Sperrung OB-Karl-Lehr-Brückenzug bis voraussichtlich 5. Juni 2026
Der Neubau des OB-Karl-Lehr-Brückenzuges zwischen Ruhrort und Kaßlerfeld geht in die nächste Phase. Die neuen Brückenbauwerke müssen nun in ihre endgültige Lage querverschoben werden. Der Brückenzug hat eine immense Bedeutung für den innerstädtischen Nord-Süd-Verkehr und für die Anbindung des Hafens ans Straßennetz.
+ + + Vollsperrung des OB-Karl-Lehr Brückenzugs von Freitag, 17. April (23.59 Uhr) bis voraussichtlich 5. Juni 2026 + + +
Ab dem 17. April verschieben die Wirtschaftsbetriebe Duisburg die neuen Brückenbauwerke in ihre finale Lage und schließen diese an das Straßennetz und die Straßenbahngleise an. Der Brückenzug muss deshalb voll gesperrt werden, weil Anschlüsse unterbrochen und neu hergestellt werden müssen.
Aufnahmen vom 9. April 2026
Ablauf
Sperrung für Fußgänger, Radfahrer und den Individualverkehr für voraussichtlich 7 Wochen
Ab Freitag, 17. April 2026, wird gegen 23.59 Uhr der Brückenzug vollständig gesperrt. Das gilt auch für Fußgänger und Radfahrer sowie die Straßenbahnen der DVG. Umleitungen werden eingerichtet und ausgeschildert. Die DVG unterstützt mit einem Shuttle-Bus. Die Vollsperrung wird voraussichtlich bis zum 5. Juni 2026 andauern.
Anschließend wird der Brückenzug für den Fuß- und Radverkehr sowie den Individualverkehr wieder freigegeben.
Für die Straßenbahn dauert die Sperrung voraussichtlich bis zum 10. Juli 2026, da die Anschlussarbeiten an den Gleisanlagen aufwendiger sind.
Beeinträchtigungen im Kaßlerfelder Kreisel
Für den Anschluss der neuen Ruhrbrücke an den Kreisverkehr „Kaßlerfeld" muss der Kreisel halbseitig gesperrt werden. Dies bedeutet, dass aus Fahrtrichtung der Straße „Ruhrdeich“ kommend, im Bereich des Kreisverkehres nur geradeaus in Richtung „Am Brink" gefahren werden kann. Ein Abbiegen Richtung Innenstadt/Kaßlerfeld vom Ruhrdeich ist nicht möglich. Eine Umleitung wird über die Max-Peters-Straße ausgeschildert.
Aus der Fahrtrichtung „Am Brink“ kommend kann man in Richtung Innenstadt und der Straße „Ruhrdeich“ fahren. Von der Innenstadt kommend ist nur ein Rechtsabbiegen auf die Straße „Ruhrdeich“ möglich.
Ich fahre Rad - was bedeutet die Sperrung für mich?
Warum kann ich als Radfahrer nicht durch den Hafen fahren?
Eine alternative, kürzere Umleitung für den Radverkehr ist aufgrund der örtlichen Gegebenheiten nicht möglich, da etwa das Ruhr‑Wehr – über welches die Umleitung im Jahr 2023 führte – wegen Bauarbeiten nicht zur Verfügung steht.
Strecken, die durch den Hafen führen, verfügen größtenteils nicht über Rad- und Gehwege. Radfahrer würden erheblich gefährdet.
Ich gehe zu Fuß - was bedeutet die Sperrung für mich?
Warum gibt es für Fußgängerinnen und Fußgänger keinen Weg durch den Hafen?
Die Wege durch den Hafen verfügen größtenteils nicht über Rad- und Gehwege, Fußgänger würden erheblich gefährdet. Bitte nutzen Sie den Shuttle-Bus der DVG.
Ich nutze ein Pkw, ein Motorrad oder ein Moped (Individualverkehr) - was bedeutet die Sperrung für mich?
Diese Umleitungsroute ist für den Individualverkehr geplant:
Die DVG unterstützt in dieser Zeit mit einem Shuttle-Bus. Für die Straßenbahn dauert die Sperrung voraussichtlich bis zum 10. Juli 2026, da die Anschlussarbeiten an den Gleisanlagen aufwendiger sind. Informationen gibt es unter dvg-duisburg.de/brueckensperrung (Öffnet in einem neuen Tab).
Ablauf erste Bauphase bis 5. Juni: In dieser Zeit ist der Abschnitt zwischen den Haltestellen „Scholtenhofstraße“ und „Landesarchiv NRW“ unterbrochen. Die DVG leitet den Verkehr über Meiderich um.
Ablauf zweite Bauphase ab 6. Juni: Die Brücke ist wieder für den Verkehr geöffnet, aber Straßenbahnen können dann immer noch nicht fahren. Stattdessen werden auf der Linie 901 Busse statt Bahnen zwischen den Haltestellen „Scholtenhofstraße“ und „Landesarchiv NRW“ eingesetzt. Ende Juni sollen dann erstmalig wieder Straßenbahnen über die Brücke fahren können.