Mercator-Kugel von Friedrich Werthmann

Friederich Werthmann schuf seine Skulptur als Hommage an Gerhard Mercator (1512-1594). Anlässlich eines Wettbewerbs zum 450. Geburtstag von Gerhard Mercator entstand die Skulptur im Jahr 1963. Im Jahr 2012 konnte die Skulptur auf dem neu gestalteten Kuhlenwall-Karree aufgestellt werden. So steht die Skulptur nicht weit entfernt vom ehemaligen Wohnhaus Gerhard Mercators.

Bei Friedrich Werthmanns Werk handelt es sich um eine große, leicht unregelmäßige, innen hohle Kugel, die sich selbst trägt. Die Kugelform wurde aus zahlreichen, meist dreieckigen Einzelteilen zusammengeschweißt. Ein umlaufender „Äquator“ bleibt erkennbar, sonst jedoch ergibt sich der Eindruck starker, in verschiedene Richtungen verlaufender dynamischer Strömungen, die Fliehkräfte einer schnellen Drehung abzubilden scheinen.  Weder die Erde noch der Himmel wird hier abgebildet, sondern vielmehr die kraftvolle Dynamik, die für das Geschehen auf der Erde grundlegend ist.


Eckdaten zum Kunstwerk:

Standort: Kuhlenwall-Karree
Künstler: Friedrich Werthmann
Material: Stahl
Jahr:  2012
Maße:  Höhe 600 cm, Durchmesser 400 cm