Digitales Klassenzimmer (Medienentwicklungsplan)

Die Idee zum Projekt "Digitales Klassenzimmer" entstand im Workshop Bildung und wird nun im Rahmen der "Erstellung eines Medienentwicklungsplans für die Stadt Duisburg" umgesetzt.

Das Projekt „Digitales Klassenzimmer“ verfolgt einen holistischen Bildungsansatz, d.h. das Klassenzimmer in der Schule wird nicht alleine von der technischen Seite betrachtet, sondern auch der Unterricht und mit ihm die Interaktion zwischen Lehrern und Schülern; Schülern untereinander; Lehrern untereinander, aber auch zu Dritten rückt im Rahmen des ganzheitlichen Ansatzes in den Mittelpunkt.

Technisch kommt der Ausstattung der Schülerinnen und Schüler nur eine untergeordnete Bedeutung zu, da die zu Grunde liegende vereinheitlichte Architektur pro Schulform, wie der WLAN-Ausbau, aber auch andere Arten der Verkabelungen (Steckdosen, etc.) zunächst ins Zentrum der Betrachtung kommen. Dabei kommt dem Förderprogramm „Digitaloffensive Schule“ eine entscheidende Bedeutung zu, um die Architektur so aufbauen zu können, dass ein nachhaltiges und damit auch smartes Lernen in Zukunft möglich ist. 

Damit verbunden sind auch die notwendigen Qualifizierungsmaßnahmen für die Lehrkräfte, aber auch die Durchführung von lehrreichen Programmen,  wie  „Die mobile Digitalwerkstatt in NRW“, welche unterschiedliche Workshops für die 3. und 4 Schulklasse enthält. Themen dabei sind unter anderem der Bau und die Programmierung des kleinen Roboters mBot, das Erlernen der Stop-Motion Technik, der Umgang mit E-Books und die Förderung der Kreativität im Rahmen des Scratch-Programms. Diese Themen sind u.a. auch im Medienkompetenzrahmen NRW verankert, welcher für alle Schulen die Grundlage für die zu erstellenden Schulmedienkonzepte ist.

Aufbauend auf diesen mobilen Werkstätten, dem Projekt Lernen25 und der kommenden „Digitaloffensive Schule“ werden die Schulen nach diesem holistischen Bildungsansatz aufgebaut, dessen Rahmen über den bis 2020 zu erstellenden Medienentwicklungsplan in den nächsten zwölf Monaten festgezurrt wird. Währenddessen werden auf Basis der geförderten Talentschulen in Meiderich und den Projektschulen von Lernen25 die ersten Schritte gemacht. Somit hat das Projekt „Digitales Klassenzimmer“ keinen kurz-, sondern einen mittelfristigen Ansatzpunkt und soll zwischen den Projektpartnern (40, DU-IT und I-02) agil mit zusätzlichen Themen angereichert.