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Sumo ist eine Einzelkampfsportart, die Ähnlichkeiten zu Judo oder Ringen aufweist. Die Regeln sind auch für Laien leicht zu verstehen, denn der Ausgang einer Begegnung zwischen zwei Kontrahenten ist eindeutig. Stimmen Anlauf und Technik, kann der Rivale direkt aus dem Ring gedrängt werden – oder aber man lässt ihn ins Leere laufen. Somit kann ein Kampf auch nur wenige Sekunden dauern. Ein mächtiges Körpergewicht ist für den Athleten von Vorteil, doch ohne Muskeln, Schnelligkeit und Konzentration würde die beste Masse im Kampf nichts nützen.
Topfavoriten sind die Japaner, Siegchancen haben aber auch die Deutschen und die Ukrainer.
Kurzer Einblick ins Regelwerk:
• Dem Kampf im „dohyo“, einem Ring aus Kalksandstein und Lehm von 4,55 Metern Durchmesser, geht ein zeremonielles Ritual voraus: Die Gegner klatschen in die Hände, um die „Götter zu wecken“, streuen Salz in den Ring, um ihn zu reinigen und stampfen mit den Füßen auf, um „alles Übel zu zertreten“.
• Ziel ist, den Gegner aus dem inneren Kreis zu zwingen oder im dohyo umzuwerfen. Dafür muss er nicht notwendigerweise im Kreis fallen oder völlig herausgestoßen werden. Wenn der Boden mit irgendeinem anderen Körperteil als den Fußsohlen berührt wird - mit dem Knie oder sogar der Fingerspitze oder nur mit den Haaren – ist der Kampf verloren. Ebenso reicht es aus, wenn der markierte Kreis mit einer Zehe oder der Ferse übertreten wird.
• Es ist verboten, mit den Fäusten zu schlagen, an den Haaren zu ziehen sowie in den Magen oder Brustkorb zu schlagen oder zu treten.
• Ein Kampf kann bis zu fünf Minuten dauern. Gibt es dann keine Entscheidung, kommt es zur direkten Wiederholung.
• Bei den World Games treten Frauen und Männer in mehreren Gewichtsklassen an.
Geschichte:
Als klassische Kampfsportart, aus der sich viele andere Sportarten entwickelt haben, kann Sumo auf eine sehr lange Tradition zurückblicken. Üblicherweise gilt Japan als Ursprungsland, doch gibt es alte Wandmalereien aus China, Indien und dem antiken Griechenland, die ein Bestehen sehr ähnlicher Wettkämpfe in diesen Ländern belegen. Nicht nur in Japan ist dieser Sport äußerst angesehen und populär, denn mit den ersten Sumo-Meisterschaften 1985 erfolgte eine starke Internationalisierung. Bereits 1992 gab es die ersten Weltmeisterschaften und seit einigen Jahren wird diese eigentlich von Männern ausgeübte Sportart auch von den Frauen erobert.
Disziplinen:
Einzel (Herren, Damen): Leicht-, Mittel-, Schwergewicht, Offene Kategorie
Gewinner 2001:
Herren, Leichtgewicht: Kimura Chouhei (JAP)
Herren, Mittelgewicht: Seietsu Hikage (JAP)
Herren, Schwergewicht: Jörg Brummer (GER)
Herren, Offene Klasse: Kenichi Yajima (JAP)
Herren, Team: Japan (JAP)
Damen, Leichtgewicht: Astrid Lixenfeld (GER)
Damen, Schwergewicht: Olessia Kovalenko (RUS)
Damen, Team: Japan (JAP)
Verbände:
Nat.: www.sumo-verband.de
Int.: www.amateursumo.com
Austragungsort:
Duisburg, Landschaftspark Nord (LaPaNo) - Kraftzentrale 1
www.landschaftspark.de
Termine:
19.07 – 20.07.2005
Patronatssponsor: Haniel
www.haniel.de
Patronatssponsor: Shimadzu
www.shimadzu.de
Zeitplan (Angaben ohne Gewähr)















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