History


Duisburger Akzente feiern die Häfen

1716 wurde in Ruhrort das erste Hafenbecken gebaut. Heute, 300 Jahre später, sind die Häfen in Duisburg mit der wichtigste Wirtschaftszweig der Stadt und obendrein Europas führende Logistikdrehscheibe.
Das Kulturfestival nimmt den Hafen als Schauplatz kultureller Betätigung, als Ort der Begegnung unterschiedlicher Kulturen wahr und beleuchtet die Ergebnisse dieser Begegnungen in über 100 Veranstaltungen aus Theater, Literatur, bildender Kunst der Musik.
 

Festivalzentrum Ruhrort


Stellten das Programm vor: Organisator Frank Jebavy und Kulturdezernent Thomas Krützberg
 

Das Herz der Akzente liegt naheliegenderweise in Ruhrort. An der Landwehrstraße 55 befindet sich das Festivalzentrum "Heimathafen" als Treffpunkt für Publikum und Künstler mit täglichem Programm.

Leerstehende Ladenlokale werden neu bespielt aber auch ehrwürdige Gebäude wie das Tausenfensterhaus oder die Haniel Firmenzentrale werden künstlerisch ins Festivalgeschehen eingebunden.

 

Eröffnungsfeier im Landschaftspark

Mit dem Konzert "Hafenzeit" des Klangkraft-Orchesters werden am 26. Februar im Landschaftspark Duisburg-Nord die 37. Duisburger Akzente eröffnet.

Die von Klassik, Jazz und Pop inspirierte Musik wird durch Videos und Texte, gesprochen von Schauspieler Thomas Krause, ergänzt.

 

Programm: Wiener Sturm, Meeressäuger-Aquarium, Schimanski-Nacht und Kneipen-Kiez-Touren

Mit über 30 Aufführungen ist die Sparte Theater/ Tanz/ Kabarett/ Performance zahlenmäßig der Schwerpunkt des Festivals. Ein Highlight hierbei ist sicherlich die Aufführung des Wiener Burgtheaters von Shakespeares "Sturm" im Rahmen des Theatertreffens.

Freunde der Literatur kommen bei Werken von Renan Demirkan, Feridan Zaimoglu oder Alex Capus auf ihre Kosten, die im Konferenzzentrum des "Kleinen Prinzen" in der Stadtmitte vorgetragen werden. Wieder mit dabei: der gern gesehen Stammgast Christian Brückner mit seiner unverwechselbaren Stimme.

Aussellungen und Filmvorführungen komplettieren das umfangreiche Angebot. So wird der gläserne Übergang zwischen zwei Gebäuden des Haniel-Konzern zu einem großen Aquarium oder das Tausenfensterhaus zur Leinwand.

Duisburg Hafen - da darf einer nicht fehlen: Kult-Kommissar Schimanski. Eine "Schimanski-Nacht" im Filmforum zeigt vier Klassiker mit dem Duisburger Tatort-Ermittler. Dass ein Hafen immer auch ein Ort durstoger Seelen ist, beweist die Zahl von 80 Kneipen, die es in Ruhrort gegeben haben soll. Bei einer "Kneipe-Kiez-Tour" zeigt sich, was heute davon geblieben ist.

Die Duisburger Akzente finden vom 26.02 - 13.03. 2016 statt.