Lebensmittelkontrolleur/in

Lebensmittelkontrolleure arbeiten sowohl im Innen- als auch im Außendienst. Dabei sind sie insbesondere als Dienstleister im Auftrag der Stadt Duisburg tätig.

Ausbildungsbeginn

01.09.2018

Bewerbungsfrist

23.02.2018

Voraussetzung für die Teilnahme am Auswahlverfahren

  • Meister/in in einem Beruf des Lebensmittelhandwerks (z.B. Metzgermeister/in, Bäckermeister/in, Küchenmeister/in)     oder
  • Meister/in mit einer Meisterprüfung mit gleichwertigen Qualifikationen w.v. im Lebensmittelbereich oder
  • Techniker/in mit staatlicher Abschlussprüfung in einem Beruf, der Kenntnisse und Fertigkeiten auf dem Gebiet des Verkehrs mit Lebensmitteln vermittelt und einer mindestens zweijährigen praktischen Tätigkeit auf diesem Gebiet

Sie müssen, sofern Sie nach erfolgreicher Prüfung übernommen werden können, im Besitz eines Führerscheins (Klasse B) sein und über eine Fahrmöglichkeit verfügen, die dann dienstlich genutzt werden muss.

Sie sollten über ein sicheres Auftreten, Organisations- und Verhandlungsgeschick, Durchsetzungsvermögen, Belastbarkeit und Teamfähigkeit verfügen.

Gute EDV-Kenntnisse sind erforderlich in Office-Produkten. Bei der Sachbearbeitung bedienen Sie sich der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der aktuellen Informations- und Telekommunikationstechnik.

Besonderheiten

Der/die Bewerber/in muss bereit sein, Aufgaben auch außerhalb der regelmäßigen Dienstzeit abends, nachts oder an Sonn- und Feiertagen wahrzunehmen.

Der Wohnort sollte während der Ausbildung in unmittelbarer Nähe zu Duisburg liegen.

Theorie und Praxis

Die Ausbildung richtet sich nach der Verordnung über die Ausbildung und Prüfung zur Lebensmittelkontrolleurin und zum Lebensmittelkontrolleur (APVOLKon NRW) vom 30. Juni 2005 und gliedert sich in praktische und theoretische Teile.

  • Die praktische Ausbildung erfolgt hauptsächlich innerhalb der Stadtverwaltung im Fachbereich „Lebensmittelüberwachung“. Im Rahmen der Ausbildung lernen Sie auch andere Organisationseinheiten kennen, wie z.B. das Gesundheitsamt (einschließlich der Trinkwasserüberwachung),  die Polizeibehörde und das amtliche Labor. Am Ende der Ausbildung erfolgt eine praktische Prüfung.
  • Die theoretische Ausbildung erfolgt in 3 Modulen an der Akademie für öffentliches Gesundheitswesen in Düsseldorf und schließt mit einer schriftlichen Prüfung ab
  • Während der Ausbildung lernen Sie theoretische und praktische Fähigkeiten zu folgenden Fachgebieten:
  1. Allgemeine Rechtskunde einschließlich Verwaltungsrecht und    Verwaltungstechnik
  2. Spezielle Rechtskunde
  3. Warenkunde
  4. Umwelthygiene, Ernährungslehre
  5. Mikrobiologie und Parasitologie
  6. Lebensmittel- und Betriebshygiene, Betriebliche                        Eigenkontrollsysteme
  7. Psychologische Grundlagen, insbesondere Kommunikations- und            Konfliktlösungstechniken

Aufgaben

Das Aufgabengebiet zum/zur Lebensmittelkontrolleur/in umfasst insbesondere:

  • Überwachung des Verkehrs von Lebensmitteln, Bedarfsgegenständen, Tabakerzeugnissen und kosmetischen Mitteln gemäß Vorgaben und Anforderungen des Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB) und der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift über Grundsätze zur Durchführung der amtlichen Überwachung der Einhaltung lebensmittelrechtlicher, weinrechtlicher, futtermittelrechtlicher und tabakrechtlicher Vorschriften (AVV RahmenÜberwachung – AVV Rüb)
  • Durchführung der amtlichen Kontrollen und Ausübung des Vollzugs im Außendienst, einschließlich Durchführung von Ermittlungen bei Verstößen gegen das gesamte Lebensmittelrecht, Durchsetzung der amtlichen Vollzugsmaßnahmen nach den Vorgaben des LFGB, treffen ordnungsbehördlicher Anordnung und deren Überprüfung sowie Durchführen der erforderlichen Maßnahmen.
  • Fertigen von Kontrollberichten, einschließlich der Akten- und EDV-technische Dokumentation der Kontrollmaßnahmen und Vorgangsbearbeitung
  • Durchführung von Ermittlungen in Verwaltungs- und Ordnungswidrigkeitenverfahren
  • Ermittlungen und Maßnahmen im Zusammenhang mit EU-Schnellwarnmeldungen
  • Entnahme von amtlichen Proben sowie im Rahmen von systematisierten Messprogrammen einschließlich Auswertung der Befunde
  • Beratung von Gewerbebetreibenden in Angelegenheiten des gesamten Lebensmittelrechts einschließlich Hygiene, betriebliche Eigenkontrolle sowie zu Um- und Neubauten
  • Fachbehördliche Stellungnahmen im Rahmen bau- und gewerberechtlicher Planungs- und Antragsverfahren zu Betrieben im Geltungsbereich des LFGB sowie des Gaststättengesetzes
  • Bearbeitung von Verbraucherbeschwerden sowie ggf. anlassbezogene Beratungen

Dauer und Vergütung

Die Ausbildungsdauer beträgt 2 Jahre.

Die Vergütung erfolgt nach TVöD EG 6, 2.343,24 € brutto mtl.

Bewerbung

Bewerbung bitte an c.klausstadt-duisburgde

Fachliche Fragen

Frau Blachnik
Institutsleiterin (Lebensmittelchemikerin)

Fragen zur Bewerbung

Frau Claudia Klaus
Sachbearbeiterin