Sportarten der World Games 2005!

Ergebnisse Sportler

Im Schwimmbad und im Freigewässer demonstrieren die Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer unter Wettkampfbedingungen ihre Fähigkeiten, die sie im Berufsalltag ebenso konzentriert umsetzen müssen, um im Ernstfall Menschen vor dem Ertrinken retten zu können. In den unterschiedlich simulierten Szenarien müssen personenähnliche Puppen (Dummies) im Wasser geborgen, sicher transportiert und so schnell wie möglich an Land gebracht werden. Im Kampf gegen die Uhr ist neben Schnelligkeit und Kondition insbesondere auch Geschicklichkeit gefragt, vor allem wenn beim Transport im Wasser zusätzlich noch Hindernisse überwunden werden müssen.

Kurzer Einblick ins Regelwerk:
• Rettungsschwimmen wird im Pool und im Freigewässer in zahlreichen Disziplinen ausgetragen. Grundsätzlich gewinnen den Wettkampf diejenigen Sportlerinnen und Sportler, die die gestellten Aufgaben in der schnellsten Zeit bewältigen. Haltungsnoten für bestimmte Techniken werden nicht vergeben.
• Beim Brandungsschwimmen (Surfrace) starten die Athletinnen und Athleten vom Strand und schwimmen einen 400 m langen Rundkurs. Beim Boardrace müssen 600 m mit einem Rettungsbrett zurückgelegt werden.
• Beim Ironman/Ironwoman absolvieren die Sportlerinnen und Sportler hintereinander das Brandungsschwimmen, den Rettungsbrett- und den Rettungsski-Parcours.
• Im Pool variieren die Disziplinen. Beim „Manikin Carry“ beispielsweise müssen die Athleten 25 m Freistil schwimmen und dann zu einer etwa 50 kg schweren Puppe tauchen. Diese muss innerhalb von fünf Metern zur Wasseroberfläche gebracht und die restliche Strecke zum Ziel geschleppt werden. Weitere Disziplinen werden mit Flossen, Gurtrettern und Hindernissen absolviert.
• Bei der Staffel müssen alle Schwimmer eine Puppe jeweils 25 m weit schleppen.

Geschichte:
Seit etwa 30 Jahren wird Rettungsschwimmen als Wettkampfsport ausgetragen. Vor allem professionelle Lebensretter messen sich hierbei mit ihren Kolleginnen und Kollegen. Der Rettungssport ist mehr als nur ein Wettkampf, er dient gleichzeitig auch dazu, die wichtigen körperlichen und mentalen Fähigkeiten der Rettungsschwimmer zu trainieren und zu verbessern. Deshalb finden auf internationaler Ebene regelmäßig verschiedene Meisterschaften statt. Diese Events tragen darüber hinaus dazu bei, die Ideale des Rettungsschwimmens zu stärken und über die Ländergrenzen hinweg neueste Techniken und Entwicklungen zu vermitteln.

Disziplinen:
Pool (insgesamt 14 Einzel- und Staffelwettbewerbe / Herren, Damen); Beach (insgesamt 10 Einzel- und Teamwettbewerbe / Herren, Damen)

Gewinner 2001:
Australien (9 Gold)
Spanien (2 Gold)
Japan (1 Gold)
Deutschland (1 Gold)
Italien (1 Gold)
Belgien (1 Gold)
Südafrika (1 Gold)

Verbände: 
Nat. www.dlrg.de
Int.  http://www.ilsf.org

Austragungsort:
Duisburg
Pool: Sportpark Wedau - Schwimmstadion
Strand: Sportpark Wedau - Bertasee (Eintritt frei)

Termin:
23.07.2005

Patronatssponsor: boot Düsseldorf


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