Bau eines neuen Fernbusbahnhofs

Mit der weiteren Entwicklung der Innenstadt, wie sie im Masterplan Foster konzipiert und mit dem Integrierten Handlungskonzept Innenstadt jetzt umgesetzt wird, wurde die Verlagerung des Fernbusbahnhofes notwendig. Die Zielvorstellung aus dem Masterplan sieht für die angrenzenden Flächen des Bahnhofsplatzes eine Entwicklung als Einzelhandels- Büro und Dienstleistungsstandort vor. Auf der Fläche des alten Fernbusbahnhofs steht inzwischen ein Hotelneubau, der 2017 in Betrieb gehen wird.
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Fernbusbahnhof, Ausbauplan


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Ausschnitt - Stadtplan

Der neue Fernbusbahnhof entspricht den deutlich zugenommenen Erwartungen an den Fernbusverkehr und der Zunahme des Fahrgastaufkommens, wie er seit der Novellierung des Personenbeförderungsgesetzes 2013 zu verzeichnen ist. Die Zahl der Fernbuslinien in Deutschland ist seit der Liberalisierung des Marktes um mehr als 300 % gestiegen. Zum Stichtag 30. Juni 2016 gab es in Deutschland 355 Fernbusverbindungen - vor der Liberalisierung waren es nur 86 Linien. Diesen gestiegenen Anforderungen wird die neue Verkehrsanlage gerecht. Die strategisch günstige Verkehrslage direkt über die A 59 Anschlussstelle Zentrum erreichbar, verkürzt Fahrzeiten der Busse. Die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel ist gegeben. Acht Bussteige bietet die neue Anlage. Die Bussteige erhalten jeweils ein Wartehäuschen. Die Busse können nur von Süden aus Richtung Koloniestraße, Mercatorstraße den Fernbusbahnhof ansteuern. Innerhalb der Anlage gilt Einbahnverkehr. Die Ausfahrt erfolgt in Höhe der Güntherstraße. Hier entsteht eine neue Kreuzung mit Ampelanlage. Für Kurzzeit Parker für den Hol- und Bringverkehr werden 14 Stellplätze angelegt, die über eine separate Zufahrt erreicht werden und damit den Busverkehr nicht behindern. Etwa 40 neue Bäume werden hier gepflanzt. Das geplante Servicegebäude soll in Abstimmung mit einem potentiellen Betreiber umgesetzt werden. Hierzu laufen die Vorbereitungen. Vorgesehen ist ein Gebäude mit Wartebereich, Ticketverkauf, Kiosk und Toilettenanlagen. Die Bauzeit beträgt 8 Monate, eine Inbetriebnahme ist für den Frühsommer 2017 geplant. Die Baukosten betragen etwa 1,7 Millionen Euro inklusive des Servicegebäudes.