IGA 2027 „Internationale Gartenausstellung Metropole Ruhr“

Wie wollen wir morgen Leben? Diese Frage soll die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027 in der Metropole Ruhr beantworten. Die Stadt Duisburg ist mit dem Zukunftsgarten RheinPark einer der zentralen IGA-Orte.

IGA Metropole Ruhr 2027

Aktuelles:

Gesucht werden Bürgervertreter für das Wettbewerbsverfahren der IGA

Im Jahr 2027 wird die IGA in der Metropole Ruhr ausgerichtet. Duisburg ist mit dem RheinPark – in Verbindung mit dem neuen Stadtquartier RheinOrt und dem grünen Ring – einer der Hauptstandorte. Zu diesem Zweck wird Ende dieses Jahres ein freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb ausgeschrieben. Er wird im Ergebnis nicht nur Aussagen zum Ausstellungskonzept der IGA, sondern auch langfristige Stadtentwicklungsmaßnahmen in Hochfeld und Wanheimerort beinhalten. Die Bürger der Stadt Duisburg konnten bereits im Frühjahr Meinungen und Ideen bei der Online-Bürgerbeteiligung abgeben. Die Ergebnisse des Online-Dialogs fließen in die Aufgabenstellung des Wettbewerbs ein. 

Die Stadt Duisburg sucht daher ab sofort zwei Bürgervertreter, die bereit sind, sich als Sachverständige an dem Wettbewerbsverfahren „Zukunftsgarten RheinPark und Anbindung“ für die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027 Metropole Ruhr zu beteiligen. Wenn Sie in Hochfeld oder Wanheimerort wohnen, über gute Ortskenntnisse verfügen und daran interessiert sind, sich aktiv in die Entwicklung Ihres Stadtteils einzubringen, dann senden Sie bitte bis zum 31. Oktober den unterschriebenen Bewerbungsbogen per E-Mail an IGA2027stadt-duisburgde.   

Der Wettbewerb wird von einem Preisgericht begleitet und beurteilt. Dieses bewertet die Wettbewerbsbeiträge und kürt den/die Sieger. Dabei spielen im Preisgericht neben den stimmberechtigten Preisrichtern die sachverständigen Berater eine wichtige Rolle. Durch ihre ausgeprägte Kenntnis des Stadtteils bilden diese das Bindeglied zwischen den fachlich versierten Preisrichtern sowie den Verhältnissen vor Ort und sind in der Lage, wichtige Hinweise bei der Entscheidungsfindung des Preisgerichts zu geben. Zu den Aufgaben der Bürgervertreter gehört entsprechend die Teilnahme an drei Tagesveranstaltungen, die voraussichtlich im kommenden Dezember und im April 2021 werktags stattfinden werden.

Allgemeine Informationen:

Um das Konzept aus der vorangegangenen Machbarkeitsstudie weiter zu entwickeln, fand im Mai 2017 ein mehrtägiges Werkstattverfahren für die Zukunftsstandorte statt. So soll ein temporärer Ausstellungs- und Veranstaltungspavillon errichtet werden, der für die Besucher der IGA Natur, Nahrung und Energie im globalen Zeitalter mit ihren gesellschaftlichen, politischen, kulturellen und technischen Facetten erfahrbar macht.

Der Grüngürtel in Hochfeld soll als öffentlicher Begegnungs- und Gemeinschaftsraum neu interpretiert und umgestaltet werden. Hochfeld, als Stadtteil des Ankommens, soll einen bunten und dynamischen Park bekommen, der die Vielfalt seiner Bewohner und die kulturelle Bandbreite wiederspiegelt und den RheinPark, RheinOrt und Hochfeld mit der Innenstadt verbindet.

In Kooperation mit Mülheim und Oberhausen ist die Stadt Duisburg zudem mit dem Projekt Parklandschaft Ruhr vertreten. In Duisburg umfasst das Gebiet die landschaftlich reizvolle Kaiserbergregion als Teil des Duisburger Stadtwaldes, der sich an der Ostgrenze der Stadt Duisburg vom Botanischen Garten über den waldreichen 75 Meter hohen Kaiserberg und den Waldpark Monning bis zu den Auenlandschaften der Ruhr im angrenzenden westlichen Stadtgebiet Mülheims erstreckt. Für den Kaiserberg und den Botanischen Garten Duissern läuft aktuell das Verfahren zur Unterschutzstellung als Gartendenkmal.

Duisburg ist auch am Zukunftsgarten Emschermündung beteiligt. In Zusammenarbeit mit Dinslaken und Voerde soll hier die Frage beantwortet werden, wie Wasser Landschaft und Leben formen kann.

Die Internationale Gartenausstellung (IGA) soll 2027 in der Metropole Ruhr stattfinden. Die Zusage zur federführend durch den RVR erfolgten Bewerbung liegt seit Dezember 2016 vor.
Getragen wird die Internationale Gartenausstellung von den 53 Kommunen und vier Kreisen der Metropole Ruhr, von Verbänden wie Emschergenossenschaft und Lippeverband, der regionalen Wirtschaft und bürgerschaftlichem Engagement gemeinsam mit dem Land Nordrhein-Westfalen.

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