Rat der Stadt Duisburg nimmt Abstand von World Games 2013
Bei zwei Gegenstimmen und einer Enthaltung ist der Rat der Stadt Duisburg in seiner Sitzung am 8. Dezember 2008 dem Antrag der Bürger Union gefolgt, den am 25. Februar 2008 einstimmig gefassten Beschluss über die Ausrichtung der World Games 2013 in Duisburg und Düsseldorf aufzuheben.
Mit dieser Entscheidung trägt die Politik in Duisburg dem Paragraphen 82 der Gemeindeordnung NW Rechnung, wonach außerplanmäßige Ausgaben nur zulässig sind, wenn sie unabweisbar sind.
Oberbürgermeister Adolf Sauerland macht keinen Hehl aus seiner persönlichen Enttäuschung: "Unter dem Motto 'Deutschland kann´s. Duisburg zeigt´s' hatten wir 2005 die World Games zu einem weltweit beachteten sportlichen Großereignis gemacht. Ich bin sicher, dass uns mit Düsseldorf in fünf Jahren noch bessere Spiele gelungen wären. Aber vor dem Hintergrund der gesetzlichen Restriktionen verstehe und respektiere ich die Entscheidung des Rates."
Der Duisburger Oberbürgermeister hat am Dienstag nach der Ratssitzung umgehend den Präsidenten der IWGA, Ron Froehlich, den Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes, Dr. Thomas Bach, sowie seinen Düsseldorfer Amtskollegen Dirk Elbers über den Ratsbeschluss informiert.
Oberbürgermeister Adolf Sauerland macht keinen Hehl aus seiner persönlichen Enttäuschung: "Unter dem Motto 'Deutschland kann´s. Duisburg zeigt´s' hatten wir 2005 die World Games zu einem weltweit beachteten sportlichen Großereignis gemacht. Ich bin sicher, dass uns mit Düsseldorf in fünf Jahren noch bessere Spiele gelungen wären. Aber vor dem Hintergrund der gesetzlichen Restriktionen verstehe und respektiere ich die Entscheidung des Rates."
Der Duisburger Oberbürgermeister hat am Dienstag nach der Ratssitzung umgehend den Präsidenten der IWGA, Ron Froehlich, den Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes, Dr. Thomas Bach, sowie seinen Düsseldorfer Amtskollegen Dirk Elbers über den Ratsbeschluss informiert.
