IGA 2027 - Wettbewerbsergebnisse

Wettbewerbsaufgabe

Im Rahmen des nichtoffenen, internationalen, interdisziplinären, freiraumplanerischen Realisierungswettbewerbs nach RPW 2013  sollte durch Planungsteams ein nachhaltiges freiraumplanerisches Konzept entwickelt werden, das die Ausstellungskonzeption zum Zukunftsgarten „RheinPark und Anbindung“ im IGA-Veranstaltungsjahr beinhaltet. Der Fokus lag dabei auf dem eintrittspflichtigen Ausstellungsbereich im RheinPark-Gelände. Zusammen mit den anderen Teilbereichen des Wettbewerbs besteht eine gute Basis zur Weiterentwicklung des Stadtteils und des Heranwachsens an den Rhein. Ziel war es, die vorhandenen Grundlagen und Rahmenbedingungen räumlich umzusetzen.

Das Ergebnis des Wettbewerbs bildet den „Rahmen“ für die nachfolgenden gärtnerischen Realisierungswettbewerbe, mit denen das Areal während des Ausstellungszeitraums bespielt wird. Die Struktur muss dabei derart gestaltet werden, dass eine qualitätsvolle Nachnutzung im Anschluss an die IGA 2027 im Stadtteil möglich ist.

Das im Rahmen des Wettbewerbs für den Zukunftsgarten „RheinPark und Anbindung“ zu entwickelnde freiraumplanerische Konzept bestand dabei aus zwei Ebenen:

Baulich-Investive Maßnahmen bleiben über das Ausstellungsjahr hinaus langfristig bestehen und führen zu einer nachhaltigen Aufwertung des Standortes sowie der angrenzenden Quartiere.

Temporäre Ausstellungsinhalte dienen der besonderen Inszenierung und Attraktivierung des Standortes zur IGA 2027 und werden nach der Ausstellung zu wesentlichen Teilen zurückgebaut.

Die Projektbausteine RheinPark (mit dem temporären Ausstellungsgebäude und dem Wasserturm), Grüner Ring, Bonifatiusplatz, Kultushafen und die temporären Mobilitätsmaßnahmen setzen sich aus einer Vielzahl von Einzelprojekten zusammen, die im Rahmen des Realisierungswettbewerbes und der nachfolgenden gärtnerischen Wettbewerbe inhaltlich und räumlich konkretisiert werden sollten. Dabei wurde bei allen baulich-investiven Einzelmaßnahmen ein besonderes Augenmerk auf die Verknüpfungen der bestehenden mit den neuen Strukturen gelegt. Besondere Berücksichtigung sollten dabei die ökologischen Rahmenbedingungen aus der ökologischen Voruntersuchung finden. Die Einbindung vorhandener Highlights, das Wahren der Sichtachsen zum Rhein und die Öffnung des Rheins nach Duisburg waren formulierte Ziele des Wettbewerbs, um eine nachhaltige und tragfähige Grundstruktur mit einer hohen Aufenthalts- und Freizeitqualität zu schaffen.

RheinPark

Bonifatiusplatz

Grüner Ring

Kultushafen

Nahmobilität

Wettbewerbsergebnisse

Der Siegerentwurf und die weiteren Wettbewerbsbeiträge werden im Folgenden auf dieser Webseite präsentiert:

Siegerentwürfe:

Beiträge mit Anerkennung:

Weitere Wettbewerbsbeiträge: