Arbeitsweise

An mindestens fünf Terminen im Jahr werden Planungen für Gebäude und Baugebiete, technische Bauwerke, Straßen, Plätze und Grünflächen diskutiert. Dabei beschränken sich die Vorhaben keineswegs auf die Innenstadt oder große Leuchtturmprojekte:

Die Stadtteile mit ihren neuen Wohngebieten, Umnutzungen und landschaftlichen Entwicklungen stehen ebenso im Fokus. Gemäß der Satzung des Beirats für Stadtgestaltung ist nämlich bei allen Vorhaben, die aufgrund ihrer Größenordnung und Bedeutung im Stadtbild in Erscheinung treten, eine Beurteilung obligatorisch.

Die Geschäftsstelle des Beirats mit Sitz im Dezernat für Stadtentwicklung und Umwelt koordiniert die Projektauswahl, bereitet die Sitzungstermine vor und erstellt die Niederschriften. Der Beirat lädt alle mit der Planung, Steuerung und Finanzierung von Bauvorhaben befassten Menschen ein, ihre Vorhaben einzureichen. Es sind keine vollständig ausgearbeiteten Planungen erforderlich, im Gegenteil, frühe Skizzen erlauben es genauso, Gestaltqualitäten und -potenziale zu erkennen sowie, gegebenenfalls, ohne großen Aufwand Alternativen zu erarbeiten.

Die Projektbeteiligten stellen ihre Planung in einer kurzen Präsentation selber vor. Diese sollte Angaben zur Lage und planungsrechtlichen Situation, Eindrücke der Umgebung, Ansichten und Perspektiven enthalten, ferner, soweit zum Verständnis erforderlich, Grundrisse und Schnitte. Auch Modelle können gezeigt werden. Der Beirat bespricht anschließend vertraulich die Vorhaben. Die Diskussionsergebnisse werden den Verfassern in Form einer schriftlichen Empfehlung zugesandt. Die Empfehlungen besitzen den Charakter einer kollegialen Beratung und sind nicht bindend, jedoch zur Berücksichtigung empfohlen.

Bitte wenden Sie sich mit Projektvorschlägen und Fragen an die Geschäftsstelle, siehe unter Kontakt.