Chemieunterricht bei der Freiwilligen Feuerwehr Rumeln-Kaldenhausen

Anfang Juni ergab sich für einige Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Chemieunterricht hautnah zu erleben. Im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr in Rumeln-Kaldenhausen warteten neben der Demonstration einer echten Fettexplosion viele wichtige Tipps für den Brandschutz auf die Siebtklässler.

Mittwoch, 12. Juni 2019 | Stadt Duisburg - „Wir möchten den Schülerinnen und Schülern deutlich machen, wie wichtig das richtige Verhalten im Falle eines Brandes ist“, erklärte Hauptbrandmeister Udo Dötsch, der Initiator dieses inzwischen schon traditionellen Termins, den Hintergedanken zu dieser Aktion. Seit mehr als zehn Jahren besuchen die siebten Schuljahre des Albert-Einstein-Gymnasiums in Rumeln-Kaldenhausen den Löschzug auf der Kirchfeldstraße.
Neben einer Führung durch die Feuerwache mit Gerätehaus und Fahrzeugen wurde auch demonstriert, was passiert, wenn man versucht einen Kochtopf mit Fett, aus dem Flammen schlagen, mit Wasser zu löschen. Eine gewaltige Stichflamme war das Ergebnis. Und obwohl die Schüler in einem sicheren Abstand von 30 Metern zu dem Versuchsaufbau standen, war die Wärme doch noch zu spüren. Eine Szene, die für die Feuerwehr zum Alltagsgeschäft gehört. Mehrmals in der Woche fahren Einsatzkräfte in ganz Deutschland zu Küchenbränden raus.
Nicht nur das Verhalten bei einem Notfall wurde erklärt, auch die Jugendfeuerwehr, in die man mit 12 Jahren eintreten kann, war ein großes Thema. Ein Thema, dass nicht nur die Jungs interessiert, wie Udo Dötsch feststellte: „In den letzten Jahren haben wir zunehmend auch Mädchen in unserer Nachwuchsgruppe. Einige bleiben dabei und wechseln mit 18 in die Einsatzabteilung.“ Ein Trend, der hoffentlich noch lange anhält. Denn wie jede Freiwillige Feuerwehr brauchen auch die Feuerwehrleute in Rumeln-Kaldenhausen personelle Unterstützung.
Nach 90 Minuten war die Doppelstunde bei der Feuerwehr vorbei und für die Schüler ging es zurück in die Schule. Doch für einige war schon klar, sie kommen wieder und schauen sich die Jugendfeuerwehr mal genauer an.

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