Entwicklung des Areals der ehemaligen Zeche Fritz
Die Stadt Duisburg möchte gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern die Zukunft von Rumeln-Kaldenhausen gestalten. Auf der heute unbebauten Fläche südlich der Rathausallee sowie entlang der ehemaligen Bahntrasse Moers–Krefeld soll ein neues, zeitgemäßes Wohngebiet mit einem attraktiven Grünzug entstehen.
Erarbeitung eines Rahmenplanes
Die Entwicklung des Areals der ehemaligen Zeche Fritz ist eine große Chance für den Stadtteil. Hier kann ein Quartier wachsen, das Wohnen, Freizeit, Natur und bestehende Nachbarschaften miteinander verbindet – ein lebendiger Ort, der sowohl den Bedürfnissen der alteingesessenen als auch der neu hinzukommenden Bürgerinnen und Bürger gerecht wird. Besonders wichtig ist uns dabei, die wertvollen Freiraum- und Grünstrukturen zu erhalten und weiterzuentwickeln, die sich nach dem Ende der bergbaulichen Nutzung gebildet haben.
Der Rat der Stadt Duisburg hat daher bereits 2016 die Aufstellung eines Bebauungsplanes mit der Zielsetzung Wohnbauflächen zu entwickeln und Freiräume zu qualifizieren beschlossen.
Um eine dem Ort angepasste Grundlage der städtebaulichen Entwicklung vorzubereiten, hat die Stadt Duisburg einen partizipatorischen Prozess zur Erarbeitung eines städtebaulichen Rahmenplans für die zukünftige Bebauung sowie großzügige Grün- und Freiraumstrukturen angestoßen und ein mehrstufiges informelles Beteiligungsverfahren eingeleitet.
Im Rahmen einer öffentlichen Ideenwerkstatt am 24.01.2026 haben rund 150 Bürgerinnen und Bürger Ihre vielfältigen Ideen für eine lebenswerte, nachhaltige und zukunftsfähige Nutzung und Gestaltung des Areals der ehemaligen Zeche Fritz und seiner Umgebung eingebracht. Aufbauend auf die fachlichen Analysen des Plangebietes und den Ergebnissen der Ideenwerkstatt wurden durch das mit der Rahmenplanung beauftragte Büro Machleidt (Köln) Strukturskizzen für die zukünftige Entwicklung des Gebietes erarbeitet. Diese Strukturskizzen bildeten die Grundlage für eine zweite Beteiligungsstufe.
Etwa 100 Bürgerinnen und Bürger haben am 14.03.2026 im Rahmen einer öffentlichen Entwurfswerkstatt die Strukturvarianten diskutiert. Unterstützt von Stadtplanerinnen und Stadtplanern, Verkehrs- und Freiraumplanerinnen der Stadt Duisburg sowie Vertretern des Büro Machleidt (Köln) wurden verschiedene Varianten, ihre Auswirkungen und Funktionalität erörtert, aber auch in Frage gestellt und planerisch weiterentwickelt.
In den nächsten Schritten werden die Ergebnisse der Planungswerkstatt geprüft, die Strukturskizzen weiterentwickelt und unter Einbeziehung der Vertreterinnen und Vertreter der Lokalpolitik in einen städtebaulichen Rahmenplan überführt. Der aus diesem mehrstufigen Partizipationsprozess hervorgehende Rahmenplan wird abschließend der Öffentlichkeit vorgestellt, bevor dieser in ein formales Verfahren überführt werden kann.
Plangebiet

