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Duisburg in Zahlen

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Wirtschaftsstandort Duisburg im Überblick

Strukturdaten Stand
Einwohner 506.493 12.2025
Bruttoinlandsprodukt 20.218 Mio. € 12.2023
Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen 87.140 € 12.2023
Arbeitslosenquote 13,5 % 07.2026
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte  179.757 12.2025
Einpendler 105.580 06.2025
Auspendler 111.819 06.2025
Gewerbesteuerhebesatz 495 % 01.2026
Anzahl Unternehmen 8.559 01.2026

Broschüre

Duisburg als Wirtschaftsstandort

Duisburg ist mit rund 506.500 Einwohnerinnen und Einwohnern ein wichtiger Wirtschafts- und Arbeitsstandort in der Metropolregion Rhein-Ruhr. Die zentrale Lage, die kulturelle Vielfalt der Bevölkerung und die enge Vernetzung innerhalb der Rhein-Ruhr-Region machen Duisburg zu einem dynamischen Standort mit großem Entwicklungspotenzial.

Mit rund 180.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und einem Bruttoinlandsprodukt von mehr als 20 Milliarden Euro ist Duisburg ist ein starker Wirtschafts- und Industriestandort. Geprägt wird dieser insbesondere durch die Großindustrie und das Verarbeitende Gewerbe, den Stahl, die Hafenwirtschaft und Logistik sowie durch Handel, Recycling und Kreislaufwirtschaft. Die Metall- und Elektroindustrie sowie Stahlindustrie ist mit 27.253 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten der größte Wirtschaftszweig der Stadt.

Duisburg im Strukturwandel

Duisburg wandelt sich seit Jahrzehnten von einer stark von Kohle und Stahl geprägten Industriestadt zu einem modernen Wirtschaftsstandort. Zahlreiche Projekte der Stadtentwicklung, Flächenumnutzung und Modernisierung prägen diesen Veränderungsprozess und schaffen neue Perspektiven für Wirtschaft, Arbeit und Lebensqualität. Der Strukturwandel erfordert gezielte Förderung, daher hat die Stadt ein eigenes Fördermittelteam, welches die finanziellen Voraussetzungen für zusätzliche städtische Projekte schafft. Die eingeworbenen Fördermittel fließen in Vorhaben aus den Bereichen Innovation, Infrastruktur und nachhaltige Stadtentwicklung ein. Mit Hilfe der Fördermittellandkarte werden die Projekte transparent und nachvollziehbar dargestellt.

Ein Programm, das die Bewältigung des Strukturwandels fördert, ist das 5-StandorteProgramm. Es wurde für Kommunen ins Leben gerufen, die besonders stark vom Kohleausstieg betroffen sind. Das Programm ermöglicht den gezielten Einsatz von Fördermitteln für innovative Projekte, die Arbeitsplätze sichern, die regionale Wertschöpfung stärken und die Duisburger Wirtschaftsstruktur zukunftsfähig weiterentwickeln. Der Bau des Technologiezentrum Wedau ist dabei ein zentrales Projekt, durch den der Austausch zwischen Wissenschaft, Forschung und Unternehmen gestärkt, sowie Innovationen, Unternehmensgründungen und hochwertige Arbeitsplätze entstehen sollen. Auf diese Weise gestaltet Duisburg den strukturellen Wandel aktiv und stärkt nachhaltig seine Wettbewerbsfähigkeit.

Transformation der Industrie

Als einer der bedeutendsten Stahlstandorte Europas setzt die Stadt auf die langfristige Sicherung ihrer industriellen Wertschöpfung und begleitet die ökologische Modernisierung der Industrie auf dem Weg zur Klimaneutralität. Die Direktreduktionsanlage von thyssenkrupp Steel Europe steht beispielhaft für diesen Weg und unterstreicht die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes. Zudem begleitet Duisburg die Dekarbonisierungsbestrebungen der Unternehmen vor Ort und sieht in der Wasserstofftechnologie ein wichtiges Zukunftsfeld für den Wirtschaftsstandort.

Bildung und Fachkräftesicherung in Duisburg

Mit vier Hochschulen und Universitäten sowie 15.798 Studierenden verfügt Duisburg über eine leistungsfähige Wissenschafts- und Bildungslandschaft. Eine zentrale Bedeutung kommt dabei der Universität Duisburg-Essen zu, deren Campus Duisburg insbesondere durch technisch und wirtschaftlich ausgerichtete Studiengänge geprägt ist. Schwerpunkte liegen in den Ingenieur- und Naturwissenschaften, der Informatik sowie den Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften.

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Bildnachweise

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