Park für die Mercatorinsel

An der Nordspitze der Mercatorinsel wird es zukünftig einen Park geben. Finanziert wird der Ausbau aus Fördermitteln des Bundes im Rahmen der Kommunalen Investitionsoffensive (KIDU). Realisiert wird der Ausbau in Kooperation der Stadt Duisburg und duisport.

Ein Park für die Mercatorinsel

Im Zuge des Ausbaus der Mercatorinsel wird nun auch die Spitze der Insel, eine in der Vergangenheit nicht zugängliche Industriefläche, als Grünfläche für die Öffentlichkeit hergerichtet. Dabei bleibt  der industrielle Charakter durch die Oberflächenstruktur erhalten. Die so entstehenden speziellen Lebensräume schaffen die Verbindung zwischen historischer Industrienutzung und der Nutzung als Erholungsraum.

Eine rund 2,5 ha große Fläche wird als extensive Naturlandschaft über wassergebundene Wege erschlossen. Gepflasterte Flächen werden mit Bänken und Papierkörben ausgestattet und bieten so die Möglichkeit zum Verweilen. Als Absturzsicherung zu den angrenzenden Gewässern wird ein Geländer eingebaut. Im südöstlichen Bereich schließt sich eine Fläche für 

den Artenschutz an, die zusätzlich über einen bepflanzten Erdwall sowie einen Weidezaun von der Grünanlage abgetrennt wird. Die Skulptur Echo des Poseidon, die vis-á-vis zur Rheinorange steht, bildet an der Ruhrmündung zusammen mit der Rheinorange einen Kunstraum, der zur Attraktivität der Grünfläche beiträgt. Insgesamt stehen für die Maßnahme Projektmittel in Höhe von rund 450.000 Euro zur Verfügung.

Die Planung erfolgte durch das Duisburger Landschaftsarchitekturbüro Danielzik + Leuchter

Wichtigste Punkte:

  • Neue Schiffsanlegestelle
  • Industrieller Charakter der Fläche bleibt erhalten
  • Schotter- und Erzreste bilden Lebensraum für vielfältige Flora und Fauna
  • Wassergebundener Rundweg
  • Promenade im Bereich Vinckekanal mit Anschluss an die Friedrich-Ebert-Brücke
  • Einbindung der Skulptur „Das Echo des Poseidon“
  • Gepflasterte Platzflächen mit Sitzbänken
  • Drehbare Sitzliegen
  • Absturzsicherung durch Geländer
  • Fläche von ca. 10.000 m² für den Artenschutz

Weitere Informationen

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