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Speedskating ähnelt in puncto Bewegungsablauf und Geschwindigkeit dem Eisschnelllauf. Mit hohem Tempo rasen die Skater auf der Jagd nach Medaillen in die Kurven und liefern sich packende Rennen. Im Vergleich zum traditionellen Rollschuhlauf sind die Athletinnen und Athleten durch die Einführung von Inlineskates auf der Bahn nicht nur deutlich schneller geworden, auch ihre Technik und Taktik haben sich in hohem Maße weiterentwickelt. So entscheiden neben Sprintvermögen und Kondition auch ein schnelles Erfassen der Rennsituation sowie das Nutzen von Vorteilen über den Sieg. In Duisburg werden die Wettbewerbe auf der eigens angelegten, neuen Speedskating-Anlage mit einer modernen 200-m-Bahn ausgetragen.
Kurzer Einblick ins Regelwerk:
• Speedskating wird in verschiedenen Disziplinen ausgetragen. Bei den Sprint-Wettbewerben starten fünf Sportlerinnen und Sportler gleichzeitig, die Besten qualifizieren sich für die nächste Runde.
• Auf der Langstrecke starten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam. Es werden nach bestimmten Runden Zwischenwertungen vorgenommen, bei denen die Führenden einen Punkt erhält. Beim Zieleinlauf erhalten die jeweils Ersten außerdem drei Punkte, die Zweiten zwei und die Dritten einen Zähler. Wer am Ende die meisten Punkte hat, gewinnt das Rennen.
• Beim Ausscheidungsrennen dürfen nach bestimmten Rundenzahlen nur die schnellsten Athletinnen und Athleten auf der Bahn bleiben.
Geschichte:
Bis vor einigen Jahren war dieser Sport noch als Rollschnelllauf bekannt. Die ersten Rollschuhe wurden 1760 von dem Belgier John Josef Merlin konstruiert, der unter einen einfachen Schlittschuh zwei Metallrädchen schraubte. In der Folge entstanden immer wieder neue Rollschuh-Konstruktionen und im Jahr 1937 wurden die ersten Weltmeisterschaften im italienischen Monza ausgetragen. Bereits 1970 meldete der Deutsche Friedrich Mayer auf einen „Zwei-Rollen-Inline-Skate“ ein Patent an, da zu jener Zeit aber gerade die sogenannten Rollerskates mit zwei Achsen in Mode kamen, interessierte sich kein Hersteller für diese Erfindung. So dauerte es noch einmal 15 Jahre bis endlich die Inlineskates auf den Markt kamen, die dann 1992 in den Leistungsbereich Einzug hielten.
Disziplinen:
300 m (Einzelstart), 500 m (Sprintausscheidung), 1.000 m (Serie), 3.000 Meter (Massenstart), 5.000 Meter (Punkte), 10.000 Meter (Ausscheidung) (Einzel: Herren, Damen)
Gewinner 2001:
300 m: Gregory Duggento (ITA), Lili Pan (TPE)
500 m: Chad Hedrick (USA), Lili Pan (TPE)
5.000 m, Punkte, Damen: Silvia Nino (COL)
10.000 m, Punkte, Herren: Chad Hedrick (USA)
10.000 m, Punkt und Ausscheidung, Damen: Alexandra Vivas (COL)
15.000 m, Punkt und Ausscheidung, Herren: Chad Hedrick (USA)
15.000 m, Ausscheidung, Damen: Berenice Moreno (COL)
20.000 m, Ausscheidung, Herren: Kalon Dobbin (NZL)

Verbände:
Nat. www.DRIV.de
Int: www.rollersports.org
Austragungsort:
Duisburg, Sportpark Wedau - Dreieckswiese
Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer treten in jeder Disziplin an
www.regattabahn-duisburg.de
Termine:
19.07 – 21.07.2005
Zeitplan (Angaben ohne Gewähr)
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