Erwerb der Schriftsprache.
Ø In der Zeit von März bis Juli gibt es 3 x 5 Tage einen Selbstbehauptungskurs für alle Maxi Kinder.
Ø Einmal in der Woche gibt es die Forschergruppe, in der die Maxis experimentieren dürfen.
Ø Einmal in der Woche wird geturnt.
Die Medis
Ø Die Medis singen und musizieren einmal in der Woche. Sie lernen immer neue Lieder ,Geräusche, Geschichten und verschiedene kleine Instrumente kennen.
Ø Einmal in der Wochen haben die Medis eine Koch AG. Hier wird zu verschiedenen Themen gekocht, gemalt, gebastelt und Sachwissen vermittelt.
Ø Einmal in der Woche gehen alle Medi-Kinder turnen.
Die Minis
Die jüngsten Kinder beider Gruppen treffen sich einmal in der Woche in der Mini-Gruppe. Dort können sie die anderen Kinder ihrer Altersgruppe besser kennen lernen. In diesem geschützten Rahmen fällt es den Kleinsten etwas leichter, sich auszuprobieren, Ängste zu überwinden und erste Freundschaften zu schließen.
Ø Einmal in der Woche haben alle Mini-Kinder turnen
Bewegung
Ø Bewegung wird bei uns „GROß“ geschrieben.
Ø Seit dem 16. Juli 2003 sind wir in Duisburg der erste anerkannte Bewegungskindergarten des LSB in NRW.
Ø Wind und Wetter können uns nur selten davon abhalten mit den Kindern raus zu gehen.
Ø Unser Außengelände lädt zum vielfältigen bewegen ein. Wir haben ein Klettergerüst, Laufräder, Fahrräder, Dreiräder, eine Nestschaukel, eine Kletterspinne u.v.m.
Ø In regelmäßigen Abständen gehen wir auch mit den Kindern spazieren.
Ø Einmal in der Woche wird in altershomogenen Gruppen geturnt.
Ø Ansonsten wird unsere Turnhalle täglich von Kindern bespielt die Lust haben. Zusammen mit einer Fachkraft entscheiden sie , was aufgebaut oder gespielt werden soll.
Ø Die MAXI-Kinder nehmen das letzte halbe Jahr im Kindergarten an einem Selbstbehauptungskurs teil. Dieser wird von einem Fachmann durchgeführt, der von unserem Förderverein finanziert wird.
Freispiel und Selbstständigkeit
Ø Wir arbeiten nach dem Motto “Hilf mir es Selbst zu tun“
Ø Die Kinder haben in den unterschiedlichsten Bereichen die Möglichkeit sich auszuprobieren. So erlangen sie Stück für Stück Selbstständigkeit.
Ø Die Kinder bereiten ihr Frühstück eigenständig zu und decken ihren Platz wieder neu ein.
Ø Nach Absprache mit den Erzieherinnen können die Kinder in beiden Gruppen spielen.
Ø Sie können in unserem kleinen Garten, der von beiden Gruppen zugänglich ist, auch während der Freispielzeit draußen spielen.
Ø Die Kinder übernehmen regelmäßig Aufgaben z.B. den Frühstücktisch abräumen, Tisch decken, Fegen u.v.m.
Ø Maxi-Kinder bekommen ein Patenkind, für das sie in der Eingewöhnungsphase mitverantwortlich sind. So übernehmen sie Verantwortung und erleichtern den neuen Kindern den Einstieg in den Kindergarten.
Ernährung
Ø Wir bieten den Kindern täglich ein gesundes und reichhaltiges Frühstück an.
Ø Bei der Vorbereitung des Frühstücktisches helfen die Kinder aktiv mit.
Ø Marmelade wird mit den Kindern zusammen gekocht.
Ø Obst und Gemüse wird jeden Morgen mit und von den Kindern zubereitet.
Ø Aktionen zum Thema „gesunde Ernährung“ finden regelmäßig statt.
Ø Seit März 2009 können wir den Kindern Mittags einen Imbiss anbieten.
Ø Später gibt es dann noch einen Obst- und Gemüsesnack
Naturwissenschaften:
Ø Seit 2014 sind wir ein „Haus der kleinen Forscher“. Wir haben regelmäßig naturwissenschaftliche Themen in den Gruppen.
Ø Freies sowie angeleitetes experimentieren findet regelmäßig statt.
Ø Die Erzieherinnen nehmen regelmäßig an Fortbildungen zu naturwissenschaftlichen Themen teil.
Beobachtung
Ø Wir beobachten während des Freispieles regelmäßig die Kinder, um ihre individuellen Stärken und Interessen herauszufinden.
Ø Darauf abgestimmt gibt es für die Kinder die unterschiedlichsten Angebote.
Ø Um die Entwicklung der Kinder zu dokumentieren, sammeln wir Arbeiten aus den verschiedensten Bereichen von den Kindern. Ihre Entwicklung während der gesamten Kindergartenzeit wird so deutlich dargestellt.
Ø Regelmäßig werden schriftliche Bildungsdokumentationen erweitert und somit der Entwicklungsstand der Kinder überprüft.
Ø Im letzten Kindergartenjahr werden alle Vorschulkinder mit dem „Bielefelder Screening " getestet. Das ist ein Test zur Früherkennung von Lese-und Rechtschreibschwierigkeiten.
Ø Es sollen alle Kinder, deren Test aufzeigt, dass sie in diesem Bereich Probleme haben könnten, ein spezielles Lernprogramm (HLL) durchlaufen.
Ø Das Lernprogramm „Hören,lauschen,lernen(HLL) “ machen wir generell mit allen Vorschulkindern.
Elternarbeit
Ø Es finden regelmäßige Treffen mit den Eltern statt.
Ø Es gibt einen Förderverein.
Ø Der Elternrat und der Förderverein treffen sich regelmäßig.
Ø Mehrmals im Jahr werden kleinere und größere Veranstaltungen für Eltern und Kinder gemeinsam angeboten.
Ø Hospitationen im Kindergarten, sind nach Absprache, immer möglich.
Ø Elterngespräche finden mindestens einmal im Jahr oder nach Bedarf statt.