Stabilisierung der Stadtteile

TP 5 Soziale und städtebauliche Stabilisierung Zentrum Marxloh

TP 6 Soziale und städtebauliche Stabilisierung Zentrum Alt-Hamborn

TP 11 Neu-, Umnutzung und Rückbau von Problemimmobilien

Die soziale und städtebauliche Stabilisierung des Zentrumsbereichs in Marxloh soll durch die nachhaltige Umgestaltung der Weseler Str. und des August-Bebel-Platzes mit Stärkung des Umweltverbundes und intensiver Beteiligung diverser Zielgruppen zur Förderung gesellschaftlicher Teilhabe erfolgen. Durch die Umsetzung verkehrsreduzierender Maßnahmen, der Förderung des Rad- und Fußverkehrs und der Schaffung von bedarfsgerechter identitätsstiftender Aufenthaltsqualität auf dem Platz und den Gehwegen werden Substanz- und Funktionsverluste gemindert. Durch die durchgeführten Umgestaltungen wird eine langfristige Stärkung und Stabilisierung des multifunktionalen Kernbereiches erreicht, die synergetisch in Kombination mit einer gezielten Beratung der Akteure im Einzelhandel durch das Quartiermanagements auch eine Weiterentwicklung der lokalen Ökonomie ermöglichen (z. B. durch die Schaffung von Flächen für die Außengastronomie, Stärkung der Markplatzfunktion). Das Zentrum wird gestärkt und die Lebensqualität, insbesondere das friedlichere Zusammenleben im öffentlichen Raum verbessert und stabilisiert.

Die soziale und städtebauliche Stabilisierung des Zentrumsbereichs in Alt-Hamborn soll durch die nachhaltige klimaverbessernde Umgestaltung des Altmarktes in Verknüpfung mit dem Außenbereich der Volkshochschule in Alt-Hamborn mit intensiver Beteiligung diverser Zielgruppen zur Förderung gesellschaftlicher Teilhabe erfolgen. Daher soll der Altmarkt in seinem zentralen mittleren Bereich zu einem Begegnungs- und Kommunikationsort qualitätsvoll und identitätsstiftend umgestaltet werden. Diese Umgestaltung schafft neue Wege- und Sichtachsen zwischen Fußgängerzone Jägerstraße und der gegenüberliegenden Parallelstraße mit Einbezug der neuen Aufenthaltsfläche an der VHS. Die Freifläche an der VHS wird entsiegelt und integriert mit dem Altmarkt als Aufenthaltsfläche und Grünbereich gestaltet. Durch die Umsetzung verkehrsreduzierender Maßnahmen, der Förderung des Rad- und Fußverkehrs und der Schaffung von bedarfsgerechter identitätsstiftender Aufenthaltsqualität soll der Altmarkt seine Funktion als lebendiger Mittelpunkt im Zentrum Alt-Hamborn zurückgewinnen. Die umgestaltete Fläche des Altmarktes wird über die angrenzende Parallelstraße verknüpft mit der Umgestaltung der Platzfläche der Volkshochschule zur Schaffung eines großzügigen innerstädtischen Aufenthaltsbereichs mit einer „Grünen Lunge“. Durch die durchgeführten Umgestaltungen wird eine langfristige Stärkung und Stabilisierung des multifunktionalen Kernbereiches erreicht, die synergetisch in Kombination mit einer gezielten Beratung der Akteure im Einzelhandel durch das Quartiermanagements auch eine Weiterentwicklung der lokalen Ökonomie ermöglichen (z. B. durch die Schaffung von Flächen für die Außengastronomie, Stärkung der Markplatzfunktion, Verbesserung des Werbeauftritts durch Eigenengagement). Das Zentrum wird gestärkt und die Lebensqualität, insbesondere das friedlichere Zusammenleben im öffentlichen Raum verbessert und stabilisiert.

Für beide Stadtteilzentren wird ein städtebauliche Realisierungswettbewerb durchgeführt.  

Zur Stabilisierung der wohnungswirtschaftlichen und städtebaulichen Situation durch Beseitigung städtebaulicher Missstände und zur Förderung eines friedvolleren Zusammenlebens sollen leerstehende marode Schrottimmobilien in den Ortsteilen Alt-Hamborn und Marxloh angekauft und abgerissen werden. 

Die Stadt verfolgt hier drei parallele Strategien. Zum einen sollen über das Modellvorhaben des Bundes die Leerstände im Wohnungsbestand durch Rückbau reduziert und dadurch die soziale, wohnungswirtschaftliche und städtebauliche Situation stabilisiert werden. Zum anderen prüft die Task Force der Stadt Duisburg sogenannte Problemimmobilien, die durch Überbelegung und schlechte Gebäudezustände geprägt sind und handelt entsprechend der Möglichkeiten nach dem Wohnungsaufsichtsgesetz. Zum dritten wird über die neu eingesetzte Quartiersarchitektin Eigentümerschaft zur Bestandserhaltung und Bestandsinvestitionen motiviert und beraten.

Zur Nachnutzung der freigelegten Flächen nach Rückbau der maroden Schrottimmobilien sollen entsprechend der jeweiligen Eignung des Standortes zwei Strategien im Modellvorhaben verfolgt werden:

1. Ankauf, Abriss und die Einrichtung von Pocket Parks/Begrünung

2. Ankauf, Abriss und Neubebauung mit sozialem Wohnungsbau oder gemeinnützigen Einrichtungen freier Träger