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Beim breiten- und freizeitorientierten Beachhandball stehen in erster Linie Spaß, Spiel, Lifestyle und Strandkultur im Vordergrund. Aber auch wenn der Leistungsdruck bei der Beach-Variante deutlich geringer ist als beim Wettkampfhandball in der Halle, kommt es auf den kleinen Sandfeldern zu leidenschaftlichen und mitreißenden Spielszenen. Obwohl der sandige Untergrund viel Kraft kostet, sorgen die Mannschaften für jede Menge spektakuläre Tore und rasante Spielzüge. Höchstspannung ist außerdem garantiert, wenn jedes Team eine Halbzeit gewonnen hat und die Entscheidung über den Gesamtsieg im Shoot-out fällt, bei dem es zum direkten Duell Spieler gegen Torwart kommt.
Kurzer Einblick ins Regelwerk:
• Die Mannschaften bestehen aus vier Spielern (davon ein Torwart) und vier weiteren Ersatzspielern; die Feldmaße betragen 27 x 12 Meter. Gespielt wird mit einem runden, griffigen Gummiball.
• Die Spieldauer ist 2 x 10 Minuten, ein Unentschieden gibt es nicht. Endet die 1. oder 2. Halbzeit remis, so wird das Spiel bis zum nächsten Punktgewinn fortgesetzt. Hat jede Mannschaft eine Halbzeit gewonnen, entscheidet ein „Shoot-out“ über den Sieg. Fünf Spieler führen im Wechsel mit fünf Akteuren der gegnerischen Mannschaft die Würfe aus. Sieger ist, wer nach insgesamt zehn Würfen mehr Punkte erzielt hat.
• Besonders spektakuläre Tore – etwa aus dem Flug, durch einen 6-Meter-Wurf oder ein Torwart-Treffer werden mit zwei Punkten gewertet. Für alle weiteren Tore gibt es einen Punkt.
• Der Torwart darf den rechteckigen Torraum (6 x 12 Meter) ohne Ball verlassen und im Feld mitspielen. Er unterliegt in diesem Fall den selben Spielregeln wie die im Feld agierenden Spieler.
Geschichte:
Nach dem populären, olympischen Beach-Volleyball hat sich an den Stränden auch Beachhandball zu einer beliebten Fun- und Trendsportart entwickelt. In den 80er Jahren fand der Urlaubssport in südeuropäischen Ländern wie Italien, Portugal und Griechenland immer mehr Anhänger. Aber auch die Niederländer spielten Beachhandball an ihren Nordseestränden. Seit den 90er Jahren hat diese Sportart Deutschland erobert. Inzwischen werden bundesweit jährlich mehr als 35 Mastersturniere ausgetragen, wobei 80 Prozent der Austragungsorte von Ismaning bis Berlin ohne Küste auskommen. Im Jahr 2000 wurde die erste Europameisterschaft ausgerichtet, 2001 fand im japanischen Akita im Rahmen der 6. World Games erstmals eine Weltmeisterschaft für Frauen statt.
Disziplin:
Beach Handball (Herren, Damen)
Gewinner 2001 (als Einladungssportart):
Herren: Weißrussland
Damen: Ukraine
Verbände:
Nat. www.dhb.de
Int. www.ihf.info
Austragungsort:
Duisburg, Beach Arena Toeppersee
Termine:
21.07 - 23.07.2005
Patronatssponsor: König-Brauerei
www.koenig.de
Zeitplan (Angaben ohne Gewähr)
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