Sportarten der World Games 2005!

Ergebnisse Sportler

Egal ob Flying Disc im Urlaub am Strand gespielt wird oder wettkampfmäßig auf einem Turnier: In erster Linie steht für die Spielerinnen und Spieler immer der Spaß im Vordergrund. Der besondere Spirit zeigt sich auch in der Disziplin „Ultimate“, bei der Teamgeist und Fairness einen sehr hohen Stellenwert haben. Da es bei den Mixed-Teams normalerweise nicht zu direktem Körperkontakt mit dem Gegner kommt, wird auf den Einsatz eines Schiedsrichters verzichtet. Gibt es trotzdem einmal ein Foul oder eine Regelverletzung, wird das Spiel sofort eigenständig gestoppt und alle Akteure müssen stehen bleiben. Meistens geht es auf dem Feld allerdings recht rasant zu, was sich durch die Flugeigenschaften der Scheibe und akkurates Passen über riesige Entfernungen ergibt. Viele Spielzüge sind eine beeindruckende Demonstration von Schnelligkeit, Sprungkraft, Koordinationsvermögen und strategischem Geschick.

Kurzer Einblick ins Regelwerk:
• Ultimate wird auf dem Feld gespielt, jedes Team besteht aus sieben Sportlerinnen und Sportlern - mindestens drei müssen weiblich sein. Die angreifende Mannschaft darf entscheiden, ob im Team gleichzeitig drei oder vier Frauen vertreten sind. Der Gegner muss sich entsprechend anpassen.
• Ziel ist es, die Flying Disc durch Zupassen in die gegnerische Endzone zu bringen. Wird sie dort aufgefangen, erhält das Team einen Punkt.
• Es ist verboten, mit der Scheibe zu laufen. Gelingt ein Pass nicht, erhält der Gegner die Scheibe.
• Es wird ohne Schiedsrichter gespielt, die Sportlerinnen und Sportler zeigen Regelverstöße selbst an.
• Die Feldmaße betragen 100 x 37 Meter. Ein Spiel endet, wenn ein Team 13 Punkte erreicht hat. Bei weniger als zwei Punkten Vorsprung wird allerdings auf maximal 15 Punkte weitergespielt.

Geschichte:
Über die Ursprünge des Flying Disc-Sports in den USA gibt es viele Legenden - von fliegenden Pfannkuchen über tieffliegende Kuhfladen bis hin zu weggeworfenen, leeren Kuchenformen des amerikanischen Bäckers William Russel Frisbie. Gesichert ist aber, dass die UFO-Euphorie nach dem Zweiten Weltkrieg Geschäftsleute auf die Idee brachte, fliegende Plastikscheiben zu vertreiben. Zu ihnen gehörte auch Walter Frederic Morrison, der die ersten Frisbees aus Kunststoff herstellte. Die Mannschaftssportart Ultimate Frisbee wurde 1968 an der Columbia Universität in New Jersey entwickelt. Dabei wurde auf Spielelemente aus dem American Football und dem Basketball zurückgegriffen. Zehn Jahre später gab es die ersten, auch heute noch allgemeingültigen Regeln. Weltmeisterschaften werden seit 1983 ausgetragen.

Disziplin:
Ultimate (Mixed Teams)
 
Gewinner 2001:
Gold: Kanada (CAN)
Silber: USA
Bronze: Japan (JPN)

Verbände:   
Nat. www.frisbeesportverband.de
Int.  www.wfdf.org

 

 

 

 

 

 

 

 

Informationen zu den World Games 2005:
www.wfdf.org/wg2005/news.htm


Austragungsort:
Duisburg, Sportschule Wedau - Felder 3 + 4
Sportschule Wedau

Termine: 
22.07 – 24.07.2005

Patronatssponsor: Sinalco/Rheinfels
www.sinalco.de

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Unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzler Gerhard Schröder

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