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Junge Migrantinnen und Migranten für den öffentlichen Dienst gewinnen!

Modellprojekt zur "Verbesserung der Bildungs- und Ausbildungssituation junger Migrantinnen und Migranten für den öffentlichen Dienst der Stadt Duisburg (VBÖ)"
gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie die Europäische Union
Im Rahmen des Projektes ist es gelungen, mehr Jugendliche mit Migrationshintergrund für eine Ausbildung im öffentlichen Dienst zu motivieren und gezielt vorzubereiten. Die Ausbildungsbeteiligung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund ist insbesondere im mittleren Dienst bei der Stadtverwaltung in Duisburg erhöht worden.
Projektträger
... war die Stadt Duisburg, Regionale Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA) und Institut für Aus- und Fortbildung,
in Kooperation mit dem Rhein- Ruhr- Institut für Sozialforschung und Politikberatung (RISP), Arbeitsgruppe Migration und Kommunikation (MiKom).
Projektmitarbeiter und Ansprechpartner sind:- Elisabeth Pater, Leiterin der RAA, für die Stadt Duisburg
- Cem Organ, RAA der Stadt Duisburg
Projektlaufzeit:
Januar 2004 bis September 2006
Maßnahmen zur weiteren Öffnung der Verwaltung werden auch nach Projektende in Kooperation von RAA und dem Institut für Aus- und Fortbildung der Stadt Duisburg fortgeführt und weiterentwickelt.
Kurzbeschreibung des Projekts:
1. Ausgangslage und Fragestellung:
Für die Stadt Duisburg ist es als moderne Verwaltung ein Anliegen, auf die spezifischen Bedürfnisse der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen einzugehen. Die Gewinnung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die eigene Migrationserfahrung sowie sprachliche Kompetenz in Deutsch und einer Herkunftssprache mitbringen, ist daher von großer Bedeutung. Jedoch sind Zugewanderte in Duisburg wie in anderen Kommunen, auch bei den Auszubildenden und bei den Bewerbungen um einen Ausbildungsplatz, stark unterrepräsentiert. Hierfür sind vielfältige Gründe anzunehmen.
Im Rahmen des Projekts ist insbesondere untersucht worden:
- Wie gut kennen Jugendliche mit Migrationshintergrund die Ausbildungsmöglichkeiten bei der Stadtverwaltung und /oder interessieren sich dafür?
- Wie sind die Voraussetzungen dieser Jugendlichen im Hinblick auf die Anforderungen an das Einstellungsverfahren und die Ausbildung?
- Das Einstellungsverfahren, insbesondere hinsichtlich der Berücksichtigung interkultureller Kompetenzen
2. Empirische Analyse
Befragt wurden Jugendliche mit Migrationshintergrund, verschiedener Schulen und Schulformen, die aufgrund ihres Leistungsprofils als Bewerber in Frage kommen können. Ebenfalls befragt wurden Eltern, Lehrerinnen und Lehrer.
Bereits eingeleitete Maßnahmen wurden evaluiert, fortentwickelt und ergänzt.
Entwicklung und Durchführung von MaßnahmenAuf der empirischen Basis der Status -Quo Analysen wurden unterschiedliche Einzelmaßnahmen prozessbegleitend durchgeführt. Hierzu zählen:
- Weiterentwicklung der Informations- und Werbestrategien,
- Entwicklung und Erprobung ergänzender Lehrmaterialien,
- Überprüfung und Weiterentwicklung des Einstellungsverfahrens,
- Personal-, Mitarbeiter und Multiplikatorenschulungen,
- Vernetzung aller Partner,
- Einrichtung von Coaching-Maßnahmen und
- Maßnahmen im Bereich Öffentlichkeitsarbeit.
Schon bei der Projektkonzeption ist vorgesehen worden, alle Akteure an der Planung und Durchführung der Maßnahmen zu beteiligen. Auf diese Weise konnten die Akteure nicht nur in das Projekt eingebunden werden, sondern kann auch ein Beitrag zu deren Vernetzung leisten.
Das Projekt wurde inzwischen in viele anderen Kommunen vorgestellt. Anregungen aus dem Duisburger Projekt wurden aufgenommen. Die RAA und das Institut für Aus- und Fortbildung der Stadt Duisburg koordinieren ein "Städtenetzwerk für Vielfalt im Öffentlichen Dienst".Downloads:
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Abschlussbericht vom März 2007
(pdf, 0,78 MB)

