Sportarten der World Games 2005!

Ergebnisse Sportler


Wakeboard

Die Wakeboarder fühlen sich nicht nur auf dem Wasser, sondern auch in der Luft in ihrem Element. Neben schwimmenden Sprungschanzen nutzen die Sportler die Heckwelle des Bootes oder den Zug der Seilbahn für ihre spektakulären Sprünge. In bis zu fünf Metern Höhe und unmittelbarer Ufernähe fliegen sie regelrecht an den Zuschauern vorbei. Die akrobatischen Tricks werden von Punktrichtern bewertet. Weltklasse-Wakeboarder haben weit über 100 Style-Elemente in ihrem Programm und verdienen sich Bestnoten durch die technische Ausführung, Ausdruckskraft und Intensität ihrer Präsentation.

Kurzer Einblick ins Regelwerk:
• In zwei Läufen über jeweils etwa 400 Meter Länge müssen die Athleten möglichst viele Tricks zeigen und damit Punkte sammeln, um die nächste Runde zu erreichen.
• Jeder Sportler bestreitet seinen individuellen Parcours, Vorgaben gibt es nicht.
• Auf der Strecke befinden sich Elemente wie schwimmende Sprungschanzen, mit denen die Athleten ihr Trick-Repertoire noch weiter ausbauen können.
• Wer an der Seilbahn ins Wasser fällt, wird disqualifiziert. Am Boot darf die Runde wieder aufgenommen werden, es kommt aber zu Punktabzügen.

Geschichte:
Wakeboard gehört zu den jüngsten Trendsportarten und ist eine Mischung aus Wasserski und Wellenreiten. Der kalifornische Surfer Tony Finn kam Mitte der 80er Jahre auf die Idee, sich von einem Motorboot mit seinem Surfbrett ziehen zu lassen. Wenig später entwickelte er einen kürzeren, so genannten „Skurfer“ mit Fußschlaufen. Die eigentliche Geburtsstunde des Wakeboards war 1990, als der Amerikaner Herb O’Brien das „Hyperlite“ erfand, das extrem flach und leichter zu kontrollieren war und dadurch hohe Sprünge ermöglichte. Kurz darauf wurde eine professionelle Wettbewerbsserie ins Leben gerufen. Am Boot ist Wakeboard in den USA sehr beliebt. Die umweltschonendere Variante an der Seilbahn befindet sich in Europa im Aufwind. Im Sportpark Duisburg-Wedau wurde 2001 die erste offizielle Wakeboard-Weltmeisterschaft ausgerichtet.

Disziplinen:
Seilbahn (Einzel: Herren, Damen), Boot (Einzel: Herren, Damen)

Gewinner 2001:
Boot: Ving-Tung Rodolphe (FRA), Mero Narita (JAP)
Seilbahn: Wettbewerbe an der Seilbahn wurden bei den 6. World Games in Akita nicht ausgetragen.

Wasserski

Beim Wasserski auf der Regattabahn führt der Weg zur Goldmedaille nur über die Vielseitigkeit. Dabei ist es egal, ob die Athleten auf Wasserski oder mit nackten Füßen über das Wasser gleiten. Beide Disziplinen sind in drei verschiedene, äußerst anspruchsvolle Prüfungen aufgeteilt. Beim Slalom braucht der Wassersportler ein hervorragendes Balancegefühl, eine gute Koordination, Kraft und Reaktionsschnelligkeit, wenn er einen Bojen-Parcours absolviert (Klassisch) oder mehrmals die Heckwelle des Bootes kreuzt (Barfuß). Wie Gymnastik auf dem Wasser mutet die Kategorie Trickski an, bei der die Topleute im Durchschnitt einen Trick pro Sekunde demonstrieren.

Kurzer Einblick ins Regelwerk:
• Die Wettkämpfe werden in den Kategorien Slalom, Trickski und Springen ausgetragen. Aus der Kombination der einzelnen Ergebnisse ergibt sich der Gesamtsieger.
• Beim Barfuß-Wasserski gelten die gleichen Regeln wie beim klassischen Wasserski. Die Athleten gleiten allerdings mit nackten Füßen über das Wasser.
• Beim Slalom müssen die klassischen Wasserskiläufer sechs Bojen auf einem Zickzackkurs umkurven. Die Geschwindigkeit des ziehenden Bootes erhöht sich nach jeder Runde bis zu einer festgelegten Maximalgeschwindigkeit. Danach wird das Zugseil um bestimmte Abstände verkürzt. Sieger wird, wer die meisten Bojen fehlerfrei umfährt.
Die Barfußläufer kreuzen beim Slalom innerhalb von 15 Sekunden so oft wie möglich die Heckwelle des Bootes.
• Beim Trickski hat der Sportler zwei Mal 20 Sekunden Zeit, um eine Reihe von Tricks vorzuführen, für die es je nach Schwierigkeitsgrad Punkte gibt. Zu den schwierigsten Übungen zählen Sprünge über die Kielwelle und Mehrfachdrehungen, bei denen das Seilende am Fuß des Athleten befestigt ist.
• Beim Springen geht es um den weitesten Sprung. Der Sportler kann seine Geschwindigkeit erhöhen, indem er die Heckwelle diagonal anschneidet. Manche Wasserskiläufer erreichen die Sprungschanze mit einem Tempo von mehr als 100 km/h.

Geschichte:
1922 schnallte sich der Amerikaner Ralph Samuelson erstmals selbstgebastelte, drei Meter lange Ski an die Füße und ließ sich von einem Motorboot über einen See in Minnesota ziehen. Bald darauf entwickelte sich Wasserski in den USA zu einem Vorzeigesport der besseren Gesellschaft. 1939 wurde die American Waterski Association gegründet und seitdem werden regelmäßig Meisterschaften ausgetragen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Wasserskilaufen ein populärer Freizeitsport, der heute von über 30 Millionen Menschen betrieben wird. Europa wurde von der Wasserski-Erfolgswelle vor etwa 50 Jahren insbesondere durch den Bau von Seilbahn-Anlagen erfasst.

Disziplinen:
Klassisch und Barfuß-Wasserski: Kombination - Slalom, Trickski, Sprung (Einzel: Herren, Damen)

Gewinner 2001:
Klassisch: Martin Patrice (FRA), Elena Milakova (RUS)
Barfuß: Keith St. Onge (USA), Nadine de Villiers (RSA)



Verbände: 
Nat.  www.wasserski-online.de
Int.   www.iwsf.com

Patronatssponsor: Stadtwerke Duisburg
www.dvv.de/swdu/

Patronatssponsor: boot Düsseldorf

Sportartenflyer Wasserski


Sportartenflyer Wakeboard

Zeitplan Wasserski (Angaben ohne Gewähr)

Zeitplan Wakeboard (Angaben ohne Gewähr)


Qualifizierungen Wasserski

Qualifizierungen Wakeboard


Austragungsorte: 

Cable Wakeboard (Strandbad Wedau)
18.07 – 19.07.2005
www.strandbad-wedau.de

21.07 – 22.07.2005 (Boot: Regattabahn)
www.regattabahn-duisburg.de


Wasserski (Barfuß)
Duisburg, Sportpark Wedau - Regattabahn 
www.regattabahn-duisburg.de

Termine:
20.07 – 23.07.2005





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