Was ist beim Thema Reisen zu beachten?

Alle wichtigen Corona-Einreiseregeln im Überblick

Bitte schauen Sie vor Antritt Ihrer Reise, ob es sich bei dem Land, aus dem Sie einreisen, um ein  Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet handelt und beachten Sie die entsprechende
Melde-, Test- und Quarantänepflicht! 

Eine aktuelle Übersicht aller Risikogebiete finden sie hier:

www.rki.de/covid-19-risikogebiete (Öffnet in einem neuen Tab)

Anmeldepflicht/Digitale Einreiseanmeldung (DEA)

Alle Einreisenden aus Risikogebieten aus dem Ausland sind verpflichtet, sich vor der Einreise digital unter www.einreiseanmeldung.de (Öffnet in einem neuen Tab) anzumelden. Der Nachweis darüber ist mitzuführen.

www.einreiseanmeldung.de

Hier geht es zur digitalen Anmeldung!

Was mache ich, wenn ich keinen Zugang zu einem Computer oder Smartphone habe oder wenn das Einreiseportal der digitalen Einreiseanmeldung nicht erreichbar ist?

Sollte die digitale Einreiseanmeldung aufgrund fehlender technischer Ausstattung oder technischer Störungen nicht möglich sein, muss alternativ eine Ersatzmitteilung in Papierform (Öffnet in einem neuen Tab) (PDF-Datei - nicht barrierefrei, 227 KB) (PDF-Datei nicht barrierefrei) ausgefüllt werden.

Nachweispflicht bei Einreise

Alle Einreisenden aus dem Ausland, die das 12. Lebensjahr vollendet haben, sind dazu verpflichtet, bei Einreise einen Nachweis (Impf-, Test-, oder Genesenennachweis) mit sich zu führen und auf Aufforderung vorzuzeigen. Dies gilt jetzt nicht mehr nur für Flugreisen, sondern auch für Reisen mit der Bahn, im Bus, auf dem Schiff und im Individualverkehr! 

Ausnahmen für Geimpfte und Genesene (von der Einreisequarantäne)

Impf- und Genesenennachweise können einen negativen Testnachweis ersetzen und von der Einreisequarantäne befreien. Bei Einreise aus einem Virusvariantengebiet gilt diese Regelung nicht, außer in zwei Fällen (s. unten).

Was gilt als Impfnachweis?

Es muss sich um einen Nachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vollständigen Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 handeln:

Die zugrunde liegende Schutzimpfung muss mit einem oder mehreren vom Paul-Ehrlich-Institut im Internet unter der Adresse www.pei.de/impfstoffe/covid-19 (Öffnet in einem neuen Tab) genannten Impfstoffen erfolgt sein und

  • entweder aus einer vom Paul-Ehrlich-Institut im Internet unter der Adresse https://www.pei.de/impfstoffe/ (Öffnet in einem neuen Tab) covid-19 veröffentlichten Anzahl von Impfstoffdosen, die für eine vollständige Schutzimpfung erforderlich ist, bestehen und seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein, oder
  • bei einer genesenen Person aus einer verabreichten Impfstoffdosis bestehen. Zum Nachweis eines vollständigen Impfstatus von Genesenen, muss nachgewiesen werden, dass vor der Impfung eine COVID-19 Erkrankung stattgefunden hat (sie muss mind. 28 Tage sowie max. 6 Monate zurückliegen).  Als Genesenennachweis muss ein positiver PCR-Test (in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache) oder das behördliche Anordnungsschreiben vorgelegt werden.

Welche Tests werden anerkannt?

Die Tests müssen die Anforderungen des Robert-Koch-Instituts (https://www.rki.de/tests (Öffnet in einem neuen Tab)) erfüllen. PCR-Tests müssen von medizinisch-geschultem Personal vorgenommen und von einem anerkannten Labor ausgewertet werden. PoC-Schnelltest müssen von einem medizinischen Dienstleister vorgenommen werden, der zur Vornahme eines PoC-Schnelltestes befugt ist und einen Testnachweis zu erteilen hat. Schnelltests dürfen maximal 48 Stunden alt sein, PCR-Tests 72 Stunden. Bei Einreise aus einem Virusvariantengebieten darf der Schnelltest nur 24 Stunden alt sein, der PCR-Test ebenfalls maximal 72 Stunden.

Antikörper-Tests werden nicht anerkannt.

Einreisequarantänepflicht

Für wen gilt eine Quarantäne nach der Einreise?

Wenn Sie sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen Sie sich grundsätzlich direkt nach Ankunft nach Hause - oder in eine sonstige Beherbergung am Zielort - begeben und zehn Tage lang absondern (häusliche Quarantäne). Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet beträgt die Absonderungszeit 14 Tage.

Gilt die Quarantänepflicht auch für Genesene und Geimpfte?

Die häusliche Quarantäne kann vorzeitig beendet werden, wenn ein Genesenennachweis oder ein Impfnachweis über das Einreiseportal der Bundesrepublik unter https://einreiseanmeldung.de (Öffnet in einem neuen Tab) übermittelt wird. Das gilt für alle Einreisenden nach Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet oder einfachen Risikogebiet (nicht für Einreise aus Virusvariantengebieten, s. unten). Die Quarantäne kann dann ab dem Zeitpunkt der Übermittlung beendet werden. Wird der Nachweis bereits vor Einreise übermittelt, so ist keine Quarantäne erforderlich.

Was gilt bei Einreise aus einem Hochrisikogebiet?

Nach Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet müssen Sie sich grundsätzlich direkt nach Ankunft nach Hause - oder in eine sonstige Beherbergung am Zielort - begeben und zehn Tage lang absondern (häusliche Quarantäne). Bereits bei Einreise sind Sie verpflichtet einen aktuellen negativen Test mitzuführen. Dieser kann bei der Anmeldung unter www.einreiseanmeldung.de (Öffnet in einem neuen Tab) mit hochgeladen werden.

Ist eine Freitestung bei Einreise aus Hochrisikogebiet möglich?

Eine Verkürzung der Quarantäne ist möglich. Eine Testung zur Befreiung aus der Quarantäne ist frühestens ab dem fünften Tag nach Einreise möglich! Der Tag der Einreise wird nicht mitgezählt! 

Für die Testung ist ein Corona-Schnelltest (kein Selbsttest!) ausreichend, der von einem medizinischen Dienstleister vorgenommen wurde. Tests für Einreisende sind kostenpflichtig.

Für die Durchführung des Tests sind Sie von der Quarantäne befreit. Den Testnachweis übermitteln Sie an das Gesundheitsamt unter corona-reisestadt-duisburgde. Erst nach Übermittlung des Testnachweises sind Sie von der Quarantäne befreit. 

Was gilt für Kinder unter 12 Jahren?

Für Kinder, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht beendet haben, endet die Absonderung fünf Tage nach der Einreise automatisch (es ist kein Test erforderlich). 

Ausnahmen von der Quarantänepflicht u.a. :

Durchreisende und Transportpersonal (bei Aufenthalten unter 72 Stunden) sind davon ausgenommen. Grenzpendler müssen sich zweimal pro Woche testen lassen.

Was gilt für die Einreise aus einem Virusvariantengebiet?

Nach Voraufenthalt in Virusvariantengebieten dauert die Quarantäne 14 Tage, dies gilt auch für  Personen mit Genesenen- oder Impfnachweis und eine vorzeitige Beendigung der Quarantäne ist grundsätzlich nicht möglich, außer in zwei Fällen.

Bereits bei Einreise sind Sie verpflichtet einen aktuellen negativen Test mitzuführen. Dieser kann bei der Anmeldung unter www.einreiseanmeldung.de (Öffnet in einem neuen Tab) mit hochgeladen werden.

Ab 28. Juli 2021 kommt eine vorzeitige Beendigung bei Virusvariantengebieten in zwei Fällen in Betracht:

  1. Das betroffene Virusvariantengebiet wird noch während der Absonderungszeit in Deutschland herabgestuft (d.h. es wird als ein Hochinzidenzgebiet oder als ein einfaches Risikogebiet eingestuft). Dann gelten für die Beendigung der Absonderung die Regelungen für Hochinzidenzgebiete bzw. einfache Risikogebiete.
  2. Für Personen, die über einen vollständigen Impfschutz mit einem auf der Internetseite des Robert Koch-Instituts bekanntgemachten, bestimmten Impfstoff verfügen, endet die Absonderung mit Übermittlung ihres Impfnachweises. Voraussetzung ist, dass das Robert Koch-Institut festgestellt (und auf seiner Internetseite bekanntgemacht) hat, dass dieser Impfstoff gegen die Virusvariante hinreichend wirksam ist, die zur Einstufung des Gebiets als Virusvariantengebiet geführt hat.

Was gilt für Kinder?

Kinder unter 12 Jahren benötigen bei der Einreise keinen Nachweis - die Nachweispflicht gilt erst für Personen ab 12 Jahre.

Nach Voraufenthalt in einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet müssen sich Kinder jeglichen Alters – wie bislang – in Quarantäne begeben. Es gelten dieselben Regeln wie für Erwachsene.

Personen unter 12 Jahren werden bei Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet 5 Tage nach der Einreise automatisch von der Quarantäne befreit. 

Wann endet die Quarantäne automatisch? Was ist eine Entlistung?

Ab 28. Juli endet die häusliche Quarantäne automatisch, sobald das betroffene Gebiet nicht mehr unter www.rki.de/risikogebiete (Öffnet in einem neuen Tab) gelistet ist (sogenannte Entlistung). Dies ist dann der Fall, wenn das betroffene Gebiet weder als einfaches Risikogebiet, Hochinzidenz- noch als Virusvariantengebiet ausgewiesen ist.

Die Fallgestaltung ist nur von Relevanz, wenn die Entlistung nach Einreise, aber vor Ende der Absonderungszeit erfolgt.

Was gilt, wenn das Gebiet aus dem ich einreise, zum Zeitpunkt der Einreise bereits entlistet ist?

Ist das Gebiet, in dem der Voraufenthalt stattgefunden hat, bereits zum Zeitpunkt der Einreise entlistet (d.h. es ist weder als einfaches Risikogebiet, Hochrisiko- noch als Virusvariantengebiet ausgewiesen), dann ist eine Absonderung nicht erforderlich. Damit entfällt auch die Anmeldepflicht, nicht jedoch die Nachweispflicht in Form eines Impf-, Genesenen- oder Testnachweises bei der Einreise. 

Besonderheiten bei Flugreisen

Neben der Testpflicht gilt bei Einreisen aus sogenannten Virusvariantengebieten gilt – vorbehaltlich sehr eng begrenzter Ausnahmen – ein Beförderungsverbot für den Personenverkehr per Zug, Bus, Schiff und Flug direkt aus diesen Ländern.

An allen Flughäfen mit Tourismus- und Linienflügen aus Risikogebieten bestehen inzwischen Testmöglichkeiten. Auch in den landesweit über 6.000 Testzentren und anderen Teststellen wie Apotheken oder Ärzten kann die Testung vorgenommen werden.

Fragen und Antworten zur Testpflicht bei Flug-Einreisen: 

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus-infos-reisende/faq-testpflicht-einreisevo.html (Öffnet in einem neuen Tab)

Auftretende Symptome nach Einreise

Das zuständige Gesundheitsamt ist unverzüglich zu informieren, wenn innerhalb von zehn Tagen nach der Einreise typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 wie Husten, Fieber, Schnupfen oder Geruchs- und Geschmacksverlust bei ihnen auftreten.