Bezirksbürgermeister Georg Salomon

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Aufgaben der BezirksbürgermeisterInnen

Georg Salomon über seinen Bezirk

Ehemaliger Förderturm des Walsumer Bergwerks

„Der ehemalige Bergbau prägt Walsum noch immer“, sagt Georg Salomon. Bemerkbar macht sich das durch die Mentalität der Leute: „Es ist immer noch eine große Kameradschaft zu spüren, man kennt sich untereinander, ist sehr vertraut. Insgesamt würde ich sagen, ist das hier schon ein besonderer Schlag Mensch.“ Außerdem beschreibt er Walsum als grünen Bezirk, „wir haben hier unter anderem den Driesenbusch, die Walsumer Rheinaue, sehr viele Straßenbäume und Grünflächen. Weiter gibt es Aufforstungen in Vierlinden und in Wehofen-Röttgersbach.“

Bundesligisten im Rollhockey kommen aus Walsum

Das Miteinander drückt sich vor allen Dingen im regen Vereinsleben aus. Karneval hat in Walsum seit jeher eine große Bedeutung, weiter gibt es Schützen- und Sportvereine, die auch Bundesligisten im Rollhockey hervorbringen. Die sportlichen Aktivitäten wurden im Laufe der Zeit durch Kunstrasenplätze, dem Allwetterbad oder Sporthallen im Bezirk unterstützt. Viele ehemalige Kumpel engagieren sich in der Begegnungsstätte des Knappenheims, das auch ein kleines Bergbaumuseum beinhaltet. Beindruckt war der Bezirksbürgermeister 2015, als viele Menschen auch in Duisburg Zuflucht suchten: „Es dauerte nicht lange und es hatte sich in Vierlinden die Walsumer Flüchtlingshilfe gebildet. Spendenaufrufe zum Aufbau einer Kleiderkammer und die Unterstützung der Asylsuchenden im Alltag fanden einen regen Zuspruch.“

Vierlinden: Franz-Lenze-Platz

Vierlinden ist einer der Walsumer Stadtteile. Es ist ein vergleichsweise altes Viertel, das mit vielen Eigenheimen recht beschaulich wirkt. Auf dem ehemaligen Schulgelände der Fridtjof- Nansen Realschule soll nun ein Neubaugebiet als Klimasiedlung verwirklicht werden. Overbruch ist ein lebendiger und grüner Stadtteil mit vielen Gartenkolonien. Auch in Alt-Walsum sind in den letzten Jahren sehr viele Neubauten entstanden. Es besticht durch reges Vereinsleben und soziale Stabilität. „Nicht zu vergessen ist hier die Wacholderkirmes“, fügt Salomon an.

Mahnmal am Kometenplatz

Aldenrade ist das Herz Walsums. Der Kometenplatz bildet den Mittelpunkt, hier findet der Wochenmarkt statt, wird der Maibaum aufgestellt, die Maikönigin gewählt und ein Weihnachtsmarkt organisiert. Wehofen besticht durch seine unter Denkmalschutz stehende Bergarbeitersiedlung: „Besonders zu Halloween oder in der Adventszeit ist hier alles stimmungsvoll geschmückt.“ Außerdem veranstaltet der KKG Wehofen 1972 seit seiner Gründung alljährlich einen weit über Wehofens Grenzen hinaus bekannten Kinderkarnevalsumzug. Dann ist da noch Fahrn, ebenfalls ein Stadtteil der bis in die 80er Jahre mit der Schachtanlage, dem Schacht 2/5, vielen Einwohnern einen sicheren Arbeits- und Ausbildungsplatz bot. Bildungseinrichtungen bieten für Gesamt-Walsum eine gute Infrastruktur.

Das Miteinander durch Vereine und Institutionen stärkt unsere Gesellschaft und Demokratie.

Die Herausforderungen sieht Georg Salomon nach wie vor im Strukturwandel, in den Lücken, die der Bergbau und die Schließung der Papierfabrik hinterlassen haben. Auch gibt er zu bedenken, dass der Kohleausstieg in absehbarer Zeit zur Schließung der bestehenden Kraftwerkblöcke führen wird: „Der Bezirk muss sich neu aufstellen und möglichst viele neue Arbeitsplätze hervorbringen. Weiter wird gerade überlegt, wie das Gelände der ehemaligen Papierfabrik an den Verkehr angeschlossen werden kann. Eine Umgehungsstraße ist geplant, da Duisport dort Log-Port 6 ansiedelt.“
Wichtig findet Salomon, das Miteinander durch Vereine und Institutionen weiter zu unterstützen, denn „dies stärkt unsere Gesellschaft und Demokratie.“

Georg Salomon schätzt seine Aufgaben als Bezirksbürgermeister. Am liebsten repräsentiert er, gerne auch auf Geburtstagen oder zu Ehejubiläen.

Herr Salomon
Bezirksbürgermeister