„Tag der Perspektive“ – Kein Abschluss ohne Anschluss

Jedes Jahr gibt es für eine nicht geringe Anzahl von Jugendlichen direkt vor Beginn der Sommerferien noch keine Klarheit darüber, wie es nach der Schule weitergehen soll.

Mittwoch, 12. Juni 2019 | Stadt Duisburg - Für sie organisierte die Kommunale Koordinierungsstelle für die Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss-Übergang Schule-Beruf in NRW“ beim Amt für Schulische Bildung der Stadt Duisburg Anfang Juni die Möglichkeit einer individuellen, konkreten Vermittlung. Erwartet wurden diese Jugendlichen von Unternehmen und Unternehmervertretern, der Agentur für Arbeit, den Berufskollegs und Vertretern der Freien Träger der Jugendberufshilfe.
Bei der Eröffnung im Auditorium des Ausbildungszentrums der thyssenkrupp Steel Europe AG begrüßte Ralph Kalveram, Leiter des Amtes für Schulische Bildung, den „Tag der Perspektive“ als ein Format in Duisburg, das für viele vergleichbare Formate in NRW beispielgebend war. Dies unterstrich auch Dr. Jens Stuhldreier zuständiger Referatsleiter aus dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Alle hier beteiligten Partner bewiesen mit ihrer kommunalen Allianz, wie durch Netzwerk-Bildung gemeinsam Ziele für Duisburg erreicht werden könnten. Es geht darum, möglichst keinen Jugendlichen ohne passendes Anschluss-Angebot aus der Schule zu entlassen.
Insgesamt wurden am „Tag der Perspektive“ knapp 600 Beratungen durchgeführt. Wer bei den Unternehmen nicht direkt zum Zuge kam, konnte mit der Agentur für Arbeit und der IHK Niederrhein zu Duisburg einen Vermittlungstermin in den nächsten Tagen vereinbaren. Wie viele konkrete Ausbildungsperspektiven aus diesem Tag entstanden sind, wird sich in den kommen Wochen herausstellen und von der Kommunalen Koordinierungsstelle nachgehalten.
Aufgrund der großen Resonanz und der erfolgreichen Ergebnisse wird der „Tag der Perspektive“ im nächsten Jahr wiederholt und soll sich perspektivisch zu einem festen Format etablieren.

Stadt Duisburg