Aktuelle Informationen zum Coronavirus (Updates)

Updates 30.03. - 05.04.

Update, 01.04., 15.00 Uhr (Fallzahlen / Öffnungszeiten Sichtungszentren / Sonderrufnummer)

Aktuelle Zahlen (Stand 1. April, 15 Uhr) 
Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 338 Personen mit dem Coronavirus infiziert.
Eine Person ist verstorben. 72 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 265 Infizierte in der Stadt gibt. 

Aktuell sind 37 Personen in stationärer Behandlung im Krankenhaus.

Zudem befinden sich derzeit 911 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

In den zwei Testzentren sowie bei den mobilen Tests wurden bisher insgesamt 2.452 Corona-Tests durchgeführt.
In den drei medizinischen Sichtungszentren wurden bisher insgesamt 1.456 Patienten untersucht. 

Öffnungszeiten der Sichtungszentren an den Wochenenden und Osterfeiertagen 
An allen kommenden Wochenenden (Samstag/Sonntag) sowie an den Osterfeiertagen(Karfreitag bis Ostermontag) hat nur das medizinische Sichtungs- und Corona-Testzentrum im Duisburger Süden von 10 bis 16 Uhr geöffnet.
Die Sichtungs- und Testzentren Nord und West bleiben an diesen Tagen geschlossen! 

Sichtungszentrum Süd: Gesamtschule Süd, Großenbaumer Allee 168-172 (Zufahrt über die Straße "Am Dickelsbach"), 47269 Duisburg-Großenbaum
Testzentrum Süd: Gesamtschule Süd, Großenbaumer Allee 168-172 (Parkplatz), 47269 Duisburg-Großenbaum

Erreichbarkeit der Sonderrufnummer 
Die Sonderrufnummer (940049) ist ab sofort von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 18 Uhr und am Samstag von 9 bis 17 Uhr erreichbar. 
Ausgenommen hiervon sind Karfreitag und Ostermontag. 

Update, 31.03., 15.45 Uhr (behördenübergreifende Kontrollen/ Fallzahlen)

Coronaschutzverordnung: behördenübergreifende Kontrollen in Duisburg

Das Bürger- und Ordnungsamt der Stadt Duisburg hat gestern mit Unterstützung der Polizei die Einhaltung der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (CoronaSchVO) kontrolliert. Das Fazit: Die Mehrzahl der Duisburgerinnen und Duisburger hält sich an die Vorgaben.  
Vor allem in Hochfeld und in Marxloh waren der Sonderaußendienst sowie Beamte der Polizei unterwegs. Die meisten der 39 Verstöße gegen die CoronaSchVO stellten sie in Hochfeld (26) fest. Zudem wurden zehn Platzverweise ausgesprochen. Die 39 Bußgeldverfahren wurden jeweils wegen einer Ansammlung von mehr als zwei Personen eingeleitet. (§ 12 Abs.1 CoronaSchVO)
 
Alle festgestellten Verstöße gilt es zum Schutz der Bevölkerung vor dem Coronavirus behördenübergreifend zu ahnden und die Bestimmungen der Verordnung durchzusetzen. Das Bürger- und Ordnungsamt sowie die Polizei werden auch zukünftig konsequent unter Ausschöpfung aller rechtlichen Möglichkeiten Verstöße gegen die CoronaSchVO verfolgen.

Die aktuellen Fallzahlen:

Insgesamt haben sich in Duisburg (Stand 31.03., 15.45 Uhr) in der Summe 317 Personen mit dem Coronavirus infiziert.
Eine Person ist verstorben. 67 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 249 Infizierte in der Stadt gibt.

Aktuell sind 34 Personen in stationärer Behandlung im Krankenhaus (Stand 31.03., 15.45 Uhr)

Zudem sind aktuell 893 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

In den zwei Testzentren sowie bei den mobilen Tests wurden bisher insgesamt 2.253 Corona-Tests durchgeführt (Stand: 31.03., 15.45 Uhr).
In den drei medizinischen Sichtungszentren wurden bisher insgesamt 1.341 Patienten untersucht (Stand: 31.03., 15.45 Uhr).

Update, 30.03., 15.45 Uhr (Fallzahlen)

Die aktuellen Fallzahlen

Aktuell haben sich in Duisburg 231 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Eine Person ist verstorben. 54 Personen sind wieder genesen.
32 Personen befinden sich in stationärer Behandlung im Krankenhaus.

Zudem sind aktuell 840 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

In den zwei Testzentren sowie bei den mobilen Tests wurden bisher insgesamt 2129 Corona-Tests durchgeführt (Stand: 30.03., 15 Uhr).
In den drei medizinischen Sichtungszentren wurden bisher insgesamt 1262 Patienten untersucht (Stand: 30.03., 15 Uhr).

Updates 17.03. - 29.03.

Update, 29.03., 15.00 Uhr (WarnApp Nina)

Hinweis Warn-App NINA:

Über die Warn-App NINA kam heute fälschlicherweise eine Entwarungsmeldung zu COVID-19.

Aufgrund der bundesweiten, in weiten Teilen gleichlautenden Gefahreninformation, hat sich Duisburg entschieden, die lokale Warnung aus NINA zu entfernen. Hierdurch soll eine überflüssige Informationsflut vermieden werden. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Meldung mit der "Entwarnung" daraufhin rein systembedingt durch die Warn-APP herausgegeben wurde. Eine tatsächliche Entwarnung kann aufgrund der unveränderten Lage derzeit noch nicht gegeben werden. Die ausgegebenen Verhaltensregeln sowie Maßnahmen gilt es unbedingt auch weiterhin zu befolgen.

Alle Informationen zur aktuellen Lage innerhalb der Stadt Duisburg sowie den derzeit gültigen Verhaltensregeln / Maßnahmen können über die Internetpräsenz der Stadt Duisburg www.duisburg.de abgerufen werden.

Update, 27.03., 15.13 Uhr (Eisdielen)

Zulassung von Lieferdiensten bei Eisdielen

Auch in Duisburg können die Eisdielen jetzt wieder aktiv werden.
Der Verkauf an der Theke ist zwar weiterhin verboten und bleibt bußgeldbewehrt. Aber als Lieferdienst auf Anforderung (telefonisch oder per Internet) dürfen die Speisen zum Kunden gebracht werden. Dieses Vorgehen begegnet zum einen den wirtschaftlichen Folgen und sichert aber weiterhin die nötige Corona-Vorsorge. Die Einrichtung von Lieferdiensten hatte sich ja auch bei den ebenfalls geschlossenen Restaurants bewährt.

Update, 27.03., 14.44 Uhr (Vorgaben zum Mindestabstand beim Einkauf und Untersagung von Hamsterkäufe)

Per weiterer Allgemeinverfügung erteilt die Stadt Duisburg ab 28. März bis einschließlich 19. April Vorgaben zum Mindestabstand beim Einkauf und untersagt Hamsterkäufe. 

Gemäß der vom Land NRW erlassenen Corona-Schutzverordnung bleibt der Betrieb einzelner, dort genannter Geschäfte und Einrichtungen zulässig. Allerdings müssen alle Einrichtungen die erforderlichen Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands zwischen den Kunden treffen. Das Ziel ist, die Ausbreitung des Corona-Virus durch konsequente soziale Distanzierung im täglichen Leben zu verlangsamen. Des Weiteren wird eine Abgabenbeschränkung eingeführt, um sicherzustellen, dass Kunden in den entsprechenden Geschäften alle Produkte finden, die sie für ihren Grundbedarf benötigen. So soll auch vermieden werden, dass die Kunden mehrere Geschäfte besuchen müssen, um alle benötigten Produkte zu erhalten. Außerdem treffen die Kunden so auf weniger Personen und die damit verbundenen Ansteckungsmöglichkeiten werden reduziert.

Im Einzelnen gilt:

1. Befindet sich die maximal zugelassene Anzahl von Personen in einem Verkaufsraum (die Anzahl von gleichzeitig im Geschäftslokal anwesenden Kunden darf eine Person pro zehn Quadratmeter der für Kunden zugänglichen Lokalfläche nicht übersteigen), dürfen in gleicher Zahl Personen nur eingelassen werden, wenn vorher eine entsprechende Anzahl von Personen den Verkaufsraum verlassen hat. Jede Kundin / jeder Kunde hat, sofern vorhanden, einen Einkaufswagen zu benutzen. Die Zahl der verfügbaren Einkaufswagen ist auf die maximale Personenzahl zu begrenzen. Die Verkaufsstelle kann auch andere gleich wirksame Maßnahmen ergreifen.

2. Wartende Personen vor der Verkaufsstelle sind zu veranlassen, einen angemessenen Abstand von mindestens 1,5 Metern zueinander einzuhalten. Alle vorstehenden Maßnahmen sind durch das Personal der Verkaufsstelle zu organisieren und deren Einhaltung ist durch diese sicherzustellen.

3. Es dürfen nur Waren in einem haushaltsüblichen Umfang an eine Person abgegeben werden.

4. Vorstehende Anordnungen gelten ab dem 28. März 2020 bis zum 19. April 2020 einschließlich.

Update, 27.03., 11.10 Uhr (Behelfs-Krankenhaus in Duisburg ist betriebsbereit)

Behelfs-Krankenhaus in Duisburg ist betriebsbereit

Duisburg bereitet sich weiter auf steigende Zahlen von COVID-19-Infektionen und einem damit verbundenen Anstieg von Patientenzahlen in den Krankenhäusern vor. Eine der Maßnahmen ist die Einrichtung eines Behelfs-Krankenhauses zur Aufnahme von Patienten aus den Regel-Krankenhäusern. Seit heute ist das Behelfs-Krankenhaus in der Helios „Rhein-Klinik“ in Duisburg-Beeckerwerth mit 50 Patientenbetten betriebsbereit.

„Durch eine Verlegung von unkritischen Patienten schaffen wir in den Regel-Kliniken Kapazitäten für Menschen, die an einer COVID-19-Infektion erkrankt sind und einer intensivmedizinischen Behandlung bedürfen“, erklärt der ärztliche Leiter der Feuerwehr Duisburg, Anästhesist Sascha Zeiger.

In das Behelfs-Krankenhaus werden Patienten verlegt, die keine COVID-19-Infektion haben, aber aufgrund ihres Krankheitsbildes einer stationären Versorgung bedürfen.

„Die Einrichtung eines Behelfs-Krankenhauses war auch für uns neu und eine große Herausforderung“, sagt Oliver Tittmann, Leiter der Feuerwehr Duisburg. „Durch die sehr enge Zusammenarbeit mit I.S.A.R. Germany e. V. und Action Medeor e. V. konnten wir auf die Erfahrungen der Kolleginnen und Kollegen aus deren Hilfseinsätzen im Ausland zurückgreifen. Das war eine große Hilfe für mein Team. Beide Organisationen unterstützen uns aber nicht nur im Erfahrungsaustausch, sondern auch materiell. Für diese Hilfe sind wir sehr dankbar.“

Groß ist nach wie vor die Hilfsbereitschaft der Duisburgerinnen und Duisburger. Oliver Tittmann: „Wir haben speziell für Menschen, die uns unterstützen möchten, eine eigene E-Mail-Adresse eingerichtet. Seit Tagen sind zwei Kollegen mit der Bearbeitung der zahlreichen Anfragen befasst. Hier zeigt sich, dass Duisburg wirklich zusammensteht.“

Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegekräfte, die den medizinischen Sichtungsstellen oder das Behelfs-Krankenhaus unterstützen möchten, können sich über die Email-Adresse spontanhelferfeuerwehr.duisburgde melden. Die Feuerwehr wird sich mit den Helferinnen und Helfern in Kontakt setzen.

Update, 26.03., 14.18 Uhr (Frühe Hilfen)

Telefonische Beratung „Frühe Hilfen“ weiterhin möglich

Aufgrund der aktuellen Situation um das Corona-Virus haben auch die Frühen Hilfen Duisburg ihr Beratungs- und Unterstützungsangebot für Familien angepasst. Die Beratungsstelle in der Stadtmitte der Zentralen Anlaufstelle ist zwar geschlossen,  aber nach wie vor montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr telefonisch (0203) 34699816 erreichbar.

Darüber hinaus wurde mithilfe der Netzwerkpartner der Frühen Hilfen eine Übersicht mit weiterhin verfügbaren Beratungsangeboten erstellt. Schwangere und Familien, die sich überfordert fühlen, an ihre Grenzen stoßen oder Fragen haben, finden hier Kontakte zu Beratungs- und Hilfeangeboten.

Wer sich nicht sicher ist, welche Beratungsstelle die richtige ist, kann sich gerne erst bei der Zentralen Anlaufstelle melden. Dort vermitteln die Mitarbeitenden zum passenden Angebot weiter.

Das Duisburger Netzwerk Frühe Hilfen ist mit Vertretern der Jugend- und Gesundheitshilfe, der Schwangeren- und Erziehungsberatungsstellen sowie der Familienbildung, des Jobcenters, der Krankenkassen und vielen weiteren Angeboten sehr breit und qualitativ hochwertig aufgestellt. Eltern erhalten unkomplizierte Unterstützung in fast allen Belangen.

Die Liste und weitere Informationen finden Sie unter www.duisburg.de/fruehehilfen.

Update, 26.03., 14.18 Uhr (Sondernutzungsgebühren)

Stadt Duisburg setzt Sondernutzungsgebühren teilweise aus

Vor dem Hintergrund der Entwicklungen und Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie wird die Stadt Duisburg die von Geschäftsschließungen betroffenen Gewerbetreibenden entlasten, indem die Gebühren für die Sondernutzungen bis auf weiteres nicht erhoben werden.

Darüber hinaus werden den Gastronomen, welche im ersten Quartal 2020 bereits Außengastronomie genutzt haben, die Gebühren für dieses erste Quartal nicht berechnet. Teilweise wurden bereits entsprechende Aufhebungsbescheide erlassen.

„Mit diesen Sofortmaßnahmen wollen wir dazu beitragen, die betroffenen Betriebe zu unterstützen und ihnen kurzfristig mehr Luft zum Atmen verschaffen“, erklärt Oberbürgermeister Sören Link.

Neue Bescheide und dementsprechend neue Berechnungen werden erst dann gefertigt, wenn absehbar ist, wie sich die derzeitige Situation entwickelt. Dabei gilt für alle Gewerbetreibenden der Grundsatz, dass nur die Monate voll berechnet werden, die auch entsprechend voll nutzbar sind. Somit wird für die im Monat März von Geschäftsschließungen betroffenen Gewerbetreibenden keine Sondernutzungsgebühr erhoben.

Unabhängig von den genannten Gebührenbefreiungen bleiben weiterhin alle sonstigen Nutzungen des öffentlichen Raums genehmigungspflichtig.

Update, 25.03., 17.10 Uhr (Wartezeiten Sichtungszentren)

Wartezeiten Sichtungszentren

Immer wieder kommt es zu unterschiedlichen Wartezeiten in den drei medizinischen Sichtungszentren.
Um diese jeweils zu verringern, können alle Duisburgerinnen und Duisburger unabhängig von Ihrem Wohnort im Stadtbezirk, alle drei Standorte anfahren:

Sichtungszentrum West: Glück-Auf-Halle, Dr.-Kolb-Str. 2, 47198 Duisburg-Homberg
Sichtungszentrum Süd: Gesamtschule Süd, Großenbaumer Allee 168-172 (Zufahrt über die Straße "Am Dickelsbach"), 47269 Duisburg-Großenbaum
Sichtungszentrum Nord: Stadthalle Walsum, Waldstr. 50 (Anfahrt über die Straße "Beckersloh"), 47179 Duisburg-Walsum

Nochmals zur Beachtung: In den medizinischen Sichtungszentren finden keine Corona-Testungen statt und werden auch keine Rezepte, Arbeitsunfähigkeits- oder Quarantänebescheinigungen ausgestellt.
Patienten mit einem Corona-Verdacht müssen weiterhin mit dem Pkw die Corona-Testzentren Süd (Gesamtschule Süd) oder Nord (Stadthalle Walsum) aufsuchen oder über den Hausarzt/ärztlichen Notdienst die mobile Testung veranlassen.

Update, 24.03., 15.50 Uhr (Sichtungszentren)

Stadt Duisburg nimmt drittes medizinisches Sichtungszentrum in Dienst

Das Patientenaufkommen in den Notaufnahmen und Arztpraxen hat in den vergangenen Tagen weiter zugenommen. Die Stadt Duisburg nimmt deswegen ab morgen 8 Uhr eine weitere medizinische Sichtungsstelle an der Glück-Auf-Halle im Duisburger Westen in den Dienst – zusätzlich zu den zwei bereits bestehenden Sichtungsstellen im Norden und Süden der Stadt. So sollen die Wartezeiten von Patienten verringert sowie Notaufnahmen und Arztpraxen entlastet werden.

Auch in dem neuen Sichtungszentrum sollen sich unabhängig von einem Corona-Verdacht alle Personen vorstellen, die sich krank fühlen und in der Lage sind, diese Sichtungsstelle selbstständig aufzusuchen. Dort werden sie durch einen Arzt untersucht. Stellt dieser eine Behandlungsbedürftigkeit fest, händigt er Patienten eine entsprechende Bescheinigung aus. Mit dieser Bescheinigung stellen sich die betroffenen Patienten dann in einer Arztpraxis oder einer Notaufnahme vor.

Die medizinischen Sichtungszentren stellen keine Rezepte, Arbeitsunfähigkeits- oder Quarantänebescheinigungen aus. Auch wird dort keine COVID-19-Testung durchgeführt. Hierzu müssen die Patienten weiterhin in die Corona-Testzentren an der Stadthalle Walsum oder an der Gesamtschule Süd fahren.

Standorte der medizinischen Sichtungszentren:

  • Sichtungszentrum West: Glück-Auf-Halle, Dr.-Kolb-Str. 2, 47198 Duisburg-Homberg

  • Sichtungszentrum Süd: Gesamtschule Süd, Großenbaumer Allee 168-172, 47269 Duisburg-Großenbaum

  • Sichtungszentrum Nord: Stadthalle Walsum, Waldstr. 20 (Anfahrt über Beckersloh), 47179 Duisburg-Walsum


Alle drei medizinischen Sichtungszentren sind täglich in der Zeit von 8 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Patienten, die sich dort vorstellen, benötigen ihren Personalausweis und die Versichertenkarte der Krankenkasse.

Die Stadt weist nochmals darauf hin, dass Anrufer über die Notrufnummern 112 oder 110 keine Auskünfte zu Corona erhalten. Die Notrufnummern müssen für Notfälle freigehalten werden. Telefonische Auskünfte zu COVID-19 bekommen Sie bei Ihrem Hausarzt oder außerhalb der Praxiszeiten beim Ärztlichen Notdienst unter der Rufnummer 116117. Da viele Menschen großen Informationsbedarf haben, kann es am Telefon zu längeren Wartezeiten kommen.

Update, 23.03., 18:30 Uhr - Krankenhäuser/Behelfskrankenhaus

Stadt Duisburg unterstützt die Duisburger Krankenhäuser/Behelfskrankenhaus in Vorbereitung

Die Stadt bereitet sich weiter auf die Herausforderungen der Corona-Pandemie vor. Um einer steigenden Anzahl von Patienten weiter die gewohnt gute medizinische Behandlung zukommen zu lassen, hat der Krisenstab der Stadt beschlossen, ein Behelfskrankenhaus in der ehemaligen Rhein Klinik in Duisburg-Beeckerwerth zu errichten. Dadurch wird den Kliniken ermöglicht, für COVID-19-Patienten ausreichende Kapazitäten zu schaffen. Dieses Krankenhaus ist nicht für die Aufnahme von COVID-19-Patienten vorgesehen, sondern wird Patienten aus den Duisburger Kliniken aufnehmen und versorgen, die zwar noch einer stationären, aber keiner intensivmedizinischen Pflege und Versorgung bedürfen.

Die Stadt bittet an dieser Stelle nochmals Ärztinnen und Ärzte und Pflegekräfte, die aktuell keine Beschäftigung haben, sich über die Email-Adresse: spontanhelferfeuerwehr.duisburgde zu melden. Die Feuerwehr wird jede Meldung aufnehmen und sich mit den Helferinnen und Helfern in Kontakt setzen.

Update, 23.03., 12:24 Uhr -Ausweitung des Betreuungsangebot KiTa/ Schule

Ausweitung des Betreuungsangebots für Kinder an Schulen und Kitas

Ab heute, 23. März, wird die bestehende Regelung der Notbetreuung an Schulen und Kitas erweitert:

Für Schulen gilt dann:

Einen Anspruch auf Notbetreuung haben alle Beschäftigten unabhängig von der Beschäftigung des Partners oder der Partnerin, die in kritischen Infrastrukturen beschäftigt sind, dort unabkömmlich sind und eine Betreuung im privaten Umfeld nicht gewährleisten können.

Ebenfalls ab heute bis einschließlich 19. April 2020 wird der zeitliche Umfang der Notbetreuung ausgeweitet. Ab dann steht die Notbetreuung bei Bedarf an allen Tagen der Woche, also auch samstags und sonntags, und in den Osterferien grundsätzlich mit Ausnahme von Karfreitag bis Ostermontag zur Verfügung.

Seit dem 18. März 2020 bieten die Schulen in NRW insbesondere für die Klassen 1 bis 6 eine Notbetreuung an. Wo ein Ganztagsangebot besteht, ist ab sofort auch eine Betreuung aller Schülerinnen und Schüler bis in den Nachmittag sichergestellt. Dies gilt unabhängig davon, ob das jeweilige Kind einen Ganztagsplatz hat.

Ein Anspruch auf diese Notbetreuung bestand bislang, wenn beide Elternteile im Bereich sog. kritischer Infrastrukturen arbeiten, sie dort unabkömmlich sind und eine Kinderbetreuung durch die Eltern selbst nicht ermöglicht werden kann. Einen Anspruch haben auch Alleinerziehende mit einer beruflichen Tätigkeit im Bereich kritischer Infrastrukturen.

Zur kritischen Infrastruktur gehören die Versorgung mit Energie, Wasser und Lebensmitteln, das Gesundheitswesen, Telekommunikation, Finanzwesen, Transport und Verkehr, staatliche Verwaltung, die Schulen selbst und Einrichtungen der Kinder- Jugend und Behindertenhilfe.

Link zum Formular des Schulministeriuums: www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulgesundheitsrecht/Infektionsschutz/300-Coronavirus/Antrag-auf-Betreuung-eines-Kindes-waehrend-des-Ruhens-des-Unterrichts.pdf.

Für die Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen gilt:

Um den Betrieb der kritischen Infrastruktur sicherzustellen, hat die Landesregierung entschieden, dass ab dem 23. März 2020 jede Person, die in kritischer Infrastruktur tätig ist, und eine Bescheinigung des Arbeitgebers zur Unabkömmlichkeit vorlegen kann, unabhängig von der familiären Situation einen individuellen Anspruch auf eine Betreuung ihrer Kinder in Kindertagesbetreuungsangeboten hat. Es reicht damit, wenn ein Elternteil eine entsprechende Bescheinigung vorlegt, es müssen nicht länger zwei Bescheinigungen vorgelegt werden.

Alleinerziehende, die in kritischer Infrastruktur tätig sind, brauchen neben der Arbeitgeberbescheinigung keine weiteren Nachweise zu erbringen.

Der Betreuungsanspruch wird in den Einrichtungen oder Kindertagespflegestellen erfüllt werden, mit denen Eltern einen Betreuungsvertrag haben.

Einen Betreuungsanspruch haben auch die Eltern, die keinen Betreuungsvertrag mit einem Kindertagesbetreuungsangebot haben. Eltern wenden sich in diesen Fällen an das Jugendamt.

Wie bei den Schulen gilt: Eine Wochenendbetreuung wird ab dem 23. März 2020 sichergestellt.

Unabhängig davon appelliert das Ministerium in einem Elternbrief nochmals ausdrücklich an die Eltern, dass aus Infektionsschutzgründen die Inanspruchnahme dieser Neuregelung auf das unbedingt erforderlichen Maß beschränkt bleiben muss.  Die Kinder sollen nur dann in die Kindertageseinrichtung bzw. Kindertagespflege, wenn die Betreuung wirklich nicht selbst oder anderweitig verantwortungsvoll - nach den Empfehlungen des RKI - organisiert werden kann. In diesem Elternbrief macht das Ministerium weiterhin darauf aufmerksam, dass mit jedem zusätzlichen Kontakt außerhalb der Familie ein steigendes Infektionsrisiko für das Kind und die Familie besteht.

Genauso sieht es auch die Stadt Duisburg und schließt sich diesem Appell, auch in Bezug auf die Notbetreuung in Schulen, an.

Wichtig:

Die Personen, die in kritischer Infrastruktur tätig sind, dürfen ihre Kinder nicht bringen, wenn sie selbst oder ihre Kinder

• Krankheitssymptome aufweisen,

• wissentlich in Kontakt zu infizierten Personen stehen, es sei denn, dass seit dem Kontakt mit infizierten Personen 14 Tage vergangen sind und sie keine Krankheitssymptome aufweisen,

• sich in einem Gebiet aufgehalten haben, das durch das Robert Koch-Institut (RKI) aktuell als Risikogebiet ausgewiesen ist (tagesaktuell abrufbar im Internet unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html), es sei denn, dass seit Rückkehr aus diesem Risikogebiet 14 Tage vergangen sind und sie keine Krankheitssymptome zeigen.

Hier sind die Eltern in der Verantwortung zu entscheiden, ob die Kinder betreut werden dürfen oder nicht.

Updates 16.03. - 22.03.

Update, 22.03., 14:58 Uhr - Wartezeiten Sichtungszentrum Süd

Aktuell kommt es im medizinischen Sichtungszentrum Süd zu sehr langen Wartezeiten, während im medizinischen Sichtungszentrum Nord das Wartezimmer relativ leer ist. (Stand 13:00 Uhr warteten im Süden 20 Personen auf eine Behandlung, im Norden lediglich 5). Hier nochmals der Aufruf: Den Personen, denen es möglich ist, sollten sich zum medizinischen Sichtungszentrum Nord begeben, um sich dort untersuchen zu lassen.

Update, 22.03., 10:00 Uhr - Infos Untersuchungsstellen

Aktuelle Infos zu den Untersuchungsstellen:

Die Auslastung in den jeweiligen Untersuchungsstellen war in den letzten Tagen sehr unterschiedlich. So war die Auslastung der Corona-Testzentren (Fieberzentren) und Medizinischen Sichtungsstellen im Süden hoch und im Norden deutlich geringer. Um die Auslastungen möglichst gleich zu halten und um Wartezeiten zu verringern, sollen die Bürger aus dem Duisburger Süden, sofern es Ihnen möglich ist, bitte auch die Stellen im Duisburger Norden anfahren.

Zudem werden in den medizinischen Sichtungszentren keine Rezepte ausgestellt. Es wird nur eine Bescheinigung über eine weitere Behandlungsbedürftigkeit ausgestellt. Rezepte gibt es für die betreffenden Personen beim Hausarzt / ärztichen Notdienst.

Sie finden die medizinischen Sichtungszentren unter folgenden Anschriften:
· Medizinisches Sichtungszentrum Süd – Gesamtschule Süd
Großenbaumer Allee 168-172
47269 Duisburg

· Medizinisches Sichtungszentrum Nord – Stadthalle Walsum
Waldstr. 20 (Anfahrt über Beckersloh)
47179 Duisburg

Die medizinischen Sichtungszentren sind täglich in der Zeit von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Patienten, die sich dort vorstellen benötigen ihren Personalausweis und die Versichertenkarte der Krankenkasse.

An dieser Stelle weisen wir nochmals darauf hin, dass Anrufer über die Notrufnummern 112 oder 110 keine Auskünfte zum Thema "Corona" erhalten. Halten Sie die Notrufnummern für Notfälle frei!

Update, 21.03., 16.30 Uhr - Öffnungszeiten Testzentren

Information zu den Öffnungszeiten der Corona-Testzentren und den medizinischen Sichtungsstellen in Duisburg

Die Corona-Testzentren sind ab morgen täglich von 10 Uhr bis 18 Uhr im Dienst. Die Anmeldung in den Corona-Testzentren erfolgt weiterhin über den Hausarzt oder die medizinischen Sichtungszentren. Die  medizinischen Sichtungsstellen sind ab morgen von 8 Uhr bis 18 Uhr im Dienst. Dort sollen sich alle Patienten vorstellen, die krank sind und ansonsten eine Ambulanz oder Praxis aufsuchen würden.

Aufgrund von Nachfragen: Das medizinische Sichtungszentrum Nord befindet sich in der Stadthalle
Walsum, Zugang im Bereich des Bühneneingangs (Rückseite der Stadthalle).

Update, 20.03., 19.20 Uhr 2. Sichtungszentrum Du-Nord

Das Patientenaufkommen in den Notaufnahmen und Arztpraxen hat in den vergangenen Tagen weiter zugenommen. Zur weiteren Entlastung insbesondere der Notaufnahmen nimmt die Stadt Duisburg ein zweites medizinisches Sichtungszentrum im Duisburger Norden in Dienst.Das Patientenaufkommen in den Notaufnahmen und Arztpraxen hat in den vergangenen Tagen weiter zugenommen. Zur weiteren Entlastung insbesondere der Notaufnahmen nimmt die Stadt Duisburg ein zweites medizinisches Sichtungszentrum im Duisburger Norden in Dienst.


In diesem Sichtungszentrum sollen sich, unabhängig von einem Corona-Verdacht, alle Personen vorstellen, die sich krank fühlen und in der Lage sind, diese Sichtungsstelle selbstständig aufzusuchen. Dort werden sie durch einen Arzt untersucht. Dieser stellt eine eventuelle Behandlungsbedürftigkeit fest und händigt dem betroffenen Patienten bzw. der betroffenen Patientin ggf. eine entsprechende Bescheinigung aus. Mit dieser Bescheinigung stellen sich die betreffenden Patienten, sofern eine Behandlungsbedürftigkeit besteht, in einer Arztpraxis oder einer Notaufnahme vor.


Ziel dieser Maßnahme ist es, die Kapazitäten der Notaufnahmen für Notfälle und Unfälle freizuhalten. Die Stadt bittet alle Duisburgerinnen und Duisburger diese Sichtungszentren zu nutzen. Sie finden die medizinischen Sichtungszentren unter folgenden Anschriften:

  • Medizinisches Sichtungszentrum Süd – Gesamtschule Süd, Großenbaumer Allee 168-172, 47269 Duisburg

  • Medizinisches Sichtungszentrum Nord – Stadthalle Walsum, Waldstr. 50 (Anfahrt über Beckersloh), 47179 Duisburg


Die medizinischen Sichtungszentren sind täglich in der Zeit von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Patienten, die sich dort vorstellen benötigen ihren Personalausweis und die Versichertenkarte der Krankenkasse.


An dieser Stelle weisen wir nochmals darauf hin, dass Anrufer über die Notrufnummern 112 oder 110 keine Auskünfte zum Thema "Corona" bekommen. Halten Sie die Notrufnummern für Notfälle frei!

Update, 20.03., 16.40 Uhr - Trauerfeiern

Trauerfeiern in einer städtischen oder privaten Trauerhalle sind leider ebenso wie Gottesdienste laut der Allgemeinverfügung untersagt. Für Angehörige Verstorbener sind lediglich Andachten im engsten (Familien-) Kreis sowie die Begleitung zur Beisetzung des Sarges oder der Urne erlaubt. Sofern es die Größe der Trauerhalle zulässt, darf der Kreis der Trauernden um wenige Personen erweitert werden. Die Stadt bedauert diese Maßnahme, jedoch ist die Untersagung großer Trauerfeiern notwendig, um das Infektionsgeschehen durch den neuartigen Coronavirus zu verlangsamen. Bestatter müssen eine Liste der beteiligten Personen einer Andacht vorhalten.

Update, 20.03., 10.31 Uhr - Sichtungszentrum Süd in Betrieb genommen

Stadt Duisburg nimmt medizinisches Sichtungszentrum in Dienst

Um die zentralen Notaufnahmen und hausärztlichen Praxen in Duisburg zu entlasten, steht für mobile Patienten ab sofort ein medizinisches Sichtungszentrum bereit. Kranke Menschen, die sich unschlüssig sind, ob sie einen Arzt aufsuchen müssen, stellen sich bitte zunächst im medizinischen Sichtungszentrum vor. Die neue Einrichtung an der Gesamtschule Süd, Großenbaumer Allee 168, kann in der Zeit von 8 bis 20 Uhr besucht werden. Patienten erreichen das Sichtungszentrum durch den Seiteneingang der Gesamtschule. Dabei folgen sie bitte der Beschilderung. Wichtig ist, dass Patienten ihre Versichertenkarte und ihren Personalausweis mitbringen.

Im medizinischen Sichtungszentrum werden Patienten zunächst von einem Arzt  untersucht. Stellt dieser dann eine Behandlungsbedürftigkeit fest, so erhalten Patienten eine entsprechende Dokumentation. Mit dieser können sie im Anschluss ihren Hausarzt oder eine Notaufnahme aufsuchen. Sollte der Arzt im Sichtungszentrum bei Patienten die Notwendigkeit einer Testung auf den COVID-19-Virus (Corona) feststellen, so wird dieser Test durch das auf dem Schulgelände befindliche Corona-Testzentrum durchgeführt.

Feuerwehr und Polizei weisen nochmals ausdrücklich darauf hin, dass über die Notrufnummern 112 und 110 keine Informationen zum Corona-Virus zu bekommen sind. Alle sollten den Notruf für Notfälle unbedingt freihalten.

Jeder kann helfen die Ausbreitung des COVID-19-Virus einzudämmen. Halten Sie sich an die Hygieneempfehlungen und bleiben Sie möglichst zuhause.

Update, 19.03., 12.37 Uhr - Weiterfinanzierung Kita-Pflegestellen

Weiterfinanzierung der Kindertagespflegestellen gesichert

Oberbürgermeister Sören Link wird dem Rat der Stadt Duisburg vorschlagen, den Kindertagespflegepersonen unabhängig von der gegenwärtigen Anzahl der betreuten Kinder auf der Basis der bestehenden Betreuungsverträge das Entgelt für die Betreuung einschließlich der Betriebskostenpauschale, der bislang gewährten Mietkostenzuschüsse sowie der anteiligen Sozialversicherungsleistungen zunächst bis zum 30. April 2020 weiter auszuzahlen. Dies gilt vorbehaltlich eventueller Entschädigungsmöglichkeiten anderer Stellen, die ggf. verrechnet werden. „Unsere Kindertagespflegeeltern in Duisburg leisten hervorragende Arbeit. Ihre Existenz darf nicht gefährdet werden“, so Oberbürgermeister Sören Link.

Voraussetzung für die weitere Finanzierung ist, dass sich die Kindertagespflegepersonen grundsätzlich für die Betreuung der Kinder von Schlüsselpersonen zur Verfügung stellen.

„Uns ist es wichtig, dass die gute Infrastruktur der Kinderbetreuung in Duisburg trotz dieser Krise erhalten wird“, so Thomas Krützberg, Beigeordneter für Familie, Bildung und Kultur, Arbeit und Soziales. 

Update, 18.03., 16.40 Uhr Allgemeinverfügung (Schließungen , Öffnen am Wochenende)

Corona: Hinweise zur neuesten Allgemeinverfügung zur Schließung/Öffnung sowie Zeiten an Wochenenden

Das Bürger- und Ordnungsamt der Stadt Duisburg weist unter Hinweis auf die Erlasse des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW, die aktuelle Allgemeinverfügung der Stadt Duisburg sowie die Vorschriften des Infektionsschutzgesetzes darauf hin, dass die nachfolgend genannten Betriebe, Einrichtungen und Begegnungsstätten geschlossen haben müssen und der Betrieb somit verboten ist:

  • Alle Restaurants, Speisegaststätten, Kneipen, Cafés, Bars, Clubs, Diskotheken, Theater, Opern- und Konzerthäuser, Kinos, Museen
  • Alle Fitness-Studios, Schwimmbäder, „Spaßbäder“, Saunen, Solarien, Sonnenstudios und ähnliche Einrichtungen
  • Alle Spiel- und Bolzplätze
  • Alle Spielhallen, Spielbanken, Wettbüros und ähnliche Einrichtungen
  • Alle Angebote in Volkshochschulen, in Musikschulen, in sonstigen öffentlichen und privaten außerschulischen Bildungseinrichtungen
  • Jeglicher Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen sowie alle Zusammenkünfte in Vereinen, Sportvereinen, sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen
  • Alle Prostitutionsbetriebe, Bordelle und ähnliche Einrichtungen
  • Alle Reisebusreisen
  • Alle Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken
  • Alle Messen, Ausstellungen, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spezialmärkte und ähnliche Einrichtungen
  • Alle Geschäfte des Einzelhandels
  • Alle Frisöre und ähnliche Dienstleistungen, die einen direkten Körperkontakt zum Kunden mit sich bringen.


Dies gilt nicht im Bereich des Einzelhandels für Lebensmittel, Kioske, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste (auch für Speisen) - soweit ein Abstand von mindestens zwei Metern eingehalten wird - Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Reinigungen, Waschsalons, den Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte und den Großhandel.

Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen.

Der Zugang zu Einkaufszentren, „shopping-malls“ oder „factory outlets“ und vergleichbaren Einrichtungen kann gestattet werden, wenn sich dort Betriebe befinden, die laut der genannten Aufzählung nicht zu schließen sind und auch nur, um dort einzukaufen. Ein sonstiger Aufenthalt in der Mall ist nicht gestattet.

Geschäften, für die die Schließungsanordnung nicht gilt, ist bis auf weiteres auch die Öffnung an Sonn- und Feiertagen von 13 bis 18 Uhr gestattet; dies gilt nicht für Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag.

Sämtliche Verkaufsstellen, die geöffnet haben dürfen, werden darauf hingewiesen, dass die erforderlichen Maßnahmen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen zu treffen sind.

Alle Veranstaltungen sind untersagt. Das schließt grundsätzlich auch Verbote für Versammlungen unter freiem Himmel wie Demonstrationen ein, die jedoch nach Durchführung einer individuellen Verhältnismäßigkeitsprüfung zugelassen werden können. Ausgenommen sind Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und –vorsorge oder der Versorgung der Bevölkerung dienen (z.B. Wochenmärkte).

Versammlungen auch zur Religionsausübung haben zu unterbleiben.

Der Zugang zu Mensen sowie Hotels für die Bewirtung von Übernachtungsgästen ist nur unter den Auflagen gestattet, dass alle Besucher mit Kontaktdaten registriert werden, es maximal 50 Besucher gleichzeitig sind, Aushänge mit Hinweisen zu richtigen Hygienemaßnahmen existieren und eingehalten werden und Mindestabstände zwischen Tischen von zwei Metern bestehen.

Die vorstehenden Anordnungen gelten bis zum 19. April 2020 einschließlich.

Update, 18.03., 16.29 Uhr - Ärzte im Ruhestand gesucht

Aufruf: Ärzte im Ruhestand gesucht

Die Stadt Duisburg sucht für ärztliche Tätigkeiten im ambulanten Bereich ehrenamtliche Ärzte, die nicht berufstätig oder im Ruhestand sind.

Bei den eingerichteten Testzentren im Norden und Süden Duisburgs sowie auch zur Unterstützung bei der Beratung von infizierten Patienten im Gesundheitsamt ist Hilfe gefragt.

Interessierte melden sich bitte mit ihren Kontaktdaten per E-Mail an spontanhelferfeuerwehr.duisburgde oder per Post an die Adresse der Feuerwehr Duisburg, Wintgensstr. 111, 47058 Duisburg.

Update 18.03., 16.14 Uhr - Statement Stadtdirektor Martin Murrack

Statement von Stadtdirektor und Kämmerer Martin Murrack

"Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens haben teilweise existenzbedrohende Ausmaße für die lokale Wirtschaft erreicht. Diese Einschränkungen sind hart und zugleich unumgänglich, denn wir müssen jede Gelegenheit nutzen, um die Verbreitung des Virus zu bremsen. Nur so kann es uns gelingen, die vom Coronavirus besonders gefährdeten und betroffenen Menschen zu schützen.

Diese erheblichen Einschnitte haben schon jetzt zum Teil dramatische Folgen für den Wirtschaftsstandort Duisburg. Ob Messebauer, Caterer, Gastronom, Künstler, Klein- oder Mittelständler - von einem Tag auf den anderen Tag brechen Geschäftsgrundlagen zum Teil vollständig weg. Aber auch die nicht direkt betroffene Wirtschaft hat mit Lieferengpässen, abnehmender Nachfrage und Personalproblemen zu kämpfen. Auch das kann existenzbedrohend sein.

Die Stadt Duisburg, die nach wie vor eine Stärkungspaktkommune ist, wird alles Mögliche unternehmen, um die von der Krise Betroffenen zu stärken. Auf Antrag hin wird es möglich sein, die ausstehende kommunale Abgabe zu stunden, bei entsprechender Begründung auch zinsfrei. Zudem können Absenkungen der Vorauszahlungen auf die Gewerbesteuer formlos beantragt werden. Nähere Informationen dazu und entsprechende Kontaktadressen finden Sie auf dem beiliegenden Informationsblatt.

Dennoch ist schon jetzt klar, dass es deutlich weitreichendere finanzielle Unterstützung für die Betroffenen geben muss, die weit über die Leistungsfähigkeit einzelner Kommunen hinausgeht. Erste mögliche Unterstützungsangebote durch die Bundesregierung scheinen zum jetzigen Zeitpunkt in die richtige Richtung zu gehen. Dazu sind wir bereits in Gesprächen mit dem Bund und den entsprechenden Verbänden.

Einige Bundesländer sind im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen jedoch schon jetzt einen großen Schritt voraus, sodass wir die Landesregierung deshalb dringend dazu auffordern, schon jetzt tragfähige Sofortlösungen zu etablieren. Finanzielle Unterstützung die erst in Wochen oder Monaten vor Ort ankommt, kommt für viele Unternehmen zu spät. Jeder weitere Tag, an dem es für die finanziell am stärksten Betroffenen keine Unterstützung gibt, bedeutet zugleich den Verlust von Arbeitsplätzen und wirtschaftlichen Existenzen.

Die Stadt Duisburg steht Gewerbetreibenden sowie Bürgerinnen und Bürgern schon jetzt für wirtschaftliche Fragen und Auswirkungen durch den Coronavirus als Ansprechpartner per E-Mail unter Stadtkassestadt-duisburgde oder telefonisch unter 0203-94000 zur Verfügung."

Update 18.03., 15.58 Uhr - Notfallnummer Bürgerservicestation

Corona: Notfallnummer für Bürgerservicestationen 

Die Ausbreitung des Corona-Virus erfordert Maßnahmen, die erhebliche Auswirkungen auf das öffentliche Leben haben. Seit heute, 18. März, sind alle Ämter mit Publikumsverkehr zunächst bis zum Ende der Osterferien geschlossen. Hiervon sind auch die Bürgerservicestationen betroffen.

Um die Erreichbarkeit in dringenden und nicht aufschiebbaren Notfällen zu gewährleisten, ist ab sofort eine zentrale Rufnummer eingerichtet worden. Bürgerinnen und Bürger haben somit die Möglichkeit, sich mit ihrem dringenden Anliegen an die Notfallnummer 0203/283-90000 zu wenden.

Darüber hinaus ist eine Kontaktaufnahme per e-Mail unter buergerservicestadt-duisburgde sowie per Postanschrift unter Amt für bezirkliche Angelegenheiten, 47049 Duisburg möglich. 

Persönliche Vorsprachen sind zum Schutz und der Gesundheit aller somit nicht mehr möglich.

Bitte beachten:
Jeder kann mithelfen, die Verbreitung zu verlangsamen. Schützen Sie sich und andere, indem Sie die bekannten Hygienehinweise anwenden. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Update 18.03., 14.45 Uhr - Erstattung Elternbeiträge

Erstattung der Elternbeiträge in der Kindestagespflege wegen Schließung aufgrund Corona-Virus

Oberbürgermeister Sören Link wird dem Rat der Stadt Duisburg analog zu den Regelungen für Eltern von Kindern in Kindertageseinrichtungen vorschlagen, allen Eltern, denen für den Zeitraum der Schließung von Kindertagespflegestellen kein Notbetreuungsplatz angeboten werden konnte, ebenfalls die gezahlten Elternbeiträge anteilig zurückzuerstatten.

„Auch für Eltern von Tagespflegekindern, die von der Schließung betroffenen sind,  entsteht durch den Ausfall der Betreuungsleistung eine erhebliche organisatorische Belastung. Eine anteilige Erstattung für die fehlende Betreuungsleistung ist aus meiner Sicht daher auch in diesem Fall mehr als gerechtfertigt“, so Oberbürgermeister Sören Link.

„Uns ist es wichtig, dass alle Eltern den zu viel gezahlten Beitrag zurückerhalten. Dafür wird allerdings auch für die Kindertagespflege ein entsprechender Antrag erforderlich sein. Wir werden die Einzelheiten noch ausarbeiten und die Eltern entsprechend informieren“, so Thomas Krützberg, Beigeordneter für Familie, Bildung und Kultur, Arbeit und Soziales.  

Die Erstattungen werden, sofern der Rat für die Erstattung auch der Kindertagespflege-Beiträge stimmt, am Ende der Schließzeit bearbeitet. Von sofortigen Anträgen bittet das Jugendamt im Moment abzusehen.

Bitte beachten:
Jeder kann mithelfen, die Verbreitung zu verlangsamen. Schützen Sie sich und andere, indem Sie die bekannten Hygienehinweise anwenden. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Update 18.03., 13.25 Uhr - Corona-Testzentrum Du-Nord

Stadt Duisburg richtet weiteres mobiles Corona-Testzentrum ein

Um den betroffenen Personen möglichst unnötige Wege zu ersparen und damit das Verbreitungsrisiko des COVID-19-Virus weiter zu minimieren, richtet die Stadt Duisburg im Duisburger Norden ein weiteres Corona-Testzentrum ein.

Durch das zweite Testzentrum wird das erste Zentrum entlastet. Hierdurch verkürzen sich auch eventuelle Wartezeiten auf ein Minimum. Das Corona-Testzentrum wird täglich von 8 bis 20 Uhr, Personen bei begründetem Verdacht auf eine COVID-19-Infektion testen können.

An dieser Stelle nochmals der Hinweis zum Ablauf der Testung:

  • Die betroffenen Personen nehmen telefonisch Kontakt zu ihrem Hausarzt auf. Dieser entscheidet über die Notwendigkeit einer Testung, meldet den Patienten bei Bedarf am Fieberzentrum an und teilt die Adresse mit.
  • Zur Abklärung der persönlichen Daten muss die zu testende Person den Personalausweis mitführen.
  • Am Testzentrum folgen die zu testenden Personen den Anweisungen des dort eingesetzten Personals.
  • Nach erfolgter Testung begeben sich die Patientinnen und Patienten in häusliche Quarantäne bis das Testergebnis vorliegt. Über das Ergebnis werden die getesteten Personen über Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Duisburg informiert.

Personen, die keinen eigenen PKW nutzen oder nicht selbstständig zum Testzentrum fahren können, teilen dies dem Hausarzt mit.
Der Hausarzt gibt diese Information an das Gesundheitsamt weiter, durch welches im Bedarfsfall ein mobiles Team zur Testung entsandt wird.

Bürgerinnen und Bürger ohne Anmeldung durch einen Arzt werden vor Ort NICHT getestet.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Bürgerinnen und Bürger über die Notrufnummern 112 und 110 keine Informationen zum Corona-Virus oder zur Testung erhalten.
Die Notrufnummern bitte nur im Notfall wählen. Für Informationen steht im Bedarfsfall auch das Servicecenter Call Duisburg unter 0203/940049 zur Verfügung.

Den aktuellen Sachstand zur Corona-Lage in Duisburg und die von der Stadt Duisburg getroffenen Maßnahmen finden sich auf der Internetseite der Stadt Duisburg (www.duisburg.de) und den Social-Media-Kanälen Facebook und Twitter.

Bitte beachten:
Jeder kann mithelfen, die Verbreitung zu verlangsamen. Schützen Sie sich und andere, indem Sie die bekannten Hygienehinweise anwenden. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Update 17.03., 17.28 Uhr - Verschärfung Allgemeinverfügung

Vor dem Hintergrund der zwischen Bund und Ländern vereinbarten erweiterten einschränkenden Regelungen zu Corona gilt für die Stadt Duisburg ab morgen eine weitere Verschärfung. 

Die Stadt Duisburg verfügt im Rahmen einer weiteren Allgemeinverfügung mit Wirkung ab morgen, dass alle Geschäfte geschlossen bleiben. Dazu gehören auch Frisöre und vergleichbare Dienstleistungen, die einen direkten Kundenkontakt mit sich bringen. Ausgenommen sind lediglich Lebensmittelgeschäfte, Kioske, Drogerien, Bäcker, Metzger, Apotheken, Banken und Tankstellen. 

Ebenso werden alle Restaurants geschlossen. Dabei sind aber die Lieferdienste und die reine Abholung von Speisen ausgenommen, wenn bei der Auslieferung bzw. Abgabe entsprechend Abstand gehalten wird. Ein Verzehr vor Ort ist nicht erlaubt.

Weiterhin werden alle Spielplätze gesperrt, um sicherzustellen, dass nicht eine Übertragung von Kind zu Kind erfolgt.

Hotels und andere Unterkünfte sollen vorübergehend keine Übernachtungen mehr für Touristen anbieten. Es sind nur noch Übernachtungen zu notwendigen Zwecken erlaubt.

Ebenso werden alle Gottesdienste ausgesetzt, alle Treffen von Vereinen und auch Busreisen sollen nicht mehr durchgeführt werden. Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften werden untersagt.

Update 17.03., 16.14 Uhr - Schließung Publikumsverkehr der städtischen Ämter

Da sich das Coronavirus auch in Duisburg immer weiter ausbreitet, werden ab Mittwoch, 18. März, alle städtischen Ämter für den Publikumsverkehr geschlossen. Alle für die Zeit ab dem 18. März gebuchten Termine bei den städtischen Ämtern verfallen. Stattdessen werden für unaufschiebbare Angelegenheiten nur noch telefonische Notfalltermine vergeben.

Die Bürgerservicestationen sind für diese unaufschiebbaren Angelegenheiten unter der Rufnummer 0203/94000 und per Mail (bssstadt-duisburgde) erreichbar.

Das Amt für Soziales und Wohnen bittet die Bürgerinnen und Bürger, einzureichende Unterlagen per Post oder per E-Mail zu senden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit des Posteinwurfs in die vorhandenen Briefkästen. Dringende Rückfragen für Notfälle richten Sie bitte an die im Internet hinterlegten Telefonnummern der jeweiligen Fachbereiche.

Bereits vereinbarte Eheschließungen werden durchgeführt. Aufgrund der hohen Infektionsgefahr und der räumlichen Enge werden Eheschließungen ab sofort nur noch mit dem Ehepaar - ohne Trauzeugen - durchgeführt. Wir bitten darum, keine Traugesellschaften zum Standesamt zu laden.

Sterbefälle werden weiterhin bearbeitet. Die Sterbefallbeurkundung wird kurzfristig im Standesamt West zentralisiert und die Bestatter sind entsprechend informiert. Die Abklärung einer ordnungsbehördlichen Bestattung kann nach Terminabsprache erfolgen.

Bis auf weiteres können Anmeldungen bei der Ausländerbehörde nur schriftlich erfolgen. Die notwendigen Unterlagen können übersandt werde, danach erfolgt die Anmeldung und die Rücksendung der eingereichten Unterlagen.

Nur absolute Härtefälle können der Ausländerbehörde per Mail geschildert werden, nach deren Prüfung im Einzelfall eine Terminabsprache erfolgen kann.

Für Notfälle im Bereich der Fahrerlaubnisbehörde (z.B. dringende Verlängerungen für abgelaufene Lkw-Fahrerlaubnisse, Fahrerkarten für Transportfahrer oder auch Fahrerlaubnisse zur Fahrgastbeförderung) können telefonisch Termine über die Rufnummer 283 8441 vereinbart werden. Die Telefonnummer ist von Montag bis Freitag von 8 bis 15.30 Uhr erreichbar.

Notfälle im Bereich der Zulassung sind Fahrzeuge für von gewerblichen Betrieben, die für den Erhalt der öffentlichen Ordnung und das Gemeinwesen notwendig sind.

Bitte beachten:
Jeder kann mithelfen, die Verbreitung zu verlangsamen. Schützen Sie sich und andere, indem Sie die bekannten Hygienehinweise anwenden. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Update 17.03., 09.50 Uhr - Statement OB Sören Link

Oberbürgermeister Sören Link:

„Es ist allerhöchste Zeit, dass die Landesregierung Nordrhein-Westfalen den Ernst der Lage erkennt. Die gefassten Entschlüsse sind Stückwerk und verspielen das Vertrauen der Bürger in die öffentlichen Institutionen. Unsere wichtigste Ressource im Kampf gegen das Virus ist Zeit!

Es geht im Moment schlicht nicht darum, durch ein Einkaufszentrum zu schlendern, sich die Haare schneiden zu lassen, dicht gedrängt in Eisdielen zu sitzen oder Kindertagesstätten de facto an öffentliche Spielplätze zu verlagern.

Der Handel – und das ist im Moment das Entscheidende - muss in dieser schwierigen Situation seiner Kernaufgabe gerecht werden und uns alle mit Lebensnotwendigem versorgen. Alles was darüber hinaus geht, fördert die Verbreitung.

Wir müssen Zeit gewinnen, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, um gerade die Menschen zu schützen, die besonders anfällig für das Virus sind. Das kann uns nur gelingen, wenn wir unsere sozialen Kontakte auf ein Minimum reduzieren.

Ich appelliere an die Landesregierung, umgehend und entschieden zu reagieren, damit so viele Menschen wie möglich die Zeit bis zur Entwicklung einer Therapie und eines Impfstoffs sicher und gesund überstehen. Wo immer wir in Duisburg die rechtlichen Möglichkeiten haben, werden wir über die Landesvorgaben hinaus gehen und weiter reichend Schließungen veranlassen, um die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Duisburg bestmöglich zu schützen.“

Bitte beachten:
Jeder kann mithelfen, die Verbreitung zu verlangsamen. Schützen Sie sich und andere, indem Sie die bekannten Hygienehinweise anwenden. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Update 17.03., 7:36 Uhr - Einrichtung Corona-Testzentrum

Corona - Stadt Duisburg richtet weitere Testmöglichkeiten bei Infektionsverdacht ein

Der Krisenstab der Stadt Duisburg hat zur Entlastung der Krankenhäuser und Arztpraxen die Einrichtung eines „Coronatestzentrum“ zur mobilen Testung beschlossen. Bereits gestern wurde diese mobile Teststation durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Feuerwehr und der Duisburger Hilfsorganisationen errichtet. Das Fieberzentrum wird täglich von 8 bis 20 Uhr bereit sein, um Personen bei begründetem Verdacht auf eine COVID-19-Infektion zu testen.

Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, müssen potentiell infizierte Personen zunächst telefonisch Kontakt zu ihrem Hausarzt oder, außerhalb der Sprechzeiten, mit dem kassenärztlichen Notdienst unter der Rufnummer 116 117 aufnehmen. Wichtig: nur der Arzt entscheidet, ob eine Testung erforderlich ist.

Ist dies der Fall, nimmt der Arzt die Daten des Patienten auf und übermittelt diese an das Testzentrum. Weiter teilt der Arzt dem Patienten mit, wo sich das mobile Testzentrum befindet. Dort müssen sie sich zwingend mit einem Personalausweis ausweisen. Getestet wird sitzend im PKW - der Patient muss und darf nicht aussteigen. Diese Vorgehensweise ist wichtig, um einer eventuellen Verbreitung des Virus vorzubeugen.

Nach erfolgter Testung begeben sich die Patienten in häusliche Quarantäne, bis das Testergebnis vorliegt. Über das Ergebnis werden die getesteten Personen über die Mitarbeiter der Stadt Duisburg informiert.

Für Patienten, die nicht selbst einen PKW fahren können, bietet die Stadt Duisburg nach wie vor die Möglichkeit des Testservice vor Ort an. Auch dieser kann nur durch den oben beschriebenen Mechanismus ausgelöst werden.

Oberbürgermeister Sören Link bittet die Bürgerinnen und Bürger, weiterhin umsichtig zu bleiben: „Wir arbeiten in Duisburg weiter daran, unsere Stadt bestmöglich in dieser schwierigen Situation aufzustellen. Bitte helfen Sie sich und Schwächeren durch umsichtiges Verhalten. Zusammen sind wir stark im Team Duisburg.“

Achtung: Über die Notrufnummern 112 und 110 gibt es keine Informationen zum Corona-Virus oder zur Testung. Bitte wählen Sie die Notrufnummern nur im Notfall. Für allgemeine Fragen steht das städtische Servicecenter Call Duisburg unter (0203) 940049 zur Verfügung.

Aktuelle Informationen zur Corona-Lage in Duisburg und die von der Stadt Duisburg getroffenen Maßnahmen finden Sie auf der Website der Stadt Duisburg und den Social-Media-Kanälen Facebook und Twitter.

Bitte beachten:
Jeder kann mithelfen, die Verbreitung zu verlangsamen. Schützen Sie sich und andere, indem Sie die bekannten Hygienehinweise anwenden. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Update 16.03., 17:46 Uhr - Wahlvorschläge Kommunalwahlen

Einreichung von Wahlvorschlägen für die Kommunalwahlen und die Integrationsratswahl 2020/Auswirkungen des Corona-Virus

Aufgrund der aktuellen Sachlage zum Corona-Virus wird für den Bereich der Wahlvorschlagsprüfung für die Kommunalwahlen und die Integrationsratswahlen folgendes festgelegt:

Es finden ab sofort keine Termine mit Parteien/Wählergruppen oder Einzelbewerber*innen vor Ort in der Stabsstelle für Wahlen und Informationslogistik, Außenstelle: Wahlamt, In den Haesen 84, 47198 Duisburg statt.

Alle Unterlagen können in den Briefkästen der Stabsstelle für Wahlen und Informationslogistik In den Haesen 84, 47198 Duisburg oder Bismarckplatz 1, 47198 Duisburg hinterlegt werden. Die Quittungen für diese Unterlagen können per Mail ausgestellt werden. Dies gilt insbesondere auch für die Sammlungen der Unterstützungsunterschriften. Alle erforderlichen Informationen und Formulare (außer Formblätter für Unterstützungsunterschriften) sind auf der Seite der Stadt Duisburg unter www.duisburg.de/wahlen_2020 zu finden.

Fehlerhafte und zu korrigierende Unterlagen können per Post oder nach vorheriger Terminabsprache mit den Parteien/Wählergruppen sowie Einzelbewerber*innen ausgetauscht werden.

Eine telefonische Beratung oder Kontaktaufnahme unter 0203/283-2892 (Frau Gläser) oder per Mail s.glaeserstadt-duisburgde sowie Wahlamtstadt-duisburgde ist unproblematisch.

Dieses Verfahren wird ab sofort bis vorläufig 19. April 2020 umgesetzt.

Update 16.03., 17.02 Uhr - Kontrolle Einhaltung Infektionsschutzsgesetz

Stadt Duisburg kontrolliert ab sofort die Einhaltung der Allgemeinverfügung sowie der Vorschriften des Infektionsschutzgesetzes

Die Stadt Duisburg weist darauf hin, dass die nachfolgend genannten Betriebe, Einrichtungen und Begegnungsstätten entsprechend der Allgemeinverfügung der Stadt Duisburg und der Vorschriften des Infektionsschutzgesetzes, geschlossen sein müssen bzw. einzustellen sind und der Betrieb somit verboten ist:
Bars,  Clubs, Diskotheken, Theater, Kinos und Museen, Fitness-Studios, Schwimmbäder, Spaßbäder und Saunen, Spielhallen, Wettbüros und Spielbanken, Volkshochschulen, Musikschulen in öffentlichen und privaten Einrichtungen, Zusammenkünfte in Sportvereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie Prostitutionsbetriebe.

Der Betrieb von Restaurants, Gaststätten und Bewirtungseinrichtungen von Hotelbetrieben für ihre Übernachtungsgäste ist nur unter den nachfolgend genannten strengen Auflagen möglich: Besucherregistrierung mit Kontaktdaten, Reglementierung der Besucherzahl, Vorgabe des Mindestabstands zwischen den Tischen von zwei Metern und Aushänge mit Hinweisen zu richtigen Hygienemaßnahmen.

Bei Einrichtungshäusern, Shopping-Malls und vergleichbaren Einrichtungen, die mehr als 15 einzelne Geschäftsbetriebe umfassen, ist der Zugang zu beschränken und nur unter Auflagen zu erlauben. Der Aufenthalt ist hier nur zur Deckung des dringenden oder täglichen Bedarfs zu gestatten.

Alle privaten und öffentlichen Veranstaltungen sind untersagt! Ausgenommen hiervon sind Veranstaltungen, die der Daseinsfür- und vorsorge oder der Versorgung der Bevölkerung dienen (z. B. Wochenmärkte).

Von der Schließung nicht betroffen sind einzelne Gewerbebetriebe (z. B. Frisöre, Sonnenstudios, etc.), die aber die Hygienevorschriften des Robert-Koch-Institutes einzuhalten haben.

Das Bürger- und Ordnungsamt bittet um Beachtung der o. g. Vorgaben und weist darauf hin, dass ab sofort Kontrollen im gesamten Stadtgebiet durchgeführt werden. Alle betroffenen Gewerbebetriebe bzw. Veranstaltungsstätten werden über die in der o. g. Allgemeinverfügung genannten Verbote informiert und zur Einhaltung der Vorgaben aufgefordert

Nach dem Infektionsschutzgesetz stellen Verstöße eine Ordnungswidrigkeit oder sogar einen Straftatbestand dar, der mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren geahndet werden kann.

Jeder kann mithelfen, die Verbreitung zu verlangsamen. Schützen Sie sich und andere, indem Sie die bekannten Hygienehinweise anwenden. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Update 16.03., 16.22 Uhr - Erstattung KiTa-Beiträge

Erstattung Kita-Beiträge wegen Schließung aufgrund Corona-Virus

Oberbürgermeister Sören Link wird dem Rat der Stadt Duisburg vorschlagen, allen Eltern, denen für den Zeitraum der Schließung von Kindertageseinrichtungen kein Notbetreuungsplatz angeboten werden konnte, die gezahlten Elternbeiträge anteilig zurückzuerstatten.

„Für die von der Schließung betroffenen Eltern entsteht durch den Ausfall der Betreuungsleistung eine erhebliche organisatorische Belastung. Eine anteilige Erstattung für die fehlende Betreuungsleistung ist aus meiner Sicht mehr als gerechtfertigt“, so Link.

„Uns ist es wichtig, dass alle Eltern den zu viel gezahlten Beitrag zurückerhalten. Dafür wird allerdings ein entsprechender Antrag erforderlich sein. Wir werden die Einzelheiten noch ausarbeiten und die Eltern entsprechend informieren“, so Thomas Krützberg, Beigeordneter für Familie, Bildung und Kultur, Arbeit und Soziales.  

Auch das Verpflegungsentgelt für Kinder, die nicht in einer Notgruppe verpflegt werden, wird erstattet. Das geschieht im Gegensatz zu den Beiträgen automatisch, ohne gesonderten Antrag.

Beide Erstattungen werden, so der Rat für die Erstattung der Kita-Beiträge stimmt, am Ende der Schließzeit bearbeitet. Von sofortigen Anträgen bittet das Jugendamt im Moment abzusehen.

Inwieweit nach der Schließung von Grundschulen auch eine Erstattung der Elternbeiträge für die nicht erfolgte Betreuung im offenen Ganztag möglich ist, wird derzeit vom Amt für Schulische Bildung geprüft.

Informationen darüber, wann der Rat und andere politische Gremien tagen, folgen.

Bitte beachten:
Jeder kann mithelfen, die Verbreitung zu verlangsamen. Schützen Sie sich und andere, indem Sie die bekannten Hygienehinweise anwenden. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Update 16.03., 15.26 Uhr - Absage Info-Veranstaltung

Absage der Informationsveranstaltungen für Eltern vierjähriger Kinder

Die Stadt sagt die zwischen dem 23. März und 22. April geplanten sechs Informationsveranstaltungen zur vorschulischen Beratung für Eltern vierjähriger Kinder vorerst ab.

Die zunehmende Anzahl der Covid-19-Infektionen und der damit verbundene allgemeine Gefährdungsanstieg führen dazu, dass diese nach § 36 Schulgesetz des Landes NRW von der Stadt durchzuführenden Veranstaltungen verschoben werden. Dadurch sollen die Bestrebungen unterstützt werden, die Ausbreitung des Corona-Virus so weit wie möglich zu verlangsamen.

Betroffen sind die Veranstaltungen an den Grundschulstandorten in Hamborn (GGS Am Mattlerbusch, 23. März), GGS Sandstraße in Marxloh (24. März), Gerhart-Hauptmann-Schule in Rumeln-Kaldenhausen (25. März), Gesamtschule Süd in Großenbaum (31. März), GGS Lange Kamp in Beeck (21. April) und GGS Tonstraße (22. April).

Die gemeinsam mit den Kindertageseinrichtungen, der Schulaufsicht und den Grundschulen geplanten Veranstaltungen werden nachgeholt, sobald der gewohnte Umgang im öffentlichen Raum wieder möglich ist. Eine Einladung der Eltern mit Bekanntgabe der neuen Termine erfolgt dann per Post.

Für Rückfragen steht das Büro Bildungsregion Duisburg unter 0203/283-8877 zur Verfügung.

Update 16.03., 11:45 Uhr - Notbetreuung

Das Schulministerium hat aktuell die Rahmenbedingungen für eine Notbetreuung veröffentlicht

Schulen in Duisburg halten zur Entlastung des Personals in kritischen Infrastrukturen (s. PM der Landesregierung NRW) eine Notbetreuung für die Klassen 1-6 vor. Dabei werden die Betreuungsgruppen grundsätzlich im bisherigen Klassenverband für Schüler/innen der eigenen Schule eingerichtet und sollen nur in Ausnahmefällen mehr als fünf Kinder umfassen. Die Betreuungszeiten erstrecken sich auf den Zeitraum des Schulbetriebes, wie dieser an der jeweiligen Schule einschließlich einer Ganztagsbetreuung stattfinden würde. Die Eltern sind verpflichtet, für die Verpflegung ihrer Kinder selbst zu sorgen. Der Transport zu den Schulen muss ebenfalls von den Eltern selbstständig übernommen werden.
Die Notbetreuung bedarf einer schriftlichen Bestätigung des jeweiligen Arbeitgebers. Eine entsprechende Bescheinigung auf Unabkömmlichkeit des Elternteils in ihrer konkreten Tätigkeit bzw. Funktion muss der Schulleitung vorliegen, damit
der Schüler/die Schülerin in eine Notgruppe aufgenommen werden kann.

Kinder können die Angebote nur wahrnehmen, wenn sie bezüglich des Corona-Virus nicht erkrankt oder erkrankungsverdächtig sind. Insbesondere dürfen Kinder, die von der örtlichen Ordnungsbehörde oder dem Gesundheitsamt unter häusliche Quarantäne gestellt worden sind, die Schule auf keinen Fall betreten und können daher an dem Angebot nicht teilnehmen.

Dem Anhang entnehmen Sie bitte die neue Leitlinie für sogenannte Schlüsselpersonen für die Notbetreuung in Schulen und Kindertageseinrichtungen:

Oberbürgermeister Sören Link zu den neuen Restriktionen in Zusammenhang mit dem Corona Virus:

„Ich weiß, dass die neu getroffenen Maßnahmen das Leben von fast allen Duisburgerinnen und Duisburgern auf ganz unterschiedliche Weise betreffen. Ich kann den Impuls eines jeden verstehen, der sich jetzt wünscht, die getroffenen Maßnahmen seien eigentlich gar nicht nötig, seien übertrieben.

Ich muss Ihnen jedoch sagen: jede einzelne Maßnahe ist nötig und sinnvoll, um den Virus so schnell es geht auszuhungern. Bleiben Sie zuhause, schützen Sie so alte und kranke Mitmenschen.

Lassen Sie uns für das Gemeinwohl einstehen und unsere eigenen Probleme für eine Weile zurück stellen. Schwache Mitbürger und das medizinische Personal, Alten- und Krankenpfleger, die Feuerwehrleute, Rettungsdienste und die Polizei brauchen unsere uneingeschränkte Solidarität.

Wer heute und in den nächsten Tagen zuhause bleibt, sich an alle Hygieneregeln hält trägt einen Stück dazu bei, dass sich die Lage schneller wieder normalisieren kann. Bislang sind alle Corona Erkrankungen in Duisburg mild verlaufen und unser Gesundheitssystem arbeitet gewohnt professionell für die Bürger unserer Stadt.

Jeder kann durch sein Verhalten ein Stück dazu beitragen, das dies so bleibt. Im Team schaffen wir das. Ich bitte Sie deswegen herzlich: Arbeiten Sie mit im Team Duisburg - gemeinsam sind wir stark.“

Updates 09.03. - 15.03.

Update 13.03., 18:54 Uhr - Schließung KiTa (Beschluss NRW)

Schließung der Kindertagespflegen ab 16.3.2020 nach Beschluss der Landesregierung NRW

Die Landesregierung hat heute entschieden, dass die kommunalen Kindertagesstätten und alle Kindertagespflegen ab Montag, 16. März, bis zum 19. April, die Betreuung einstellen müssen.
 
Eine Notbetreuung ist frühestens ab Mittwoch, 18. März, vorgesehen. Dieses Angebot gilt für doppelt berufstätige Elternpaare sowie Alleinerziehende in Beschäftigungsverhältnissen folgender Berufsgruppen: Kranken- und Pflegebereich (zum Beispiel Altenpfleger, Krankenpfleger, Ärzte,  Apotheker), Sicherheit und Ordnung (zum Beispiel Polizisten, Feuerwehrleute, Ordnungsamtsmitarbeiter) und  Erziehungsbereich (zum Beispiel Mitarbeiter in Kindertagesstätten und in stationären Jugendeinrichtungen).
 
Dieses Angebot kann lediglich in Anspruch genommen werden, wenn beide Elternteile den oben genannten Berufsgruppen angehören, beziehungsweise von Alleinerziehenden, die in oben genannten Berufsgruppen tätig sind.
 
Betroffene Eltern dieser Berufsgruppen, die die Betreuung nicht anderweitig organisieren können, müssen das unten angehängte Formular durch ihre Arbeitgeber ausfüllen lassen und über ihre Kindertagespflegeperson an die Fachberatung Kindertagespflege der Stadt Duisburg weiterleiten.
 
Die Stadt Duisburg bittet alle Eltern für die Notwendigkeit dieser Maßnahmen um Verständnis, da sie zur Eindämmung der Ausbreitung der durch das Corona-Virus ausgelösten Krankheit Covid-19 in Duisburg dienen.
 
Zum Schluss nochmals der Appell an die doppelt berufstätigen Elternpaare sowie Alleinerziehende der o.g. Berufsgruppen wirklich nur die Kinder in Notgruppen zu bringen, die keine andere Betreuungsmöglichkeit haben.

Update 13.03., 18:35 Uhr - Schulschließungen

Schul-Schließungen ab 16. März nach Beschluss der Landesregierung


Die Landesregierung hat beschlossen, dass ab Montag bis zum Beginn der Osterferien (6. April) alle Schulen geschlossen bleiben. Damit die Eltern Gelegenheit haben, sich auf diese Situation einzustellen, können sie bis einschließlich Dienstag (17.03.) aus eigener Entscheidung ihre Kinder zur Schule schicken. Die Schulen stellen an diesen beiden Tagen während der üblichen Unterrichtszeit eine Betreuung sicher.


Sofern betroffene Eltern danach zuhause keine Möglichkeit zur Betreuung haben, bietet die Stadt die Möglichkeit einer Notbetreuung für den Zeitraum von Mittwoch, 18. März, bis Freitag, 3. April, an. Dieses Angebot gilt für doppelt berufstätige Elternpaare sowie berufstätige Alleinerziehende in Beschäftigungsverhältnissen folgender Berufsgruppen: Kranken- und Pflegebereich (zum Beispiel Altenpfleger, Krankenpfleger, Ärzte, Apotheker), Sicherheit und Ordnung (zum Beispiel Polizisten, Feuerwehrleute, Ordnungsamtsmitarbeiter) und Erziehungsbereich (zum Beispiel Mitarbeiter in Kindertagesstätten, in stationären Jugendeinrichtungen oder Betreuungsangeboten für Schulkinder).


Die Notbetreuung wird für Kinder der Jahrgänge 1-6 in allen 63 städtischen Offenen Ganztagsgrundschulen angeboten (siehe beigefügte Liste). Eltern von Kindern mit nachgewiesenem Betreuungsbedarf der weiterführenden Schulen (Jahrgänge 5 und 6), von Förderschulen (Jahrgänge 1-6, bzw. Alter von 6-12 Jahre), sowie von Grundschulen, an denen keine Offene Ganztagsgrundschule angeboten wird, wenden sich bitte am Montag, 16. März, oder Dienstag, 17. März, direkt an die nächstgelegene Offene Ganztagsgrundschule.


Zur Minimierung des Infektionsrisikos wird pro Standort nur eine Gruppe mit maximal 10 Kindern betreut. Betreuungszeitraum ist Montag bis Freitag, jeweils von 7.30 bis 16 Uhr. Während der Betreuung wird keine Verpflegung angeboten. Die Eltern werden deshalb gebeten, ihren Kindern entsprechend ausreichend Essen und Getränke mitzugeben.


Wir bitten alle betroffenen Eltern, das unten angehängte Formular durch ihre Arbeitgeber ausfüllen zu lassen und am Montag sowie Dienstag bei ihrer bzw. bei der nächstgelegenen Grundschule abzugeben. Die Offenen Ganztagsgrundschulen werden dann ab Mittwoch, 18. März, den eingeschränkten Betrieb mit Notgruppen aufnehmen.


Die Stadt Duisburg bittet alle Eltern für die Notwendigkeit dieser Maßnahmen um Verständnis, da sie zur Eindämmung der Ausbreitung der durch das Corona-Virus ausgelösten Krankheit Covid-19 in Duisburg dienen. Zum Schluss nochmals der Appell an die doppelt berufstätigen Elternpaare sowie Alleinerziehende der o.g. Berufgruppen, wirklich nur die Kinder in Notgruppen zu bringen, die keine andere Betreuungsmöglichkeit haben.

Aktuelle Informationen zum Coronavirus, Stand 13.03., 15:46 Uhr - KiTa-Schließungen

Kita-Schließungen ab 16. März nach Beschluss der Landesregierung

Die Landesregierung hat beschlossen, dass ab Montag bis zunächst 19. April (Ende Osterferien) alle Kitas geschlossen bleiben. Sofern betroffene Eltern zuhause keine Möglichkeit zur Betreuung haben bietet die Stadt die Möglichkeit einer Notbetreuung an. Dieses Angebot gilt für doppelt berufstätige Elternpaare sowie Alleinerziehende in Beschäftigungsverhältnissen folgender Berufsgruppen: Kranken- und Pflegebereich (zum Beispiel Altenpfleger, Krankenpfleger, Ärzte,  Apotheker), Sicherheit und Ordnung (zum Beispiel Polizisten, Feuerwehrleute, Ordnungsamtsmitarbeiter) und  Erziehungsbereich (zum Beispiel Mitarbeiter in Kindertagesstätten und in stationären Jugendeinrichtungen).

Aufgrund notwendiger, umfangreicher Organisationsarbeiten zur Erfassung des tatsächlichen Bedarfes, Umstrukturierung der Dienstpläne und Einrichtung der Notgruppen findet in den städtischen Kindertageseinrichtungen am Montag,  16. März sowie Dienstag, 17. März keine Betreuung statt. Die Mitarbeiter werden jedoch vor Ort sein, um von den Eltern Arbeitgebernachweise (aus denen hervorgeht, dass der Arbeitgeber den Eltern kein Home Office bzw. Mobiles Arbeiten oder einen Sonderurlaub ermöglichen kann) entgegen zu nehmen.

Wir bitten alle betroffenen Eltern, dass unten angehängte Formular durch ihre Arbeitgeber ausfüllen zu lassen und am Montag sowie Dienstag bei ihrer Kindertageseinrichtung abzugeben. Die Kindertageseinrichtungen werden dann ab Mittwoch, 18. März, den eingeschränkten Betrieb mit Notgruppen aufnehmen.

Die Stadt Duisburg bittet alle Eltern für die Notwendigkeit dieser Maßnahmen um Verständnis, da sie zur Eindämmung der Ausbreitung der durch das Corona-Virus ausgelösten Krankheit Covid-19 in Duisburg dienen. Zum Schluss nochmals der Appell an die doppelt berufstätigen Elternpaare sowie Alleinerziehende der o.g. Berufsgruppen, wirklich nur die Kinder in Notgruppen zu bringen, die keine andere Betreuungsmöglichkeit haben.    

Update 13.03., 10.25 Uhr - Absage Veranstaltungen (über 200 Leute)

Coronavirus - Stadt Duisburg erlässt neue Regelungen

Die Stadt Duisburg wird dem Appell der Bundeskanzlerin Angela Merkel folgen und alle eigenen Veranstaltungen - unabhängig von der Besucherzahl - absagen. Diese Maßnahme ist wichtig, um die Ausbreitung des Corona Virus zu verlangsamen. Vor diesem Hintergrund werden auch Fremdveranstaltungen oberhalb von 200 Besuchern untersagt.

Oberbürgermeister Sören Link appelliert eindringlich an die Landesregierung, den Kommunen eindeutige rechtliche Vorgaben zu machen. Dies gilt insbesondere für die Kinderbetreuunggsangebote und Schulen. „Mich erreichen zahlreiche Fragen von besorgten Eltern. Den Menschen fehlen klare Entscheidungen. Nur, wenn wir diese haben, können wir alle damit beginnen, den Alltag neu zu organisieren“, so Link.

Update 12.03.2020, 17.54 Uhr - Theatertreffen abgesagt

THEATERTREFFEN: Absage aller Veranstaltungen im Großen Haus –

Vorstellungen im FOYER III und Opernfoyer weiterhin geplantAuf Grund der Corona-Krise entfallen alle Gastspiele im Großen Haus im Rahmen des THEATERTREFFENS der 41. Duisburger Akzente: im Einzelnen sind dies „Panikherz“ des Berliner Ensembles am 14. und 15. März, „Ein Sommernachtstraum“ des Staatstheaters Dresden am 21. und 22. März sowie die Koproduktion mit Theater Strahl Berlin, „KLASSE GLÜCK“, am 26. und 27. März. Die Vorstellungen in den kleinen Spielstätten mit deutlich unter 100 Plätzen sind hingegen bis auf Weiteres geplant. Dies betrifft in den kommenden zehn Tagen: „Der Weg zum Glück“ im FOYER III am morgigen Freitag, 13. März, „Einer und Eine“ im FOYER III am 19. März, die Premiere von „Bunny“ im Opernfoyer am 20. März und „Name: Sophie Scholl“ am 23. März.

Die Karten aller Vorstellungen im Großen Haus werden automatisch storniert und das Eintrittsgeld erstattet. Falls von Seiten des Theaters aus Rückfragen zur Rückzahlung bestehen, meldet sich die Theaterkasse bei den betreffenden Kundinnen und Kunden. Anonymkäufer am Schalter bittet das Theater Duisburg, mit der Theaterkasse Kontakt aufzunehmen. Abonnentinnen und Abonnenten erhalten eine automatische Rücküberweisung in Höhe des anteiligen rabattierten Vorstellungswertes. Bei der Bearbeitung und Rücküberweisung bittet das Theater Duisburg die Kundinnen und Kunden um Geduld.

Update 12.03.2020, 14.45 Uhr - Aussetzung Spielbetrieb Oper

Spielbetrieb DOR ausgesetzt/Regelung für Duisburg

Die Geschäftsführung der Deutschen Oper am Rhein hat entschieden, den Spielbetrieb vorerst bis zum 2. April 2020 auszusetzen. Das gilt für beide Häuser, also auch für die Vorstellungen der Deutschen Oper am Rhein im Theater Duisburg.
Die Deutsche Oper am Rhein setzt sich mit den betroffenen Karteninhabern in Verbindung, um eine Umbuchung oder eine Stornierung anzubieten. Sie hofft auf eine schnellstmögliche Normalisierung der Lage und möchte mit dieser Entscheidung dazu beitragen.

Nähere, laufend aktualisierte Informationen gibt es unter www.operamrhein.de oder telefonisch unter (0203) 283623100 (Theaterkasse Duisburg, Mo-Fr 10.00 – 18.30 Uhr und So 10.00 – 18.00 Uhr, kartentheater-duisburgde)

Update 12.03.2020, 14.15 Uhr - weitere Maßnahmen Stadt (Absage Veranstaltungen)

Stadt ergreift weitere Maßnahmen

Zum Schutz der Duisburger Bevölkerung sowie zur Minimierung des Übertragungs- und Verbreitungsrisikos werden alle städtischen Veranstaltungen mit mehr als 200 Teilnehmer/innen abgesagt. Veranstaltungen unter 200 Teilnehmer/innen werden nach den Kriterien des Robert-Koch-Institutes (RKI) beurteilt und im Einzelfall entschieden.

Nach dem Erlass des Gesundheitsministeriums sind alle Veranstaltungen mit über 1.000 Teilnehmer/innen abzusagen. Bei einer Teilnehmerzahl von unter 1.000 sind die Veranstalter bzw. die Verantwortlichen verpflichtet, nach den RKI-Kriterien zu verfahren. Dabei sind im Zuge einer Risikoanalyse entsprechende und geeignete Maßnahmen zu entwickeln. Unter Umständen müssen die Zahl und die Identität der Personen festgehalten werden.

Insbesondere bei Veranstaltungen mit medizinischem Personal und bei kritischer Infrastruktur wird ein strenger Maßstab empfohlen. Zur Reduzierung der Ausbreitung des Virus wird privaten Veranstaltern daher empfohlen, sich der städtischen Regelung anzuschließen und Veranstaltungen mit über 200 Teilnehmer/innen ebenfalls abzusagen.

Update 12.03., 11:56 Uhr - Absage TANZtage

Absage der TANZtage Duisburg 2020 ab heute

In Anbetracht der aktuellen Entwicklung des Corona-Virus in Deutschland wurde heute im Rahmen der täglichen Risikoabwägung entschieden, die TANZtage Duisburg 2020 nicht mehr fortzuführen. Das gilt schon für die Show heute (12.3.) Nachmittag. Aus logistischen Gründen ist es leider nicht möglich, die Shows nachzuholen.

Bereits gekaufte Tickets für die TANZtage Duisburg 2020 können in den Vorverkaufsstellen, in denen sie gekauft wurden, zurückgegeben werden. Das Geld wird Ihnen erstattet.
Online gekaufte Tickets für die TANZtage Duisburg 2020 können bei der Firma ADticket unter der Telefonnummer 01806/050 400 oder per E-Mail: kundenadticketde zurückgegeben werden. Das Geld wird Ihnen erstattet.

Update 11.03., 17:21 Uhr - Entwarnung KiTa In den Haesen

Entwarnung Kindertageseinrichtung In den Haesen

Wegen des Verdachts auf eine Corona-Infektion bei einer Erzieherin der städtischen Kindertageseinrichtung In den Haesen musste die Einrichtung am 11.03.2020 vorsorglich geschlossen werden.
Der Verdacht hat sich nicht bestätigt . Er konnte durch einen Test ausgeräumt werden. Die Kindertageseinrichtung nimmt daher ab morgen, 12.03.2020, ihren Betrieb wieder auf.

Update 11.03., 17:00 Uhr

Absage Gastspiel "Panikherz" für das kommende Wochenende

In Anbetracht der aktuellen Entwicklung des Corona-Virus in Deutschland haben das Theater Duisburg und das Berliner Ensemble in enger Abstimmung entschieden, das für den 14. und 15. März im Großen Haus geplante Gastspiel „Panikherz“ in die nächste Spielzeit zu verschieben.
 
„Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen“, so Intendant Michael Steindl. „Vor dem Hintergrund, dass die großen Theater in Berlin bereits geschlossen sind und von Reisen nach NRW abgeraten wird, stand das Gastspiel aber zunehmend unter einem schlechten Stern. Wir sind wild entschlossen einen Ersatztermin in der nächsten Spielzeit zu finden, damit dieser besondere Theaterabend, auf den wir uns und viele andere sich gefreut haben, hier nach Duisburg kommt..“Die Karten der „Panikherz“-Vorstellungen werden automatisch storniert und das Eintrittsgeld erstattet. Falls von Seiten des Theaters aus Rückfragen zur Rückzahlung bestehen, meldet sich die Theaterkasse bei den betreffenden Kundinnen und Kunden. Anonymkäufer am Schalter bittet das Theater Duisburg, mit der Theaterkasse Kontakt aufzunehmen. Abonnentinnen und Abonnenten erhalten eine automatische Rücküberweisung in Höhe des anteiligen rabattierten Vorstellungswertes. Bei der Bearbeitung und Rücküberweisung bittet das Theater Duisburg die Kundinnen und Kunden um Geduld.

Update 11.03., 12:07 Uhr - Einberufung Krisenstab

Stadt Duisburg beruft Krisenstab ein

Nachdem das Land NRW einen Erlass bezüglich des Umgangs mit Großveranstaltungen herausgegeben hat, hat sich die Stadt Duisburg heute dazu entschlossen, den Krisenstab einzuberufen.

Alle Veranstaltungen mit einer Besucherzahl von über 1000 Personen werden gemäß dem Erlass des Landes NRW auf Basis einer Allgemeinverfügung abgesagt. Diese gilt bis auf weiteres.

Für Veranstaltungen mit Besucherzahlen unter 1000 erarbeitet die Stadt Duisburg derzeit eine Matrix zur Gefährdungsanalyse, nach welcher Risikobewertungen vorgenommen werden können, um einzelne Veranstaltungen schneller bewerten zu können.

Die Zahl der Infizierten ist indes auf 7 Personen angestiegen.

Update 10.3., 18:00 Uhr - Schließung KiTa in den Haesen

Kindertageseinrichtung In den Haesen muss morgen, 11. März vorsorglich schließen

Eine Mitarbeiterin der Einrichtung hatte einen Erstkontakt mit einer positiv getesteten Person. Das Gesundheitsamt klärt zurzeit den Sachverhalt.

Die Kindertageseinrichtung In den Haesen muss deswegen morgen vorsorglich schließen. Die Stadt Duisburg betont, dass dies ist eine rein prophylaktische Maßnahme ist. Es gibt derzeit noch keinen bestätigten Verdachtsfall in der Kindertageseinrichtung. 

Update, 10.03., 16:21

Erlass des MAGS zur Durchführung von Großveranstaltungen - SARS-CoV-2

Wir haben inzwischen über den Städtetag den Erlass des MAGS zur Durchführung von Großveranstaltungen erhalten. Wir begrüßen ausdrücklich, dass das Land den Kommunen nun klare Vorgaben macht, wie mit Großveranstaltungen umgegangen wird. Wir werden den Erlass nun prüfen und bewerten, welche Duisburger Veranstaltungen betroffen sind. Weitere Informationen werden wir im Laufe des morgigen Tages senden.

Update 10.3., 13:48 Uhr - Mobile Teams Feuerwehr

Mobile Teams der Feuerwehr zur Probenentnahme stehen bereit
Test nur auf Anforderung der Gesundheitsamtes in einem konkreten Verdachtsfall

Die Stadt Duisburg hat zur Abklärung von Verdachtsfällen auf eine Infektion mit dem Covid-19 Virus im häuslichen Bereich nun ein Konzept mit mobilen Einsatzteams installiert und sich damit gegen sogenannte Diagnosezentren entschieden. Speziell ausgestattete Mitarbeiter der Feuerwehr Duisburg entnehmen direkt vor Ort die Probe und bringen diese anschließend zum Labor.

Hierzu wurde eine Fahrbereitschaft mit Rettungswagen (RTW) eingerichtet, welche die Proben nehmen. Jeder RTW der Feuerwehr Duisburg und der mitwirkenden Hilfsorganisationen wurde mit Proben-Sets und entsprechender Schutzausrüstung ausgestattet.

Wichtig: Den Auftrag zur Entnahme einer Probe löst ausschließlich das städtische Gesundheitsamt aus, wenn es einen konkreten Verdachtsfall gibt. Fragen können gerne an Call Duisburg unter der Sondernummer 0203 / 940049 gerichtet werden.

Die Probe wird selbstverständlich unter Einhaltung der Hygiene- und Sicherheitsvorschriften genommen. Dabei erfolgt ein Abstrich im Mund-/Rachenraum. Der Fahrdienst bringt die Probe dann zum Labor.

Updates 02.03. - 08.03.

Updates 27.02. - 01.03. - Verdachtsfälle