Verbesserung der Energieeffizienz im Wohnungsbestand

Für Modernisierungsmaßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung der Energieeffizienz und verstärkten CO2-Einsparung im Wohnungsbestand gewährt das Land aus Mitteln der NRW.BANK Darlehen nach Maßgabe der Nr. 5 der Richtlinien BestandsInvest (s. unter „Weitere Links und Download“) in Verbindung mit dem Gesetz zur Förderung und Nutzung von Wohnraum für das Land Nordrhein-Westfalen (WFNG NRW) vom 08.12.09 in der jeweils geltenden Fassung.

Beschreibung

Fördervoraussetzungen und förderfähige Maßnahmen:

Förderfähig sind bauliche Maßnahmen in bestehenden Miet- u. Genossenschaftswohnungen sowie in bestehenden Eigenheimen und Eigentumswohnungen, die zum Zeitpunkt der Antragstellung vom Eigentümer oder von seinen Angehörigen genutzt werden oder zu deren Nutzung bestimmt sind.

Voraussetzungen sind:

  • Bauantrag/Bauanzeige für das Gebäude: vor dem 01.01.2002; dies gilt nicht bei der Erneuerung von Heizungs- und Warmwasseranlagen mit Einsatz erneuerbarer Energien.
  • bei selbst genutztem Wohneigentum: Der den Wohnraum nutzende Haushalt (Eigentümer bzw. Angehörige) muss die Einkommensgrenzen gem. § 13 WFNG NRW einhalten. Ausnahme: Das Gebäude liegt in einem Stadterneuerungsgebiet des Programmes „Soziale Stadt“ oder „Stadtumbau West“.
  • Der Wohnraum befindet sich in einem Wohngebäude mit nicht mehr als fünf Vollgeschossen; in Innenstädten und Innenstadtrandlagen sind unter bestimmten Voraussetzungen auch Wohnungen in Wohngebäuden mit bis zu 6 Vollgeschossen förderfähig.
  • Ein Energiegutachten oder der Energieausweis über den berechneten Energiebedarf des Gebäudes gem. § 16 Anlage 6 in Verbindung mit den Modernisierungsempfehlungen gem. § 20 Energieeinsparverordnung (EnEV) vom 24.07.2007 in der jeweils geltenden Fassung vorgelegt wird.

Maßnahmen:

  • Wärmedämmung der Außenwände
  • Wärmedämmung der Kellerdecke und der erdberührten Außenflächen beheizter Räume oder der untersten Geschossdecke
  • Wärmedämmung des Daches oder der obersten Geschossdecke
  • Einbau von Fenstern und Fenstertüren, Dachflächenfenstern und Außentüren
  • Maßnahmen zur energieeffizienten Verbesserung bzw. zum erstmaligen Einbau von Heizungs- und Warmwasseranlagen auf der Basis von Brennwerttechnologie, Kraft-Wärme-Kopplung oder Nach-/Fernwärme sowie erneuerbaren Energien
  • Einbau von Lüftungsanlagen
  • Anbau eines barrierefreien Freisitzes
  • Maßnahmen zum Schutz gegen Einbruch und zur Verbesserung der Sicherheit am und im Gebäude
  • bei selbstgenutzten Wohneigentum sind auch Ausbau und Erweiterung des vorhandenen Wohnraums (Wohnflächenerweiterung) im Zusammenhang mit der Dämmung der Außenwände und/oder Daches förderfähig

Instandsetzungsmaßnahmen, die durch die geförderten Maßnahmen verursacht werden, und Nachweise bzw. Energiegutachten, die im Zusammenhang mit den geförderten Maßnahmen stehen, sind ebenfalls förderfähig. Die Baumaßnahmen sind durch ein Fachunternehmen des Bauhandwerks durchzuführen.

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