Grünzug im Paulsquartier in Duisburg-Marxloh nimmt Formen an

Der Grünzug im Marxloher Paulsquartier nimmt immer mehr Form an. Als eines der zentralen Projekte des Integrierten Stadtteilentwicklungskonzepts für Marxloh der Stadt Duisburg sind mittlerweile bereits mehrere wichtige planerische Bausteine in die Tat umgesetzt:

  • Der Platzbereich Gillhausenstraße/Rudolfstraße wurde zum neuen Aufenthaltsort umgebaut.
  • Die angrenzende Wegeverbindung zur Gertrudenstraße einschließlich der Freifläche hinter der Schulturnhalle wurde offener und einladender gestaltet.
  • Ebenfalls wurde das Outdoor-Fitness-Angebot im Bereich des „Entenkarrees“, Diesterwegstraße/Park an der Entenstraße in Marxloh ergänzt.

Diese Maßnahmen schaffen zusammen eine nachhaltige Weiterentwicklung der Grünflächen im Paulsquartier. Durch eine stärkere Verknüpfung der Natur-, Grün- und Spielflächen im Quartier wird auf diese Weise im Bereich des Paulsquartiers zwischen Schwelgernstadion und Wolfsbahntrasse ein zusammenhängender Quartiersgrünzug entwickelt, der die Umweltsituation im Ortsteil ökologisch nachhaltig verbessert. Das zusätzliche Grün wird zudem das Mikroklima positiv beeinflussen. Bewusst wurden dafür Pflanzen angesiedelt, die für Bienen und Insekten förderlich sind. Natürlich bieten die so gestalteten Flächen ebenfalls neue Qualitäten für die Menschen im Wohnumfeld. Der Grünzug eignet sich hervorragend als Ort für einen kleinen Spaziergang oder für Spiel und Sport.

Martin Linne, Dezernent für Stadtentwicklung und Umwelt, erklärt: „Die Weiterentwicklung der Grünflächen im Paulsquartier wird, neben der Verbesserung der Umweltsituation, das bestehende sowie durch diverse Teilmaßnahmen schon optimierte Freiraumnetz in Marxloh sinnvoll ergänzen.“

Carsten Tum, Geschäftsführer der EG DU, ergänzt: „Es ist sehr wichtig, dass die Grünflächen in Marxloh aufgewertet werden und so die Lebensqualität im Stadtteil nachhaltig gesteigert wird. Marxloh hat es verdient.“

Die Gesamtkosten für alle planerischen Bausteine betragen rund 500.000 Euro. Die Maßnahme wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung sowie aus Bundes- und Landesmitteln finanziert. Der kommunale Eigenanteil beträgt dabei 10 Prozent.