Neuer Wegweiser - Gewaltschutz für Menschen mit Behinderung
Über die Bund-Länder-AG Häusliche Gewalt hat uns die Information über die Veröffentlichung des Wegweisers "Gewaltschutz für Menschen mit Behinderung" erreicht. Dieser wurde im Rahmen eines Arbeitskreises des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verbänden, Wissenschaft, Praxis und Selbstvertretung erstellt, um den Gewaltschutz von Menschen mit Behinderungen zu stärken.
Die Online-Publikation in Leichter Sprache finden Sie auf der Website des BMAS unter dem folgenden Link:
Die Musikschule Duisburg gründet eine inklusive Band – Menschen mit und ohne Behinderung machen gemeinsam Musik und zeigen: Vielfalt klingt gut!
Unter der Leitung von Michael Gerards, Lehrkraft an der MKS Duisburg, entsteht ein einzigartiges Musikprojekt. Das Ziel: ein Auftritt bei der feierlichen Eröffnung der Internationalen Gartenschau 2027 in Duisburg!
Die Band probt ab Anfang 2026 in der Musikschule Duisburg in Duisburg-Duissern.
So bist du dabei:
Nimm ein Video auf, in dem du dein Rhythmusgefühl zeigst. Ganz egal, ob du dabei deine Stimme, deine Hände und Füße oder ein Instrument nutzt. Den Rhythmus, den du nachmachen solltest, findest du im Video in diesem Beitrag.
Schicke das Video an: m.hillringhausstadt-duisburgde
Vergiss nicht, deinen Namen, dein Alter, deine Anschrift und eine E-Mail-Adresse anzugeben!
Du kannst dein Video bis zum 28.11.2025 schicken.
Du hast noch Fragen? Dann rufe uns gerne an!
Musikschule Duisburg: 0203 / 283 947 33
Referat für Gleichberechtigung und Chancengleichheit: 0203 / 283 5785
An dieser Stelle ist ein Video von YouTube eingebunden. Mit dem Klick auf „Video laden“ stimmen Sie zu, dass Inhalte von YouTube geladen und dabei personenbezogene Daten an YouTube/Google übermittelt werden können. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
10. Oktober 2025 - Änderung der Hundesteuersatzung der Stadt Duisburg für Assistenzhunde
Der Rat der Stadt Duisburg hat die Änderung der Hundesteuersatzung beschlossen. Im Sinne der Gleichberechtigung können rückwirkend zum 1. Oktober 2025 alle anerkannten Assistenzhunde auf entsprechenden Antrag hin von der Hundesteuer befreit werden.
„Menschen mit nicht-sichtbaren Behinderungen, die einen Assistenzhund als medizinisches Hilfsmittel verwenden, sind ab sofort von der Hundesteuer befreit“, freut sich Jens Jordan, Inklusionsbeauftragter der Stadt Duisburg.
Assistenzhunde sind medizinische Hilfsmittel, die bei einer Vielzahl von Behinderungen und chronischen Beeinträchtigungen (beispielsweise bei Gehörlosigkeit, Epilepsie, Autismus, Diabetes) wichtige, oft lebensrettende Aufgaben für ihre Menschen übernehmen. Sie haben besondere Zutrittsrechte und dürfen überall dorthin, wo auch Menschen mit normalen Straßenschuhen eintreten. Dabei sind Assistenzhunde mit der Kenndecke und dem Führgeschirr eindeutig zu erkennen.
Die Stadt Duisburg hat sich bereits im Jahr 2024 der Kampagne „Assistenzhund willkommen“ angeschlossen und gewährt seitdem Assistenzhunden Zugang zu allen öffentlich zugänglichen Gebäuden.
Bürgerinnen und Bürger können sich ab sofort an das Amt für Rechnungswesen und Steuern per E-Mail an steuerveranlagungstadt-duisburgde wenden, um einen Antrag auf Befreiung von der Hundesteuer zu stellen. Weitere Informationen unter www.duisburg.de (Öffnet in einem neuen Tab) (Stichwort: „Hundesteuerbefreiung“)
7. Oktober 2025 - Stadt Duisburg baut inklusives Schulmodell weiter aus
Die Stadt Duisburg weitet zum Schuljahr 2025/2026 das erfolgreiche präventive Infrastrukturmodell auf 23 Schulen im Stadtgebiet aus. Es sollen bessere Strukturen geschaffen, damit alle Kinder – unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen und Unterstützungsbedarfen – gemeinsam lernen können. Das Modell sorgt für schnelle, niedrigschwellige Unterstützung direkt vor Ort und trägt so zu einer gerechteren und inklusiveren Bildungslandschaft bei.
Der Kern des präventiven Infrastrukturmodells sind feste Teams von schulischen Assistenzen, die ausschließlich von einem Träger pro Schule gestellt werden. Die Assistenzen bestehen aus Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften. Sie bilden feste Ansprechpersonen für die Schülerinnen und Schüler und arbeiten flexibel und bedarfsgerecht in Einzel-, Tandem- oder Gruppenbetreuung und sorgen so für passgenaue Unterstützung. Die Hilfe ist ab Schuljahresbeginn vor Ort, wenn sie gebraucht wird. Lange Wartezeiten und komplexe Antragswege entfallen. Kinder erhalten genau so viel Unterstützung wie nötig und können gleichzeitig ihre Selbstständigkeit und Selbstbestimmung weiterentwickeln.
Das Modell wirkt zudem einer Überbetreuung entgegen, was die Zahl zusätzlicher Erwachsener im Klassenraum reduziert und so das Klassenklima verbessert. Eine passgenaue Unterstützung verringert außerdem das Risiko, dass Schülerinnen und Schüler mit Unterstützungsbedarf ausgegrenzt oder benachteiligt werden. Gleichzeitig profitieren sie von verlässlichen Strukturen und klaren Vertretungsregelungen.
Mit dem präventiven Infrastrukturmodell reagiert die Stadt Duisburg auf die steigende Zahl von Schülerinnen und Schülern mit Unterstützungsbedarf und setzt auf ein System, das frühzeitig, verlässlich und nachhaltig wirkt.
Bereits seit dem Schuljahr 2023/2024 gibt es an Duisburger Schulen das präventive Infrastrukturmodell. Es wurde gemeinsam von Schulen, Trägern, dem Jugendamt sowie dem Amt für Soziales und Wohnen entwickelt. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler mit einer bestehenden oder drohenden Behinderung frühzeitig und niedrigschwellig zu unterstützen.
11. Oktober 2025 - Selbstbehauptungs-Training für Mädchen und Frauen mit kognitiver Beeinträchtigung
ECHT MEIN RECHT! Noch bis zum 27. September in Köln - Interaktive Präventions-Ausstellung für Menschen mit Lernschwierigkeiten
Unser Team Inklusion hat die Ausstellung besucht und ist mit den Verantwortlichen in einen regen Austausch gegangen ist.
"...Die interaktive Präventions-Ausstellung ECHT MEIN RECHT bietet Menschen mit Behinderungen eine anschauliche Auseinandersetzung mit ihren Rechten auf Selbstbestimmung, Sexualität und Schutz vor sexualisierter Gewalt.
Die Ausstellung ist innovativ und unterhaltsam, sorgt für Überraschungen, lädt zum Spielen und Nachdenken ein, weckt Neugier, klärt auf, baut Vorurteile ab, schafft Wir- und Mitgefühl, stiftet zu Solidarität und Handlungsbereitschaft an und ist auf das individuelle Lerntempo und -niveau der Zielgruppe ausgerichtet.
ECHT MEIN RECHT ist in sechs Stationen gegliedert:
Rechte und Selbstbestimmung,
Gefühle,
Liebe und Partnerschaft,
Alltag, (Freizeit, Wohnen, Arbeit)
Körper und Sexualität,
Beratung.
Dort werden jeweils anhand von beispielhaften Situationen die verbundenen Aspekte von Selbstbestimmung, Sexualität und Prävention thematisiert.
Die begleitende partizipative Fortbildung für Fachkräfte und Expert*innen in eigener Sache informiert über die Erscheinungsformen und Auswirkungen sexualisierter Gewalt und sexuellen Missbrauchs.
Der partizipative Workshop „Wie begleite ich die Ausstellung“ findet in Abstimmung mit den ausleihenden Institutionen direkt in den Ausstellungsräumlichkeiten statt. Hier werden Expert*innen in eigener Sache und Fachkräfte gemeinsam geschult. Es geht um sexuelle Bildung, sexualisierte Gewalt und Prävention sexualisierter Gewalt, Reflexion der eigenen Haltung und um Konzept, Inhalte und Aufbau der Ausstellung. Darüber hinaus findet eine Rollenklärung statt.
An wen richtet sich ECHT MEIN RECHT? Zielgruppen:
Erwachsene und Jugendliche (ab ca. 16 Jahren) mit Lernschwierigkeiten, Menschen mit Behinderungen
Mitarbeitende von Vereinen, Einrichtungen und Diensten der Eingliederungshilfe
Fach- und Ergänzungskräfte der Eingliederungshilfe
Schulbegleiterinnen und Schulbegleiter."
Kommunal-Wahl in Nordrhein-Westfalen Ihre Stimme zählt! Wählen ist ein sehr wichtiges Recht. Machen Sie mit. Gehen Sie wählen!
Zentralbibliothek baut inklusive Angebote weiter aus
Die barrierefreie Zentralbibliothek im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt setzt ihren Weg zu mehr Barrierefreiheit und Teilhabe konsequent fort. Mit einem breiten Spektrum an inklusiven Angeboten ermöglicht sie Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen den Zugang zu Information, Bildung und Kultur. Unterstützt wird der Ausbau der inklusiven Angebote durch das Referat für Gleichberechtigung und Chancengleichheit.
„Unser Ziel ist es, die Zentralbibliothek zu einem offenen Ort für alle Menschen zu machen – unabhängig von sprachlichen, körperlichen oder kognitiven Einschränkungen“, betont Philipp Braun, Leiter der Duisburger Stadtbibliothek. „Die neuen Angebote sind ein weiterer Schritt auf diesem Weg. Besonders wichtig ist uns, dass Menschen mit ganz unterschiedlichen Bedürfnissen nicht nur Zugang zu Information und Bildung erhalten, sondern sich hier auch willkommen und zugehörig fühlen.“
Zu den bereits verfügbaren Hilfsmitteln zählen die OrCam MyEye, ein innovatives Vor-Ort-Gerät zur Vorleseunterstützung, sowie ein stationäres Präsenz-Lesegerät für Menschen mit Sehbeeinträchtigung. Hörbuchregale sind zusätzlich mit Brailleschrift versehen.
Auch für gehörlose und schwerhörige Menschen bietet die Bibliothek gezielte Unterstützung: Informationen in Gebärdensprache lassen sich per QR-Code abrufen, ein Gebärdensprachdolmetscher ist einmal wöchentlich oder nach Terminvereinbarung vor Ort. Zudem stehen insgesamt vier „Medienkoffer Gebärdensprache“ zur Ausleihe bereit, zwei davon speziell mit kindgerechten Materialien. Die Koffer bieten einen Einstieg in die Welt der Gebärdensprache, ob für Fachkräfte oder den inklusiven Familienalltag.
Im LEA-Leseklub® treffen sich jeden Samstag Menschen mit und ohne Beeinträchtigung, um gemeinsam zu lesen. Medien in Leichter und einfacher Sprache runden das Angebot ab. Termine für Führungen in einfacher Sprache können individuell vereinbart werden können.
Ein neues Gerät zur Leseunterstützung befindet sich derzeit in der Anschaffung und wird das Angebot zeitnah ergänzen.
Weitere Informationen und Ansprechpersonen finden sich auf www.stadtbibliothek-duisburg.de (Öffnet in einem neuen Tab). Für Rückfragen steht das Team der Bibliothek während der Servicezeiten persönlich oder telefonisch unter 0203/283-4218 zur Verfügung. Die Servicezeiten sind montags von 13 bis 19 Uhr, dienstags bis freitags von 11 bis 19 Uhr sowie samstags von 11 bis 16 Uhr.
Einladung zum Online-Arbeitskreis „Leise war gestern, laut ist heute“
Veranstaltung am 5. Dezember 2024 zum Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung!
INKLUSIVE VERANSTALTUNGEN DER VHS DUISBURG IM NOVEMBER UND DEZEMBER
Anmeldung: Per E-Mail: n.huebnerstadt-duisburgde, m.turacstadt-duisburgde oder in einer unserer Geschäftsstellen in der Stadtmitte – Steinsche Gasse 26, 47051 Duisburg, VHS Hamborn, Parallelstr. 07, 47166 Duisburg oder online über den eingefügten Link.
Information / Beratung: Marissa Turac, m.turacstadt-duisburgde, Tel: 0203-283-3220/8452
2. November 2024 - Selbstbehauptungstraining für Frauen mit kognitiver Einschränkung
„Um das Thema Inklusion in allen Lebensbereichen in Duisburg zu stärken und die Umsetzung der UN-BRK zu begleiten, haben wir an diesem speziellen Tag seit Jahren ein Angebot für Frauen mit kognitiver Einschränkung“.
Wir freuen uns darüber, dass dieses Angebot in den vergangen Jahren stets mit viel Interesse wahrgenommen wurde.
Am 2. November bieten wir erneut ein Selbstbehauptungstraining an.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.
Wir freuen uns auf Ihre Anmeldungen, wie immer wird es ein spannender Tag!
Einladung Seite 1
Einladung Seite 2
23. August 2024 - "Blau-Weiss Neuenkamp" startet mit einem weiteren Angebot!
SAVE THE DATE - 15. Mai 2024 Gebärdensprachtreff in der Bezirksbibliothek Duisburg Rheinhausen
Ab dem 15. Mai 2024 wird in der Bezirksbibliothek Rheinhausen ein Gebärdensprachtreffen angeboten. Das offene Angebot richtet sich sowohl an gehörlose und hörende Erwachsene, Kinder und Jugendliche. Die Treffen finden an jedem 1. und 3. Mittwoch des Monats, ab 17 Uhr, in der Galerie der Bezirksbibliothek, statt.
Bezirksbibliothek Duisburg Rheinhausen
Neuer Ratgeber des Bundesvereins für Körper- und mehrfachbehinderte Menschen
Die Stadt Duisburg ergänzt das Angebot an digitaler Barrierefreiheit
Die Stadt Duisburg baut die digitale Barrierefreiheit weiter aus und setzt hierfür auf eine Software, die es ermöglicht, sich sämtliche Inhalte auf duisburg.de in Echtzeit in bislang zehn Sprachen übersetzen zu lassen. Ziel ist es, möglichst vielen Menschen die städtischen Informationen in der jeweiligen Muttersprache anzubieten.
Derzeit besteht die Möglichkeit, sich städtische Inhalte in Englisch, Französisch, Spanisch, Chinesisch, Türkisch, Rumänisch, Bulgarisch, Polnisch, Russisch und Ukrainisch übersetzen zu lassen. Weitere Sprachen sollen im Laufe der Zeit hinzukommen.
Im Gegensatz zu vielen anderen Online-Übersetzungsangeboten ist das auf duisburg.de eingesetzte System der Firma Conword datenschutzkonform. So werden keinerlei personenbezogene Daten an den Anbieter oder Dritte übermittelt. Die durch künstliche Intelligenz erzeugte Übersetzung ergänzt das städtische Angebot zur digitalen Barrierefreiheit.
Mit der Applikation Eye-Able® bietet die Stadt Duisburg bereits seit Februar 2023 verschiedene barrierefreien Funktionen auf der Internetseite für Menschen mit Seh-Einschränkungen an. So können beispielsweise die Texte vorgelesen oder Kontrast und Schriftgrößen angepasst werden. Zudem arbeitet die Stadt an einem Pilotprojekt zur Entwicklung eines digitalen Gebärdensprach-Avatars mit. Dieser soll künftig auch höreingeschränkten Menschen die Nutzung der städtischen Internetseiten erleichtern. Ein erstes Video des Projekts findet sich bereits unter www.duisburg.de/barrierefreiheit.
Digitale Barrierefreiheit ist ein wichtiger Bestandteil für eine inklusive Gesellschaft. Sie ermöglicht allen Menschen, unabhängig von individuellen Unterschieden, den einfachen Zugang zu digitalen Inhalten. Zudem wird hierdurch das integrative Miteinander gefördert, da allen die gleichen Möglichkeiten und Chancen gegeben werden, sich adäquat im Internet zu informieren.
17. Januar 2024 - Neuer Service für Blinde und Sehbehinderte in der Zentralbibliothek
In der Zentralbibliothek, Steinsche Gasse 26 in der Duisburger Innenstadt, steht ab sofort eine „OrCam MyEye“ zur Nutzung vor Ort zur Verfügung.
Die OrCam ist ein Hilfsmittel, das über einen Bildsensor Texte, Produkte und andere Objekte erkennt und die Informationen über einen Minilautsprecher an den Menschen weitergibt. Das Gerät hat etwa die Größe eines Textmarkers und wird mithilfe eines Brillengestells getragen. Es ist einfach und intuitiv zu bedienen.
Kund*innen können das Gerät gegen Vorlage ihres Bibliotheksausweises an der Information im 2. Obergeschoss ausleihen, um z. B. selbstständig Medien auszuwählen, aber auch um mitgebrachte Texte zu lesen.
Die Anschaffung der „OrCam MyEye“ wurde von der Stabsstelle Digitalisierung im Rahmen der Smart City Initiative Duisburg finanziert. „Eine Smart City ermöglicht die Schaffung von barrierefreien Umgebungen. Dies erhöht die Möglichkeiten sozialer Teilhabe und verbessert die Lebensqualität für alle Bürgerinnen und Bürger, unabhängig von ihren individuellen Bedürfnissen oder Einschränkungen,“ so Stadtdirektor und Digitalisierungsdezernent Martin Murrack.
Dr. Jan-Pieter Barbian, Direktor der Bibliothek, freut sich über den neuen Service: „Dies ist ein weiterer wichtiger Beitrag zur Inklusion, der die Bibliotheksbenutzung für Menschen mit Behinderungen erleichtert“.
Auskünfte erteilt das Bibliotheksteam gerne persönlich oder telefonisch unter 0203 283-4218. Die Öffnungszeiten der Zentralbibliothek sind montags von 13 bis 19 Uhr, dienstags bis freitags von 11 bis 19 Uhr und samstags von 11 bis 16 Uhr.
INKLUSION IN AKTION am Samstag, 2. Dezember 2023
Wir freuen uns! Auch in diesem Jahr konnten wir die Zentralbibliothek für eine gemeinsame Veranstaltung zum „Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung“ gewinnen.
In Kooperation mit unserer Bibliothek laden wir am Samstag, 2. Dezember, von 13 bis 16 Uhr, zu einem bunten Programm, das alle Menschen erreichen soll. Menschen mit und ohne Behinderung sollen in allen Lebensbereichen selbstbestimmt und gleichberechtigt teilhaben können.
Besonders freuen wir uns über die Beteiligung der Duisburger Werkstatt, die mit ihrem feinen Modelabel „esthétique“ zu einer Fashion-Show und zum Verweilen und Schauen einlädt. Oder sein Sie bei der Mit-Sing-Aktion mit Dominik dabei. Gemeinsames Singen bereitet Freude!
Außerdem stellen wir den neuen Or-Cam-Reader vor. Mit freundlicher Unterstützung des Blinden- und Sehbehindertenverein Duisburg e.V..
Es erwartet Sie ein spannendes Programm. Herzlich Willkommen. Wir freuen uns auf Sie.
Die Zentralbibliothek ist barrierefrei erreichbar.
Das Programm bietet Rundgänge in einfacher Sprache und Gebärdensprache an.
Am 19. und 20. Oktober gibt es die erste Ballettvorstellungen mit Audiodeskription bei „Giselle“ im Theater Duisburg.
Wenn Sie das Vorprogramm mit Tastführung und angepasster Einführung miterleben möchten, sollen Sie 90 Minuten vor Beginn, um 18:00, am Theater sein.
Der Kartenverkauf mit Anmeldung für Audiodeskription erfolgt telefonisch: 0203 283 62 100
Weitere Termine in dieser Spielzeit und andere Information rund um Audiodeskription bei uns finden Sie auf unsere Homepage: Audiodeskription | Deutsche Oper am Rhein
Freuen Sie sich auf den kommenden Sonntag, 10. September, 13 bis 19 Uhr
Zum „Tag der offenen Tür“, der in diesem Jahr im Rahmen des „Tages des offenen Denkmals“ stattfinden wird, lädt Oberbürgermeister Sören Link interessierte Bürgerinnen und Bürger am Sonntag, 10. September 2023, von 13 bis 19 Uhr ins Duisburger Rathaus ein. Neben einer Rathausführung von Oberbürgermeister Link empfängt Tangotänzer Martin, von der Tanzschule Tango Emoción, die Duisburgerinnen und Duisburger beweglich im Foyer.
Burgfräulein Yvi Bazant führt Kinder und Jugendliche auf spannende Art durch das alte Gemäuer. Die junge Duisburger Musikerin CassMae präsentiert ihre Musik, die Hafenkids mixen alkoholfreie Cocktails und das Duisburger Urgestein Jupp Götz untermalt die Veranstaltung im Innenhof ebenfalls klangvoll. Darüber hinaus freuen wir uns auf zwei Ensembles der Duisburger Philharmoniker.
Interessierte erhalten einen Einblick in das politische Zentrum der Stadt mit seinem Ratssaal und diversen Sitzungs- und Konferenzräumen, in das Dienstzimmer des Oberbürgermeisters und das Mercatorzimmer. Die Rathaus-Cafeteria sorgt mit Kaffee und Kuchen für das leibliche Wohl.
Wir freuen uns auf CassMae, die diesen Tag besonders bereichern wird. Sie können der Sing-Songwriterin ab 15 Uhr im Innenhof des Rathaus Duisburg zuhören und lauschen. Lassen Sie sich überraschen und seinen Sie uns „Herzlich Willkommen!“
3. bis 5. November 2023: Der Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung NRW e.V. lädt zur Angehörigenkonferenz
Die Konferenz möchte auf die besondere Situation von Angehörigen von Menschen mit Behinderung aufmerksam machen und Ihnen die Möglichkeit zur Begegnung und zum Austausch unter Expert*innen in eigener Sache bieten.
Weitere Informationen finden Sie auf dem Flyer und dem Anmeldebogen.
5. Mai 2023 - Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen „Zukunft barrierefrei gestalten“
Seit mehr als 30 Jahren veranstalten Verbände und Organisationen der Behindertenhilfe und Selbsthilfe bundesweit in Deutschland rund um den 5. Mai verschiedene Projekte und Aktionen.
Denn es gibt viele noch nicht umgesetzte Forderungen für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung – auf viele Diskriminierungen und Barrieren muss immer wieder hingewiesen werden.
Auch in Duisburg erwartet Besucherinnen und Besucher ein buntes Rahmenprogramm mit vielen Informationsständen.
Von 11 bis 18 Uhr präsentiert sich die Selbsthilfe-Kontaktstelle auf dem König-Heinrich-Platz in der Innenstadt mit zahlreichen Infoständen verschiedener Gruppen und Vereine und feiert außerdem ihr 20jähriges Bestehen.
Der Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte Duisburg e.V. beteiligt sich ebenfalls mit vielen Aktionen von 16 – 19 Uhr auf dem Averdunkplatz und setzt ein Zeichen gegen Barrieren und für Inklusion.
Und auch Regenbogen Duisburg, auf der Bismarckstraße 66, 47057 Duisburg, feiert an diesem Tag ab 11 Uhr ein inklusives Fest. Mitmach- und Informationsstände aber auch eine moderierte Podiumsdiskussion durch das Medienforum Duisburg sollen zeigen, was bereits gemacht wird und was noch geplant und denkbar ist.
Der Protesttag ist auch ein Aufruf an Bürgerinnen und Bürger, aktiv zu werden und Menschen mit Behinderung dabei zu unterstützen, sich für ihre Rechte einzusetzen.
Seien Sie am 5. Mai 2023 dabei, denn eine Welt ohne Barrieren ist für alle zugänglicher und lebenswerter.
Das nähere Programm finden Sie hier in den jeweiligen Flyern:
Neues Angebot für Schwangere, die ein Kind mit Beeinträchtigung erwarten
Nach den Osterferien startet ein neues und kostenloses Angebot des Deutschen Roten Kreuz in der heilpädagogischen DRK-Kita in Duisburg-Buchholz.
Das DRK möchte Schwangeren ein niederschwelliges Angebot machen und ihnen so ermöglichen sich mit anderen Frauen, die sich in der gleichen Situation befinden, auszutauschen.
Mit der Diagnose ändert sich der Lebensentwurf von Familien radikal, alle Planungen und Träume, die man bei der Familiengründung hatte, sind von einem auf den anderen Tag nicht mehr gültig…
In dieser Situation kann es sehr hilfreich sein zu sehen, wie andere mit ähnlichen Erfahrungen umgehen.
Die Frauen können erleben, dass sie nicht allein sind mit ihren Problemen.
Begleitet wird der Kurs von einer erfahrenen Hebamme.
GRENZENLOS – NACHT DER BIBLIOTHEKEN - Freitag, 17. März 2023, 19 bis 22 Uhr
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Inklusion erleben
Wenn alle Menschen dabei sein können, ist es normal verschieden zu sein.
Das Referat für Gleichberechtigung und Chancengleichheit und der Landschaftsverband Rheinland informieren kooperativ über Inklusion.
Macht mit beim Quiz zur Gebärdensprache oder erfahrt, wie auch Blinde Mensch-ärgere-Dich-nicht spielen können.
Mit Simulationsbrillen, Blindenstock und Augenbinden könnt Ihr Euch in andere Situationen versetzen. Und einen Film über „Leichte Sprache“ gibt es auch zu sehen.
Sportangebote für Menschen mit Beeinträchtigung/Behinderungen
Der Breitensport bietet die Möglichkeit, dass Menschen mit und ohne Behinderungen spielerisch und scheinbar wie von selbst miteinander in Kontakt kommen. Sie alle haben dadurch Teil an einer Gemeinschaft, die Vielfalt lebt und sind mittendrin statt nur dabei.
Bewegung, Spiel und Sport im Verein sind besonders geeignet, das gegenseitige Kennenlernen und Zusammenwirken von Menschen mit und ohne Behinderungen zu fördern.
Sport bringt Menschen in Bewegung, fördert die Mobilität, verbessert körperliches und psychisches Wohlbefinden, stärkt das Bewusstsein und macht vor allem Spaß. Er kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass Inklusion in unserer Gesellschaft selbstverständlich wird. Sport ist ein Motor der Inklusion und an einigen Stellen gelebter Alltag über alle Altersgruppen hinweg. Die Teilnahme an Sportangeboten ist immer freiwillig und somit ein Teil der Selbstbestimmung.
Deshalb gibt es in Duisburg auch viele Angebote für Menschen mit Beeinträchtigung oder Behinderungen und jeden Alters - für Alle ist etwas dabei.
Die Broschüre des Stadtsportbundes Duisburg gibt einen Überblick über den Reha- und Behindertensport. Dort gibt es viele Angebote wie z.B. inklusive Fußballgruppen, Rollstuhltischtennis, Rollstuhlbasketball, Sport für Menschen mit geistiger Behinderung, Gymnastik und vieles mehr. Hier finden Sie die Angebote der Vereine mit den dazugehörigen Zeiten. Die Broschüre können Sie hier herunterladen:
Die Datenbank des Behinderten- und Rehabilitationsverbandes NW e.V. verfügt ebenfalls über viele Sportangebote für Menschen mit Beeinträchtigung oder Behinderung. Durch eine gezielte Suche kann hier ganz einfach ein passendes Angebot gefunden werden:
Durch diese Angebote möchte die Stadt Duisburg dem Ziel einer inklusiven Gesellschaft wieder einen Schritt näherkommen. Damit jeder auf Augenhöhe mitmachen und überall dabei sein kann.
3. Dezember 2022 - Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung
BLIND MIT KIND - Eine Autorinnenlesung mit Dr. Hannah Reuter
Mit Tiefgang, Humor und Selbstironie erzählt die Autorin Dr. Hannah Reuter davon, was es bedeutet blind zu sein und ein Kind zu haben – in einer Gesellschaft, die stark über Sehen funktioniert.
"Wir brechen das Schweigen" - eine Aktion des Hilfetelefons
Tag gegen Gewalt an Frauen am 25.11.2022
#TagGegenGewaltAnFrauen: Frauen, die Opfer von Gewalt werden, brauchen schnelle Hilfe. Gewalt darf nicht ignoriert werden. Wir unterstützen den Aktionstag „Wir brechen das Schweigen“. Denn Gewalt ist keine Privatsache! #Hilfetelefon #schweigenbrechen
Gewalt gegen Frauen wird zu oft kleingeredet, ignoriert, verschwiegen. Aber alle 93 Sekunden wird eine Frau in DE Opfer von Gewalt. Ob Körperverletzung, Bedrohung, Stalking oder sex. Belästigung: Zu Viele suchen aus Scham & Angst keine Hilfe. #schweigenbrechen 1/2
Das @Hilfetelefon hilft rund um die Uhr, anonym, kostenlos, mehrsprachig: 08000116016 und http://hilfetelefon.de #TagGegenGewaltAnFrauen #schweigenbrechen 2/2
Testament zugunsten behinderter Menschen – ein Informationsabend
12. November 2022 - Selbstbehauptungstraining für Frauen mit geistiger Behinderung
Seit 2014 organisiert das Referat für Gleichberechtigung und Chancengleichheit erfolgreich Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungstrainings für Frauen mit verschiedensten Behinderungen. Das Selbstbehauptungstraining versteht sich als präventive Maßnahme zur Vorbeugung von Gewalt gegen Frauen.
Die eigenen Grenzen sicherer einzuschätzen, sich mit Stimme und Körpereinsatz zur Wehr zu setzen und einen sinnvollen Umgang mit Ängsten zu lernen sind die vorrangigen Ziele des Selbstbehauptungstrainings.
Eine Kombination aus effektiven Sporttechniken sowie Wahrnehmungsübungen und Rollenspielen soll zur Stärkung des Selbstbewusstseins und zur Förderung einer Selbstbestimmungskompetenz beitragen.
8. Oktober 2022 - Regenbogen Duisburg feiert die Woche der seelischen Gesundheit
Ziel der bundesweiten Aktionswoche ist es Berührungsängste abzubauen, Entstigmatisierung voranzutreiben und Menschen zu motivieren, offen über ihre Probleme zu reden, sich Hilfe zu suchen und vor allem Präventions- und Beratungsangebote in ihrer Nähe kennenzulernen.
Neben Guildo Horn und Kai Magnus Sting sind auch Künstler*innen eingeladen, die eigene Krisenerfahrungen oder Menschen mit Krisenerfahrungen in ihrem Umfeld haben und die bereit sind darüber zu berichten. Hier geht es darum zu zeigen, dass auch prominente Menschen Berührungspunkte mit psychischer Erkrankung haben und damit offen umgehen. Diese Gala soll ermutigen, entspannen und beseelen.
In der Zeit vom 30. September 2022 bis zum 20. Oktober 2022 werden am Duisburger Hauptbahnhof an 17 Plakatwänden Plakate mit provokanten Aussagen zu psychischen Erkrankungen hängen. Halten Sie die Augen auf!
In der Aktionswoche um den 10. Oktober 2022 herum finden viele weitere Aktionen statt.
Am 13. Oktober 2022 organisiert Regenbogen Duisburg in der Duisburger Innenstadt einen „Markt der Möglichkeiten“. Hier werden Hilfsangebote und Institutionen aus Duisburg für Menschen mit psychischer Erkrankung ihr Angebot darstellen.
Am 14. Oktober 2022 lädt Regenbogen Duisburg zu einem Mega-Kickerturnier ein. Teilnehmen wird die MSV-Traditionsmannschaft. Mannschaften aus anderen Bereichen, die im weiten Sinne mit Psychiatrie in Duisburg zu tun haben, sind ebenfalls eingeladen. Zusätzlich gibt es noch die Möglichkeit an einem Speed-Kick die eigene Schussgeschwindigkeit zu messen. Dabei ist natürlich für das leibliche Wohl gesorgt!
In der 41. Kalenderwoche werden im filmforum Filme zum Thema psychische Erkrankungen gezeigt und ggf. Gesprächsrunden stattfinden. Zusätzlich werden Informationsmaterialien zu Erkrankungen und Hilfsangeboten bereitgehalten.
In diesem Jahr hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalen wieder Menschen, Initiativen und Vereine dazu aufgerufen, sich für den Inklusionspreis zu bewerben. In Nordrhein-Westfalen kommen jedes Jahr viele neue Beispiele gelungener und gelebter Inklusion hinzu, die es verdienen einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht zu werden. Der Inklusionspreis erkennt besonderes Engagement an, rückt die handelnden Akteure in den Mittelpunkt und stärkt den Inklusionsgedanken nachhaltig. Die Auszeichnung macht gelebte Inklusion sichtbar, und belohnt die Menschen, die hinter den Projekten stehen.
Internationaler Tag der Ersten Hilfe: Es kann jeden von uns treffen!
Pressemitteilung
Düsseldorf – Am 10. September findet unter dem Motto „Lifelong First Aid“ der internationale Tag der Ersten Hilfe statt. Im Jahr 2000 wurde der Aktionstag durch die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Halbmondgesellschaften eingeführt. Ziel ist, die Bedeutung der Ersten Hilfe bei Unfällen und Katastrophen im öffentlichen Bewusstsein zu stärken.
Dazu erklärt Claudia Middendorf, Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderung sowie für Patientinnen und Patienten:
„Jeder von uns kann von jetzt auf gleich in eine Situation kommen, in der umgehend gehandelt werden muss. Entweder braucht man selbst Hilfe oder gerät in eine Lage, in der man anderen helfen sollte. Oftmals ist der Erste-Hilfe-Kurs lange her, sodass Unsicherheiten auftreten können. Deutlicher wird es beim Umgang mit Menschen mit Behinderung. Wie bringt man einen bewusstlosen Rollstuhlfahrer in die stabile Seitenlage? Wie unterstützt man Menschen mit Sehbeeinträchtigung?
Daher möchte ich diesen Tag dazu nutzen, um daran zu erinnern, dass jede Minute zählt und jede Hilfe besser ist als gar keine. Als Landesbehinderten- und -patientenbeauftragte bin ich mir sicher, dass inklusive Erste-Hilfe-Kurse ein wichtiger Schritt sind Notfallsituationen schnell und richtig zu erkennen, um die entsprechenden Maßnahmen sicherer und routinierter vollziehen zu können. Auch die Kursinhalte müssen auf Menschen mit Behinderung zugeschnitten sein. Denn jeder von uns ist Ersthelfer – ob mit oder ohne Behinderung.“
8. September 2022 - "Frauen mit Behinderung brauchen mehr Selbstwertgefühl"
Das Hilfetelefon hat im Juni 2022 ein Interview mit der Sozialwissenschaftlerin Prof. Dr. Sandra Glammeier von der Hochschule Niederrhein zu diesem Thema veröffentlicht.
Der Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte Duisburg e.V. lädt ins Fitness-Studio ein
Die Koordinierungs-, Kontakt- und Beratungsstelle Duisburg hat eine neue Beratungsmethode: Die Peer-Berater stellen sich vor
Die Stadt Duisburg übernimmt die Kosten für den Euroschlüssel für Duisburger Menschen mit Behinderung
In Deutschland, Österreich und in der Schweiz ist der Euroschlüssel eine echte Erleichterung. Nicht nur an den Autobahnen, sondern auch auf den meisten Behindertentoiletten vieler Städte ist er nutzbar.
Der vom CBF Darmstadt e.V. (CLUB BEHINDERTER UND IHRER FREUNDE) eingeführte Euroschlüssel ist das europaweit einheitliche Schließsystem von über 12.000 Behinderten-Toiletten.
Berechtigten ermöglicht dieser Schlüssel kostenlosen Zugang zu z.B. Autobahn- und Bahnhofstoiletten und öffentlichen Toiletten in Fußgängerzonen, Museen oder bei Behörden.
Als Berechtigung hierfür gilt der deutsche Schwerbehindertenausweis, wenn die Merkzeichen aG, B, H, BL oder das Merkzeichen G mit einem Grad der Behinderung von mindestens 70 aufwärts enthalten ist.
Eine formlose Beantragung des Euroschlüssels ist möglich beim CBF Darmstadt e.V., Pallaswiesenstr. 123a, 64293 Darmstadt, Telefon: (06151) 81 22 - 0 , E-Mail: infocbf-darmstadtde
Bei Bezugsberechtigung wird der Euroschlüssel den betroffenen Duisburger Bürgern und Bürgerinnen kostenlos zugesandt.
Der Rat der Stadt Duisburg unterstützt die Belange Duisburger Menschen mit Behinderung auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben in der Mitte der Gesellschaft.
Die Stadt Duisburg trägt den inklusiven Leitgedanken mit und bekennt sich dadurch ausdrücklich zur Chancengleichheit von Menschen mit Behinderung.
Für das laufende und das kommende Jahr übernimmt die Stadt Duisburg die Kosten für den Euroschlüssel für Duisburger Menschen mit Behinderung und geht damit einen weiteren Schritt auf dem langen Weg in eine inklusive Gesellschaft.
3. Dezember 2021 "Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung"
Düsseldorf – Am 14. Oktober 1992 erklärten die Vereinten Nationen den 3. Dezember zum alljährlichen „Internationalen Tag der Behinderten“. Anlässlich des nun lautenden „Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung“ erinnert die Landesbehinderten- und -patientenbeauftragte Claudia Middendorf daran, dass Inklusion auch während der Corona-Pandemie in die Mitte der Gesellschaft gehört:
„Der Jahrestag findet auch in diesem Jahr in einer Zeit statt, die gewiss nicht leicht ist. Die Corona-Pandemie stellt jeden Einzelnen von uns vor große Herausforderungen. Menschen mit Behinderung sind besonders betroffen. Die Pandemie macht besonders deutlich, an welchen Stellen die Inklusion an ihre Grenzen stößt und wo noch dringender Verbesserungsbedarf besteht.
Inklusion gehört in die Mitte unserer Gesellschaft und darf nicht vernachlässigt werden – auch nicht während der Pandemie. Insbesondere jetzt gilt es Menschen mit Behinderung vor jeder Form von Diskriminierung und Ausgrenzung zu schützen.
Selbst Jahre nach Verabschiedung der UN-Behindertenrechtskonvention wird immer wieder die Kritik laut, dass zu wenige Verbesserungen für Menschen mit Behinderung eingetreten seien. Insbesondere in der gesundheitlichen Versorgung gibt es weiterhin eine Vielzahl gemeinsamer Herausforderungen. Noch immer sind zu viele Versorgungsangebote nicht ausreichend barrierefrei und somit nicht zugänglich für Menschen mit Behinderung und ältere Mitglieder unserer Gesellschaft. Ebenso dürfen Menschen mit Behinderungen nicht durch die mögliche Einführung einer Triage benachteiligt werden. Jeder Mensch hat das gleiche Recht auf gesundheitliche Versorgung. Wichtig ist, dass die Konvention vom schriftlichen Beschluss durch konkrete Maßnahmen in den Alltag hineingetragen wird. Inklusion ist bedauerlicherweise kein Selbstläufer.
Den Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung möchte ich nutzen, um daran zu erinnern, dass es nun darauf ankommt, was wir alle aus diesem Tag machen. Teilhabe muss für jeden Menschen möglich sein – in allen Bereichen unserer Gesellschaft.
Nicht nur am heutigen Tag, sondern jeden Tag gilt es, sich für die gleichberechtigte und selbstbestimmte gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung einzusetzen und damit ein inklusives Miteinander zu fördern.“
3. Dezember 2021 - Aus unserem Breich Inklusion
Am 26. März 2009 trat die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) in Deutschland in Kraft und wurde damit Teil der deutschen Rechtsordnung. Jedem Menschen wird damit die Teilhabe an allen Lebensbereichen ermöglicht.
Seit 1993 gibt es am 3. Dezember den Aktionstag „Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung“.
Die Vereinten Nationen (UNO) haben diesen Tag ausgerufen.
Damit machen sie darauf aufmerksam, dass Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft oft benachteiligt werden.
Dieser Aktionstag soll auch das Bewusstsein für die Belange von Menschen mit Behinderungen stärken. Er macht auf die Nachteile betroffener Person aufmerksam.
Inklusion überall und von Anfang an macht unsere Gesellschaft gerechter und humaner!
Das Inklusionsportal des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales bietet viele Hilfen an.
Vor kurzer Zeit wurde "nora" aus den App-Stores entfernt.
Seitdem war "nora" nur über den Support erhältlich.
Dann lief die App "nora" stabil.
Ab sofort kann "nora" wieder aus den App-Stores für Android und iOS heruntergeladen werden.
Das kostet kein Geld.
Nach der Registrierung ist die App bereit.
Dann löst "nora" Notrufe aus.
Bitte testen Sie "nora" nur über den„Demo-Modus“.
Den "Demo-Modus" finden Sie auf Ihrem Start-Bildschirm und Ihrem Menü "Demo-Modus".
Wichtig ist:
Probieren Sie die App nicht durch das Absenden von Notrufen auf dem Start-Bildschirm aus.
Dann gibt es einen Alarm.
Und dann werden die Einsatzkräfte benachrichtigt.
Dann kommen die Einsatzkräfte zu Ihnen.
Aber es ist nur eine Probe.
Bundesweite Notruf-App "nora" für alle ist am Start
Minister Reul: "Ein passgenauer Notruf mit wenigen Klicks - das ist besonders für unsere sprach- und hörbehinderten Menschen eine richtig gute Nachricht. Ein barrierefreier Notruf ist enorm wichtig für die Teilhabe und das Sicherheitsempfinden jeder und jedes Einzelnen in unserem Land."
Des Weiteren stellt die Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderung sowie Patientinnen und Patienten in Nordrhein-Westfalen, Claudia Middendorf, auf Ihrem YouTube-Kanal die App vor. Folgender Link führt Sie zu dem Video: https://www.youtube.com/watch?v=acOZwrHK8rA (Öffnet in einem neuen Tab)
Du hast die Wahl - Ein Erklärfilm zur Bundestagswahl 2021
5. Oktober 2021: Studieren mit einer (nicht-)sichtbaren Behinderung / chronischen Erkrankung
Das digitale Berufswahlevent (in Kooperation mit HORIZON) für ganz Nordrhein Westfalen, findet in diesem Jahr zum ersten Mal im digitalen Format statt & kombabb ist mit am Start!
Thema: „Studieren mit einer (nicht-)sichtbaren Behinderung / chronischen Erkrankung. Allgemeine Informationen und zwei Erfahrungsberichte aus der Praxis.“
Wann: Dienstag, 5. Oktober 2021, 18:00 bis ca. 21:00 Uhr, Online – über das Tool BigBlueButton
Wichtiger Hinweis zur Barrierefreiheit: Die Veranstaltung wird begleitet von Schriftdolmetschung. Falls Sie aber Gebärdensprachdolmetscher*innen benötigen, so bitten wir (dringend) bis spät. Samstag, den 2. Oktober 2021 um 16 Uhr um Rückmeldung! Wir kümmern uns um diese.
Claudia Middendorf, Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderung sowie für Patientinnen und Patienten, steht Bürgerinnen und Bürgern für Anfragen bei einer Telefon-Sprechstunden-Aktion wiederholt zur Verfügung.
Die Bürgersprechstunde richtet sich an Menschen, die derzeit aufgrund ihrer Behinderung oder im Rahmen einer medizinischen Behandlung Probleme mit Behörden, Kostenträgern oder Einrichtungen haben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Die telefonische Sprechstunde findet statt am:
Mittwoch, 2. Juni 2021, 12 Uhr bis 18 Uhr
Telefon: 0211 - 855 3818
"Nur wer sich einmischt, kann etwas verändern - Neue Wissensplattform #DeinRatzählt...! ist online"
Zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai ging die Praxiswissens-Plattform #DeinRatzählt an den Start: www.deinratzaehlt.de.
Bereits 2020 hatte #DeinRatzählt mit Wissen und aktuellen Berichten und Interviews die NRW-Kommunalwahl flankiert.
Ziel von #DeinRatzählt ist es, Praxis-Wissen rund um Kommunalpolitik, politische Teilhabe und lokale Behindertenpolitik zu vermitteln. Abgerundet wird das Internet-Angebot durch umfangreiche Social-Media-Aktivitäten auf Facebook (@Dein Rat zählt) und Instagram (@dein_rat_zaehlt). Die neue Online-Wissens-Plattform ist eine Zusammenarbeit des Projekts “Politische Partizipation Passgenau!” der Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE NRW e.V. und der Kompetenzzentren Selbstbestimmt Leben NRW.
Ein Projekt des Landesverbandes für Körper- und Mehrfachbehinderte - Die Erklärfilm-Reihe des Projektes „Selbstbestimmt Wohnen in NRW“ ist nun auch in Gebärdensprache verfügbar.
Nach einer erfolgreichen Veranstaltungsreihe im letzten Jahr lädt die Lebenshilfe Duisburg e.V. in diesem Jahr erneut und herzlich zu einer Veranstaltungsreihe zur Bundestagswahl ein.
Geplant sind 3 Veranstaltungen für Menschen mit Handicap, die alle Fragen rund um die Bundestagswahl beantworten sollen: Wie wähle ich? Wer steht zur Wahl? Wie ist die Wahl ausgegangen? Für die Veranstaltung am 14. September hofft die Lebenshilfe auf die zahlreiche Teilnahme der lokalen Politiker für die Vorstellung der Wahlprogramme in Leichter Sprache.
Den Auftakt macht die Veranstaltung am 31. August, in der Zeit von 18 bis 19.30 Uhr.
Alle weiteren Informationen können Sie dem Flyer ‚Save the Date‘ entnehmen. Die Lebenshilfe hofft eine Präsenzveranstaltung durchführen zu können, wird dieses aber anhand der aktuellen Lage kurzfristig entscheiden.
Ein Wettbewerb für kreative Menschen egal welcher ethnischen Herkunft und/oder sozialem Hintergrund, die im Lockdown der Langeweile trotzen.
Entfalte Deine Kreativität und singe oder musiziere zu einem der bereitgestellten Videos. Filme Dich dabei, sende das Video ein und gewinne tolle Preise. Mach mit! Und zeig allen, dass Musik barrierefrei ist.
Mit dem Projekt „Selbstbestimmt Wohnen in NRW“ hat der Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung NRW e.V. (lvkm nrw) Menschen mit komplexen Behinderungen und ihre Familien in der Lebensphase des Auszugs aus dem Elternhaus auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben begleitet.
Im Zuge der Projektarbeit sind, in Zusammenarbeit mit verschiedenen Mitgliedsvereinen des lvkm nrw, kurze Erklärvideos entstanden. Diese geben Einblicke in verschiedene Themen rund ums selbstbestimmte Wohnen, z.B. verschiedene Wohnformen, Assistenz, Kochen usw. und erklären, wie wertvoll eine Wohnvorbereitung für Menschen mit Behinderung und Angehörige sein kann.
Die Videos können u.a. im Rahmen von Bildungsangeboten, wie z.B. der Wohnvorbereitung, zum Einsatz kommen und sind nun online und auf dem YouTube Kanal des lvkm nrw zu finden.
Hinweis: Die Videos sind alle mit Untertitel versehen. Diese lassen sich durch das Drücken der Taste „c“ oder über das Symbol für Untertitel in den Videos einblenden.
Hilfe vor Ort - gesucht, gefunden!
Du suchst nach Rat und wichtigen Informationen für Menschen mit Behinderung und ihre Familien?
Der Familienratgeber der Aktion Mensch bietet vielfältige Angebote und Adressen rund um das Thema Leben mit Behinderung - vom persönlichen Budget bis hin zur Selbsthilfe.
Stiftung Anerkennung und Hilfe - errichtet von Bund, Ländern und Kirchen
In den Jahren zwischen 1949 und 1975 haben viele Kinder und Jugendliche schweres Leid und Unrecht in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe und Psychiatrie erleiden müssen. Aus diesem Grund wurde zum 1. Januar 2017 die Stiftung Anerkennung und Hilfe ins Leben gerufen, um dieses Leid u.a. durch eine finanzielle Leistung anzuerkennen. Einigen tausend Personen konnte bereits geholfen werden, vielen davon auch in Nordrhein-Westfalen.
Die Corona-Pandemie hat auch die Arbeit der Stiftung massiv beeinträchtigt, insbesondere die Bemühungen möglichst viele Betroffene zu erreichen und ihnen den Weg zu den Leistungen der Stiftung zu eröffnen. Nicht zuletzt aus diesem Grund haben die Errichter der Stiftung Anerkennung und Hilfe beschlossen, den Anmeldezeitraum bis zum 30. Juni 2021 zu verlängern. Es ist erklärtes Ziel der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, so viele Betroffene wie möglich zu erreichen und sie über die Leistungen der Stiftung zu informieren.
Ausgiebige Informationen zur Hilfestellung finden Sie hier:
Claudia Middendorf, Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderung sowie für Patientinnen und Patienten lädt zur Bürgersprechstunde.
Aufgrund der hohen Resonanz steht Claudia Middendorf, Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderung sowie für Patientinnen und Patienten, erneut Bürgerinnen und Bürgern für Anfragen bei einer Telefon-Sprechstunden-Aktion zur Verfügung.
Die Bürgersprechstunde richtet sich an Menschen, die derzeit aufgrund ihrer Behinderung oder im Rahmen einer medizinische Behandlung Probleme mit Behörden, Kostenträgern oder Einrichtungen haben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Termin: Dienstag, 2. März 2021, 12 Uhr bis 18 Uhr Telefon: 0211 / 855 3818
Impfzentren übernehmen die Kosten für Gebärdensprachdolmetscher*innen
Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW (MAGS) hat - im Bezug auf den Erlass vom 4. Dezember 2020 - am 29. Januar folgende Fortschreibung verfügt:
Die Kosten für Gebärdensprachdolmetscher*innen gehören zu den Impfkosten bzw. den Kosten für den Betrieb der Impfzentren. Das Impfzentrum erstattet daher diese Kosten und rechnet sie anschließend mit dem Land ab. Die entstehenden Kosten werden dementsprechend über die jeweiligen Gebärdensprachdolmetscher*innen abgerechnet.
„Mit Behinderung im Lockdown: Zwangspause für die Inklusion?".
Claudia Middendorf, Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderung sowie für Patientinnen und Patienten, war zu Gast in der WDR-Sendung Westpol "Eins zu Eins". Mit dem Moderator diskutierte sie zu diesem Thema.
Die Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderung sowie für Patientinnen und Patienten, steht Bürgerinnen und Bürgern für Anfragen am 18. Januar bei einer Telefon-Sprechstunden-Aktion zur Verfügung.
Teilhabe VEREINfacht - So gelingt der Sport für Alle!
In seinem neuen Handbuch Behindertensport gibt der Deutsche Behindertensportverband (DBS) praktische Tipps wie Sportarten von Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen ausgeübt werden können.
Frauen besser vor Gewalt schützen - das ist das Ziel der sogenannten Istanbul-Konvention!
Die Istanbul-Konvention wurde am 1. Februar 2018 in Deutschland in Kraft gesetzt und wurde nun von dem Bochumer Zentrum für Disability Studies in Leichte Sprache übersetzt und ist über den folgenden Link zu erreichen:
JUNGE FILMBESCHREIBER "MIT DEN OHREN -> AUGEN MACHEN"
Im Rahmen der bundesweiten Diskussion zur inklusiven Schulpädagogik war Gudrun Sommer, die Leiterin von doxs!, schnell überzeugt, dass Dokumentarfilme für Kinder und Jugendliche starkes Potential haben, Inklusionsprozesse positiv zu unterstützen.
Gerade Lehrer und Lehrerinnen von Sonder-, Förder- oder Hauptschulen stehen oft vor dem Problem, kaum geeignete Arbeitsmaterialien für die Lernbedürfnisse ihrer Schüler*innen zu finden. Gemeinsam mit dem Hörfunkjournalisten und Medienpädagogen Christian Kosfeld entwickelte Gudrun Sommer Ende 2011 das Konzept für die Jungen Filmbeschreiber:
Schüler*innen mit dem Förderbedarf "Sehen" sollten dabei unterstützt werden, Audiodeskriptionen zu realisieren.
Sie nahmen Kontakt zur LVR Johanniterschule Duisburg mit dem Förderschwerpunkt "Sehen" auf. Der Ansatz, eine Audiodeskription mit Schüler*innen zu erstellen, die selbst in ihrer Sehfähigkeit stark eingeschränkt sind, wurde von der Schule und Herrn Christoph Usler als Ansprechpartner sofort unterstützt.
FAZIT - DIE ERGEBNISSE KÖNNEN SICH HÖREN LASSEN!
Diese gute Zusammenarbeit mit herausragenden Ergebnissen, initial gefördert von der Stiftung der Sparkasse Duisburg »Unsere Kinder – unsere Zukunft«, hält seitdem kontinuierlich an.
Die Hörfilmfassungen von Schüler*innen sind als didaktische DVDs mit Begleitmaterial veröffentlicht worden und können für die Bildungsarbeit in Schulen und Bildungseinrichtungen bundesweit bezogen werden.
Ausführliche Informationen und Hörbeispiele zum Projekt Junge Filmbeschreiber finden sich auch unter:
Informationen der Kompetenzzentren Selbstbestimmt Leben NRW (KSL.NRW) zur Kommunalwahl 2020
Die Kompetenzzentren Selbstbestimmt Leben NRW (KSL.NRW) setzen sich dafür ein, dass möglichst viele Menschen mit Behinderung gut informiert an der Wahl teilnehmen und haben deshalb Filmmaterial in Deutscher Gebärdensprache und in einfacher Sprache produziert, das die wichtigsten Informationen zur Kommunalwahl zusammenstellt. Damit leisten die KSL.NRW einen wichtigen Beitrag für eine inklusive Demokratie in NRW.
Die Videos zur Kommunalwahl am 13. September finden Sie unter:
Achtung! Der Veranstaltungsort - Politik meets Lebenshilfe Duisburg - hat sich geändert
Damit die anstehende Veranstaltungsreihe zur Kommunalwahl auch mit ausreichend Abstand ausgerichtet werden kann, hat sich die Lebenshilfe Duisburg für eine andere Location entschieden. Alle drei Veranstaltungen werden nun im Saal des DSC Preußen 1901 (Futterstr. 30, 47058 Duisburg) stattfinden.
Aufgrund der gewonnen Größe ist es auch machbar, dass Betreuer/ Begleitpersonen an den Veranstaltungen teilnehmen.
Im Anhang finden Sie die Einladung mit der aktuellen Adresse. Es ist natürlich auch möglich, nur an einzelnen Veranstaltungen teilzunehmen. Wir bitten bei der Anmeldung nur um entsprechende Benachrichtigung.
Laut einer Umfrage der Aktion Mensch von 2019 ist sich die große Mehrheit der Deutschen einig: Menschen mit und ohne Behinderung sollten in unserer Gesellschaft gleichberechtigt zusammenleben. In der Praxis jedoch hält sich so manches Vorurteil hartnäckig. Aktion Mensch hat die 11 häufigsten Vorurteile über Inklusion einem Faktencheck unterzogen!
Einfach wählen - Politik meets Lebenshilfe Duisburg - ab 25. August 2020
Die Lebenshilfe Duisburg lädt herzlich zu drei Veranstaltungen für Menschen mit Handicap ein, um sich mit der Politik von Duisburg und der anstehenden Kommunalwahl zu beschäftigen. An den drei Abenden sollen verschiedene Fragen rund um die Wahl und die Kommunalpolitik in einfacher Sprache geklärt werden. Weitere Details entnehmen Sie bitte den Einladungen.
13. September 2020: Informationen zur Kommunal-Wahl in Nordrhein-Westfalen!
Die Kommunal-Wahl 2020 unterscheidet sich in Duisburg von der Kommunal-Wahl in anderen Städten. In Duisburg steht der Ober-Bürger-Meister nicht zur Wahl. Der Ober-Bürger-Meister in Duisburg wird erst im Jahr 2025 gewählt.
Juli 2020: Inklusionsscheck NRW. Mehr Inklusion, mehr Gemeinschaft – Förderung für lokale Initiativen
Gute Ideen und Aktivitäten vor Ort, die den Inklusionsgedanken in die Tat umsetzen, werden durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW mit 2.000 Euro unterstützt.
Sozialminister Karl-Josef Laumann sagte dazu Folgendes:
„Der Inklusionsscheck ist mir eine Herzensangelegenheit. Wir wollen kreative, innovative oder einfach sinnvolle Initiativen fördern, die das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderungen vor Ort voranbringen. Damit unterstützen wir den Wandel zu einer inklusiven Gesellschaft. Die finanzielle Unterstützung könne unkompliziert beantragt werden und die Förderung komme direkt bei den Menschen an."
In einem Brief an die Mitglieder des Inklusionsbeirates hat er dies noch einmal verdeutlicht.
Die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) Duisburg führt ihr Beratungsangebot auch in der Corona-Krise weiter. Leider können keine Präsenzberatungen durchgeführt werden, aber bis auf weiteres ist die EUTB telefonisch und per Mail erreichbar. So steht sie auch weiterhin Hilfesuchenden mit Rat und Tat zur Verfügung. (Öffnet in einem neuen Tab)
Unterstützung für psychisch belastete Menschen in der Coronakrise
Das Sozialpsychiatrische Zentrum der Psychatrischen Hilfsgemeinschaft Duisburg gGmbH (PHG) bietet ab sofort eine telefonische psychosoziale Beratung an, für alle diejenigen, die in der aktuellen Krise telefonische Unterstützung benötigen.
Eine psychosoziale Fachkraft bietet Unterstützung bei der Frage, wie Sie psychisch gesund durch diese ungewöhnliche Zeit kommen.
Telefonisch erreichbar ist das Psychosoziale Zentrum
Die Stadt Duisburg verfügt über ein hochmodernes Sirenennetz zur Warnung der Bevölkerung im Gefahrenfall. Doch was genau wird eigentlich vom Bürger/von Bürgerinnen für ein Verhalten erwartet, wenn tatsächlich einmal der Warnton heult, wie zuletzt als Orkantief Friederike über Duisburg hinwegstürmte?!
Hierüber informiert die Stadt Duisburg nun durch neu aufgelegte und modern gestaltete Flyer und Plakate.
Die Stabsabteilung Krisenmanagement und Bevölkerungsschutz, hat in Zusammenarbeit mit dem Referat für Gleichberechtigung und Chancengleichheit Faltblätter in den Sprachen deutsch, türkisch, englisch und arabisch entwickelt, die in nächster Zeit in öffentlichen Gebäuden ausgelegt werden und schon jetzt auf der städtischen Internetseite www.duisburg.de (Öffnet in einem neuen Tab) angesehen und heruntergeladen werden können.
Zusätzlich wurde, um dem Gedanken der Inklusion Rechnung zu tragen ein Flyer und ein Plakat in leichter Sprache erstellt. Profitieren von den Texten in leichter Sprache können nicht nur Menschen mit Behinderung, sondern alle Bürger und Bürgerinnen, bei denen Deutsch nicht die Muttersprache ist, oder solche, die nicht gut lesen können. Die Übersetzungen in leichte Sprache hat der Verein LebensRäume für Menschen in Duisburg gGmbH vorgenommen.
Die Plakate und Flyer in leichter Sprache erhalten Sie auch in den Bürgerservicestationen der einzelnen Bezirke, im Rathaus Duisburg sowie unter der folgenden Telefonnummer oder E-Mail-Adresse: