Oberbürgermeister Sören Link eröffnete das Integrative Sport- und Begegnungszentrum Marxloh

Kinder und Jugendliche, Trainer und Verantwortliche aus den Vereinen sowie die Bundestagsabgeordneten Bärbel Bas und Mahmut Özdemir waren bei der Eröffnung dabei.

Oberbürgermeister Sören Link eröffnete das Integrative Sport- und Begegnungszentrum Marxloh

Oberbürgermeister Sören Link sowie Stadtentwicklungs- und Sportdezernent Martin Linne eröffneten am Samstag, 14. Mai, dem Tag der Städtebauförderung, das Integrative Sport- und Begegnungszentrum Marxloh an der Warbruckstraße.


Auf Grundlage des Integrierten Stadtteilentwicklungskonzepts Marxloh wurde die Anlage mit Fördermitteln aus dem Europäischen Fond für Regionale Entwicklung, der Städtebauförderung des Bundes und des Landes NRW sowie einem Eigenanteil der Stadt Duisburg für insgesamt rund 4,2 Millionen Euro erneuert. Die vielen Verbesserungen, welche die Erneuerung der Anlage mit sich bringt, wurden gemeinsamen mit den vier dort engagierten Vereinen - Rhenania Hamborn, MTV Union, FSV und GelbWeiss Hamborn - vorgestellt.

„Hier ist ein moderner und beliebter Treffpunkt entstanden. Dank des ehrenamtlichen Engagements der Vereine, ist die Anlage ein wichtiger Bestandteil der integrativen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Durch die Vielzahl von Angeboten kann so das soziale Miteinander aktiv gefördert und gelebt werden“, betont Oberbürgermeister Sören Link. Stadtentwicklungs- und Sportdezernent Martin Linne ergänzt: „Sport bringt ein besonderes Potential mit sich, denn die Regeln des Sports funktionieren über sprachliche und kulturelle Barrieren hinweg. Das neugestaltete Zentrum mit seinen Außenbereichen bietet einen attraktiven Rahmen für die Begegnung von Menschen unterschiedlicher Herkunft.“

Die Erweiterung der Platz- und Gebäudekapazitäten ermöglicht verschiedene sportliche und außersportliche Angebote. Auch die neu geschaffenen Platzqualitäten gewährleisten eine ganzjährige Bespielbarkeit der Kunstrasenfläche und erweitern die Nutzungsmöglichkeiten. Darüber hinaus erfolgte eine klimagerechte und energetische Sanierung der Gebäude, die Kosteneinsparungen zugunsten der Vereine bewirkt. Eine Reduzierung des CO²-Ausstoßes wurde durch neue Heizungs- und Lüftungssysteme sowie die Erneuerung der elektrotechnischen Anlagen erreicht. Die Vereine haben zudem ein Leitbild entwickelt, welches in einer Kooperationsvereinbarung festgehalten wurde. Hieraus resultieren Ziele wie beispielsweise die Förderung von Talenten und die psychosoziale Stärkung von Kindern und Jugendlichen, der Aufbau von Beratungsangeboten zur beruflichen Orientierung sowie die Unterstützung in sozial schwierigen Situationen und bei schulischen Problemen.

Weitere Informationen zum Integrativen Sport- und Begegnungszentrum gibt es auf  www.isbz-marxloh.de (Öffnet in einem neuen Tab).