Stärken nutzen. Impulse für die Zukunft der Region Niederrhein Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart trifft sich mit dem Lenkungskreis der Region NiederRhein an der Hochschule Rhein-Waal in Kleve

Über Strategien und Projekte für eine zukunftsfähige Regionalentwicklung sprach Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen im Senatssaal der Hochschule Rhein-Waal mit dem Lenkungskreis der Region NiederRhein.

Dienstag, 06. Februar 2018 | Stadt Duisburg - Die Region NiederRhein umfasst die Stadt Duisburg, den Kreis Wesel und den Kreis Kleve. Im Lenkungskreis legen die Spitzen der Gebietskörperschaften, der Wirtschaftsverbände, Gewerkschaften und Kammern, der Arbeitsverwaltung und der Gleichstellung die strategischen Entwicklungslinien der Region fest und beraten über Projekte mit gesamtregionaler Bedeutung. Im April 2018 wird das Wirtschafts- und Digitalministerium des Landes Nordrhein-Westfalen den Projektaufruf „Regio.NRW 2018“ für zukunftsweisende und innovative Projekte in den Regionen starten.
„Gesucht sind regional wirksame Projekte, die einen Beitrag zur Standortentwicklung leisten“, so Minister Pinkwart. „Mit dem Projektaufruf möchten wir die regionale Zu-sammenarbeit und Kooperation der Kommunen, der Hochschulen und der Kammern fördern.“ Voranbringen wolle man damit laut den Worten des Ministers unter anderem die digitale Innovationskraft für die klassische Industrie, den Mittelstand und Start-ups.
Die Region NiederRhein hat sich schon im vergangenen Jahr mit Ideenworkshops auf den Weg gemacht und ihre Themenfelder für die Zukunft abgesteckt.
Landrat Spreen, Vorsitzender des Lenkungskreises beschrieb diese Themenfelder und unterstrich die geographische Lage der Region in Nachbarschaft zu den Niederlanden: „Unter der Überschrift ‚Der NiederRhein als Innovationsregion‘ machen wir uns mit Innovation Labs - auch in Kooperation mit den Niederlanden – ‚auf den Weg‘. Für die Region ist es von Bedeutung, die bisherigen Ansätze der intelligenten Spezialisierung von technologieorientierten Branchen weiterzudenken.“
Dr. Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer, fasste diesen strategischen Ansatz zusammen: „Eine enge Vernetzung von Forschung und Lehre, von Technologie-Transferzentren und Beratungsstellen mit den Unternehmen am Niederrhein schafft ein Klima, in dem neue Geschäftsmodelle entwickelt, Start-Ups sprießen und Innovationen heranwachsen können.“
Stadtdirektorin Prof. Dr. Dörte Diemert unterstrich dabei die 30jährige Tradition der Zu-sammenarbeit der Stadt Duisburg und der Kreise Wesel und Kleve. „In vielen Projekten haben wir gezeigt, dass wir in Zusammenarbeit neue Herausforderungen ideenreich meistern können.“ „Der NiederRhein ist damit eine grenzüberschreitende Modellregion für Innovationen und Digitalisierung“, so beschrieb es Dr. Ansgar Müller, Landrat des Kreises Wesel. Die Region NiederRhein ist „gut aufgestellt“, fasste Landrat Spreen abschließend zu-sammen und betonte dabei die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der innovati-onsorientierten Regionalpolitik. „‘Voneinander lernen, voneinander profitieren‘ ist eine gelebte Stärke unserer Region.“

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