Neue Wege

Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie findet das Leseprogramm Online statt. Damit gewährleisten wir eine Planungssicherheit, nutzen gleichzeitig die digitalen Möglichkeiten für neue Vermittlungsformen und ermöglichen eine größere Reichweite.


Tobias Hogeweg

„Die 50. IKiBu findet statt! Und zwar als digitale Veranstaltung…“ - mit diesen Worten legte uns Jens Holthoff, der Koordinator der IKiBu, einen ersten Projektplan vor. Damit war klar, in welche Richtung unser Weg zu 50 Jahre IKiBu geht.

Nachstehend finden Sie die Dokumentation der Gruppe „Technischer Support“. Wir möchten aufzeigen, welche Schritte wir bei der Erstellung digitaler Veranstaltungen gegangen sind und was uns und die gesamte Bibliothek zu einer echten „Smart City“-Einrichtung macht.

„Wir“ – das ist das Team der Kinder- und Jugendbibliothek unter der Leitung von Jens Holthoff. Mein Name ist Tobias Hogeweg, Ansprechpartner in Sachen Technik und zuständig für den technischen Support bei 50 Jahre IKiBu. Gemeinsam veranstalten wir  mit Stolz und Freude dieses besondere Jubiläum.

Das Studio

In den letzten Jahren hat die Bibliothek bei der Einrichtung der MachBar, unserem Makerspace auf der dritten Etage, viel in digitale Technik investiert. Das kommt uns jetzt zu Gute. Auch die Etage der Kinder- und Jugendbibliothek im Stadtfenster ist technisch bereits sehr gut angebunden. 

Relativ schnell entscheiden wir, dass der Aktionsraum der Kinder- und Jugendbibliothek unser Hauptarbeitsplatz sein wird. Mit den bereits vorhandenen Bordmittel entsteht hier innerhalb kurzer Zeit eine echte Studioatmosphäre. Wir entwickeln verschiedene Sets, die sich bei Bedarf schnell umbauen lassen. 

Workshops

Manga-Workshop mit Jen Satora

Jen Satora gehört zu den ersten, die sich an das neue Format heranwagen.  Sie führt ihren Manga Workshop im Rahmen des Kulturrucksack-Programms vom unserem Studio aus online durch. Hier noch mal ein großes Lob an Jen für die tolle Umsetzung!

Kinderprogramm

Martina Brodmann moderiert eine Kinderveranstaltung am Active Panel

Anne Markstein und Martina Brodmann stellen bei ihrer ersten Online-Veranstaltung gleich ein Programm auf, das es von den technischen Anforderungen her in sich hatte. Das gesamte Technik-Repertoire wird auf die Probe gestellt. Dank der Unterstützung durch meinen Kollegen Kenan Eren verläuft alles reibungslos.  

Sitzungen und Teamcoaching

Coaching durch die Jungen Tüftler

Auch während des Lockdown gab es Teamcoachings und Sitzungen. Einige von uns nahmen an einem Coaching durch die „Jungen Tüftler“ teil. Im Gegensatz zu den Schülern, die ja durch Homeschooling bereits echte „Profis“ in Sachen Videokonferenzen waren, waren viele von uns Erwachsenen in dem Bereich noch „grün hinter den Ohren“ und mussten einiges aufholen. 

Expertenwissen wird nötig

Auch wenn wir uns immer mehr in die Materie einarbeiten ist klar, dass wir weiteres Expertenwissen und Equipment benötigen, um die digitale IKiBu zu realisieren.

Uns werden zwei echte Fachleute an die Seite gestellt: Bernd Uhlen, der seit vielen Jahren Videoprojekte mit der Stadt Duisburg umsetzt und Josip Sosic von der Volkshochschule Duisburg, der dort Experte für digitale Angebote ist und mit dem wir bereits beim MakerDay und beim Digitaltag sehr gut zusammengearbeitet hat.

Bernd und Josip binden mich sofort in die Regie anstehender Projekte ein. So erhalte ich erste Einblicke, wie auch größere Veranstaltungen technisch betreut werden und welcher Aufwand hinter Live Streams und Co. steckt. Ich sehe aber auch, wie spannend und dynamisch ein Dreh ist.

Die beiden haben an vielen Stellen Licht ins Dunkle gebracht und sich aller Fragen angenommen. Als von ihnen kommt „das bekommen wir hin“, weiß ich, dass wir in guten Händen sind und es eine Menge Neues zu lernen gibt.

Bildungskonferenz 2021

Bei der Bildungskonferenz 2021 sitze ich zum ersten Mal mit am Regiepult und wirke bei einer Liveschaltung mit. Besondere Herausforderung ist es, den Livestream mit Videokonferenz Elementen zusammenzubringen.


Links zu sehen ist das Rednerpult der Gäste der Bildungskonferenz. Auf der Bühne in der Mitte findet die Podiumsdiskussion statt. Rechts zu sehen die Moderatorin der Veranstaltung.


Ein Blick aus meiner Sicht auf das Geschehen. Von hier aus wird der Schnitt der verschiedenen Kameras gemacht und das Audio- und Videosignal in den Livestream eingespeist.


Die Aufzeichnung der Veranstaltung

Digitaltag

Darauf folgt meine Regiearbeit beim Digitaltag 2021, den wir aus der MachBar, dem Makerspace in der Zentralbibliothek, senden. Der Digitaltag ist die Feuertaufe für die technische Infrastruktur der Stadtbibliothek. Hier entstehz die Übertragung aus einer ersten richtigen Studiosituation in der Zentralbibliothek.


Da wir verschiedene Mikrofone eingesetzt haben, brauchen wir entsprechendes Equipment, um den Ton zu steuern.


So sieht das Studio während der Proben aus. Die Kabel werden natürlich noch entsprechend ordentlich verlegt, sobald alles eingerichtet ist.


Kamera läuft! Insgesamt haben wir drei Kameras eingesetzt, um alle Akteurinnen und Akteure optimal einfangen zu können. 


Schauen Sie selbst


Wie es weitergeht

Inzwischen steht das Programm. Wir werden eine Vielzahl von Live-Veranstaltungen übertragen. Ganz überwiegend sind sie interaktiv. Es werden auch neue Formate dabei sein, die es bisher auf der IKiBu nicht gab.

Lasst Euch darauf ein und lasst Euch überraschen!

Wir freuen uns jedenfalls riesig auf die IKiBu 2021.