Rege Beteiligung an der Auslegung der Pläne zu 6-Seen-Wedau

Der Bebauungsplan Nr. 1061-II – Wedau sowie die Flächennutzungsplan-Änderung Nr. 7.46 – Süd wurden vom 25. Juli bis einschließlich 14. September öffentlich ausgelegt.

Donnerstag, 27. September 2018 | Stadt Duisburg - Wesentliches Ziel der Planentwürfe ist die Entwicklung einer 60 Hektar großen Eisenbahnbrache zu einem regional bedeutsamen Wohngebiet im Rahmen des Projektes 6-Seen-Wedau. Hierbei handelt es sich um eines der größten Stadtentwicklungsprojekte in Nordrhein-Westfalen.
Nach ersten Auswertungen durch die Stadt Duisburg haben sich mehr als 300 Bürgerinnen und Bürger mit mehr als 800 Anregungen eingebracht.
Die Themen sind vielfältig und reichen vom städtebaulichen Konzept über die Freiraumplanung bis hin zu Art und Maß der anvisierten baulichen Nutzung. Gegenstand der Stellungnahmen waren außerdem mögliche Auswirkungen der Planungen auf das Stadtklima, die Belüftung, das Grundwasser, den Artenschutz, aber auch auf die Nutzbarkeit des Festplatzes an der Masurenallee oder auf die Einlassstelle für Wasserfahrzeuge. Mehr als 200 Personen haben sich zu dem Thema Verkehr geäußert.
Carsten Tum, Dezernent für Stadtentwicklung und Umwelt: „Ich finde es gut, dass viele Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit genutzt haben, sich im Rahmen der öffentlichen Auslegung mit Anregungen und Kritik einzubringen. Es zeigt, dass viele Menschen bereit sind, aktiv bei der Entwicklung unserer Stadt mitzuwirken.“
Die Verwaltung wertet die Anregungen nun aus und erarbeitet Vorschläge, welche sie dem Rat der Stadt Duisburg zur Entscheidung vorlegt. Der Rat wägt die öffentlichen und privaten Belange ab und entscheidet über Berücksichtigung oder Zurückweisung der einzelnen Einwendungen. Den Einsendern wird das Ergebnis der Entscheidung nach der Ratssitzung schriftlich mitgeteilt.

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