Corona-Regelungen - FAQ

Wegen der vielen Nachfragen haben wir die am häufigsten gestellten Fragen und Antworten rund um das Thema Corona-Regelungen zusammengestellt. Diese Seite wird fortlaufend gepflegt.
STAND: 05.05.2021

Informationen für Geimpfte und Genesene

Wichtige Info für Genesene: Quarantäneanordnungen müssen unbedingt aufbewahrt werden!
 
Vollständig Geimpfte und Genesene werden nach Entscheidung des Landes NRW den negativ Getesteten dort gleichstellt, wo in der Bundesnotbremse sowie in der Corona-Schutzverordnung Regelungen bestehen, die Getesteten den Zugang zu Einrichtungen und Angeboten erlauben.

Demgemäß ersetzt eine nachgewiesene Immunisierung durch Impfung oder Genesung den Nachweis eines negativen Testergebnisses beispielsweise bei dem so genannten „Click and Meet“ im Einzelhandel, dem Besuch der Außenbereiche von Zoos und Botanischen Gärten oder bei den zulässigen sogenannten körpernahen Dienstleistungen.

Aus diesen Gründen sind die vom Gesundheitsamt Duisburg übersandten Quarantäneanordnungen für Infizierte sowie die übersandten Befunde durch die Labore unbedingt aufzubewahren! Sie dienen als Nachweis für die Genesung. 

Die Immunisierung und somit Befreiung von der Testpflicht kann nachgewiesen werden durch:

  • den Nachweis einer vor mindestens 14 Tagen abgeschlossenen vollständigen Impfung gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff,
  • den Nachweis eines positiven Testergebnisses, das auf einer Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) beruht und mindestens 28 Tage sowie maximal sechs Monate zurückliegt, oder
  • den Nachweis eines positiven Testergebnisses nach Nummer 2 in Verbindung mit dem Nachweis der mindestens 14 Tage zurückliegenden Verabreichung mindestens einer Impfstoffdosis gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff.

FRAGEN UND ANTWORTEN ZUR GLEICHSTELLUNG VON GEIMPFTEN UND GENESENEN MIT NEGATIV GESTESTETEN:

Was genau bedeuten die neuen Regelungen zur Gleichstellung von Geimpften und Genesenen mit negativ Getesteten?

Vollständig Geimpfte und Genesene werden negativ getesteten Menschen in bestimmten Bereichen gleichgestellt. Etwa bei

  • „Click and Meet“ im Einzelhandel, dem Besuch der Außenbereiche von Zoos oder Botanischen Gärten oder bei den zulässigen körpernahen Dienstleistungen
  • bei der Testpflicht in Schulen oder
  • bei der Einreisequarantäne

müssen Geimpfte oder Genese ab 3. Mai 2021 keinen zusätzlichen negativen Corona-Test mehr nachweisen. Dazu müssen beide Gruppen aber die Genesung oder die vollständige Impfung nach festgelegten Kriterien nachweisen.

Welche Nachweispflichten gelten für Geimpfte und Genesene statt der Nachweispflicht eines negativen Coronatest-Ergebnisses? Welche Nachweise der Immunisierung müssen Geimpfte und Genese vorlegen?

Die Immunisierung und somit Befreiung von der Testpflicht kann nachgewiesen werden durch:

  1. den Nachweis einer vor mindestens 14 Tagen abgeschlossenen vollständigen Impfung gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff, also durch den Eintrag im Impfpass.
  2. den Nachweis eines positiven Testergebnisses, das auf einer Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) beruht und mindestens 28 Tage sowie maximal sechs Monate zurückliegt, oder
  3. den Nachweis eines positiven Testergebnisses nach Nummer 2 in Verbindung mit dem Nachweis der mindestens 14 Tage zurückliegenden Verabreichung mindestens einer Impfstoffdosis gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff.

Der Unterschied zwischen 2 und 3 ist, dass innerhalb der ersten sechs Monate nach der Infektion/dem positiven PCR-Test schon durch die Infektion von einer ausreichenden Immunisierung ausgegangen wird (Nr.2). Danach, also nach mehr als sechs Monaten, ist eine zusätzliche Impfdosis erforderlich (Nr. 3). Die Sechs-Monatsfrist taucht in Nr. 3 nicht auf, weil auch eine kürzer zurückliegende Infektion plus Impfung eine ausreichende Immunisierung gewährleistet.

Können Genesene statt eines PCR-Tests auch einen Antikörpertest vorlegen? Wenn ja, wie alt dürfte dieser sein?

Nein. Ein Antikörpertest entspricht nicht den Vorgaben zur Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis und gilt daher nicht als ausreichender Nachweis.

Woran erkenne ich den Unterschied zwischen der Bescheinigung für einen Bürgertest und dem PCR-Test?

Die Testzeugnisse müssen nach den rechtlichen Vorgaben die Testart ausweisen. Diese ist also klar auf der Bescheinigung aufgeführt.

Was mache ich, wenn ich die Bescheinigung meines positiven Ergebnisses nicht mehr vorliegen habe?

Dann wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das ausstellende Labor, um sich die Bescheinigung erneut ausstellen zu lassen.

Die behördlichen Quarantäneanordnungen für Infizierte sollten unbedingt aufbewahrt werden. 

Warum erfolgt die Gleichstellung von vollständig Geimpften und Genesenen mit negativ Getesteten?

Die Corona-Beschränkungen galten und gelten der Gefahrenabwehr. Von geimpften Menschen geht keine größere Gefahr aus als von negativ getesteten Menschen. Wo also der Zugang zu Einrichtungen oder die Wahrnehmung von Angeboten für negativ getestete Menschen erlaubt ist, muss dies erst recht für Geimpfte und Genesene gelten. Daher werden sie in diesen Bereichen mit negativ Getesteten gleichgestellt.

Dürfen Geimpfte und Genese damit gegenüber negativ Getesteten mehr?

Nein. In diesem ersten Schritt erfolgt nur eine Gleichstellung mit den negativ Getesteten. Also dort, wo mit dem Nachweis eines negativen Testergebnisses Angebote wahrgenommen oder Einrichtungen besucht werden dürfen, ersetzt die nachgewiesene Immunisierung den Nachweis des negativen Tests. Denkbar ist aber, dass für Geimpfte und Genesene auf weitere Beschränkungen verzichtet werden kann, die für andere Personen trotz eines negativen Tests bestehen bleiben müssen. Denn die Testungen weisen eine gewisse Fehlerquote auf und bieten deshalb eine geringere Sicherheit als die durch eine vollständige Impfung oder die Genesung erlangte Immunisierung. Ob und in welchem Umfang weitere Erleichterungen für Geimpfte und Genesene möglich sind, wird derzeit noch geprüft.

Hat die Neuregelung Auswirkungen auf die Alten- und Pflegeheime?

Nein. Das RKI empfiehlt, in Pflegeheimen aufgrund der Vulnerabilität der Menschen noch nicht auf eine Testung auch von Geimpften zu verzichten. Daher gibt es hier keinen Verzicht auf die Testungen. Angesichts der Restrisiken bei Geimpften und den wenigen nicht geimpften Bewohnern ist ein Test immer der geringere Eingriff gegenüber den im Fall einer Infektion oft schweren und tödlichen Krankheitsverläufen.

Hat die Gleichstellung Auswirkungen für das Reisen?

Auf das Reisen wirkt sich die jetzige Gleichstellung nur insofern aus, als bei der Rückkehr aus Risiko- und Hochinzidenzgebieten (nicht aber aus Virusvarianten-Gebieten) für Geimpfte und Genesene kein zusätzlicher Test mehr nötig ist, um die Einreisequarantäne zu vermeiden. Auch hier gilt eine Nachweispflicht. 
 

Informationen für Infizierte und Kontaktpersonen

Informationen für Infizierte und Kontaktpersonen

Im Hinblick auf die veröffentlichten Inzidenzwerte und die sich daraus ergebende hohe Anzahl bestätigter Fälle kann die Bearbeitung Ihres Anliegens einige Zeit in Anspruch nehmen. Das Gesundheitsamt kommt im Einzelfall unaufgefordert auf Sie zu. Vorab möchten wir Ihnen hier bereits einige Informationen an die Hand geben.

Update 16.04.2021: Quarantäneanordnung wieder verschärft

„Enge“ Kontaktpersonen von positiv getesteten Personen müssen sich für 14 Tage in Quarantäne begeben.

Als enge Kontaktpersonen (mit erhöhtem Infektionsrisiko) gilt:

  • länger als 10 Minuten Kontakt und Abstand dabei unter 1,5 m ohne durchgehend und korrekt getragenen Mund-Nasen-Schutz oder FFP2-Maske (beide Personen).
  • Gespräch (unabhängig von der Dauer) ohne durchgehend und korrekt getragenen Mund-Nasen-Schutz oder FFP2-Maske (beide Personen).
  • Gleichzeitiger Aufenthalt im selben Raum(unabhängig vom Abstand) für über 10 Minuten, auch wenn durchgehend und korrekt Mund-Nasen-Schutz oder FFP2-Maske getragen wurde.

Aufgrund der Zunahme der besorgniserregenden Varianten des Coronavirus ist die Quarantänedauer von 14 Tagen nicht verkürzbar.

Die Quarantäne wird, Symptomfreiheit vorausgesetzt, mit einem negativen Abschlusstest beendet.

Hierzu können Sie sich zwei Tage vor Ende der Quarantäne (wenn sie kein coronatypischen Beschwerden mehr haben) am Theater am Marientor testen lassen. Vereinbaren Sie dazu bitte einen Termin unter: https://corona-terminvereinbarung.duisburg.de

Bitte bringen Sie den Quarantänebescheid, die Krankenkassenkarte und den Personalausweis mit. Eine Befreiung von der Quarantäne sieht die Coronaschutzverordnung für diesen besonderen Fall vor. Sie benötigen daher in diesem Einzelfall keine Ausnahmegenehmigung zum Verlassen des Hauses.

Sie sind von Ihrem Hausarzt oder einem Labor bereits darüber informiert worden, dass Sie sich mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert haben?

Auch wenn das Gesundheitsamt Sie noch nicht kontaktiert hat, müssen Sie sich umgehend in häusliche Quarantäne begeben. Für Infizierte dauert die Isolation 14 Tage ab dem Tag nach Ihrem Test. Wenn Sie am dreizehnten und vierzehnten Tag ununterbrochen keine Beschwerden mehr gehabt haben, dürfen Sie am vierzehnten Tag zum zwingend erforderlichen Abschlusstest im Theater am Marientor. Ansonsten bespricht das Gesundheitsamt mit Ihnen eine eventuelle Verlängerung.

Für den Abschlusstest vereinbaren Sie bitte einen Termin unter: https://corona-terminvereinbarung.duisburg.de

Die Personen, die mit Ihnen zusammen leben oder nahen Kontakt zu Ihnen hatten (Kategorie 1), müssen insgesamt für 14 Tage in Quarantäne, wieder gerechnet ab dem Tag, der auf Ihr Testdatum folgt. Wer zu Kontaktpersonen der Kategorie 1 zählt, ist nachfolgend erklärt.

Quarantäne oder Isolation bedeutet, dass man zum Schutz seiner Mitmenschen zu Hause bleibt, nicht am öffentlichen Leben teilnimmt, nicht zur Arbeit, zur Schule etc. geht und keine öffentlichen Verkehrsmittel benutzt. Das soll verhindern, dass Sie andere Menschen anstecken. 

Ich bin infiziert. Wie lang muss ich in häusliche Isolation (Quarantäne)?

Eine Infizierte Person muss 14 Tage lang in häusliche Isolation. Es ist nicht möglich die Dauer der häuslichen Isolation durch ein späteres, negatives Testergebnis zu verkürzen.

Eine häusliche Isolation kann nur beendet werden, wenn Sie nicht mehr unter Symptomen der COVID-19-Erkrankung leiden und der Abschlusstest negativ ausgefallen ist.

Eine Quarantäne kann über 14 Tage hinaus verlängert werden, wenn noch die Gefahr besteht, dass Sie andere Personen anstecken. 

Ich bin mit einer Mutation / Virusvariante infiziert. Wie lange dauert meine häusliche Isolation (Quarantäne)?

Eine Infizierte Person muss 14 Tage lang in häusliche Isolation. Es ist nicht möglich, die Dauer der häuslichen Isolation durch ein späteres, negatives Testergebnis zu verkürzen. 

Wenn Sie mit einer Virusmutation infiziert sind und sich wieder gesund fühlen, muss am 14. Tag eine Abschlusstestung im Testzentrum „Theater am Marientor“ vorgenommen werden. Wenn diese negativ ist, kann die Quarantäne nach dem 14. Tag beendet werden.

Für den Abschlusstest vereinbaren Sie bitte einen Termin unter: https://corona-terminvereinbarung.duisburg.de

Eine Quarantäne kann über 14 Tage hinaus verlängert werden, wenn noch die Gefahr besteht, dass Sie andere Personen anstecken. 

Für den Weg zum Testzentrum und zurück sind Sie am 14.Tag von der Quarantäne freigestellt. Eine Ausnahmegenehmigung ist nicht notwendig. Ist der Abschlusstest negativ, endet die Quarantäne mit Ablauf des Tages um 0.00 Uhr. Bis zu diesem Zeitpunkt müssen Sie sich in die häusliche Isolation zurückbegeben.

Ich bin Kontaktperson eines Infizierten. Wie lang dauert meine Quarantäne?

Als Kontaktperson erhalten Sie eine 14-tägige Quarantäne.

Eine Verkürzung der Quarantäne, durch negativen Test, ist nicht möglich. 

Ein Test zum Ende der Quarantäne (zwei Tage vor Ende) ist ratsam, damit Sie andere Personen in Ihrem Umfeld nicht gefährden. 

Dauert die Quarantäne länger wenn ich Kontaktperson eines Infizierten mit Mutation bin?

Nein. Eine Quarantäne von Kontaktpersonen dauert immer 14 Tage. 

Was müssen Infizierte und Kontaktpersonen in Quarantäne beachten?

Sie sollten

  • keinen Besuch empfangen
  • Abstand zu anderen Personen im Haushalt halten, vor allem zu älteren Menschen und Menschen mit chronischen Erkrankungen
  • anderen Personen nicht die Hand geben, sie nicht küssen und nicht umarmen
  • nicht mit anderen Personen in einem Bett schlafen
  • wenn möglich, einen eigenen Schlafraum und ein eigenes Badezimmer/Toilette benutzen (falls das nicht möglich ist, sollten Oberflächen im Badezimmer nach Benutzung gereinigt werden)
  • Gemeinschaftsräume nur benutzen, wenn es unbedingt nötig ist
  • in Gemeinschaftsräumen eine Mund-Nase-Bedeckung tragen
  • Mahlzeiten nicht gemeinsam mit anderen Personen einnehmen
  • regelmäßig Hände waschen und die Husten-Nies-Etikette beachten
  • die Wohnung in regelmäßigen Abständen stoßlüften
  • Einmal-Taschentücher benutzen und in einem Mülleimer mit Deckel entsorgen
  • Haushaltsgegenstände wie Geschirr wie üblich waschen (besondere Desinfektion ist nicht erforderlich), ehe sie von anderen Personen benutzt werden
  • Wäsche regelmäßig, gründlich und nach Möglichkeit bei 60°C mit üblichen Verfahren waschen (besondere Desinfektionsverfahren sind nicht erforderlich)
  • Hygieneartikel nicht mit anderen Personen teilen

Wie versorge ich mich, wenn ich zu Hause bleiben muss?

Wenn Sie allein leben, bitten Sie Verwandte, Nachbar*innen oder Freund*innen für Sie einzukaufen und Ihnen den Einkauf kontaktlos zu übergeben. Sollte dies nicht möglich sein, fragen Sie nach Lieferdiensten Ihres örtlichen Supermarktes. Des Weiteren können Sie sich auf der Homepage der Stadt Duisburg unter den aktuellen Informationen zum Coronavirus über solidarische Hilfsangebote informieren.

Wer ist eine Kontaktperson?

Kontaktperson der Kategorie 1 ist, wer

  • mit einer/einem Infizierten im gleichen Haushalt lebt
  • zusammengerechnet mindestens einen 15-minütigen Gesichts- („face-to-face“) Kontakt mit einer infizierten Person hatte, z. B. im Rahmen eines Gespräches
  • direkten Kontakt zu Körperflüssigkeiten oder Sekreten von Infizierten hatte (z. B. Küssen, Anhusten, Anniesen, Kontakt zu Erbrochenem, Mund-zu-Mund-Beatmung, etc
  • mit hoher Wahrscheinlichkeit einer relevanten Konzentration von Aerosolen (virushaltige Tröpfchen) auch bei größerem Abstand als 1,5 m entfernt ausgesetzt war (= Innenraum + schlechte Belüftung + mehr als 30 Minuten (Wildtyp) / mehr als 15 Minuten (Mutation) Aufenthalt des Infizierten vor/zeitgleich mit den Kontaktpersonen wie  z. B. Feiern, gemeinsames Singen oder Sporttreiben in Innenräumen)


Diese Personen haben ein erhöhtes Risiko sich angesteckt zu haben. Das Risiko minimiert sich, wenn ein Infizierte*r und Ihre Kontaktpersonen während der Begegnung durchgehend einen Mund-Nase-Schutz getragen haben.

Wenn Sie auf der Grundlage der o.g. Kriterien feststellen, dass Sie möglicherweise eine Kontaktperson der Kategorie 1 sind, sollten Sie sich freiwillig in häusliche Isolation begeben.

Häusliche Isolation bedeutet, dass man zum Schutz seiner Mitmenschen zu Hause bleibt, nicht am öffentlichen Leben teilnimmt, nicht zur Arbeit, zur Schule etc. geht und keine öffentlichen Verkehrsmittel benutzt. Telefonieren Sie dann mit Ihrem Hausarzt und besprechen Sie die Möglichkeit einer Krankschreibung. Führen Sie ein Symptomtagebuch. Sollten Sie typische Covid-Symptome bekommen, teilen Sie ihm das auch bitte mit. Ihr Hausarzt wird über einen Corona-Test entscheiden. Suchen Sie die Praxis nicht auf!

Symptome sind: 

  • Fieber
  • Husten
  • Atemnot
  • Kopf- und/oder Gliederschmerzen, besonders in Verbindung mit anderen Symptomen
  • Müdigkeit/Abgeschlagenheit über das übliche Maß hinaus
  • Verlust des Geruchs- und/oder Geschmacksinns
  • seltenere Symptome: Auswurf, Bluthusten, Durchfall

Grundsätzlich übernimmt das Gesundheitsamt die Risikoeinschätzung und entscheidet, ob Sie zur Kategorie 1 gehören und eine Quarantäne notwendig ist. Sollte das Gesundheitsamt entscheiden, dass eine Quarantäne angeordnet werden muss, wird Ihnen dies durch ein Anordnungsschreiben zur Quarantäne schriftlich mitgeteilt. Dieses Schreiben dient dann auch zur Vorlage bei dem/der Arbeitgeber*in.

Die Stadt Duisburg hat eine Sonderrufnummer für allgemeine Fragen zum Coronavirus eingerichtet: 940049. Zu erreichen Mo. - Fr.  von 8 - 16 Uhr

Informationen zu den Mutationen des Coronavirus

Was muss ich über Mutationen des Corona-Virus wissen?

Was ist eine Virusmutation?

Eine Mutation ist ein durch Zufall entstandene Variation im genetischen Code des Coronavirus. Diese Variationen des genetischen Materials treten natürlicherweise bei jedem genetischen Material (im Menschen, Tieren, Bakterien, Viren) auf.

Welche Mutationen existieren?

Drei Mutationen sollte man kennen: britische Variante (B.1.1.7), südafrikanische Variante (B.1.351) und südamerikanische/ brasilianische /Amazonas Variante (P.1).

Wie hoch ist der Anteil der Mutationen in Duisburg?

Der Anteil der mutierten Viren beträgt hinsichtlich der britischen Mutation (B.1.1.7) vor Ort in Duisburg bereits über 70%.

Die südafrikanische Mutation und die brasilianische Mutation treten demgegenüber weit in den Hintergrund.

Ist der Krankheitsverlauf ein anderer bei der Virusmutation?

Der Krankheitsverlauf ist bei Infektion mit der britischen Mutation häufig etwas schwerer und länger als eine Erkrankung mit dem ursprünglichen Virus (Wildtyp).  

Wirkt die Impfung bei Mutation?

Die Impfung (egal welcher Impfstoff) schützt auch vor den Mutationen des Coronavirus. Ein schwerer Krankheitsverlauf wird durch die Impfung verhindert.

Kann ich mehrfach erkranken?

Fälle von Zweiterkrankung werden zunehmend beobachtet, sind jedoch insgesamt nicht sehr häufig.

Ist die Mutation ansteckender?

Die britische Virusvariante ist gegenüber dem ursprünglichen Virustyp sehr viel ansteckender. Man geht davon aus, dass eine Ansteckung beinahe „im Vorübergehen“ möglich ist. Daher ist es umso wichtiger die AHAL-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske, Lüften) zu beachten.  

Auf welchen Straßen und Plätzen gilt die Maskenpflicht?

1. Bezirk Duisburg-Walsum:

Kometenplatz
Friedrich-Ebert-Straße (von Goethestraße bis Sonnenstraße)
Platz der Erinnerung
Passage Friedrich-Ebert-Platz (bis Kaufland)
Friedrich-Ebert-Platz
Hildegard-Bienen-Straße (zwischen Friedrich-Ebert-Straße und Poststraße)
Franz-Lenze-Platz

2. Bezirk Duisburg-Hamborn:

Jägerstraße
Hamborner Altmarkt
Rathausstraße (zwischen Duisburger Straße und Hufstraße)
Duisburger Straße (zwischen Rathausstraße und Bertha-von-Suttner-Straße)
Kaiser-Wilhelm-Straße (zwischen Wilfriedstraße und Weseler Straße)
Kaiser-Friedrich-Straße (zwischen Weseler Straße und Roonstraße)
Friedrich-Engels-Straße (zwischen KaiserFriedrich-Straße und August-Bebel-Platz)
August-Bebel-Platz
Weseler Straße (zwischen Wolfstraße und Grillostraße)
Rolfstraße
Henriettenstraße
Franz-Julius-Straße
Hagedornstraße
Holtener Straße (zwischen Fiskusstraße und Lehrerstraße)
Hohenzollernplatz
Alexstraße (zwischen Holtener Straße und Wichernstraße)
Lehrerstraße (zwischen Holtener Straße und Usedomstraße)

3. Bezirk Duisburg-Meiderich/Beeck:

Von-der-Mark-Straße (zwischen Auf dem Damm und Am Bahnhof)
Friedrich-Ebert-Straße (zwischen Lehnhoffstraße/Lange Kamp und Pothmannstraße/Prinz-Friedrich-Karl-Straße)

4. Bezirk Duisburg-Homberg/Ruhrort/Baerl:

Augustastraße (zwischen Moerser Straße und Viktoriastraße)
fußläufiger Bereich zwischen Kirchstraße, Moerser Straße und Glückaufstraße – einschließlich Bürgermeister-Bongartz-Platz

5. Bezirk Duisburg-Mitte

Münzstraße (zwischen Peterstal und Steinsche Gasse)
Kasinostraße (zwischen Beeckstraße und Steinsche Gasse)
Kuhstraße
Königstraße
Sonnenwall
Düsseldorfer Straße zwischen Königstraße
und Friedrich-Wilhelm-Straße
Claubergstraße (zwischen Königstraße und Börsenstraße)
Tonhallenstraße (zwischen Königstraße und Börsenstraße
Hohe Straße (zwischen Königstraße
und Börsenstraße)
König-Heinrich-Platz/Opernplatz
Friedrich-Wilhelm-Straße
Friedrich-Wilhelm-Platz
Portsmouthplatz
Kammerstraße (zwischen Osteingang Hauptbahnhof und Neudorfer Straße)
Oststraße (zwischen Bismarckstraße und Grabenstraße)
Wanheimer Straße (zwischen Heerstraße und Wörthstraße)
Platz vor der Pauluskirche
Fischerstraße (zwischen Hultschiner Straße und Düsseldorfer Straße)

6. Bezirk Duisburg-Rheinhausen

Friedrich-Alfred-Straße (zwischen Krefelder Straße und Günterstraße)
Krefelder Straße (zwischen Siegfriedstraße und Atroper Straße)
Atroper Straße (zwischen Duisburger Straße und Annastraße)
Marktplatz Hochemmerich
Asterlager Straße (zwischen Theodorstraße und Homberger Straße)

7. Bezirk Duisburg-Süd

Münchener Straße (zwischen Düsseldorfer Landstraße und Grazer Straße)
Angermunder Straße (zwischen Saarner Straße und Am Lipkamp)

Zusätzlich besteht Freitags in der Zeit von 13:00 bis 19:00 Uhr sowie an Samstagen, Sonntagen und gesetzlichen Feiertagen in der Zeit von 09:00 bis 19:00 Uhr bei dem Verweilen außerhalb befestigter Wege in den öffentlichen Außenbereichen der Sechs-Seen-Platte, des Rheinparks und der Regattabahn, die Pflicht zum Tragen einer Alltagsmaske. Diese Maskenpflicht gilt auch bei dem Verweilen auf allen Bänken in den durch die in der Allgemeinverfügung beigefügten Lagepläne festgelegten Bereichen.

Mit der Maske schützen Sie nicht nur andere, sondern auch sich selbst. Die Trageverpflichtung des Mund-Nasen-Schutzes wird durch die Hinweisschildern in den betroffenen Bereichen verdeutlicht. Verstöße gegen die Maskenpflicht stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und werden mit einem Bußgeld in Höhe von 50 Euro geahndet.

Was ist bei Zusammenkünften gemeint, wenn von "öffentlichem Raum" gesprochen wird?

Unter "öffentlichem Raum" ist all das zu verstehen, was von jedem Bürger betreten werden kann, also frei zugänglich ist. 

Mit wie vielen Personen darf ich mich im öffentlichen und/oder privaten Raum treffen (Kontaktbeschränkungen)?

Zusammenkünfte sind nur noch unter Beteiligung von einem Hausstand und maximal einer weiteren Person erlaubt. Bei der Berechnung der Personenzahl werden die zu diesen Hausständen gehörenden Kinder bis zu einem Alter von einschließlich 13 Jahren nicht mitgezählt.

Gibt es aktuell Ausgangsbeschränkungen?

Ja, in der Zeit von 22 Uhr bis 5 Uhr gilt durch das neue Bundesinfektionsschutzgesetz eine Ausgangsbeschränkung.

Was bedeuten die Ausgangsbeschränkungen?

Der Aufenthalt außerhalb einer Wohnung oder einer Unterkunft und des befriedeten Besitztums (z.B. Gärten, Innenhöfe, Garagenplätze) ist von 22:00 Uhr bis 5:00 Uhr untersagt.

Ausnahmen:

  • Abwendung einer Gefahr für Leib, Leben oder Eigentum; insbesondere bei medizinischen Notfällen und unaufschiebbaren medizinischen Behandlungen
  • Berufsausübung/Dienstausübung
  • Mandatsausübung
  • Berichterstattung durch Vertreter*innen von Presse, Rundfunk, Film und anderen Medien
  • Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts
  • unaufschiebbare Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen oder Minderjähriger
  • Begleitung Sterbender
  • Versorgung von Tieren (der Hundespaziergang ist nur allein gestattet)
  • ähnliche gewichtige und unabweisbare Zwecke
  • zwischen 22:00 und 24:00 Uhr: Im Freien stattfindende allein ausgeübte körperliche Bewegung; nicht jedoch in Sportanlagen

Die Gründe müssen bei einer Kontrolle glaubhaft gemacht werden. 

Welche Regelungen gelten für die Gastronomie?

Die Öffnung von Gaststätten i.S.d. GastG und Betriebe, in denen Speisen zum Verzehr an Ort und Stelle abgegeben werden, ist untersagt.

Ausnahmen:

  • Speisesäle in medizinischen oder pflegerischen oder Betreuungseinrichtungen,
  • gastronomische Angebote in Beherbergungsbetrieben zur Bewirtung der zulässig beherbergten Personen,
  • Angebote zur Versorgung obdachloser Menschen,
  • Bewirtung von Fernbusfahrer*innen und Fernfahrer*innen, die beruflich bedingt Waren und Güter auf der Straße befördern und dies durch eine Arbeitgeberbescheinigung nachweisen können,
  • nichtöffentliche Personalrestaurants und nichtöffentliche Kantinen, wenn deren Betrieb zur Aufrechterhaltung der Arbeitsabläufe beziehungsweise zum Betrieb der jeweiligen Einrichtung zwingend erforderlich ist, insbesondere, wenn eine individuelle Speiseneinnahme nicht in getrennten Räumen möglich ist,
  • Auslieferung von Speisen und Getränken sowie deren Abverkauf zum Mitnehmen: erworbene Speisen und Getränke zum Mitnehmen dürfen nicht am Ort des Erwerbs oder in seiner näheren Umgebung verzehrt werden; der Abverkauf zum Mitnehmen ist zwischen 22 Uhr und 5 Uhr untersagt; die Auslieferung von Speisen und Getränken bleibt zulässig.

Was gilt für die Beherbergung?

Die Zurverfügungstellung von Übernachtungsangeboten zu touristischen und privaten Zwecken ist untersagt.

Was gilt für den Einzelhandel?

Grundsatz: die Öffnung von Ladengeschäften und Märkten mit Kundenverkehr für Handelsangebote ist untersagt.

Öffnen dürfen ("Privilegierte Geschäfte"):

  • Lebensmittelhandel einschl. Direktvermarktung
  • Getränkemärkte
  • Reformhäuser
  • Babyfachmärkte
  • Apotheken
  • Sanitätshäuser
  • Drogerien
  • Optiker
  • Hörakustiker
  • Tankstellen
  • Zeitungsverkaufsstellen
  • Blumenfachgeschäfte
  • Tierbedarfsmärkte
  • Futtermittelmärkte
  • der Großhandel für Großhandelskunden (Gewerbetreibende mit Gewerbeschein) 


mit der Maßgabe:

  • der Verkauf von Waren, die über das übliche Sortiment hinausgehen ist untersagt.
  • Ein Kunde*in je 20 qm Verkaufsfläche bis 800 qm; oberhalb von 800 qm: ein Kunde*in je 40 qm Verkaufsfläche, wobei es den Kunden*innen unter Berücksichtigung der konkreten Raumverhältnisse möglich sein muss, beständig einen Abstand von mind. 1,5 m zueinander einzuhalten.
  • In geschlossenen Räumen müssen die Kunden*innen eine medizinische Gesichtsmaske ("OP-Maske") oder eine Atemschutzmaske (FFP2, KN95/N95) tragen.

Buchhandlungen und Gartenmärkte:

Für Buchhandlungen und Gartenmärkte gilt in Nordrhein-Westfalen unabhängig von Inzidenz-Werten gemäß § 11 Abs. 2 und 3 CoronaSchVO durchgängig: 

Geöffnet. Personenbegrenzung 1:40qm. Termin nötig. Kein Test. 
Für Gewerbetreibende sind Gartenmärkte ohne Termin und Test zugänglich.

Nicht privilegierte Geschäfte:

Zulässig bleibt:

"Click & Collect" = die kontaktfreie Abholung vorbestellter Waren; um die Ansammlung von Kunden zu vermeiden, sollten gestaffelte Zeitfenster eingerichtet werden.

Mischbetriebe:

Mischbetriebe dürfen auch mit einem nachgewiesenen Schwerpunkt aktuell nicht öffnen.

Was gilt für Baumärkte und Mischbetriebe des Einzelhandels?

Da es sich nicht um privilegierte Geschäfte handelt, ist der Betrieb unzulässig.

Was gilt für den Vertrieb von Versicherungs- und Reiseleistungen?

Da es sich nicht um privilegierte Geschäfte handelt, ist der Betrieb unzulässig.

Was gilt für das Dienstleistungs- und Handwerksgewerbe?

Köpernahe Dienstleistungen sind untersagt.

Zulässig sind:

  • Medizinische, therapeutische, pflegerische oder seelsorgerische Dienstleistungen
  • Friseurbetriebe und Fußpflege

Vorgaben: Atemschutzmasken (FFP 2 oder vergleichbar) für Beteiligte, Friseur + Fußpflege zusätzlich: Negatives Testergebnis (nicht älter als 24 Std.) für Kunden*innen muss vorliegen

Verkaufsstellen:

Der Verkauf von nicht mit handwerklichen Leistungen oder Dienstleistungen verbundenen Waren in Einrichtungen des Handwerks und des Dienstleistungsgewerbes ist unzulässig; ausgenommen ist der Verkauf von mit der Dienstleistung verbundenen Zubehör. 

Telefondienstleister:

In Geschäftslokalen von Telefondienstleistern sind nur die Störungsannahme sowie die Reparatur oder der Austausch defekter Geräte zulässig. Der Verkauf von Waren auch im Zusammenhang mit der Vermittlung von Dienstleistungsverträgen ist unzulässig. 

Was gilt für Nagel- und Kosmetikstudios?

Der Betrieb und das Ausüben der Dienstleistung von Nagel- und Kosmetikstudios ist zurzeit unzulässig. 

Was gilt für den Friseur und die Fußpflege?

Sind unter den folgenden Maßgaben zulässig:

  • Atemschutzmasken (FFP 2 oder vergleichbar) für Beteiligte, Friseur + Fußpflege
  • Negatives Testergebnis (nicht älter als 24 Std.) für Kunden*innen muss vorliegen  

Was gilt für den ÖPNV?

Im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), im Fernverkehr, in Taxen und bei der Schulbeförderung gilt für Fahrgäste die Pflicht zum Tragen einer Atemschutzmaske (FFP2, KN95/N95). 

Was gilt für Homeoffice?

Der Arbeitgeber hat den Beschäftigten im Fall von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten anzubieten, diese Tätigkeiten in deren Wohnung auszuführen, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. Die Beschäftigten haben dieses Angebot anzunehmen, soweit ihrerseits keine Gründe entgegenstehen. 

Haben die Stadtbibliothek und ihre Zweigstellen aktuell geöffnet?

Was gilt für außerschulische Bildungsangebote?

Ab einem Inzidenzwert von 165 ist für allgemeinbildende und berufsbildende Schulen, Hochschulen, außerschulische Einrichtungen der Erwachsenenbildung und ähnliche Einrichtungen die Durchführung von Präsenzunterricht untersagt.

Abschlussklassen und Förderschulen können durch die nach Landesrecht zuständige Behörde von der Untersagung ausgenommen werden.

Weitere Ausnahmen sind nicht zulässig!

Was gilt für Hundeschulen, Fahrschulen, Nachhilfeschulen, Musikschule, Reitschulen und Erste-Hilfe-Kurse?

Der Betrieb der Einrichtung ist von der Bundesnotbremse in § 28b IfSG nicht erfasst. Daher greifen hier die Regeln der CoronaSchVO und der Betrieb ist wie folgt zulässig:

  • Musikschule in Präsenz für Gruppen von höchstens fünf Schülerinnen und Schülern im Sinne des Schulgesetzes NRW
  • Hundeschule (Einzelunterricht außerhalb geschlossener Räumlichkeiten)
  • Fahrschulen
  • Nachhilfeschulen in Präsenz für Gruppen von höchstens fünf Schülerinnen und Schülern
  • Erste-Hilfe-Kurse
  • Reitschulen (Einzelunterricht außerhalb geschlossener Räumlichkeiten)

Was gilt für Freizeiteinrichtungen?

Geschlossen sein müssen bzw. verboten sind u.a.:

  • Freizeitparks, Indoorspielplätze, Minigolfanlagen, Hochseilgärten, Kletterparks und ähnliche Einrichtungen
  • Badeanstalten, Spaßbäder, Hotelschwimmbäder, Thermen, Wellnesszentren, Saunen, Solarien und ähnliche Einrichtungen
  • Diskotheken, Clubs,
  • Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen (neu),
  • Prostitutionsstätten und Bordellbetriebe
  • Gewerbliche Freizeitaktivitäten
  • Stadt-, Gäste und Naturführungen aller Art
  • Seilbahnen, Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr
  • Touristische Bahn- und Busverkehre und Flusskreuzfahrten
  • Fitnessstudios

Was gilt für Solarien?

Solarien gelten nach dem Infektionsschutzgesetz als Freizeiteinrichtungen und sind untersagt.

Was gilt für Wettannahmestellen?

Wettannahmestellen gelten nach dem Infektionsschutzgesetz als Freizeiteinrichtungen und sind untersagt.

Was gilt für Kultureinrichtungen?

Geschlossen sein müssen:

  • Theater, Opern, Konzerthäuser, Bühnen, Musikclubs
  • Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten
  • Kinos (mit Ausnahme von Autokinos)


Öffnen dürfen:

  • Außenbereiche von zoologischen und botanischen Gärten, mit folgenden Vorgaben: Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte, Nachweis eines negativen Testergebnisses (nicht älter als 24 Std) durch Besucher*innen (Ausnahme Kinder unter 6 Jahren). Abweichend hiervon hat der Zoo Duisburg aktuell komplett geschlossen.
  • Der Botanische Garten in Duisburg fällt, da er frei zugänglich ist, nicht unter diese Regelung. Dort besteht auch weiterhin keine Testpflicht. 

Was gilt für Beerdigungen?

Sowohl für die Beerdigung als auch für die Zusammenkunft nach der Beerdigung dürfen max. 30 Personen zusammenkommen. Bei Beerdigungen besteht die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung und zur Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern. Für nahe Angehörige gilt in diesem Zusammenhang das Abstandsgebot nicht, soweit die Rückverfolgbarkeit sichergestellt ist. 

Was gilt bei Trauungen?

Standesamtliche Trauungen sind im Rahmen der Kontaktbeschränkungen zulässig. Das bedeutet lediglich das Brautpaar und eine weitere Person aus einem anderen Hausstand. Die zu diesen Hausständen gehörenden Kinder bis zu einem Alter von einschließlich 13 Jahren werden nicht mitgezählt. Für nahe Angehörige gilt in diesem Zusammenhang das Abstandsgebot nicht, soweit die Rückverfolgbarkeit sichergestellt ist.

Welche Regelungen für Zusammenkünfte der Religionsausübung?

Religionsgemeinschaften, die sich den Regelungen der jeweiligen Verbände der Religionsgemeinschaften angeschlossen haben:                                     

Die Durchführung der Gottesdienste und sonstigen Zusammenkünfte zur Religionsausübung regeln die jeweiligen Glaubensgemeinschaften selbst in eigener Zuständigkeit und Verantwortung und informieren das Bürger- und Ordnungsamt unter folgender E-Mail-Adresse: corona-ordnungsamtstadt-duisburgde Bei der Anmeldung geben Sie bitte folgende Informationen an:

  • Ort, Datum, Uhrzeit
  • Angaben zur erwarteten Teilnehmerzahl
  • Haben Sie sich den Regelungen ihres jeweiligen Verbandes angeschlossen?

Religionsgemeinschaften, die sich den Regelungen der jeweiligen Verbände der Religionsgemeinschaften nicht angeschlossen haben:

  • zusätzlich zu den o.g. Informationen ein Hygienekonzept einzureichen. 

Die Ausgangsbeschränkungen gelten zur Wahrnehmung der Religionsausübung nicht.

Was gilt bei Feiern in der eigenen Wohnung?

Partys und vergleichbare Feiern sind auch in der eigenen Wohnung untersagt.

Die Stadt Duisburg appelliert an die Eigenverantwortung aller Einwohner*innen. Dass die Übertragung des Virus auch im Rahmen von privaten Zusammenkünften in der eigenen Wohnung möglich ist, haben leider Erfahrungen auch in Duisburg gezeigt. Begrenzen Sie die persönlichen Kontakte weiterhin – auch wenn es uns allen schwer fällt. Als Gesellschaft sind wir alle gemeinsam dafür verantwortlich, ob der eingeschlagene Weg zum Erfolg führt.

Wo gilt die Maskenpflicht?

Nach wie vor gilt in allen städtischen Gebäuden die Maskenpflicht (Standard FFP2 bzw. KN95 / N95), genauso an Orten, wo der Abstand zueinander nicht eingehalten werden kann, zum Beispiel in Kaufhäusern, auf Super- und Wochenmärkten. 

Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung gilt nun auch:

  • in allen geschlossenen Räumlichkeiten des öffentlichen Raums (= außerhalb des eigenen Wohnraums), soweit Kunden oder Besucher Zutritt haben,
  • auf Märkten und ähnlichen Verkaufsstellen im Außenbereich,
  • bei Bildungsveranstaltungen nach §§ 6 und 7 in Gebäuden und geschlossen Räumen,
  • bei allen Zusammenkünften, Versammlungen und Veranstaltungen in geschlossenen Räumen, und bei mehr als 25 Personen unter freiem Himmel,
  • auf Spielplätzen und
  • in Büroräumen ohne Einhaltung des Abstandes.
  • Im Umfeld von geöffneten Einzelhandelsgeschäften: auf den Zuwegungen zu dem jeweiligen Geschäft innerhalb einer Entfernung von 10 Metern zum Eingang und auf dem Grundstück des Geschäftes sowie den dazugehörigen Parkplatzflächen
  • Bei der Inanspruchnahme von körpernahen Dienstleistungen z.B. bei Friseuren  
  • Bei der gemeinsamen Nutzung von privaten Fahrzeugen durch Personen aus verschiedenen Hausständen besteht für alle Personen – mit Ausnahme für den Fahrzeugführer – die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.
  • In einem Radius von 50 Meter um Ein- und Ausgänge vor sakralen Räumen ist von den Besuchenden mindestens eine Alltagsmaske zu tragen

Hinweis vom 02.03.2021: Auf Spielplätzen gilt neben der Maskenpflicht, dass das Abstandsgebot von 1,5 Metern zu anderen Personen, die nicht zur Familie oder häuslichen Gemeinschaft gehören, eingehalten werden muss. Die Stadt appelliert, Spielplätze nur zu nutzen, wenn sie nicht überfüllt sind, da diese ansonsten im Einzelfall auch wieder gesperrt werden können.

Ab dem 25.01.2021 gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske -sogenannte OP-Masken, FFP2 Masken oder vergleichbare Masken ( KN95/N95) nun auch:

  • in allen Handelseinrichtungen,
  • in Arztpraxen und vergleichbaren Einrichtungen,
  • bei der Nutzung von Beförderungsleistungen des Personenverkehrs und seiner Einrichtungen (z.B. Haltestellen),
  • während Gottesdiensten und anderen Versammlungen zur Religionsausübung auch am Sitzplatz.

Soweit Kinder unter 14 Jahren aufgrund der Passform keine medizinische Maske tragen können, ist ersatzweise eine Alltagsmaske zu tragen.

Seit dem 22.10.2020 gilt auch in den städtischen Fußgängerzonen und Einkaufsstraßen die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Dies gilt auch für Fahrradfahrer. Sie gilt an allen Tagen jeweils von 7 Uhr bis 20.00 Uhr. Ausnahmen von dieser Verpflichtung sind nur aus medizinischen Gründen (Attestpflicht) zulässig.  Mit dieser Regelung sollen Menschen insbesondere dort geschützt werden, wo wenig Abstand gehalten werden kann. Die betreffenden Bereiche werden nachfolgend aufgeführt. Wir weisen darauf hin, dass das Geschehen dynamisch ist, weswegen es zu Anpassungen bei den Straßen kommen kann, hier der aktuelle Stand:

Die Stadt Duisburg erweitert ab Montag, 23. November, die Maskenpflicht auch auf den Bereich rund um Schulen und Kindertageseinrichtungen.

Gerade aber hier, direkt außerhalb des Schulgeländes, treffen sich die Schülerinnen und Schüler in der Pause oder nach Schulschluss und stehen oft eng zusammen. Gleiches gilt für Eltern, die ihre Kinder in der Kita abgegeben haben und danach noch mit einander ins Gespräch kommen. 

Für die Nutzer dieser Einrichtungen wird eine Maskenpflicht im direkten Einzugsbereich von 150 Meter festgelegt und über die Einrichtungen direkt an die Betroffenen kommuniziert.

Zudem wird die Nutzung von Spielplätzen in der Zeit zwischen 19 und 9 Uhr untersagt, weil in dieser Zeit die Orte oft von einzelnen Gruppen zweckentfremdet werden.

Mit der Maske schützen Sie nicht nur andere, sondern auch sich selbst. Die Trageverpflichtung des Mund-Nasen-Schutzes wird durch die Hinweisschildern in den betroffenen Bereichen verdeutlicht. Verstöße gegen die Maskenpflicht stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und werden mit einem Bußgeld in Höhe von 50 bzw. 150 Euro geahndet.

Wann darf ich meine Maske im Außenbereich absetzen?

Die Maske darf zur Aufnahme von Speisen und Getränken abgenommen werden, wenn dies notwendig ist (z.B. medizinisch). Zum Rauchen darf die Maske nicht abgenommen werden. 

Kann ich weiterhin an Veranstaltungen / Versammlungen teilnehmen?

Grundsätzlich sind alle Veranstaltungen untersagt.

Ausnahmen gelten für Veranstaltungen, die der Grundversorgung der Bevölkerung, der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und -vorsorge dienen und die aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen nicht auf einen Zeitraum nach dem 14. Febrar 2021 verlegt werden können.

Hierzu gehören zum Beispiel Aufstellungsversammlungen von Parteien zu Wahlen und Vorbereitungsversammlungen dazu sowie Blut- und Knochenmarkspendetermine.

Welche Regelungen gelten für die Ausübung von Sport?

Die Ausübung von Sport ist nur zulässig:

  • in Form kontaktloser Ausübung von Individualsportarten (z.B. Golf, Joggen, Fahrradfahren) allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Hausstandes im Freien,

  • bei Ausübung von Individual- und Mannschaftssportarten im Rahmen des Wettkampf- und Trainingsbetriebs der Berufssportler und der Leistungssportler der Bundes- und Landeskader, wenn die Anwesenheit von Zuschauern ausgeschlossen ist, nur Personen Zutritt zur Sportstätte erhalten, die für den Wettkampf- oder Trainingsbetrieb oder die mediale Berichterstattung erforderlich sind und angemessene Schutz- und Hygienekonzepte eingehalten werden.

  • für Kinder bis einschließlich 13 Jahren in Form kontaktloser Ausübung im Freien in Gruppen von höchstens 5 Personen; die Anleitungspersonen müssen auf Anforderung der zuständigen Behörde ein negatives Testergebnis vorlegen

Welche Regelungen gelten für Mannschaftssportarten (z.B. Fußball)?

Die Ausübung von Mannschaftssportarten ist auch in kontaktloser Form nicht zulässig. Ausgenommen sind die Berufssportler und die Leistungssportler der Bundes- und Landeskader.

Woraus ergibt sich der Inzidenzwert?

Jeden Tag melden Labore, Kliniken und Ärzte - und werktags auch das Testzentrum am Theater am Marientor - positive Testergebnisse an das Gesundheitsamt. Von dort gehen die Meldungen an das Robert-Koch-Institut (RKI). Aus den genannten Meldungen leitet sich im Zeitraum von sieben Tagen der Inzidenzwert ab.

Wie ist der aktuelle Stand zum Thema Kitas und Kindertagespflege?

Update: Ab Montag, 26.04.2021 nur noch bedarfsorientierte Notbetreuung in den Kitas und in der Kindertagespflege

Mit der Änderung des Infektionsschutzgesetzes verbunden ist eine Bundesnotbremse in der Kindertagesbetreuung. In Kommunen, in denen die Wocheninzidenz von 165 an drei aufeinanderfolgenden Tagen erreicht wird, ist ab dem übernächsten Tag nur noch eine bedarfsorientierte Notbetreuung möglich. Die Regelungen für die Notbetreuung trifft das Land.Das bedeutet: Ab Montag, 26. April, bieten die Duisburger Kitas und die Kindertagespflege nur noch eine Notbetreuung an.

Diese gilt für

  • Kinder, für die der Besuch eines Betreuungsangebotes aus Gründen des Kinderschutzes erforderlich ist.
  • Kinder, die als besondere Härtefälle gelten. In diesen Fällen ist eine Absprache mit dem Jugendamt erforderlich.
  • Kinder aus belasteten Lebenslagen bzw. deren Lebenssituation ggf. mit einem erhöhten Bedarf einhergeht und die einen besonderen individuellen Bedarf haben. Diese Familien werden von den Kindertagesbetreuungen aktiv angesprochen und eingeladen.
  • Kinder mit Behinderungen und Kinder, die von wesentlichen Behinderungen bedroht sind, und bei denen dies von einem Träger der Eingliederungshilfe festgestellt wurde.
  • Kinder im letzten Jahr vor der Einschulung.
  • Kinder, deren Eltern die Betreuung nicht auf andere Weise sicherstellen können, insbesondere, wenn sie ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen müssen.
  • Eltern sollen die Kinderbetreuung nur dann in Anspruch nehmen, wenn eine Betreuung nicht anderweitig sichergestellt werden kann. Für den Fall, dass die Betreuung in Anspruch genommen wird, müssen die Eltern eine Eigenerklärung vorlegen, mit der sie bestätigen, dass sie auf die Notbetreuung angewiesen sind.

Formular zur Eigenerklärung des Betreuungsbedarfes

Die Absenkung der wöchentlichen Betreuungszeit um 10 Stunden bleibt für die Kinder in der Notbetreuung bestehen.

Wie ist der aktuelle Stand zum Thema Schulen?

Update 16.04.2021:

Das Land hat entschieden, auf Landesebene für Kommunen mit einer Inzidenz über 200 eine Regelung in der Betreuungsverordnung mit einer entsprechenden Allgemeinverfügung zu erlassen. Demnach werden auch in Duisburg die Regelungen zum Schulbetrieb, die in bisher galten, fortgesetzt; das heißt, es bleibt bei der Aussetzung des Präsenzunterrichts mit Ausnahme der Abschlussklassen sowie einer Notbetreuung. 

Was ist beim Thema Reisen zu beachten?

Hochstufung der Niederlande zum Hochinzidenzgebiet

Update: 04.04.2021

Infos für Einreisende aus den Niederlanden

Neue Testpflicht für alle Flug-Einreisenden:

Alle Einreisende, die per Flugzeug ab 30. März,  0 Uhr nach Deutschland einreisen wollen, müssen sich verpflichtend vor Abreise testen lassen. Von der Testpflicht sind Personen ausgenommen, die das sechste Lebensjahr nicht vollendet haben.
 
Fragen und Antworten zur neuen Testpflicht bei Flug-Einreisen: 

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus-infos-reisende/faq-testpflicht-einreisevo.html

Update: 25.03.2021

Die Corona-Einreiseverordnung NRW wurde aktualisiert. Es gelten besondere Regeln für alle Personen, die aus Virusvarianten-Gebieten nach Nordrhein-Westfalen einreisen. Diese müssen sich unverzüglich in eine 14-tägige Quarantäne begeben.
Alle Personen, die aus anderen ausländischen Risikogebieten einreisen, müssen sich ebenfalls unverzüglich in Quarantäne begeben, wenn sie kein aktuelles negatives Testergebnis vorlegen können.

Alle Ein- bzw. Rückreisenden nach Deutschland aus einem Risikogebiet im Ausland sind verpflichtet, sich digital anzumelden und den Nachweis darüber mitzuführen.

Welche Regeln gelten für Ein- und Rückreisende aus Virusvarianten-Gebieten?

Ein- bzw. Rückreisende aus Virusvarianten-Gebieten  (https://www.rki.de/covid-19-risikogebiete), die nach Nordrhein-Westfalen eingereist sind, müssen sich sofort für 14 Tage in Quarantäne begeben. 
Die 14 Tage werden ab dem Tag der Ausreise aus den betreffenden Ländern gerechnet. 

Eine Verkürzung der Quarantäne ist nicht möglich!

Bei der Einreise sind sie verpflichtet einen negativen Test-Nachweis mitführen und diesen der zuständigen Gesundheitsbehörde unverzüglich und unaufgefordert vorzulegen.

Neu:

Für den Fall der Einstufung von Belgien, Luxemburg, der Niederlande oder eines Gebietes

dieser Staaten als Virus-Variantengebiet (Nachbar-Virusvariantengebiet) sind von der Absonderungspflicht nicht erfasst Personen, die

  1. in Nordrhein-Westfalen ihren Wohnsitz haben und sich zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder Ausbildung an ihre Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte in ein Nachbar-Virusvariantengebiet begeben und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehren (Grenzpendler) oder
  1. in einem Nachbar-Virusvariantengebiet ihren Wohnsitz haben und sich zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung nach Nordrhein-Westfalen begeben und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehren (Grenzgänger). Voraussetzung hierfür ist, dass die Arbeitgeber und Unternehmen sowie Studien- und Ausbildungsstätten bescheinigen, dass sie über entsprechende Infektionsschutz- und Hygienekonzepte verfügen und die Anwesenheit des Grenzpendlers oder Grenzgängers für die Aufrechterhaltung betrieblicher Abläufe oder die Fortsetzung des Studiums oder der Ausbildung dringend erforderlich und unabdingbar ist.

Auftretende Symptome nach Einreise

Das zuständige Gesundheitsamt ist unverzüglich zu informieren, wenn innerhalb von zehn Tagen nach der Einreise typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 wie Husten, Fieber, Schnupfen oder Geruchs- und Geschmacksverlust bei ihnen auftreten.

Welche Regeln gelten für Einreisen aus Hochinzidenzgebieten?

Sollte es sich bei dem Risikogebiet um ein „Hochinzidenzgebiet“ (https://www.rki.de/covid-19-risikogebiete  handeln, sind Einreisende verpflichtet, bereits bei der Einreise, einen negativen Testnachweis mitzuführen.

Welche Regeln gelten für Einreisen aus „anderen“ Risikogebieten?

Ein- bzw. Rückreisende aus anderen Risikogebieten aus dem Ausland (https://www.rki.de/covid-19-risikogebiete, (kein Virusvarianten-Gebiet s. o.), die nach NRW eingereist sind, müssen sich grundsätzlich in eine 10-tägige Einreisequarantäne begeben. 
Diese kann aber vermieden werden, wenn Sie sich höchstens 48 Stunden vor oder unmittelbar nach ihrer Einreise einem Coronatest unterziehen und das Ergebnis negativ ist. Soweit eine Testmöglichkeit nicht unmittelbar am Ort der Einreise verfügbar ist, kann der Test innerhalb von 24 Stunden nach der Einreise nachgeholt werden.

Testverfahren

Die Tests müssen die Anforderungen des Robert-Koch-Instituts (https://www.rki.de/tests) erfüllen. PCR-Tests müssen von medizinisch-geschultem Personal vorgenommen und von einem anerkannten Labor ausgewertet werden. PoC-Schnelltest müssen von einem medizinischen Dienstleister vorgenommen werden, der zur Vornahme eines PoC-Schnelltestes befugt ist und einen Testnachweis zu erteilen hat. Die Testpflicht gilt nicht für Kinder unter 6 Jahren.

Der Nachweis einer Immunisierung (gem. § 4 Abs. 5 CoronaschutzVO) steht dem Nachweis eines negativen Testergebnisses gleich. Immunisierung bedeutet eine vollständige Impfung, die mind. 14 Tage zurückliegt oder eine bereits durchgemachte Corona-Infektion, die mind. 28 Tage sowie max. 6 Monate zurückliegt.

Ein Test für Einreisende bzw. Reiserückkehrende ist kostenpflichtig.

Ausnahmen von der Quarantäne- oder Testpflicht für Einreisende aus anderen Risikogebieten

1) Durchreisende,
2) Binnenschiffer,
3) der kleine Grenzverkehr bei Aufenthalten von unter 24 Stunden,
4) Verwandtenbesuche, Warentransporte und Diplomaten/Abgeordnete bei Aufenthalten von unter 72 Stunden,
5) tägliche oder wöchentliche Grenzpendler und Grenzgänger.

Weitere Ausnahmen regelt die CoronaEinreiseVO NRW.

Meldepflicht

Einreisende aus Risikogebieten aus dem Ausland sind verpflichtet, sich vor der Einreise digital unter www.einreiseanmeldung.de anzumelden. Der Nachweis darüber ist mitzuführen. 

www.einreiseanmeldung.de

Hier geht es zur digitalen Anmeldung!

Die betroffenen Einreisenden sind verpflichtet, unverzüglich das für sie zuständige Gesundheitsamt über das Einreisedatum und den aktuellen Aufenthaltsort zu informieren. Dies gilt nicht, wenn bei der Einreise bereits eine vollständige digitale Einreiseanmeldung unter

https://www.einreiseanmeldung.de vorgenommen wurde.

Die aktuellen ausländischen Risikogebiete nennt das Robert-Koch Institut (RKI) auf seiner Internetseite unter:

https://www.rki.de/covid-19-risikogebiete

Bitte informieren Sie sich eigenständig darüber, ob Sie aus einem Risikogebiet eingereist sind.

Was ist bei standesamtlichen Eheschließungen zu beachten?

Standesamtliche Trauungen zu Corona-Bedingungen

In den Duisburger Standesämtern wird Corona-bedingt nur eine begrenzte Anzahl an Personen während der standesamtlichen Eheschließung unter Einhaltung der Hygienevorschriften, der Abstandsregelungen und der Mund-Nasen-Bedeckung zugelassen. Alle Infos sind hier nachzulesen.

Gibt es die Corona-Regeln des Landes NRW auch in Leichter Sprache?

Gibt es aktuelle Übersetzungen dieser FAQ?

Weitere Infos...

Weitere Infos zum Coronavirus...

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