Umgestaltung Hochfelder Marktplatz

Der Hochfelder Marktplatz liegt zentral im südlichen Bereich von Duisburg-Hochfeld, ist mit alten Platanen umstanden, der alte Hochbunker aus der Zeit des zweiten Weltkrieges ist inzwischen abgerissen.

Der Hochfelder Marktplatz ist an drei Seiten umgeben von Wohnquartieren. Westlich grenzt das repräsentative Gebäude der Grundschule am Hochfelder Markt mit Uhrenturm auf dem Dach an. Die umgebende Bebauung (max. 3 Vollgeschosse) wirkt gepflegt. Es dominiert Wohnnutzung.

Die Platzoberfläche ist ein „Flickenteppich“ aus verschiedenen Asphaltflächen. Platzmöblierung wie Bänke, die ein Verweilen nach dem Einkauf ermöglichen, oder gliedernde Elemente, fehlen völlig.

An den Markttagen ist die Platzfläche nahezu komplett belegt. Der Wochenmarkt findet zweimal in der Woche (mittwochs und samstags) statt. Der Markt hat eine hohe Bedeutung für die Identifikation des Stadtteils, als Ort der Kommunikation an Markttagen und für das Image auch über Hochfeld hinaus. Er gilt als vital und signalisiert Urbanität und Zentralität. Die frischen Produkte; Textilien, Schuhe, Haushaltswaren und Geschenkartikel ergänzen zunehmend das Angebot. Der Markt ist über mehrere Buslinien und die Straßenbahn auf der Wanheimer Straße sehr gut erreichbar.  

Außerhalb der Marktzeiten wird der Platz intensiv als Parkplatz genutzt. Bis zu 70 Fahrzeuge werden hier täglich abgestellt. Fußgänger überqueren den Platz nur selten, da direkte Querungsmöglichkeiten durch den Hochbunker und die parkenden Fahrzeuge erheblich eingeschränkt werden.

Aktuelles

Umbauarbeiten am Hochfelder Marktplatz haben begonnen

Die Arbeiten zur Umgestaltung des Hochfelder Marktplatzes haben begonnen. Die Maßnahme ist ein Projekt des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts Duisburg-Hochfeld 2016, die zu 90 Prozent mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und der Städtebauförderung des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert wird. Die Arbeiten sollen bis Ende des Jahres 2022 fertiggestellt werden.

„Mit der Umgestaltung dieses zentralen Platzes in Hochfeld schaffen wir für die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils einen attraktiven Aufenthaltsort. Davon profitiert auch der Wochenmarkt mit seiner wichtigen Funktion für die Nahversorgung“, so Oberbürgermeister Sören Link zum Start der Arbeiten.

Die städtebauliche Verbindung zwischen der angrenzenden Gemeinschaftsgrundschule Hochfelder Markt und dem Marktplatz soll durch die Umgestaltung wiederhergestellt und stärker verknüpft werden. Ein sicherer Zugang zur Schule kann wieder von der Marktseite erfolgen und mit dem direkt an die Schule angrenzenden rotasphaltierten Bereich, dem sogenannten „Hochfelder Teppich“, auch für die Grundschule das Potenzial für weitere nutzbare Freiflächen an marktfreien Tagen entstehen.

„Das intakte städtebauliche Ensemble aus Platz, Platzrandbebauung und repräsentativem Schulgebäude wird mit den Umbaumaßnahmen wieder klar erkennbar und städtebaulich modern hergerichtet werden“, ergänzt Stadtentwicklungsdezernent Martin Linne.

Unterhalb der bestehenden Baumreihen entlang der Saarbrücker Straße und der Fröbelstraße werden neue Aufenthaltsbereiche geschaffen. Hier laden Bänke aus Beton in verschiedenen Längen zum Verweilen ein. Zusätzlich sind im Bereich Saarbrücker Straße verschiedene Spielgeräte, wie zum Beispiel bewegliche Stahlgrashalme, rotierende Segel und Spieltische mit
Kugellabyrinthen, vorgesehen.

Das neue Stadtteilmanagement in Hochfeld wird die bauliche Umsetzung begleiten und eine wichtige Rolle in der Kommunikation spielen. So soll der Verfahrensstand an Interessierte - insbesondere aus der Bürgerschaft und den Akteuren vor Ort - laufend und intensiv kommuniziert werden.

Um während der Umbauarbeiten den Wochenmarktbetrieb im Stadtteil Hochfeld weiterhin aufrecht zu erhalten, wird der Wochenmarkt in der Zeit auf zwei räumlich getrennte Plätze aufgeteilt. Am Standort Karl-JarresStraße/Gitschiner Straße werden Lebensmittel angeboten und auf einer Fläche an der Wörthstraße, unweit der Koptisch-Orthodoxen Kirche, erwarten die Besucher größtenteils Händler mit Textilien.

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