Letzte Meldung aus dem Frauenbüro!

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Neuer Koalitionsvertrag: Chance für eine geschlechtergerechte Zukunft!

Berlin, 11. November 2021

Die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen hat in Kooperation mit Business and Professional Women (BPW) Germany, der Bundesfrauenvertretung des dbb Beamtenbund und Tarifunion, EAF Berlin. Diversity in Leadership, der Bundesfrauensekretärin der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt und dem Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit folgende Pressemitteilung herausgegeben:

"...Ein Koalitionsvertrag ohne moderne Geschlechterpolitik ist nicht zeitgemäß. Eine geschlechtergerechte Gleichstellungsstrategie muss als Querschnittsthema in allen Ressorts verankert werden. Längst überfällig ist ein geschlechtergerechter Bundeshaushalt. Wir erwarten von der neuen Bundesregierung konkrete Schritte zur Umsetzung der Istanbul-Konvention, eine deutliche Aufwertung von sogenannten Frauenberufen, die Abschaffung der §§218 und 219a StGB, Maßnahmen zur fairen Verteilung von Sorge- und Carearbeit, ein Paritégesetz, die Abschaffung des Ehegattensplittings und der steuerlichen Benachteiligung von Alleinerziehenden und Regelungen zu gleicher Bezahlung von gleicher und gleichwertiger Arbeit: Equal Pay.

Bisher haben wir leider den Eindruck, dass Gleichstellungspolitik und wichtige Anliegen von Frauen-, Männer-, und Gleichstellungsorganisationen – wenn überhaupt – nur ein Randthema in den Koalitionsverhandlungen sind. Geschlechtergerechtigkeit und Frauenrechte gehören auf der Tagesordnung ganz nach oben!

Unsere Top sieben:

  1. Deutschland hat die Istanbul-Konvention zwar unterschrieben, umgesetzt hat die bisherige Bundesregierung bisher wenig. Das muss sich ändern. Jede 3. Frau wird im Lauf ihres Lebens Opfer von häuslicher Gewalt. Die Folgekosten: mindestens 3,8 Milliarden Euro (Studie BTU Cottbus-Senftenberg). Dazu kommt zunehmend die Gewalt im digitalen Raum. Es braucht mehr Prävention, es braucht deutlichere gesetzliche Regelungen für soziale Plattformen und es braucht ein gut finanziertes, verbindliches und nachhaltiges Hilfesystem für Opfer von jeglicher Form von Gewalt. Dazu gehört auch die Finanzierung von Frauenhäusern und der Täterarbeit als Pflichtaufgabe.
  2. Sogenannte Frauenberufe müssen endlich deutlich aufgewertet werden. Beispiel Pflege: lange schon ist die Arbeitsbelastung zu hoch und die Bezahlung zu niedrig. In der Pflege fehlen schon jetzt mindestens 100.000 Mitarbeiter*innen.
  3. Noch immer leisten Frauen den Hauptteil der Sorgearbeit, in der Folge drohen erheblich niedrigere Renten im Vergleich zu Männern. Wir fordern konkrete Initiativen, um Sorge- und Carearbeit fair zu verteilen.
  4. Noch immer sind Frauen nicht paritätisch in Politik und in Führungspositionen der Wirtschaft vertreten. Die freiwillige Selbstverpflichtung ist gescheitert, gesetzliche Vorgaben sind nötig. Das zeigt auch die Zusammensetzung des neuen Bundestages. Nur ein Drittel ist weiblich. Es braucht ein Paritégesetz.
  5. Noch immer sind hauptsächlich alleinerziehende Mütter, mit ihren Kindern auf Hartz IV angewiesen und von Altersarmut bedroht. Zudem werden Alleinerziehende beim Steuerrecht benachteiligt. Es ist dringend an der Zeit, diese Benachteiligung und auch das Ehegattensplitting abzuschaffen. Es belohnt ein völlig überholtes Ehemodell.
  6. Wir fordern das Selbstbestimmungsrecht für Frauen über ihren eigenen Körper. Die §§218 und 219a StGB müssen endlich abgeschafft und kostenlose Beratungsangebote ausgebaut werden.
  7. In der Digitalisierung muss die Geschlechterperspektive mitgedacht werden, dazu gehört die Überprüfung jeglicher Algorithmen und KI-Anwendungen auf eine klischeefreie Nutzung und Eingabe – ohne Geschlechterstereotypen erneut zu reproduzieren."

Stärker als Gewalt - Sexismus und sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz erkennen

Sexismus und sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz erkennen!

Kommt es am Arbeitsplatz zu Sexismus oder zu sexueller Belästigung, so geht es fast immer um Macht.

Können sich Mitarbeiter*innen gegen sexistische Sprüche am Arbeitsplatz wehren? Was muss der/die Arbeitgeber*in dagegen unternehmen? Wie kann man sexuelle Belästigung erkennen? Wann fängt sie an?

Hier will die Initiative „Stärker als Gewalt“ helfen. Sie will Arbeitgeber und Führungskräfte darin bestärken, wie sie Mitarbeiter*innen vor Sexismus und sexueller Belästigung schützen können. Das Ziel ist, sowohl Arbeitgeber*innen als auch Beschäftigte zu befähigen, Sexismus und sexuelle Belästigung zu erkennen. Sie sollen ermutigt werden, hinzusehen und aufzuzeigen, wie man dem wirksam entgegentreten kann.

Entschiedenes Vorgehen gegen Sexismus und sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz sorgt für eine Zusammenarbeit auf Vertrauensbasis und stärkt die Unternehmensstruktur.

Wie eine Studie des Bundes aus dem Jahr 2019 zeigt, hat jede 11. erwerbstätige Person bereits sexuelle Belästigung und Gewalt am Arbeitsplatz erfahren. Hier sind Arbeitgeber*innen aufgerufen, dagegen vorzugehen.

Wie definiert man Sexismus und sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz?

Was genau ist Sexismus?

Sexismus ist mehr als „dumme Sprüche“. Hier geht es um herabwürdigende Worte und Handlungen. Ein Beispiel für eine sexistische Einstellung wäre die Ablehnung von Gleichberechtigung. Auch die Wahrnehmung als reines Sexualobjekt ist eine sexistische Anschauung.

Die Studie des Bundefamilienministeriums hat klar aufgezeigt, das Sexismus ein Massenphänomen ist. Sexismus schadet der gesamten Gesellschaft. Menschen, die in Unternehmen sexistische Diskriminierung erfahren, erbringen oft schlechtere Leistungen. Dadurch kann nicht nur ein wirtschaftlicher sondern auch ein Ansehensverlust entstehen.

Was genau ist sexuelle Belästigung?

Aus dem Gleichbehandlungsgesetzt wissen wir: „...Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz ist jedes unerwünschte, sexuell bestimmte Verhalten, das die Würde der betroffenen Person verletzt.“

Grundsätzlich handelt es sich hier um eine Diskriminierung. Betroffene können sich nicht nur direkt gegen Täter*innen wehren, sondern können Schutz und Hilfe bei ihrer/ihrem Arbeitergeber*in einfordern. Körperliche Übergriffe können strafrechtlich geahndet werden.

Wie erkenne ich sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz?

Es beginnt nicht erst mit unerwünschten Berührungen oder erzwungenen sexuellen Handlungen. Sexuelle Anspielungen, aufdringliche Blicke oder obszöne Worte und Gesten fallen bereits darunter. Auch Nachrichten mit sexuellem Inhalt zählen dazu, sowie unerwünschte erotische oder pornografische Bilder, die am Arbeitsplatz aufgehängt werden. Auch die Androhung von beruflichen Nachteilen bei Verweigerung oder das Versprechen von beruflichen Vorteilen bei Entgegenkommen von sexuellen Handlungen sind Formen davon.

Die Täter*innen können sich nicht damit herausreden, dass es sich nur um ein „Kompliment“ gehandelt habe. Sexuelle Belästigung ist ein bewusstes und geplantes Verhalten, wie Studien gezeigt haben. Die meisten Menschen haben ein feines Gespür dafür, wann die Grenzen und die Würde verletzt sind.

Wie kann ich aktiv werden?

  • Sprechen Sie die/den Täter*in an. Sagen Sie der Person, dass Sie sich belästigt oder verfolgt fühlen. Kündigen Sie Konsequenzen an. Manche Täter*innen schüchtert es ein, wenn Sie klare Grenzen setzen.
  • Suchen Sie sich Verbündete im Kollegenkreis oder unter Vorgesetzten. Auch Kolleg*innen, die nichts unternehmen, sind oft nicht einverstanden mit der Gewalt und können Ihnen beistehen.
  • Dokumentieren Sie die Vorfälle. Notieren Sie, was genau passiert ist, die Zeit und den Ort, mögliche Zeugen und Ihre Reaktion. Das kann später ein wichtiges Beweismittel sein. Besprechen Sie mit Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt, dass Sie Gewalt am Arbeitsplatz ausgesetzt sind. Bringen Sie gesundheitliche Folgen wie Schlaflosigkeit, psychosomatische Erkrankungen oder depressive Symptome konsequent mit den Vorfällen in Verbindung.
  • Lassen Sie sich beraten. Wenden Sie sich dafür an die Personalabteilung, den Betriebs- oder Personalrat, die betriebliche Gleichstellungsbeauftragte, an die Rechtsberatung Ihrer Gewerkschaft, an Frauenberatungsstellen oder an Mediator*innen. Prüfen Sie mithilfe der Fachleute Ihre Möglichkeiten, Strafanzeige zu erstatten oder zivilrechtliche Ansprüche wie Unterlassung, Schadensersatz oder Schmerzensgeld durchzusetzen.
  • Alle Beschäftigten haben das Recht, bei der zuständigen Stelle im Betrieb Beschwerde wegen sexueller Belästigung einzulegen. Diese muss eingerichtet und vom Arbeitgeber bekannt gemacht werden (Paragraf 12, Absatz 5 des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes).

Weiteres Infomaterial zu dieser Initiative finden Sie unter:

https://staerker-als-gewalt.de/handeln/betroffene/gewalt-am-arbeitsplatz (Öffnet in einem neuen Tab)

https://www.dialogforen-gegen-sexismus.de/ (Öffnet in einem neuen Tab)

Hashtag #GemeinsamGegenSexismus und @eaf_berlin 


Wenn, dann jetzt: Pflegerebellion! Das Maß ist voll!

Die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen (BAG) und der Verein zur Förderung der Frauenpolitik in Deutschland e.V. haben zu dem Thema "Pflegerebellion" folgende Pressemitteilung verfasst:

"...Mit einem Sleep-In vor dem Reichstag in Berlin und weiteren in Köln, Dresden, Weimar, Wiesbaden und Löhne haben Pflegekräfte und ihre Unterstützer und Unterstützerinnen heute eindrücklich gezeigt: Das Maß ist voll!

Schon viel zu lange arbeitet das Pflegepersonal in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und in der häuslichen Pflege unter extremen Bedingungen. Ein Großteil davon sind Frauen.
Zu wenig Personal für zu viele Patientinnen und Patienten, hohe psychische und physische Belastung, großer Zeitdruck und eine schlechte Bezahlung.
Das ist nicht nur eine Katastrophe für das Pflegepersonal, sondern auch für uns, die wir an irgendeinem Punkt unseres Lebens auf gute Pflege angewiesen sein werden.
Denn es geht um das Wichtigste, es geht um die Würde des Menschen, und oft auch um Leben und Tod. Gute Pflege ist nicht nur systemrelevant, sie ist lebensrelevant!
Seit Jahren werden Krankenhäuser privatisiert und auf Profit getrimmt, Personal wird deshalb eingespart. Den Preis zahlt das Pflegepersonal und wir, die Patientinnen und Patienten. Wir fordern eine Gesundheitspolitik, die sich am Gemeinwohl und nicht an Börsengewinnen orientiert.

Gesundheit ist keine Ware!
Wir fordern schon seit Jahrzehnten eine deutliche Aufwertung der Pflegeberufe. Warum passiert so wenig?
Liegt es daran, dass in der Pflege hauptsächlich Frauen arbeiten und sogenannte Frauenberufe traditionell deutlich niedriger bewertet werden, als sogenannte Männerberufe?
Eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung hat die Bezahlung der unterschiedlichsten Berufe verglichen zum Beispiel nach Länge der Ausbildung, Höhe der Verantwortung, physische und körperliche Belastung und ob in dem Beruf Schichtdienst anfällt. Nach diesem Modell erreichen medizinische Fachkräfte den gleichen CW-Index von 25 wie Software- Entwickler und Entwicklerinnen.
Und die Bezahlung? Ein Beispiel: Softwareentwickler verdienen im Schnitt 27,68€ eine medizinische Fachkraft 15,65€, eine Altenpflegerin 14,24€. Also trotz gleichem
Index ein deutlich niedrigeres Gehalt. Das muss sich ändern! Bis zum Ende des Jahres werden wir unter dem Motto „Wann, wenn nicht jetzt!“ eine
Pflegekampagne in drei Teilen durchführen: „Pflegerebellion“, „Keine Ware“ und „lebensrelevant“
Wir alle haben jetzt - im Jahr der Bundestagswahl - die Chance genau zu schauen, inwieweit die Parteien bereit sind, die Pflegeberufe endlich aufzuwerten und das gesamte Gesundheitssystem radikal zu reformieren."

Informationen erhalten Sie hier:
www.pflegerebellion.de (Öffnet in einem neuen Tab)und bei Instagram: @wenndannjetzt
Aktuelle Fotos des Sleep-In unter: www.pflegerebellion.de/presse (Öffnet in einem neuen Tab)
Kontakt: Anke Spiess, strategienfrauenbeauftragtede
Tel.: 0151/68171270


Die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen
ist Dachverband von etwa 1900 Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten in
Deutschland.

Pressemitteilung der BAG und des Vereins zur Förderung der Frauenpolitik in Deutschland e.V.

One Billion Rising - Tanz Demo am 14. Februar

Frauenpolitische Wahlprüfsteine zur Kommunalwahl 2020 in Duisburg

Wahlprüfsteine Frau und Wirtschaft

Wahlprüfsteine Stadt als Arbeitgeberin

Wahlprüfsteine Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Wahlprüfsteine Kultur

Wahlprüfsteine Finanzen

Wahlprüfsteine Öffentlicher Raum

Wahlprüfsteine Wohnen

Wahlprüfsteine Gewaltschutz

Wahlprüfsteine Rollenbilder im Wandel

Wahlprüfsteine Soziales und Gesundheit

Wahlprüfstein Kinder und Jugendliche

Wahlprüfstein Integrationspolitik

Wahlprüfsteine Gleichberechtigte Partizipation

Alle 13 Wahlprüfsteine auch zum Downloaden

17.06.2020 Die Corona-Warn-App des Robert-Koch-Instituts ist verfügbar!

Corona-Warn-App für Android-Geräte

Corona-Warn-App für Apple-Geräte

Sollten noch weitere Fragen oder Bedenken zur Installation der Corona-Warn-App bestehen, hilft die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen unter folgendem Link weiter:

https://www.verbraucherzentrale.nrw/wissen/digitale-welt/apps-und-software/coronawarnung-per-app-fragen-und-antworten-zur-neuen-tracingapp-47466 (Öffnet in einem neuen Tab)


28.04.2020 Das Hilfetelefon ist in 18 Sprachen verfügbar

Hilfetelefon

Corona-Krise: Hilfsangebote zum Schutz gewaltbetroffener Frauen, Kinder und Jugendlicher und ein neues Angebot für Männer

Kontaktverbote, mindestens 1,5 Meter Abstandhalten, Schul- und Kindergartenschließungen, arbeiten im Homeoffice, all das belastet Duisburger Familien nun schon seit Längerem in hohem Maße. Auch wenn es seit dem 20. April 2020 Lockerungen der Beschränkungen in der Corona-Krise gibt, wird der familiäre Alltag nicht für alle Duisburger Familien einfacher. Hinzu kommt die ab dem 27. April 2020 geltende Maskenpflicht in bestimmten Bereichen, so dass das soziale „Abstandhalten“ noch bewusster wird.

Das Zusammenleben wird sich in nächster Zeit nicht ändern und stellt uns alle weiterhin vor eine große Belastungsprobe. In dieser besonderen Zeit der Abschirmung und Quarantäne, kann Streit leicht eskalieren und zu vermehrter Gewalt gegen Frauen und Kinder führen. Deshalb möchte das Referat für Gleichberechtigung und Chancengleichheit der Stadt Duisburg über entsprechende Hilfsangebote informieren.

Wie und wo kann ich Hilfe in solch einer Notsituation bekommen? Wie kann ich helfen, wenn ich jemanden kenne, der betroffen ist?

In Zusammenarbeit mit Supermärkten und Drogerien macht Bundesministerin Dr. Franziska Giffey mit der Aktion „Zuhause nicht sicher“ auf die Initiative „Stärker als Gewalt“ und deren Website (staerker-als-gewalt.de (Öffnet in einem neuen Tab)) aufmerksam.

Die Nachbarschaftshilfe-Plattform nebenan-stiftung.de (Öffnet in einem neuen Tab) beteiligt sich ebenfalls an dieser Aktion.

Die nachfolgenden Hilfetelefone bieten besorgten Kindern, Jugendlichen, Frauen in Notsituationen und Interessierten Rat und Unterstützung:

Bundesweit steht das Hilfetelefon „Nummer gegen Kummer“ (Öffnet in einem neuen Tab) für Kinder und Jugendliche zur Verfügung und ist unter der Nummer 116 111, von Montag bis Samstag jeweils von 14:00 Uhr bis 20:00 Uhr, zu erreichen.

Bei sexuellem Missbrauch berät das bundesweite Hilfetelefon Sexueller Missbrauch“ (Öffnet in einem neuen Tab) unter der Rufnummer 0800 22 55 530, montags, mittwochs und freitags von 9:00 Uhr bis 14:00 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 15:00 Uhr bis 20:00 Uhr anonym und kostenfrei. Unter www.save-me-online.de (Öffnet in einem neuen Tab) ist das Online-Beratungsangebot für Jugendliche des Hilfetelefons erreichbar.

Das „Elterntelefon“ (Öffnet in einem neuen Tab) bietet spezielle Hilfe für Eltern an, die sich anonym und schnell konkrete Tipps geben lassen möchten. Es ist unter der Rufnummer 0800 111 0550, montags bis freitags von 9:00 Uhr bis 11:00 Uhr und dienstags und donnerstags von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr erreichbar.

Frauen in Not werden durch das bundesweite Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" (Öffnet in einem neuen Tab), 08000 116 016, rund um die Uhr, anonym und in 18 Sprachen unterstützt.

Hilfeschutz für von Gewalt betroffene Männer

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen und das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales haben am 22. April 2020 das Hilfetelefon „Mann: Wähle Schutz!“ (Öffnet in einem neuen Tab)mit der Nummer 0800 123 99 00 für von Gewalt betroffene Männer ins Leben gerufen. Das Hilfetelefon ist montags bis donnerstags von 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr und 16:00 Uhr bis 20:00 Uhr sowie freitags von 9:00 Uhr bis 15:00 Uhr besetzt.

Angebote in Duisburg

Alle Duisburger Angebote für von häuslicher Gewalt betroffenen Frauen und Kindern sind weiterhin erreichbar. Das Jugendamt, das Institut für Jugendhilfe der Stadt Duisburg sowie alle Frauenberatungsstellen und Frauenhäuser bieten ihre Hilfe an.

Die wichtigsten Telefonnummern für Frauen und Mädchen in Notsituationen hat das Referat für Gleichberechtigung und Chancengleichheit der Stadt Duisburg auf der folgenden DIN A4 Seite zusammengefasst.

Hilfsangebote in Duisburg

05. März 2020 "Visionskiste" für die Gleichberechtigung in NRW

28.11.2019 "Orange your City"

05.11.2019 Mitmachaktion "Wir brechen das Schweigen"