20.11.2019 Smart Parking startet in Duisburg: Ab sofort Parkscheine per App bezahlen

Die Parkzone wird auf dem Parkscheinautomat oder per GPS in der App angezeigt.

In Duisburg können Autofahrer ihre Parkgebühren ab heute auch per Mobiltelefon bezahlen. Dafür kooperiert die Stadt mit „smartparking“, einer Initiative für digitale Parkraumbewirtschaftung, die bereits in über 100 Kommunen in Deutschland und Österreich Parkplatzsuchende mit App-Anbietern für „Handyparken“ verbindet.

„Mit Smart Parking setzen wir einen weiteren Aspekt des ‘Masterplan Digitales Duisburg‘ um und schaffen so ein bequemes, flexibles und digitales Angebot für Bürger und Besucher“, sagt Oberbürgermeister Sören Link. 

Stadtdirektor Martin Murrack lobt das Projekt auch für die schnelle gemeinschaftliche Durchführung durch die Fachbereiche der Verwaltung und die Wirtschaftsbetriebe Duisburg: „Der Erfolg dieses Projektes zeigt uns, dass die Zusammenarbeit zwischen Partnern und Verwaltungsbereichen zur Verwirklichung der Smart-City-Ziele gut funktioniert und wir alle an einem Strang ziehen.“ 

Als Handyparken-Anbieter stehen zum Start „EasyPark“, „ParkNow“, „Park and Joy“, „moBiLET“, „Yellowbrick/flowbird.“, „paybyphone“ (Freischaltung in den nächsten Tagen) und „Parkster“ zur Auswahl. Die Anbieter unterscheiden sich in der Verbreitung, im Preis und in der Technik. Die Parkscheinautomaten bleiben parallel in Betrieb. Dort finden sich in den kommenden Tagen Informationen mit den neuen Dienstleistern und ihren Anleitungen für die ersten Schritte zum Handyparken. Je nach App sind verschiedene Funktionen verfügbar. Den Parkvorgang startet der Autofahrer per App, Anruf oder auch per SMS. Seine Parkzeit kann er ganz nach Bedarf stoppen oder verlängern. So entfallen Überzahlung und auch Verwarngelder wegen abgelaufener Tickets. Für diesen Komfort addieren die Anbieter unterschiedliche Zuschläge auf die kommunale Parkgebühr. Ob ein Auto ein digitales Ticket hat, erkennen die Mitarbeiter des Ordnungsamts am Kennzeichen, das sie mit einem zentralen Online-System abgleichen.

von links: StD Martin Murrack, Philipp Zimmermann (Smart Parking e.V.) und OB Sören Link