Chips für die Biotonne

Seit dem 1. April 2019 sind für einen einjährigen Testbetrieb ca. 1.900 Biotonnen von den Wirtschaftsbetrieben Duisburg (WBD) mit einem Chip ausgestattet. Ziel dieses Projektes ist, eine klarere Zuordnung der Behälter zu erhalten.  Das heißt, durch die Erfassung des Behälters über den Chip wird gewährleistet, dass die Leerung am richtigen Tag in der richtigen Woche erfolgt. So wird eine ordnungsmäßige Leerung garantiert. Ebenso erkennt die Technik die Saison- und Jahresbehälter, so dass nur die Leerungen geleistet werden, für die eine Gebühr entrichtet wird.

Bei der Leerung erkennt ein Lesegerät an der Schüttvorrichtung am Müllwagen, ob die Tonne zur Leerung ansteht.  Während früher defekte Behälter noch aufwändig mit Stift und Papier dokumentiert und nachgehalten werden mussten, werden diese jetzt digital erfasst. So können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der WBD die Daten zeitnah auslesen. Dies macht den Service der WBD auch transparenter für die Bürgerinnen und Bürger. So kann im Beschwerdefall schnell nachgeprüft werden, ob eine Tonne ordnungsgemäß geleert wurde.

Bedenken über den Datenschutz brauchen die Bürgerinnen und Bürger übrigens nicht zu haben. Mit dem Chip wird nur die Leerung registriert, die zur Behälterverwaltung dient. Es werden keine personenbezogenen Daten gespeichert. Lediglich das Datum und die Uhrzeit der Leerung werden auf dem Chip über eine 16-stellige Chipnummer dargestellt.

Dieses Projekt betrifft das Handlungsfeld: