Anerkennung von Angeboten zur Unterstützung im Alltag

Angebote zur Unterstützung im Alltag nach § 45a SGB XI (ehemals "Niedrigschwellige Hilfe- und Betreuungsangebote") dienen zur Entlastung von Pflegebedürftigen, sowie pflegenden Angehörigen und tragen für Pflegebedürftige dazu bei, möglichst lange ein Leben in der häuslichen Umgebung zu ermöglichen.

Am 1. Januar 2017 trat die AnFöVO in Kraft - die "Verordnung über die Anerkennung von Angeboten zur Unterstützung im Alltag und Förderung der Weiterentwicklung der Versorgungsstruktur in Nordrhein-Westfalen"

Beschreibung

Unterstützungsangebote im Alltag sind:

  • Betreuungsangebote für Pflegebedürftige
  • Angebote zur Entlastung von Angehörigen oder vergleichbar nahestehenden Personen, die Pflegeverantwortung übernehmen
  • Angebote zur Entlastung im Alltag, die sich an Pflegebedürftige richten und der Unterstützung dienen bei der Bewältigung von allgemeinen oder pflegebedingten Anforderungen des Alltags oder im Haushalt (insbesondere bei der Haushaltsführung) oder bei der eigenverantwortlichen Organisation individuell benötigter Hilfeleistungen

 

Das Anerkennungsverfahren für diese Angebote wird in der AnFöVO geregelt, die auf § 45a Absatz 3 SGB XI beruht (nach altem Recht: § 45b Absatz 4 SGB XI).

Sie suchen ein anerkanntes Angebot zur Unterstützung im Alltag? (Suchportal)
Eine Datenbank mit allen anerkannten Angeboten zur Unterstützung im Alltag befindet sich derzeit im Aufbau und wird zu gegebener Zeit zur Verfügung gestellt. Link zum Suchportal

 

Sie möchten einen neuen Antrag auf Anerkennung eines Unterstützungsangebotes im Alltag stellen? (Link zu den Informationen des Landes NRW)

Wichtiger Hinweis: 
Achten Sie bei der Antragstellung bitte auf die Vollständigkeit Ihrer Antragsunterlagen! Nur so halten Sie den Verwaltungsaufwand und somit die zu erhebenden Gebühren so gering wie möglich. Auch ein Ablehnungsbescheid aufgrund fehlender Nachweise ist mit Gebühren verbunden. 

Die Antragstellung erfolgt über das elektronische Datenverarbeitungssystem. Dort werden Ihnen die erforderlichen Nachweise aufgezeigt, welche anschließend von Ihnen gemeinsam mit dem ausgedruckten und unterschriebenen Antragsformular eingereicht werden müssen.

 

Eine Übersicht der benötigten Daten und Nachweise hat das zuständige Ministerium bereitgestellt.

Informationen zum Anerkennungsverfahren

 

Sie verfügen bereits über eine Anerkennung als niedrigschwelliges Betreuungsangebot (nach der HBPfVO)? (Link zu den Informationen des Landes NRW)

Änderungen (z. B. ein reiner Mitarbeiterwechsel im laufenden Jahr) können über den Tätigkeitsbericht mitgeteilt werden. Für das Angebot wesentliche Änderungen (z. B. inhaltliche Änderung des Angebotes, Erhöhung oder Verringerung des eingesetzten Personals) sind unverzüglich und mit dazugehörigen Nachweisen (z. B. Nachweis der Qualifikation) schriftlich mitzuteilen.

 

Tätigkeitsbericht:

Der Tätigkeitsbericht für das Jahr 2017 ist bis zum 31.03.2018 zu erbringen. Ein entsprechendes Formular wird Ihnen über das elektronische Datenverarbeitungssystem zur Verfügung gestellt. Für das Jahr 2016 entfällt der Tätigkeitsbericht. Die Dokumentation ist dennoch aufzubewahren.

 

Gebühren:

Bitte beachten Sie, dass gemäß § 20 AnFöVO für die Bearbeitung der Verwaltungsvorgänge (z.B. Antrag auf Anerkennung, Widerruf eines Angebotes, jährlicher Tätigkeitsbericht) eine Gebühr erhoben werden kann und die Stadt Duisburg hiervon Gebrauch macht. Diese Gebühr ist auf den Verwaltungsaufwand begrenzt.

 

Elektronisches Datenverarbeitungssystem und Anerkennungsportal:

Die Datenerfassung zum Anerkennungsverfahren, sowie die Erstellung der Tätigkeitsberichte erfolgen ausschließlich über das folgende elektronische Datenverarbeitungssystem:

https://pfaduia.nrw.de/

 

Weitere Informationen

Weitere Informationen zu den Anerkennungsvoraussetzungen, der Fachkraftbegleitung und zum Verfahren finden Sie auf den Informationsseiten des Landes Nordrhein-Westfalen.

Informationen des Landes NRW

 

Anschrift und Erreichbarkeit

Kontakt

Weitere Links und Download