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Dieses Mannschaftsspiel gilt als die „amerikanischste aller Sportarten“. Mit fast allen Mitteln und vollem Körpereinsatz versuchen die gut gepolsterten Männer, Raumgewinn zu erzielen bzw. den Gegner genau daran zu hindern. Dabei geht es zum Teil zwar recht heftig zur Sache, allzu rüde Attacken und unfaire Fouls werden allerdings geahndet und mit Raumverlust bestraft. Für weitere Spannung in den actionreichen Begegnungen sorgt der eiförmige Lederball, der durch seine Form nach dem Aufspringen unberechenbar wird. Das „Ei“ darf gepasst oder während des Laufens getragen werden, wobei Pässe ungleich riskanter sind. Beim Kickoff nach Spielbeginn oder Punktgewinn sowie bei Tor- und Befreiungsschüssen darf der Ball auch mit dem Fuß geschossen werden. Vor heimischem Publikum will sich der amtierende Europameister aus Deutschland, der bei der Weltmeisterschaft 2003 Bronze gewann, in Topform präsentieren.
Kurzer Einblick ins Regelwerk:
• Das Spielfeld ist 120 Yards (109,7 m) lang und 50 Yards (48,8 m) breit. Jede Mannschaft verteidigt – mit fast allen Mitteln – ihre „Endzone“, in die der Gegner den bis zu 425 Gramm schweren Lederball bringen muss. Die Endzone (10 Yards hinter der 0 Yard-Linie) ist mit Linien gekennzeichnet und begrenzt somit das Spielfeld.
• Die beiden Mannschaften bestehen aus jeweils einem Angriffsteam (Offense) und einem Verteidigungsteam (Defense) zu je elf Spielern, den sieben Seitenläufern und den vier Rückraumspielern. Als zentrale Spielmacher-Figur gilt der sogenannte „Quarterback“.
• Das Spiel geht über vier Viertel von jeweils 12 Minuten.
• Bringt das angreifende Team den Ball in die gegnerische Endzone, so wird dieser Touchdown mit sechs Punkten belohnt. Wird dies im nächsten Spielzug wiederholt (Conversion), gibt es zwei Zusatzpunkte. Ein Field Goal nach einem Touchdown bringt einen Extrapunkt. Ist beim vierten Angriffsversuch erkennbar, dass kein Touchdown möglich ist, kann aus jeder beliebigen Entfernung ein Field Goal erzielt werden, für das es drei Zähler gibt. Außerdem kann die Verteidigung doppelt punkten, wenn der Ballträger in seiner eigenen Endzone gestoppt wird.
Geschichte:
Alle modernen Versionen des American Football basieren auf dem Rugby, das selbst eine Abwandlung des Fußballs ist und im 19. Jahrhundert in England aufkam. Der Grundstein für das neue Mannschaftsspiel wurde an amerikanischen Universitäten gelegt, wo die Teams die Regeln ständig weiterentwickelten bis 1876 die „Intercollegiate Football Association“ gegründet wurde, die ein Regelwerk erarbeitete. Im Jahr 1902 begann mit der „World Series“ der erste Ligabetrieb im Profi-Football. Zwanzig Jahre später kam es zur Gründung der „National Football League“ (NFL) und 1967 wurde der erste Super Bowl ausgetragen. In Europa wurde American Football 1991 mit der Einführung der World League populär, die später in NFL Europe umbenannt wurde.
Disziplin:
American Football (Herren)
Gewinner 2001:
American Football war bei den 6. World Games in Akita nicht im Programm vertreten.
Verbände:
Nat.: www.afvd.de
Int.: www.ifaf.info
Weitere Informationen zu den World Games 2005:
http://live.amfid.de
Austragungsort:
Duisburg, Sportpark Wedau - MSV-Arena
KO-System
www.msv-arena.de
Termine:
15.07 und 17.07.2005
Patronatssponsor: Terstappen
www.dollar-thrifty.de
Zeitplan (Angaben ohne Gewähr)















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